Posts by ubit

    Da kann sich einer nicht in die Story von RDR2 einlassen? Und genau dies solltest Du einfach mal machen... Laß Dich dahin treiben und unterhalten!

    Schrieb ich ja: Story ist super. Aber ich hasse halt diese "Gängelung" in den Missionen. Wie gesagt: Ich finde das von der Spielmechanik her schon arg old-school. Andere Spiele sind da deutlich weiter - auch in Sachen "meine Entscheidungen beeinflussen den Verlauf der Story". Klar: Mit so einer "modernen" Mechanik kann (und wird) man Teile einer Story "verpassen" weil man halt nicht alle Storyfäden gleichzeitig verfolgen kann. Aber: Gut so! ICH entscheide wie ich vorgehe. ICH entscheide ob ich ein Guter oder ein Böser bin. ICH entscheide ob ich mich erwischen lasse oder nicht. Bei RDR2 gibt es zum Beispiel eine Mission bei der ich gefangen werde - keine Chance dem zu entgehen. Klar: Das treibt dann die Story weiter - aber es killt halt auch meine Entscheidungsfreiheit. Und ist damit für mich auch ein Immersionskiller.


    Also: Als Movie finde ich RDR2 gut *g* Als Spiel finde ich es eher durchwachsen.


    Ciao, Udo

    Also RDR2 kann ich jetzt nicht uneingeschränkt empfehlen. Die Steuerung ist grausam umgesetzt. Und auch nicht wirklich gut konfigurierbar. Und wenn man die "Freiheit" bei Elite:Dangerous kennt, kommt einem das starre Missionskorsett bei RDR2 schon arg mittelalterlich vor.


    OK: Grafik, Sound, Story - alles super. Aber das eigentliche Gameplay? Sorry - aber das ist schon heftig altmodisch. In Missionen werden regelmäßig Steuerfunktionen blockiert (dann kann man plötzlich nicht mehr rennen oder sich nicht mehr ducken oder zeitweise nicht schießen). Wenn ich eine Mission annehme zu der ich in einer Kutsche reise, habe ich keine Gelegenheit mir vorher noch die "richtigen" Waffen einzupacken. Läuft man in einer ruhigen Phase der Mission etwas zu weit von seinem NPC-Partner weg um mal schnell irgendwas in der Welt genauer anzuschauen bricht die Mission ab - gescheitert...


    Sowas muss doch heute wirklich nicht mehr sein. Wie "schön" ist das im Vergleich in den AC-Spielen wo ich jederzeit auswählen kann ob ich eine Festung vorsichtig im Schleichmodus infiltriere, einfach reinstürme oder erst ein kleines Ablenkungsmanöver starte um die meisten NPCs irgendwo hin zu locken. All das gibt es in RDR2 nicht. Man folgt starr den gescripteten Missionen.


    Dazu kommen dann gefühlt 1 Mio Sammelaufgaben die irgendwie nur Zeitschinder sind. Zigarettenbilder, Dinoknochen, Traumfänger, Steinbilder, legendäre Tiere... Irgendwie alles etwas viel für ein Single-Player Game. Um das alles zu sammeln braucht man (wenn man noch ein Real-Life hat) Jahre...


    Und die aktuelle Beta des Multiplayer-Modus kommt offenbar auch nicht sooo gut bei den Spielern an.


    Meine aktuellen Favoriten bei den Games:

    AC Odyssey - ich warte gespannt auf die DLCs die da kommen

    Horizon: Zero Dawn auf der PS4 - ok auch etwas starr vom Gameplay, aber gefühlt immerhin etwas "freier" als RDR2

    Und auf der PSVR spiele ich aktuell sehr gerne Astro Bot: Rescue Mission. Das Ding hat einfach Suchpotential *g*


    Ciao, Udo

    Bezüglich Umsatz/Markt: Ich denke das in den nächsten Jahren der Markt für industrielle Augment Reality Brillen deutlich steigen wird. Da ist aktuell so Einiges im Gange. Diese Brillen zeigen dem Mitarbeiter z.B. am Fließband aus welchem Kasten er das nächste Teil nehmen muss. Überall da wo sich auf Grund zu unterschiedlicher oder empfindlicher Teile ein Roboter nicht sinnvoll einsetzen lässt. Bewegungstracking ist im industriellen Bereich auch sehr wichtig. Da darf das Bild auch auf keinen Fall "wandern". Und damit ein Mensch sowas über eine komplette Schicht aufbehalten kann/darf muss das Alles auch ergonomisch und bequem sein. Wobei auch die Bildauflösung/lesbarkeit von Schriften zur Ergonomie gehört.


    Ich denke das diese Brillen die Technik vorantreiben - und der Weg von AR zu VR ist dann nicht weit. Man muss ja eigentlich nur die "Durchsicht" abschalten und schon hat man eine VR-Brille.


    Natürlich sind die Produkte für den industriellen Einsatz erstmal relativ teuer. Hier geht es halt um Produktivität und Fehlerfreiheit im Arbeitsalltag - da rentieren sich auch teurere "Hilfsprodukte" schnell. Aber als "Abfallprodukt" wird da sicherlich auch die Eine oder Andere VR-Brille für Gamer abfallen *g*


    Ciao, Udo

    Die Spieler sind halt verwöhnt... Damit sich VR auf breiter Front durchsetzt braucht es:


    * Die passenden A-Spiele

    * Diese Spiele müssen gut aussehen. 4k-Display mit aktueller PC-Hardware ist da der Maßstab. Viel schlechter darf es in VR nicht aussehen.

    * Die Spiele müssen gut an VR angepasst sein - insbesondere für das Übelkeits-Problem müssen die Spiele eine Lösung anbieten. Bei einigen Genres wird das schlicht unmöglich werden. Formel-1 in VR übersteht nicht Jeder.

    * Das Bastel-Image muss weg ;-) Die Dinger müssen in den Technikmärkten im Regal liegen. Man darf kein "Spezialwissen" brauchen um die Teile anzuschließen und die Spiele entsprechend zu konfigurieren. Das muss "alltägliche Technik" werden wie TV und PC. Und "hübsch aussehen" müssen die Tracking-Systeme und VR-Brillen außerdem.

    * Die PCs müssen viel besser werden. Nicht jeder Spieler hat einen Top-PC mit aktuellsten Komponenten. VR muss auch auf durchschnittlicher Hardware gut aussehen. Da aber eine gewisse Leistung zwingend benötigt wird kann sich das erst durchsetzen, wenn diese Leistung "Durchschnitt" ist. Das dauert sicher noch ein paar Jahre.

    * Die Preise müssen sinken. Das Zeug ist einfach für den Durchschnittsspieler viel zu teuer. Die Leute geben 2000 € für einen "Gaming-PC von der Stange" aus. Da dürfen maximal 1000 € für VR zusätzlich aufgerufen werden, sonst ist das in Relation zum PC einfach zu teuer.

    * Idealerweise helfen Game-Konsolen dabei mit die Technik auf breiter Front durchzusetzen. Sony VR zeigt ja bereits jetzt das man das - trotz aller Schwächen - durchaus verkaufen kann. Mit der nächsten Generation von Konsolen und VR-Brillen wird das vermutlich nochmal besser verkäuflich. Bis dahin haben auch die Entwickler gelernt wir man A-Spiele dafür umsetzt.


    Ciao, Udo

    Bei EDDB kann man die erfassten Daten herunterladen. Es gibt z.B. "Populated Systems". Wenn man das herunterlädt, auspackt und die dortigen Angaben zur Population zählt kommt man auf eine Summe von:


    6.641.398.577.242


    Also etwa 6641 Mrd oder 6,6 Billionen.


    Deckt sich also mit den anderen Angaben. Wobei nicht sicher ist ob


    * es ggf. außerhalb des bekannten Bereichs noch bevölkerte Systeme gibt die eine Bevölkerung haben
    * eddb wirklich alle bevölkerten Systeme erfasst hat


    Ciao, Udo

    Quote from Inquisitor

    Auch die Idee von Bars auf stationen find ich nett, aber hier sehe ich wenig potential für nachhaltigen Content.


    Naja - das geht dann halt etwas weg von "Game" hin zu "Second Life". Das war mal ein ziemlicher Hype... inkl. "Zwischenmenschlichkeiten" in der virtuellen Welt.... Hat auf Dauer aber auch nix gebracht...


    Quote

    Bei nem bestätigten Entwicklerteam von 100 Leuten, die bei FD an ED arbeiten, würd ich mir auch mal etwas mehr Patchqualität hinsichtlich Bugs wünschen. Das kriegt NMS besser hin (und die sind nur 10 Leute), auch wenns mich vom Konzept und der Optik her wenig anspricht.


    100 Leute? *lol* Wer hat denn das bestätigt? Sind das alles 400€-Jobber *g* Naja - die Erstellung der 3D-Grafiken (und Sound) ist schon aufwändig. Vermutlich sind damit 90 Leute beschäftigt. 5 Weitere machen User-Support über das Forum. 3 Andere planen Messen und Marketing-Aktivitäten. Irgendwer ist immer krank. Und die verbleibende Person macht die Gehaltsabrechnung für die anderen Mitarbeiter...


    Ciao, Udo

    Hi,


    die Vergangenheit - mit all ihren teil wieder und wieder auftauchenden Bugs - hat gezeigt das die Basis der Spielmechanik von E:D wohl nicht die Beste ist. Ganz offensichtlich habe die Entwickler sich sehr stark auf Grafik und Sound konzentriert und das Fundament des Spiels sträflich vernachlässigt.
    Solche Sachen wie Skimmer-Missionen (kill one, earn many) zeugen einfach von einem grauenhaft schlechten Konzept. Dabei wären solche Sachen eigentlich ganz einfach "richtig" zu machen. Dieser Teil dürfte im gesamten Code nichtmal 10% ausmachen.
    Für "richtige" Fortschritte bei den Spielinhalten müsste FD diesen Teil eigentlich komplett neu entwerfen und programmieren. Wobei das nicht sooo schwierig ist weil es eigentlich nur einfache Datenbank-Software ist. Dabei darf man dann die bekannten Fehler halt nicht nochmal machen *g*
    Problematisch ist es das dann im laufenden Betrieb zu aktualisieren. Zumindest wenn laufende Missionen nicht unterbrochen werden sollen.


    Ich habe keine Ahnung ob FD in dieser Richtung aktuell aktiv ist. Wenn nicht werden sich Änderungen wohl auf optische Späße und Nebensächlichkeiten reduzieren. Wenn doch habe ich Hoffnung *g* Es gab ja zwischendurch schon mal deutlich mehr (und andere) Missionstypen als jetzt. Viele davon sind irgendwann wieder verschwunden. Die meisten auf Grund von Bugs die man offensichtlich nicht in den Griff bekommen hat...


    Mit einem vernünftigen Unterbau wäre es sooo einfach bugfreie Missionen (auch chained Missionen) zu "erfinden" und einzubauen um die Vielfalt im Spiel zu erhöhen. In den letzten 2 Jahren ist in dieser Richtung aber eher nichts passiert. Dabei könnte man sooo viel machen.... Missionen für die BGS zum Beispiel - die würden die BGS sicherlich erheblich mehr in den Fokus rücken (wobei man dann besser vorher die Bugs der BGS beseitigen sollte). Search and/or Kill Missionen mit eindeutigen Zielen (wer das Ziel zuerst findet darf es behalten). Komplexe verkettete Missionen die einen durch die halbe Galaxie führen. U.v.m.


    Ciao, Udo

    Naja - auf den Konsolen ist die Grafik doch eh längst "drüber". Es ruckelt immer mal wieder - da braucht es wirklich keine zusätzlichen Features die das noch langsamer machen... Auch wenn's dann besser aussieht.


    Ob da nun ein neues DLC - kostenpflichtig oder nicht - kommt ist mir eigentlich ziemlich egal. Momentan spiele ich eh kaum E:D weil es ja noch auch noch andere gute Spiele gibt *g* Ich werde sicherlich irgendwann wieder mehr Zeit in E:D verbringen. Wobei ich aktuell ziemlich hinterher hinke. Ich hab' noch keine Guardian-Module...


    Aber egal: So langsam könnten die von Frontier wirklich mal etwas konkreter werden. Eine Roadmap für die nächsten 12 Monate fände ich schon nett.


    Ciao, Udo


    P.S. Was für den Einen "Grind" ist, ist für Andere halt das Spiel... Ich mag Spiele in die ich "eintauchen" kann - wo ich meine Umgebung vergesse und selbst zu einem anderen Charakter werde. Insofern war und ist E:D für mich auch weniger ein Spiel mit vorgegebenen Zielen sondern eine alternative "Welt" in der ich zeitweise "leben" kann.

    Quote from Trajan von Olb

    Oder dass man mit einer Taste direkt einen Synthese-Vorgang startet, z.B. für die KK-Munition.


    Da gibt es schon ein Problem. Man KANN sowas ja eben nicht nur im Single-Player nutzen...


    Klar - ich mag auch Komfort in Spielen - spiele aber halt auf der XBox und da gibt es weniger Möglichkeiten. Aber das was es gibt steht zumindest allen Spielern offen: Elite Controller und - für E:D - den Thrustmaster. Beides für mich unverzichtbar und natürlich auch "unfair" gegenüber Spielern die sowas nicht haben. Aber mich betrifft es eh nicht, weil ich eigentlich nicht Online gegen Andere spiele - dazu bin ich einfach zu schlecht *g*


    Dennoch: Wenn man sowas programmiert sollte man halt genau überlegen was man "damit anrichten" kann... Es gibt schon genug Leute die mit solchen Tools Vorteile herausschlagen und wenn man solche Software zur Verfügung stellt unterstützt man eben häufig auch Spieler die das ganz gezielt im PvP nutzen.


    Ciao, Udo

    Klar: E:D wird auf absehbare Zeit kein Crossplay unterstützen. Aber der Trend geht eindeutig in diese Richtung. Ansonsten ist das halt auch ohne Crossplay unfair den "normalen" Spielern gegenüber. Schließlich muss man ja entweder selbst etwas programmieren - das kann nicht Jeder - oder auf Software aus anderen Quellen setzen - da weiß man nicht wirklich was drin steckt. Im Worst-Case holt man sich auf diesem Weg irgendwelche Viren und Trojaner auf den Rechner. Nicht jeder ist bereit dieses Risiko einzugehen.


    Grundsätzlich gibt es in fast allen Online-Spielen eine Konkurrenzsituation. Man spielt halt (auch) gegeneinander - und wenn jemand sich da einen Vorteil verschafft ist das immer unfair. Die Grenze zwischen "hilfreiche Zusatzsoftware" und "Cheat" ist fließend und nicht wirklich einfach zu ziehen. Sobald man Eingaben an das Spiel durch Fremdsoftware machen lässt ist diese Grenze aber definitiv überschritten - weil man das vom Entwickler vorgesehene Bedienkonzept aushebelt. Und das macht man ja schließlich NUR um sich einen Vorteil zu verschaffen. Grind reduzieren. Schneller reagieren. Egal was: Immer ein Vorteil.


    Ciao, Udo

    Quote from Trajan von Olb

    dann besorgt Euch doch auch die Makros und fertig. Alle haben doch seitens ED die gleichen Möglichkeiten, oder etwa nicht? Und auch das Suchen und Konfigurieren, vielleicht sogar Programmieren von cleveren Makros ist doch ein Skill, ebenso wie schnelle Reaktionsfähigkeit, das darf doch auch belohnt werden, oder?


    Klar ist das auch ein Skill - aber es verändert eben das Spiel und macht im Multi-Player-Bereich die Vorraussetungen unterschiedlich. Es gibt dann eben nicht mehr gleiche Bedingungen für Andere.
    Und spätestens wenn man platformübergreifend gemeinsam spielen möchte wird es halt richtig unfair weil man auf den Konsolen sowas schlicht nicht nutzen kann.


    Quote


    Kurz: Ich würde das Spiel schon lange nicht mehr spielen, wenn ich nicht diverse Makros in Verbindung mit VA nutzen könnte. Übrigens zum Beispiel eines, das die Lichtfarbe in meinem Zimmer nach der Situation auf dem Bildschirm einstellt und mich damit vollflächig u.a. vor Angriffen warnt - ist das jetzt auch schon Cheating?


    Wenn es Dir hilft schneller zu bemerken ob Du angegriffen wirst: Ja. Dann ist das ein "unfaier Vorteil" den Du Dir gegenüber anderen Spielern verschaffst die sowas nicht einsetzen.


    Ciao, Udo

    Hi,


    größtest Problem bei solchen Sachen ist ja, dass man das "so gut" programmieren kann das man es von außen nicht erkennen kann. Zum Glück sind die meisten die sowas programmieren zu dämlich um das "natürlich" aussehen zu lassen - oder es interessiert sie nicht.


    So einen Autopilot könnte man sehr einfach bauen. Die vom "Hilfsprogramm" vorgespiegelten Eingaben dann schön unregelmäßig schicken und nicht zu schnell - und schon ist der menschliche Spieler perfekt simuliert...


    Und wenn Alles nix mehr hilft nimmt man halt einen zweiten PC - ein Raspi reicht meist schon - und lässt den am USB-Bus Tastatur und Maus simulieren...


    Ich mag solche Modifikationen generell nicht. Besonders natürlich weil ich auf der XBox spiele - da haben wir kein Log und keine Möglichkeit Hilfsprogramme zu installieren. Insofern sind solche Tools z.B. gegenüber den Konsolenspielern schon ziemlich gemein. Alleine die Möglichkeit solche Software zu schreiben und einzusetzen verbietet eigentlich auch schon das gemeinsame Spiel Konsole/PC - selbst wenn z.B. MS demnächst Tastatursupport anbietet und man mittlerweile ja auch einen vernünftigen Stick für die Box kaufen kann. Aber gegenüber den PC-Spielern hätte man in einem gemeinsamen Modus einfach die A...-Karte.


    Ciao, Udo

    Sind halt zweierlei Dinge:


    Daten aus dem Log abziehen, anzeigen, aufbereiten etc. ist eine Sache.


    Sobald man aber aktiv "Befehle" an das Game sendet überschreitet man eine Linie. Wobei es da durchaus sinnvolle Dinge geben mag die auf diesem Weg realisierbar sind (oft aber auch einen erheblichen Teil des Spielspaßes nehmen). Langstrecken-Automatiken wären zum Beispiel so eine Sache. Angenommen das Hilfssystem würde den spielinternen Routenplaner "erweitern" und automatisch von System zu System springen, zwischendurch tanken etc. Das wäre jetzt nicht spielentscheidend, aber es würde lange Reisen deutlich vereinfachen. Durch solch eine Automatik würde man aber zum Beispiel zuverlässig vermeiden können irgendwo ohne Sprit zu stranden - oder in eine Sackgasse zu fliegen wenn man vor einem gesperrten Bereich landet.


    Kommt dann noch ein automatischer Systemscan hinzu... spätestens dann ist es ein Cheat, weil Credits gefarmt würden ohne das der Spieler selbst aktiv sein muss.


    Ciao, Udo

    Alles Cheater hier ;-)


    Euch ist schon klar das Ihr den Spielern die sowas nutzen "unfaire Vorteile" verschafft? Grundsätzlich müsste man solche Sachen eigentlich mit Frontier abstimmen und klären ob denen das Recht ist.


    Die Bereitstellung von Daten durch E:D ist ja über die Logs "Offiziell".


    Ob aber "automatisches Spiel" toleriert wird ist fraglich.


    Ciao, Udo

    Quote from Gotthard von Braun

    Ich sitz auch seit Tagen und vergleiche Einsteiger-Teleskope!
    Aber in Zeiten von 1000 Rezensionen, Tests & sonstigen Verweisen wird es irgendwie immer schwieriger, objektive Meinungen rauszufiltern :shock:


    Bei der Astronomie sind drei Dinge wichtig:


    1. Gute Bedingungen
    Außerhalb von Städten und möglichst dunkler Himmel. Wenn man mit bloßem Auge die Milchstraße nicht klar erkennen kann, braucht man das Teleskop gar nicht erst aufbauen....


    2. Möglichst viel Öffnung
    Je größer die Öffnung des Teleskops, desto mehr Licht sammelt es und desto höher ist die Winkelauflösung. Jedenfalls grundsätzlich. Spiegelteleskope haben da einen kleinen Nachteil gegenüber Linsensystemen, weil in der Regel irgendwelche Teile im Strahlengang sitzen (Umlenkspiegel, Streben etc.).


    3. Besiege den inneren Schweinehund
    Das ist eines der größten Probleme. In sternklaren Nächten mit möglichst ruher Luft muss man halt "raus" - den ganzen Kram ggf. zum Beobachtungsplatz schleppen. Aufbauen. Ggf. einnorden. Dunkeladaption der Augen abwarten. Loslegen. Eines der Probleme dabei: Gute Beobachtungsbedingungen gibt es erstaunlich oft im Winter.... Klirrende Kälte ist aber irgendwie nicht motivationsfördernd.... Außerdem war ein brauchbarer Beobachtungsplatz immerhin ca. 50 km entfernt von meinem Wohnsitz. Das drückt die Motivation nochmal - insbesondere wenn man diese Strecke nachts fährt und es vor Ort dann doch nicht so gute Bedingungen gibt wie man erwartet hat.


    Wegen Punkt 3 habe ich die Astronomie als Hobby letztlich aufgegeben...


    Für einigermaßen Spaß an dem Hobby würde ich auf jeden Fall einen Dobsen empfehlen. Die "übliche" Einsteigergröße liegt dann bei etwa 8 Zoll Öffnung. Für den Preis eines 8" Neugeräts findet man z.B. bei astronomie.de gelegentlich auch mal einen 10-Zöller. Der macht nochmal deutlich mehr Spaß - die Spiegelfläche ist mehr als 1,5 mal so groß wie beim 8er, weil die Fläche quadratisch mit dem Durchmesser wächst.


    Da ist man dann erstmal 300-400 € für ein einfacheres 8"-Modell los.


    Der nächst Schritt sind vernünftige Okkulare. Die mitgelieferten Dinger sind meist sehr einfach konstruiert mit kleinem Gesichtsfeld und häufig auch unpassenden Brennweiten. Gute Okkulare sind teuer - kann man aber auch gut gebraucht kaufen.


    Dann kann man noch in Filter investieren - besonders, wenn man der zivilisatorischen Lichtverschmutzung nicht ganz aus dem Weg gehen kann und Deep-Sky mag.


    Grundsätzlich kann man mittlerweile übrigens mit einem Dobson durchaus in die Astrofotografie einsteigen. Mond und die näheren Planeten geht schon ganz ordentlich auf Grund der Helligkeit und entsprechend kurzer Belichtungszeiten.


    Für Deep-Sky mit dem Dobson gibt es Äquatorial-Plattformen. Nicht ideal, aber für hellere Deep-Sky-Objekte kann man damit durchaus ansehnliche Ergebnisse erzielen. Was - wenn auch mit deutlich größeren Dobsons - möglich ist kann man sich z.B. hier anschauen:


    http://www.equatorialplatforms…ing.with.a.platform.shtml


    Für große Dobsons ist das schon machbar - im Bereich 8" sollte man aber wohl gleich "Nägel mit Köpfen" machen und mindestens eine EQ-6 Montierung in Betracht ziehen. Damit und dem 8-Zoller lässt sich schon eine Menge anfangen. Wobei dann schnell noch der Wunsch nach Autoguiding aufkommt - kostet auch wieder *g*


    Plus Barlow-Linsen für die Planetenfotografie und kleine planetarische Nebel. Plus Kamera-Adapter. Plus Leitrohr für visuelle/manuelle Nachführung. Plus irgendwann eine gekühlte Astrocam weil das mit der DSLR auf Dauer doch nicht das Wahre ist. Plus... Plus... Plus...


    Also wenn man einigermaßen ernsthaft Deep-Sky-Astrofotografie betreiben möchte dann kommt man ganz schnell auf Beträge um die 3000-4000 €. Mindestens. Nach oben offen...


    Ciao, Udo

    Quote from Kaito


    Deine Befürchtungen in Sachen Eyetracking teile ich aber nicht.
    Schließlich haben wir es dabei mit ganz ähnlichen Bewegungen zu tun, als wenn wir eine schnelle Kopfbewegung durchführen oder eine zügige Controllerbewegung im Raum erfasst wird.


    Wir werden sehen. Kopfbewegungen sind langsam im Vergleich zu Augenbewegungen. Schon allein auf Grund der zu bewegenden Masse. Man kann die Augen mit maximal ca. 600°/Sekunde bewegen. Das ist schon recht flott.


    Um beim Eyetracking "sofort" das scharfe Bild im neuen Zielbereich zu haben braucht man sicherlich eine Latenz des Gesamtsystems (Eyetracking Latenz + Kopf/Positionstracking Latenz + Ausgabelatenz) von unter 15 ms. Besser vermutlich in der Nähe von 10 ms.


    Ruckler bzw. kurze Drops der Framerate werden mit Eyetracking auf jeden Fall störender sein als nur mit Kopftracking. Und wie das Eyetracking dann bei der Masse der Nutzer funktioniert wird sich auch noch zeigen müssen. Menschen sind ja (zum Glück) unterschiedlich. Ist durchaus möglich, dass sowas für eine bestimmte Gruppe von Menschen besser funktioniert als für Andere.


    Ciao, Udo