Das Planetarium

  • Heute bin ist mir dieser nette Planet untergekommen:

    Boelts QH-U d3-94 B 2, terraformierbar und landbar, das sehe ich mir i.d.R. immer mal näher an.

    Leider keine geologische Aktivität, aber was solls.


    nach dem Scannen habe ich mir das gute Stück mal näher angesehen.

    Der Planet hat, neben ettlichen anderen, zwei riesige Krater, der kleinere hat 447km Durchmesser, der größerer stolze 807km!


    Leider lag der Große auf der Nachtseite, so dass sich die Vermessung, die ich mit vorgenommen hatte, ausschied.

    Dafür lag der kleinere aber auf der Tagseite, also los.



    Aber schon beim Anflug zeigte sich, dass derart heftige Einschläge nicht folgenlos bleiben können.

    Die Physik in diesem Raumbereich hatte anscheinend Schaden genommen, es glitschte hie und da.



    Gut, kommt mal vor, weiter im Text.


    Schließlich am Rand des Kraters gelandet, hatte ich ursprünglich vor Chessi 's Methode der Kratervermessung zu verwenden, doch zunächst wollte ich mir mal die Gegend im SRV ansehen. Erst mal einen Überblick über die Gegend verschaffen, die Außenkamera hilft!



    Grandioser Anblick, und das ist nur der kleinere Krater (hier mit max. Weitwinkel aufgenommen, damit alles drauf passt)!


    Kann ja nicht schaden, mal ebenTM etwas den Kraterrand runter zu faaaaaaaaaaahhhhh....=O

    Shit, zu steil um wieder hoch zu kommen, trotz lediglich 0,47g!



    Verflucht, also eine Stelle finden, wo das Schiff einen abholen kann...



    Weiter unten machte sich die kaputte Physik dann langsam immer stärker bmerkbar



    Und kein Platz zum landen in Sicht, immer weiter runter...

    Das war zu tief. Die Instrumente sagen "0m" die Optik sagt: Du bist 3m im Boden.




    Lange Rede kurzer Sinn, das Problem des defekten Bodens verschärfte sich, je weiter ich nach untern zum Kraterboden vorrückte.

    Diese fliegenden Felsen sind schon lächerlich!


    der Abstiegsk(r)ampf hat mich eine gute 1 und 1/4 Stunde und die meisten meiner Nerven gekostet.

    Der kaputte Boden tritt einen jedes mal wie ein Pferd, die Wahrnehmung wird bis zum Kopfschmerz gestört.

    Als ob das nicht reichte kickte mich der Defekt auch alle paar Meter den Hang herunter, so dass ich zum Schluss mehr gekugelt als gefahren bin und 5-6 mal Notreparaturen des SRV machen musste!



    Zu guter Letzt im Schiff wollte ich schon weg, als mein Blich auf einen kleineren Krater am Rande des Großen, in dem ich war, fiel.


    Der Boden des kleinen, so schätze ich, liegt wohl "Pi mal Auge" auf dem Niveau des großen Kraterbodens, also beschloss ich hier etwas zu Pfuschen, um wenigstens einen ungefähren Wert zu bekommen.


    Am zentralen Berg des kleinen Krater maß ich 804m über Grund. Ein guter Startwert.


    Jetzt nur noch senkrecht hoch, bis der Kraterrand des Großen im 0-Punkt der Anzeige erscheint.

    Aha, 18,5 km und noch Luft nach oben...


    Am Ende waren es dann 24km.

    Nicht schlecht...


    Nach der Himmelfahrtstour den Krater herunter wollte ich dann auch weg, also Nase hochziehen, Vollgas und FSA anwerfen!


    Beim Verlassen den Plaeten hab ich noch mal zurückgeblickt und ein paar Eindrück mitgenommen:




    Mein Messfeld liegt übrigens Richtung 2 Uhr im Schatten des Kraterrandes


    Toller Anblick, wie gesagt, das ist "Nur" der Kleinere.


  • Bei der fehlerhaften Darstellung des Bodens hilft reloggen.


    Grüsse!

    William I.

    Ah, danke, wieder was gelernt. :daumen:

    So schlimm hatte ich es in der Tat noch nie!

  • Gestern wollte ich mal zum Einkaufen nach Colonia fliegen und damit es schnell geht, habe ich die Conda genommen. Einfach die Route plotten lassen und los.

    Und dann finde ich ein so kleines Ding von Ammoniakwelt, daß ich gleich mal bei EDSM nach geschaut habe. Naja, den Rekord habe ich um 0,0013 Erdmassen verfehlt, aber ist auch so was zum Freuen.



    Grüsse!

    William I.

  • Ich freue mich ja immer über terr. Wasser-und Ammoniakwelten, die ordentliche Masse haben.

    Hier habe ich eine, die sich 11 landbare Monde hält.



    Mond 8 hat eine um ein paar Grad geneigte Bahnebene und läuft auch etwas exzentrisch, so dass sich seine Bahn an zwei Stellen der Bahn von Mond 9 sehr annähert oder sie vll. sogar kreuzt. Genau konnte ich das nicht ausmachen. Aber das wäre bestimmt spektakulär, wenn die sich fast berühren.




    Grüsse!

    William I.

  • Hier habe ich ganz frische Ware von letztem Donnerstag und Freitag, jeweils ca. eine halbe Stunde, bevor ich zur Spätschicht musste.


    Nr.1: meine schwerste, je gefundene und auch sonst gesehene Wasserwelt. Mit 482 Erdmassen ist sie ein echter Brummer.






    Nr.2: meine schwerste, je gefundene und gesehene ;) Ammoniakwelt. 650 Erdmassen..., die Wassergeysire habens bestimmt nicht leicht, hehe




    Grüsse!

    William I.

  • In letzter Zeit haben sich auch ein paar Schönheiten gezeigt, bei denen es mal nicht um große Zahlen oder persönliche Rekorde geht.


    Los gehts...


    beringte Erdwelten:






    sowie eine Wasserwelt mit schmalem Ring:



    und eine eher seltene Erscheinung - weil an einem B-Stern, eine Erdähnliche, die als Mond einen ziemlich großen Höllenplaneten umkreist.



    Ich habe versucht mir vorzustellen, wie der Blick auf den Höllenplaneten wäre, wenn das unsere Erde wäre. Ich bin dann einfach mal zu beiden hin geflogen um es mir anzugucken.


    Von der Erde aus...



    umgekehrt ist eher unspektakulär, da Erdähnliche durch die Entfernung doch recht klein aussieht


    Grüsse!

    William I.

  • Hier waren offenbar die Römer am Werk und haben einen Limes errichtet! =O



    Ein paar große (aber leider flache) Krater hat der Planet auch noch:


  • Denk doch mal nach Schnitti:!:


    Das ist die grosse Mauer, die Chinesen waren vor den Römer im All. :facepalm:


    :D8o:*:sm25:

    :think: Stimmt...

    Wobei... die Chinesen haben alles andere als geradlinige Mauern gebaut.

    Der Limes ist aber streckenweise mit geradezu arroganter Genauigkeit gerade in die Landschaft gesetzt worden, um den "Barbaren" zu zeigen:

    "Wir spinnen, wir Römer!" :D

  • Es ist in der Tat der gleiche Planet.

    Ich bin im Autopilotenmodus drum herum geflogen und habe die Außenkamera ausgerichtet. :)

  • Pleia Thaa XD-K d8-57, eigentlich nichts ungewöhnliches hier, das System wurde sogar schon entdeckt.

    Der Planet 2c hatte aber höhere Arsenvorkommen (2.0%), so dass ich mal vorbei geflogen bin.


    Beim Anflug dann dieser Anblick. Ein augenscheinlich recht hoher Berg für einen recht kleinen Planeten (r=866km) :



    Das hab ich dann mal vermessen. Einen Punkt in der nähe des Fußes des Bergs gesucht und auf Höhe geflogen.

    Ergebnis: ca. 13.5 km



    Der Berg ist so auffällig, dass man ihn sogar auf der System-Map sieht (Mauszeiger)!

  • A propos "Krater" ;)


    Mir ist ja da dieser große Krater auf Flyoo Eohn UK-W c18-0 3 über den Weg geflogen, so groß, dass in mir der Wunsch aufkam, ihn mal zu vermessen.

    Leider ist der Planet gerade mit dieser Seite im Schattenbereich, so dass ich keine vernünftigen Bilder habe.

    Hier das Bild vom Vermessungspunkt "nördlicher Kraterrand", alles im Dunkeln...


    Das SystemMap-Bild ist aber auch schon erstaunlich genug.

    Zu diesem Zeitpunkt war ich noch an einem Geo-Hotspot, Mats sammeln.


    Also hab ich das Ding mal mit Monitorbild und Lineal vermessen. Leider kamen bei verschiedenen Vergrößerungsstufen unterschiedliche Ergebnisse heraus, zwischen 3300km und 3500km so dass eine "vor-Ort-Vermessung" anberaumt wurde.


    Gesagt getan, also bin ich mal vom südlichen Kraterrand zum nördlichen Kraterrad geflogen und habe jeweils die Koordinaten genommen:


    Jetzt kommt die Mathematik ins Spiel:


    Die geflogene Linie sei ein Kreisbogen mit 64,3446°-48,6674° = 15,7172°

    Der Planet hat einen Radius von 10.412km

    Der Kreisbogen lag dann eine Länge von 10.412 km × 2 π × 15,7172°/360° = 2.856,18km

    Die Bogensehne, also die direkte Verbindung der beiden Punkte, hat die Länge 2 × 10.412km × sin(15,7172°/2) = 2.847,24km


    Diese Werte liegen nun deutlich besser zusammen als die graphische Schätzung, so dass die "vor-Ort-Methode" der Genauigkeit wegen vorzuziehen ist.


    Mir ist auch durchaus bewust, dass der Berechnung zugrunde liegende Radius ein Mittelwert ist, der Krater selber hat z.T eine Tiefe von 10-15 km gehabt, so dass auch diese Berechnung an Genauigkeit zu Wünschen übrig lässt. Als "relativ genauer Wert als Grundlage einer Vermessungsreihe von Kratern" ist das aber, so denke ich, statthaft.


    Als Abschluss noch ein Bild vom Abflug, der Sonnenaufgang wird leider noch ein paar Tage auf sich warten lassen...


  • Klasse Aktion! Bist du jetzt eigentlich im Normalraum durchgeflogen, oder hast du über den SC abgekürzt? (Bei mir würde das zeitlich wohl aufs gleiche rauskommen - bis ich nach dem SC wieder die Koordinaten finden würde ;) ):

    Die Kybernauten haben Melbourne erreicht.

  • Klasse Aktion! Bist du jetzt eigentlich im Normalraum durchgeflogen, oder hast du über den SC abgekürzt? (Bei mir würde das zeitlich wohl aufs gleiche rauskommen - bis ich nach dem SC wieder die Koordinaten finden würde ;) ):

    Danke!


    Im Normalraum, da es leider so dunkel war, dass ich die Kraterränder vermutlich deutlich verfehlt hätte.

    Ich hätte es sofort mit SC gemacht, wenn es hell gewesen wäre, die Tiefe des Kraters war schon auf den Bildern als "nicht-messwürdig flach" zu sehen.


    Im Nachhinein betrachtet wäre das aber immer doch schneller gegangen, das im SC zu den jeweiligen Rändern zu fliegen und dann zu korrigieren, das mache ich dann das nächste mal.


    So waren es gestern 2857 KM / (231m/s * 3.6 kms/mh) = 3,4h Flugzeit.


    Ok, etwas mehr, ziemlich in der Mitte gab es ein Signal, dem ich dann nachgehen wollte, es aber nicht gefunden und mit einen Fighter, mit dem ich das ansehen wollte, zerschrotet habe. Bad Luck...

    Die Sch***dinger sacken wie ein Stein ab, wenn Du horizontal beschleunigst! :D