[RP-Roman] Warpstone IV "eine große Familie"

  • [Start des IV.ten Kapitels]


    Diesmal beginnt es mit Licht. Eeine Katzerin liegt nur mit Fell bedeckt auf der Solar-Liege des Rekreationsraumes. Das leise kaum hörbare Summen läßt sie die Ohren einklappen und das helle Licht die Augen geschlossen halten. Ein Holobild schwebt neben der Liege und zählt langsam die Sekunden herunter. Es gibt noch drei weitere Solarliegen auf denen fellbedeckte Wesen liegen und sich sonnen. An der Wand stehen vier recht große gepanzerte Raumanzüge, welche vorne offen sind zum Einsteigen. Das helle Licht der solar-Liegen flutet den Raum, so dass jeder der vier eine Art Schutzbrille trägt, welche nur die Augen direkt belegt. Die Katzerin beginnt mit ihrer etwas rauheren Art zu sprechen.


    "Boa ist mir warm. Das soll gesund sein? Vitamiene durch Sonneneinstrahlung? Gut für die Hautfärbung? Die Werbung ist wirklicher Blödsinn, oder sie wurde nicht für Katzer geschrieben." ... "Ach du möchtest dich also in der Wüste draussen in die Sonne legen? so mit Staub, Schmutz und dem wechselnden Wetter?" ... "Mrrrw. Nicht wirklich." ... "Also ich finde das angenehm. Die Wärme tut gut, vor allem wenn ich nacher in das Schwimmbecken gehe um ab zu kühlen. Ich glaube eher du beschwerst dich wegen dem Hellen Licht und dem Summen." ... "Ja, vielleicht. Das Summen ist auf Dauer nerfig. Ich denke wir sollten kopfhöhrer und Musik besorgen." .... "*erfreut* jaaaaa. Gute Ideee." ... der Hounder rechts grinst breit und bleckt seine Zähn. Fast so, als währe dies das Nächste gewesen, was vorgeschlagen wird. ... "Und was kostet dieses Zeug nochmal?" ... "Ich kann die ganze Lieferung für sechstausendneunhundert Kredite bekommen. Also Kleingeld, Kommander." ... "Na gut, schaff es meinetwegen an. aber ich will nicht höhren, dass irgendjemand verpflichtet wurde das zu benutzen." ... "Keine Sorge, wir werden eine Liste einführen, bei der man sich freiwillig Eintragen muss, damit man einen Platz bekommt."


    Schagraulyn dreht sich auf die Seite. ... "Also gut. Es ist genehmigt." ... "Was machen eigentlich die Kleinen?" ... Die Katzerin fängt an zu Grinsen. ... "Sie haben gestern angefangen aus ihrem Bettkäfig herausklettern zu wollen. Nicht mehr lang und die beiden werden die Kabiene auf den Kopf stellen." ... "Oh ja... zum Glück ist der Welpen-Raum schon vorbereitet. Irgendwie kann ich mir Blaster kaum als Welpen-Wächter vorstellen, so stark wie er ist, aber es war ihm auch nicht aus zu reden. Wie heißen die beiden jetzt eigentlich?" ... "Arkanomuun und Gluumbard."



    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Schagraulyn steigt in ihren Anzug, um durch die Gänge des grßen Schiffes zu gehen. Tatsächlich sieht sie mehr gerüstete Howling Moons als solche ohne. Sogar in der Freizeit, lassen die Katzer, Hounder und Drakos ihre Anzüge nur ungern weit entfernt zurrück. Ihr Weg führt sie zur Welpenhöhle. Sie waren überein gekommen, dass alle Kinder dort gemeinsam betreut werden. Von Welpenhütern mit weichem Fell statt stählernem Anzug. Mit etwas Glück würden diese Kinder ohne die Erfahrung von Krieg aufwachsen können.


    Sie betritt den Vorraum. Es stehen drei weitere Anzüge dort abgestell. Bereit jederzeit aktiv zu werden und ihren Piloten einsteigen zu lassen. Etwas nervös stellt sie sich daneben, öffnet den Anzug mit einem Konzentrierten Gedanken und klettert vorne heraus. Der Anzug geht selbstständig in die Grundstellung und schaltet unnötigen Energie-Verbrauch herunter. Nicht weit entfernt ist eine Wand von kleinen Spind-Türen. Die mit der Nummer 001 öffnet sie mit dem Fingerabdruck ihres rechten Daumens und nimmt einen dunkelblauen Overall deep space Privateer Symbol auf den Schultern heraus und zieht ihn an. Die Füße läßt sie unbekleidet sondern tapst barfuss durch die tür in die Räume.


    Der Nächste Raum ist eine Wartezone mit einseitig verspiegeltem Glas durch dass man das Spielzimmer anschauen kann. Es gibt eine Handvoll Stühle, welche an Barhocker erinnern, sowie ein Kaffomat und einen Wasserspender. Sie bleibt erst einmal an der Scheibe stehen. Niemand ist ansonsten dort mit ihr im Vorraum die andern Anzüge gehöhren den drei derzeit im Dienst befindlichen Welpenhütern. Im Spielzimmer sind etliche Betten mit seitichen Gittern zu erkennen in denen kleine Fellknäule unbeholfen herum tapsen.


    #Nicht mehr lang und die werden im Zimmer herumwuseln und ein fürchterliches Chaos anrichten.# ... Sie beginnt breit zu grinsen bei dem Gedanken, dass die drei hartgesottenen Krieger sich mit rund vierzig Kleinkindern rumplagen dürfen. Doch dann hält es sie nicht mehr draussen und sie betritt das Zimmer in dem Kisten mit gekauftem und improvisierten Spielzeug an den Wänden stehen, während der Boden mit regenerierendem Natur-Rasen ausgelegt ist. sie geht zielstrebig zu dem schwarzen Bettchen links, an dem mit flouriszierender Farbe Arkanomoon und Gloombard gemalt sind. Sie tritt leise heran und schaut auf die beiden fleckigen Fellknäule, welche anscheinend schlafen. Kaum dass sich ihr kopf nähert um sie genauer in Augenschein zu nehmen fangen die beiden aber zeitgleich an sich zu bewegen, zu recken und zu blinzeln. Langsam setz tsie sich auf den Drehstuhl, der neben dem Bettchen steht und dreht sich zu den beiden um, welche irgendwie erwartungsvoll in ihre Richtung schauen. Vorsichtig ergreift sie die beiden, nimmt sie heraus und legt sie sich an das Brustfellt, des halboffen stehenden Overalls. Die beiden brauchen nur Sekunden um sich zu ihren Brustwarzen vor zu arbeiten und mit dem Nuckeln zu beginnen.


    "Ja, meine Kleine, wenn ich in der Nähe bin, gibt es auch nicht synthetische Milch." ... Leise beginnt sie vor sich hin zu Summen und zu Schnurren. Etwas später folgt ein leiser und kehliger Gesang. Nach einer Viertelsstunde schlafen die beiden kleinen Katzer einfach dort ein wo sie vorhin noch genuckelt haben. Rund eine halbe stunde bleibt die Kommanderin der Howling Moons dort sitzen und gneißt es. Dann nimmt sie die beiden um sie wieder zurrück ins Bettchen zu legen. Fast sieht es so aus, als würden sie sich aber festkrallen wollen. Sie schlagen die Augen auf und maunzen leise fiepsenden Protest. ... "Ich weiß, ihr wollt lieber bei mamma bleiben, aber ich habe Aufgaben. Und ihr müsst lernen damit klar zu kommen. Und jetzt lasst los." ... Fast sol als hätten sie verstanden lösen sich die kleinen Krallen aus ihrem Fell und sie kann die Beiden in das Bett zurrück legen. Dort kuscheln sie sich aneinander und schlafen wieder ein. Mit einem wehmütigen Blick steht Schagraulyn wieder auf und verläßt den Raum.


    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Ein paar Stunden und einiges an Lichtjahren später taps die müde Schagraulyn wieder in die Welpenhöhle. Der anzug ist getauscht gegen den Overall und steht wie zuvor im Vorraum. Diesmal ist es viel voller und ein gutes dutzend erwachsene Howling Moons sind im Spielzimmer. Es ist so laut, dass sie die Ohren zuklappt und mit zusammengekniffenen Augen und Nasenlöchern durch den Raum geht. Doch das Bettchen ist leer. Kurz setzt ihr Herz aus, doch dann gewinnt der Verstand wieder Oberhand. Sie stellt die Ohren auf und dreht sie wie Radare hin und her. Dann sieht sie die beiden, welche gerade mit Blasters Schwanzspitze balgen. Der große Soldat sitzt auf einem Barhocker und läßt den Schwanze herunterhängen und etwas hin und her pendeln, während er einen jungen Hounder in den riesigen Pranken hält und die Windel wechselt.


    Ein breites Grinsen erfass die Kommander der Howling Moons und sie duckt sich um sich heimlich an zu schleichen. Aber sie schafft kaum die Hälfte der Strecke als die beiden kleinen Katzerinnen innehalten, ins Nichts lauschen und sie unvermittelt ansehen, bevor sie mit tapsigen Schriten und fiepsigem Gemaunze herantapsen. Eine Warme Woge des Glücks hüllt Schagraulyns Herz ein und so legt sie sich ganz auf den Boden und erlaubt den beiden sie hinauf zu klettern. Für eine Weile ist alle Anstrengung und Müdigkeit vergessen, denn es wird gespielt.


    Als sie die beiden nach einer Flasche warmer Kuhmilch wieder ins Bettchen legt, schlafen diese nahezu sofort ein. Sie bleibt noch eine halbe Stunde an dem Bettchen und singt leise vor sich hin, während sie die niedlichen sehr ähnlich sehenden Fellknäule betrachtet. Dann reißt sie sich los um zur Ruby-Hawk zurrück zu kehren und etwas zu schlafen.

    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Andy steht kopfschüttelnd an der Scheibe zum Spielzimmer. Andrea steht grinsend neben ihm. ... "Ich hätte nie gedacht, dass diese Wesen so sanftmütig seien können. Selbst Schäggy ist ja schon recht kratzbürstig, aber recht zierlich und niedlich. Als du meintest sie sei Kinderlieb war das damals normal, bis ich immer mehr davon erfuhr was sie war. Aber bei denen wusste ich es vorher und jetzt gibt es da eine ganze Truppe Kinderteddybähren, welche sich darum balgen sich um Kinder kümmern zu dürfen. Meinst du wirklich, dass die dafür die richtigen sind?" ... "Ja, aber ich habe da ein anderes Problem mit." ... "Oh, welches?" ... "Weißt du ich bin jetzt ganz Offiziell Oma... und habe nicht mal ein eigenes Kind. Mir fehlt das." ... *tiefes Einathmen* "Äääähm." ... "Hahahahahahahah."


    Der alte Explorer ist sichtlich aus der Fassung gebracht und sucht nach Worten. ... "Soso... dann muss ich mir wohl einen Liebhaber suchen, wenn mein Gatte zu alt ist für sowas." ... "*Räusper* ANDREA!" ... "Ja, mein Liebster." ... "Das Problem werden wir lösen." ... "Soso.. ahm?" ... "Ausserdem werde ich jeden Nebenbuhler erschießen." ... "Oh welch ein gewalttätiger Mensch."


    Die beiden flachsen noch eine Weile miteinander, bevor sie das Spielzimmer betreten um die beiden *Enkel* einmal direkt zu besuchen. Bisher haben die beiden eigentlich immer viel geschlafen. Diesmal jedoch tapsen sie über den Rasen und erkunden den gräumgen Saal. Er war vorher mal ein Trainingsraum für den Nahkampf gewesen. Jetzt zieren bunte Farben die Wände.



    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Zwischenspiel]


    Mit einem Surren fährt die Transportplattform durch die Gänge der Station. Der Nav-Comp steht auf Fernsteuerung. Die Ladefläche ist nahezu leer. Nur eine aufgerollte Plane liegt neben dem Schwenk-Kran. Auf dem Fahrersitz hat sich eine Reparaturdrohne niedergelassen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Plattformen nutzt sie Weichgummi-räder statt Antigrav-Projektoren. Mit zwanzig Stundenkilometern ist sie recht langsam.


    Nach rund drei Minuten biegt sie in einen relcht enge n durchgang links ab, dreht auf der Stelle durch Schrägstellen der Räder und fährt deutlich langsamer weiter. Als sie die Halle der Erinnerung erreicht, bleibt sie stehen und die Optiken schauen sich um. Nachdem sie keine Person erkannt hat, dreht sie nach rechts und fährt die letzten zehn Meter weiter, hält an und schaltet auf Standby. Kurz daurauf geht die Reparaturdrohne online.


    Mit dem utrahochfrequenten Wimmern eines Antigravs erhebt sie sich und fliegt zu dem Gläasernen Kasten. Dort schwebt sie kurz auf anderthalb Metern und scheint das Wesen in dem Glaskasten genau an zu sehen. Nach einem weiteren Rundblick senkt sich die drohne bis zum Borden und beginnt mit einem roten feinen Laser die metallen Halterungen des Bodens zu durchschneiden. Verdampftes Metall bildet eine Wolke und mit Sicherheit würde jeder, der den Raum betritt dies sofort riechen. Katzer, Hounder oder auch nur Mensch, würde da keinen Untershcied machen. Dann endlich sind die sech Metallwinkel durchtrennt. Die Drohne umrundet den Glaskasten noch einmal, bevor sie zum sitz zurrück schwebt und wieder herunter schaltet.


    Statt dessen geht das fahrzeug wieder online. diesmal dreht der Kran herum, öffnet die Greifklammer, welche so aussieht, als sei sie umgebaut worden um ein Größeres Greif-Volumen zu haben. Die Innenseite der Klamme rist mit dirckem weichen Gummi ausgekleidet und es gibt Drucksensoren, welche anzeigen wie stark ein Objekt gequetscht wird. Der Arm dreht sich zweimal in jede Richteung, bevor er sich vorsichtig dem Glaskäfig nähert. Die Greifklammer schließt sich langsam, versucht an zu heben, schließt sich fester und versucht es erneut. Diesmal löst sich der Glaskasten mit einem Knacken vom Boden. Die Gestallt im Inneren wankt nicht einen Millimeter.


    Vorsichtig hebt der Kran den Glaskasten über die Front und legt sie auf der Ladefläche ab. Dann läßt der Arm los, und hebt sich ein wenig. erneut wird die Drohne aktiv. Diesmal durchshcneidet sie die seile, welche die Plane zusammengerollt halten. Danach rollt sie diese weiter aus, biss die enden über den Rand der Plattform herunterhängen und der Glaskasten vollkommen bedeckt ist. Nachdem die drohne erneut auf dem Sitz ruht, greift der arm von oben zu und hält nun den vor Sicht geschützten Glaskasten wieder fest. Nach einer Drehung um hundertachtzig grad fährt die Transportplattform aus dem Raum heraus. Den Weg zurrück zu dem Raumschiff-Hangar.


    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Ein halbes dutzend Fellbedeckte Wesen sitzen um einen runden Tisch auf klapprigen Stühlen und haben die Köpfe nach vorne gestreckt, um das Holobild besser sehen zu können. Zwei davon sind ein Hounderpärchen. Die Frau deutet auf Sterne und hohlt ihre Systeminfo immer wieder mal in den Vordergrund.


    "Also gut, Fellilaas, du sagst dass Raffael sich anscheinend in den Raum der Allianz zurrück gezogen hate, statt zum Imperium zu fliegen und dort ein Piratendasein führt. Wenn ich an die förderation denke ist das so ziemlich der undankbarste Job der Galaxis. Alles und jeder darf einen abschiessen. Wie also überlebt er?" ... "Keine Ahnung, aber er ist wohl nicht alleine, sondern hat seine anderen irren dabei und wie es scheint noch einiges an Robottern. Was Menschen angeht ist er ein ziemlicher Killer. Es gibt keinerlei Hinweise was er mit den Gefangenen macht und ja, es gibt Gefangene." ... "Was für ein Schiff hat er?" ... "Den Alten Kutter, aber der wurde massiv aufgewertet. Es gibt Berichte über Plasmakanonen und Strahlen-Laser Türme. Aber in der Hälfte der Fälle ist sein Schiff nicht alleine. Meist sind drei Jäger dabei. Diese Varriieren aber stark. Wir sind auf insgesammt vierzehn verschiedene Schiffe gekommen, wenn die nicht andauernd umlackieren. Cobra drei, Veiper drei, Igel und eine EffDeEll."


    Schagraulyn lehnt sich zurrück. ... "Der hat do kaum Piloten dabei. Wer fliegt die? " ... "Das ist unbekannt, aber vermutlich hat er eine Station an der Repariert wird und die Piloten steigen um. Wie es scheint haben die alle starke Erstschlagsfähigkeiten, sind aber bei längeren Gefechtenim Nachteil." ... "Das heißt? Ein Fernkämpfer mit Gauss und Raketen, einen Nahkämpfer mit Splitterkanone und Mienen und der dritte meist Plasma mit Raketen. Aber die automatischen Aufzeichnungen der Opfer zeigen, dass die koordination schlecht ist. Fast so als währe der Abschuss ein Wettbewerb. Dann geht eine Entermannschafft an Bord." ... "Gut, warum hat ihn die Allianz noch nicht erwischt?" ... "Tja, wie es aussieht haben die andere Sorgen und bei denen ist Raffael nur einer von den weniger stark bekopfgeldeten Piraten. Er greift sich kleinere Ziele, die keine chance auf Gegenwehr haben und das in Systemen in denen wenig Polizeipräsenz zu finden ist." ... "Und was ist dein Rat?"


    Die Hounderin läßt die Ohren hängen und wirkt mutlos. ... "Keine Ahnung, Wenn wir dort mit einer Kampfflotte auftauchen fühlt sich die Allianz gefährdet. Gehen nur einzelne Schiffe dort hin, haben sie im Ernstfall keine Chance.

    Ich habe keine Idee." ... "Eine Idee hätte ich da schon." ... "Leg los." ... "Wir bitten den förderalen Geheimdienst um Hilfe."



    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [out of Character]


    Hi Leute, ich melde mich mal zurrück zum Weiterschreiben. Diese Speedgrippe hat mich 3 Tage komplett flachgelegt und ich bin immer noch nicht fit, aber mal sehen was ich so hinkriege.



    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Schgraulyn nimmt die beiden Fellknäule auf und legt sich diese an die freigelegten Brüste. ... "Na ihr beiden Wird ganz schön schwer euch auseinander zu halten Araknomoon und Gloombard." ... Die beiden nuckeln, als währe ihr Name das unwichtigste der Welt. ... "Heute zeige ich euch eure Tante. Es geht also mal raus aus diesem Raum." ... Diesmal stellen sich die Ohren auf, als würden sie wirklich verstehen, obwohl es viel zu früh währe dafür. So beginnt Schagraulyn wieder zu singen, wie schon oftmals zuvor. Die beiden Fellknäule genießen es sichtlich.


    Nach einer Weile höhren Arkanomoon und Gloombard auf zu nuckeln und machen es sich im Fell bequem, während die Krallen ihrer Mutter sie ganz sanft am Rücken kraulen. Genügend Zeit sich um zu sehen. Neben den drei Welpenwächtern und zwei anderen Müttern mit ihren jeweils drei Kindern tapsen rund fünfzehn kliene Fellknäule herum unter der strengen Bewachung der Welpenwächter. Aber es gibt noch ein dutzend Babies ohne Fell. Tatsächlich habe einige der Stationsbewohner ihre Kinder an die Deep Space Privateers verkauft, wie es in der Gerichtsverhandlung angeboten wurde. ... #Wie können die nur? Haben die ihre Kinder denn nicht lieb?#


    Die nächste Stunde genießt sie die Nähe ihrer beiden Kleinen und die Möglichkeit zu entspannen.



    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Gutgelaunt und mit ihren beiden Babyies auf dem Arm schlendert Schagraulyn durch die Gänge der Bodenstation. Die Ärmel des Overalls sind hochgekrempelt, so, dass die beiden sich besser im Fell festkrallen können, während sie neugierig die Umgebung betrachten. Mit ihren nackten Pfoten den Boden zu berühren ist ungewohnt und kalt, aber es hält sich in Grenzen. In der Großen Halle der Caffeteria winken ihr ein paar schwergerüstete zu und lachen eindeutig über ihre so sanftmütig gewordene Komandantin. ... "Vieleicht sollten wir ihr zwei Schulterkäfige für die kleinen bauen, Das würde doch helfen." ... Mit einem Schwanzschlag bringt sie den Spötter zum verstummen.


    Sie geht weiter in richtung der Halle der Erinnerung. ... "Wisst ihr, eure Tante und ich waren unzertrennlich als wir so jung waren wie ihr jetzt. Wir haben jeden Unsinn zusammen gemacht, Haben die Welt erobert in unseren Abenteuern und ich konnte immer spüren wo sie ist und wie es ihr geht. Es gab kein... wir waren nicht zwei Wesen, wir waren eins. Und das war wunderschön. Unsere Lehrer haben mehrfach die Kriese gekriegt, wenn wir uns beim Sprechen abgewechselt haben. Das war sehr lustig."


    Dann tritt sie durch die letzte Tür.


    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    "So, um diese Ecke noch und da ist sie. Und ihr Nahme ist....." ... Drei Katzerköpfe gucken simultan auf den leeren Standplatz von Schrgraulyns toter Schwester. Die Ohren winkeln sich seitlich ab mit weit aufgerissenen Augen und und einem halboffenen Maul. Die beiden Kleinen recken den Kopf nach vorne um doch etwas zu sehen, was nicht da ist. Dann beginnt ein Krächzen aus Schagraulyns Mund zu kommen und Arkanomoon und Gloombard krallen sich erschreckt fest und gehen in Deckung bei Mamma. Das Krächzen wird zu einen helltonigen Fauchen. Dann beginnt die Luft zu vibrieren. Das Licht Flackert, einleuchtmittel platze mit einem scharfen Knall. Die restlichen Glaskäfige klirren und deren Halterungen ächzen. Ein Wind kommt auf ein in der Nähe befidlicher Anzug geht auf die Knie um sich dagegen zu stemmen, bevor er weg gerissen und gegen die Wand geschleudert wird.


    In der Brücke beginnen Gefechtsalarme zu klingeln und Goldhamster, ein Goldfarbener Drako rutsch aus dem Sitz in dem er es sich gemütlich gemacht hatte auf den Boden. Die Vibrationen sind in der ganzen Station zu spüren. Helme schließen sich, Schreie und Fragen gellen durch die Kom Kanäle. Die welpenwächter packen die Babies in Transportboxen mit Lebeserhaltung, bevor sie zu ihren eigenen Anzügen wanken. Dann läßt das Erdbeben nach und es wird ruhig.


    Leurenz läuft in Richtung Halle der Erinnerung. Zwei Anzüge zeigen einen schwer Verletzten und bewusstlosen Piloten an. Beide haben sich erhoben und gehen langsam aus dem Bereich. Dann kann er den ersten sehen. Der Anzug sieht deformiert aus. Der Anzeige nach aber noch einsatzfähig. ... "Wir müssen da unten sowas wie eine Bombe gehabt haben. Ich gehe weiter, bringt den einen ins Lazarett. Sieht nach Knochenbrüchen und Prellungen aus." ... Auch der zweite Anzug sieht aus, als habe man mit ihm auf etwas herumgehauen. .. "Ich hoffe da unten war niemand ohne Anzug. Den zweiten auch ins Lazarett. Und ruft nen Techniker."


    Die Halle in einem viel besseren Zustand, als er erwartet hätte. Die Glaskäfige sind zwar teilweise schräg unt an ein zwei Stellen vom Boden losgerissen, aber sie sind seltsamerweise ganz und sogar die Toten darin sind nicht umgefallen, so als währe der Käfig komplett mit Glas ausgegossen. Dann hört sein Aussensensor ein Fiepen aus dem hinteren Teil. Dann eine leise Stimme. ... "Ich würde euch beiden doch nie was tun." ... Als er um die letzte Ecke herum tritt, sieht er Schagraulyn am boden sitzen und ihre Arme schützen um die beiden Kleinen haltend welche versuchen mit ihren kleinen Köpfchen an ihrem Hals zu kuscheln und zu trösten, oder getröstet zu werden.


    "Okay ich habe die Komandantin gefunden. gebt uns etwas zeit und kommt nicht her." ... Dann deaktviert er den Kom und öffnet den Helm. ... "Verdammt Astelana, wie hast du das überlebt, ich hätte gewettet niemand ohne Anzug hätte das. Was war hier los?" ... "Schon gut, ich war nur erschreckt. Es ist vorbei. Und ich bin Schagraulyn."
    ... Dann fällt Sein blick auf die Leere Stelle. Seine Augen weiten sich vor Entsetzen, die Ohren werden flach angelegt und der Athem entweicht seinem Maul.

    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Zwischenspiel]


    Aus der Sicht des Piloten fliegt das Raumschiff durch komplette Schwärze. Weder Sternen noch entfernte Nebel weisen ihm den Weg. Sowohl der Blick aus dem Cocpitfenster, als auch die Sensoren zeigen nichts als Schwärze. Doch dies ist alles eine Lüge. Eigentlich ist es so hell dort, dass alleine das Licht das Cocpit aufheizen und den Piloten blenden würde. Aber die zusätzlich Spiegelfolie auf den Scheiben reflektiert das meiste. Natürlich sind die Sensoren deaktiviert um nicht durch zu brennen. Das einzigste was zu erkennen ist, siend die rund fünfundfünfzig Grad Celsius , welche trotz Vollast laufender Kühlung in den Gängen herrschen. Mit einem Raumanzug an ist das kein Problem, aber die Schaale Erdbeeren in der Küche dürften schnell altern.


    "Und da behaupten die Weltraumjockeys immer neutronensterne währen heiß. Die sollen mal versuchen zwischen zwei Sonnen durch zu fliegen, die sich gegenseitig die Sonnenmasse klauen. Ich hoffe mal der Eingang funktionieret noch einwandfrei." ... Er hebt die rechte Hand und schaut in eine Kristallkugel in der ein Blauer Eiskristall zu schweben scheint. Er hält es vor sich und peilt über den immaginären Bug. Dann korrigiert er den Bug um sechs Grad nach rechts, bis er mit der Drehung des Eiskristalles zufrieden ist. Fast scheint es, als ob der Angezeigte Kristall wächst. Die Temperatur im Schiff ist um weitere fünf Grad angestiegen. Die Hitzewarnung plärrt ihren Alarm durch das Schiff, damit auch wirklich jeder an Bord in seinen Anzug steigt und die Götter um Gnade vor der Vernichtung bittet. ... "Zu dumm wir sind zu zweit und die zweite Person kann gerade keinen Anzug anlegen."


    Die Temperatur steigt weiter, während die Amatur das Dampfen beginnt. Die Triebwerkskontrollen blinken rhytmisch gelb und orange, was auf den drohenden Kollaps aufmerksam machen soll. ... "Jetzt tu nicht so, du Hast Raumgefechte überstanden, Quengel also nicht so." ... Der Eiskristalle in der Kugel ist inzwischen so groß, dass die enden den Rand der Kugel berühren. Plötzlich änder sich die Farbe, alles Vibriert und ein ruck geht durch das schiff, der den Piloten in den Sitz hinein drückt.


    Mit einem Schrei Schrei springt der Pilot auf, und tanzt mit seltsamen Verrenkungen durch die Brücke und jault dabei eine Seltsame Melodie. Nach kurzer Zeit bleibt er stehen deutet auf die immer noch dunkle Frontscheibe, an der sich die Temperatur langsam wieder senkt. ... "Und habt gesagt es sei unmöglich ein nur hundert Meter durchmessendes Tor blind zu treffen mit etwas was größer als zehn Meter ist. HAH!!! ICH HABS HINGEKRIEGT!"

    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Andy kommt zügig die Gangway herunter gelaufen. ... "Also gut, was ist passiert? Die Zusammenfassung." ... Leurenz der Katzer hat seinen Anzug an und den Helm offen. "Naja, Komander Nennhob. Unsere Schäggy hat sich ziemlich erschreckt, als die Erde bebte. Es muss eine Gravitronwelle gewesen sein. Dabei wurde der Glaskasten mit ihrer Schwester zerstört. Vermutlich war es sogar die Ursache der Explosion. Oder sowas ähnliches. Es war keine Explosion, sondern ein rotierender Gravitationstornado mit einem ruhigen Auge in der Mitte. Es gab zwei Schwerverletzte, welche ausserhalb des ruhigen mittelpunktes waren. Die beiden Kleinen, die mit Schäggy vor Ort waren sind wohlauf. Ziemlich erschreckt, aber sie verstehen nicht was passiert ist, also werden sei es schnell vergessen."


    Der alte Explorer bleibt stehen und athmet einmal deutlich ein. ... "Sie *hust* sie hatte ihre Kinder dabei?" ... "Ja, Sir, Es war entweder ein Unfall oder ein Attentat, aber es hat sein Ziel verfehlt. Niemand weiß wie lange das dort schon liegt. Theoretisch hätte das auch noch von Raffael sein können." ... "Von Raffael? Ist das nicht ein wenig weit hergehohlt?" ... "Nicht unbedingt. Es hätte schon Früher hochgehen können. Vielleicht sollen und jetzt war einfach mal der Bewegungsmelder durch Vibrationen wieder in Betrieb." ... Andy geht weiter, während der Feldsanitäter hinter ihm her geht. ... "Das ist eine ziemliche Scheisse. Ich will nacher die vollständigen Berichte. Bis dahin bin ich bei Schäggy." ... "Geht klar."


    [vierundzwanzig Stunden später]


    Andy und Andrea liegen aneinander gekuschelt in der Koje der Typ zehn. Etliche Minuten haben sie geschwiegen. ... "Was hälst du davon?" ... "Die Geschichte mit dem Gravitron-Tornado?" ... "Ja." ... "Also es spricht einiges dafür, aber ein paar Sachen dagegen. Zum ersten die anderen Glaskäfige wurden teilweise aus ihren Verankerungen gebogen. Diese sind teilweise zerrissen wie als habe es da ne starke Raumverzerrung gegeben. Nur hätten die Glaskäfige dabei zerstört werden müssen. Es ist also kein Glas. Es ist durchsichtig und ich habe nicht geschafft Kratzer rein zu machen. Und ich habe es versucht." ... "Und was spricht dagegen?" ... "Der Kasten von Schäggys Schwester. die Halterungen wurden mit einem Laser durchtrennt. Es gibt zwar Trümmer, die davon stammen könnten, aber die waren alle verbogen nicht geschnitten. Ausserdem habe ich den Eindruck, die verheimlichen uns was. Die sind so sehr darum bemüht eine Erklärung zu finden, dass mich das an Lupos sieben erinnert." ... "Lupos sieben... Ja, die Beweise waren so perfekt, dass sie nicht stimmen konnten. Meinst du sie haben versucht Schäggy etwas an zu tun?" ... "Nein, es ist etwas anderes. Ich kann es nicht greifen und ich will denen nicht auf die fellige Nase binden, das wir Wissen, dass sie lügen." ... "Gut, dann denke ich dass du deine enkel in Zukunft öfter besuchst. eine normale Sorgereaktion bei Omas." ... Andrea boxt ihren ehemann in die Seite. ... "Nenn mich nochmal Oma, du alter Mann."



    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Zwischenspiel]


    Es dauert rund eine Viertelstunde, in der das Schiff durch die Leere trudelt. Dann bildet sich eine Art Holobild vor dem Piloten, der ungeduldig auf der Pilotenliege hin und her rutscht. ... "Na Endlich, melden die sich. Hat ja lange genug gedauert." ... Das Bild wirkt irgendwie familiär. Das Gesicht wirkt im Holo anders als in Wirklichkeit, da die Farben verfälscht werden. Eine tiefe fast mutlose Stimme ist zu vernehmen. Die Sprache ist eine verhunzte Form des Galak, wie es auch Schäggy und Andy sprechen. Man merkt deutlich, dass es ein falsch abgelesener Text ist.


    "Raumfahrer fremd. Du haben Fehler getutet. Sterbend Schickseil dein und mein ist gewesen worden. Dein Vekikel fligen gut, nein! Antrieb dir sein Fehlkonstruktion. Vehikel wird fallen auf Heimat. Wir dich fangen." ... Der Pilot in seinem Helm grinst breit. Dann spricht er eine gänzlich andere Sprache... "Du solltest dich nicht an Galak Versuchen Olfonir, das hört sich grausam an." ... Der Kopf im Holo ändert seinen Blickwinkel. Er stellt die Ohren auf und spricht auch in dieser fremden Sprache. ... "Diese Stimme klingt vertraut, doch muss sie deutlich älter geworden sein, wenn er der ist zu dem sie zu gehöhren scheint."


    "Ja, ich bin es wirklich. Fähn. Und ich habe das größte Schiff unter meinem Hintern dass durch das Tor passt. Die Triebwerke sind auf die Pan galax ausgelegt und stark genug um dem Sonnenzug zu entkommen. Es hat eine dicke Panzerung, Schutzschirme und hat den Ritt hierher ohne Schaden überstanden. Ich kann euch sogar die Baupläne dalassen und habe sie im Letzten Jahr übersetzt. Ich denke wir haben noch ein paar Monate Zeit, biss der Eingang kollabiert. Wir können einige mitnehmen und retten. Aber ich möchte, dass ihr auch etwas für mich tut." ... "Hoffnung, nach so langer Zeit? Es wundert mich wie die Götter so kurz vor der Auslöschung ihre Meinung ndoch noch ändern. Wir reden, sobald wir dich sicher Auf den Boden gebracht haben."


    Der Pilot nickt, obwohl das Holo dies mit Sicherheit nicht sehen kann. ... "Ich kann meinen Peilsender durch das Tor anpeilen. Es gibt eine Zeitdifferenz. Wir haben vier Monate statt nur drei. Das wird uns ziemlich helfen." ... "Du sprichst in Rätzeln kleiner Bruder, aber ich lege unsere Zukunft in deine Hände."


    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Schagraulyn landet wie jeden zweiten Tag auf der Bodenstation. Ein Tag Flugdienst, einen Tag am Boden. Gerade liegt wieder ein Tag *Durch-die-Gegend-Tiegern* hinter ihr. Das heißt soviel wie die Stationen der Deep Space Privateers einmal ab zu fliegen, Kurierdaten zu liefern und kleine Besorgungen wie *fünfzig Tonnen Fisch* oder *sechzig Tonnen Silber* zu machen. Es ist keine wirklich gefährliche Sache, denn die meisten Piraten, welche eine Info bekommen wegen *Wertvoller Fracht* hohlen ihr schiff im FSA nichtmal ein, bevor sie schon am Ziel angekommen ist. Ja, irgendwie macht das alles nicht mehr so viel Spaß, als wie zu der Zeit, als sie mit einer kleinen Cobra von dutzenden Kopfgeldjägern gejagt wurde.


    Sie schaltet die Antriebe der Ruby Hawk herunter und aktiviert den Sicherheitsmodus. Dann fällt ihr der Anzug am Eingang des Hangars auf. ... "Anzug, check mal den Anzug am eingang des Hangrs. Person und Auftrag.." ... "Das ist Sturmteufel, sie hat den Auftrag Wache zu stehen. Es gibt derzeit im Basis-Komplex zehn aktive Anzüge im Wachmodus. Sie sind vernetzt es gibt wohl eine Rotation." ... "Grundlegend eine gute Idee. Liegt ein besonderer Grund dafür vor?" ... "Ein besonderer Grund wurde nicht vermerkt. Aber es gibt einen Hinweis, dass weitere fünfzehn Sicherheits-Robotter und neun Soldaten der Privateers dieselbe Funktion wahrnehmen. Wie es scheint ist die sicherheitsstufe in der Basis im Allgemeinen angehoben worden." ... "Gut, wo stehe ich im Wachplan?" ... "Als diensthabende Kommandeurin steht es ihnen zu die Truppe jederzeit zu inspizieren." ... "Das hört sich nach einem Plan an. Für Morgen. Ich werde erst einmal etwas Essen in der Kantiene und dann gehe ich zu den Kleinen." ... "Jawohl Kommander. Soll ich die anderen Termiene dann absagen?"


    Schagraulyn bleibt stehen. ... "Welche anderen Termiene?" ... "Es gibt zwei Disziplinar-Verfahren wegen Prügeln in der Truppe. Die Löhne müssen gegengezeichnet werden. Der Wachplan muss genehmigt werden. Es gibt Urlaubsanträge zu unterzeichnen. Die Lebensmittel-Lieferungen sind zu inspizieren." ... Schagraulyns Ohren senken sich immer weiter ab. ... "Bürokatie. Ich gebe der Sache maximal eine Stunde, während ich in der Kantiene esse. Schick den entsprechenden Personen eine Nachricht, dass sie mich dort treffen sollen. Und dann sehen wir mal was ich wirklich selbst tun muss und was andere tun können." ... Mit etwas müden schweren Schritten trottet sie aus der Schiffs-Schleuse.



    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [Fortsetzung]


    Die alte Schiffskapelle wurde zu einem Gerichtssaal umgestaltet. auf einem Schweren Stuhl mit hoher Lehne sitzt Schagraulyn als Lommander. Links von ihr sitzt auf einer Notrationskiste mit Decke drüber Leurenz als ihr Stellvertreter und rechts, auf einem Gerollten Löschschlauch mit Decke Drüber Oldscool als technischer Berater.


    Die beiden *Angeklagten* stehen missmutig und verstimmt in der Mitte der Kapelle, während die Bänke an der Wand stehen und sich dort alles mögliche an Zuschauern tummelt. Darunter nicht nur Howling Moons, sondern auch Menschen welche das ganze mit breit grinsenden Gesichtern kommentieren. Fellilaas hat den Part einer verteidigenden Anwältin übernommen und Grendel der Privateer kommander ist der Ankläger.


    "Diese beiden tollwütigen Kleinhirne haben die Kantiene verwüstet, als sie sich um das letzte Stück Sahnetorte gestritten und gebalgt haben. Das ist eine Verletzung des Ehrenkodexes von Soldaten und eines Deep Space Privateers unwürdig." ... "Einspruch." ... "Einspruch wogegen?" ... "Der Ankläger ..... hmmm .... er unterstellt den beiden eine Krankheit welche zu Unzurechnungsfähigkeit führt. Ich bin mir aber sicher, dass beide gesund sind und sehr wohl klar denken können." ... "Stattgegeben." ... "Was?" ... "Werter Grendel, dein Klartext ist erfrischend, aber ich stelle meine Uhr und du hast noch sechzig Sekunden deine anklage zu vervollständigen." ... "sechzig Sekunden?, Ist das denn kein Ordentliches Gericht hier?" ... "Nein, da ich hier das komando habe wird das Justizwillkür und zwar Pronto." ... "Ähm.. ja, gut, was soll ich noch sagen?" ... Schagraulyn starrt den etwas aus dem Konzept gebrachten Cyborg an. ... "Also gut. Sie haben ihre Schuld zugegeben. Sie gehöhren entsprechend den Richtlinien der Deep Space Privateers bestraft."


    "Meine Mandanten berufen sich darauf Howling Moon intern verurteilt zu werden." ... "Stattgegeben." ... "WAS?!?... Was heißt das jetzt?" ... "Die übliche Strafe für Verfehlungen bei den Howling Moons waren bisher schmerzfolter mit Kragen oder Exekution." ... Den beiden Raufbolden stellt sich das Fell auf und ihnen entfährt ein schauriges Fauchen. ... "Zum Glück mag ich die Schmerzkragen nicht, was das Ganze also beshcleunigt. Aber todeswürdig würde ich so eine rangelei nicht nennen. Bleibt noch eine andere etwas innovativere StrAfe." ... Mit breitem Grinsen genießt sie die Blicke der Anwesenden und den Gerichtsunwürdigen Tumult.


    "Also gut. Die beiden werden vier Wochen ohne Anzug zu Reparaturarbeiten eingeteilt. UND .... Jeder von ihnen kriegt einen Rasieraperat mit dem er dem anderen das Fell stuzen darf. Macht euch nackig... Ausnahmen sind nur der Kopf. .... Die Begründung!... Wenn ihr euch unbedingt prügeln wollt um ein Stück Sahnetorte.. macht das.. Aber geht raus und zerlegt meine Kantiene dabei nicht! Wir sind Hauwling Muuns und keine verzärtelten Paradesoldaten. Wenn wir uns streiten fliegen die Fetzen und klingeln die Alarmsirenen. Wenn es dabei zu schweren Verletzungen kommt haben unsere Mediziner was zum Üben. Und das nächste mal klärt ihr sowas so kameradschafftlich, dass ich deswegen nicht hier rum sitzen muss. Klar?!?" ... " Jawohl Kommander *bedröppelt*" ... Sie haut mit der Faust auf einen Campingtisch, der einen dicken Riss in die Kunststoffplatte kriegt und dann durch die Gegend springt. ... "Die Verhandlung ist beendet.!"


    Am ende der Kapelle steht Andrea breit grinsend und hält sich eine Hand vor den Mund um nicht zu laut zu lachen. ... "Andy, das war urkomisch hier." ... "Naja, Psychologisches Urteil. Mach nie so viel Ärger dass dein Fürst es bemerken muss. Wenn doch fällt er ein zufälliges hartes Urteil. Damit kann man auch die ganz wilden unter Kontrolle kriegen. Aber trotzdem sollten wir ihr ins Gewissen reden. Immerhin gibt es bei uns Anstand und Gesetz."

    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"

  • [ooc] So ich bin dann mal einige Tage auf nem LARP. Wir lesen uns nächste Woche


    [Fortsetzung]


    Nach der Gerichtsverhandlung geht eine etwas verbiesterte Schagraulyn zur Caffeeteria. Die Tische mit den leichten Stühlen stehen alle wieder und es sind auch nicht viel weniger geworden. ...#Und dafür die Aufregung?# ... Trotdem setzt sie sich lieber auf eine der alten Transportkiste, denn die sind besser für einen Anzug plus Katzerin geeignet.


    "Wirt, einen Kappuschinoh mit Sahne und eins von den Frikadellenbrötchen. Und Leurenz du legst mir den Rest des Bürokrams vor." ... "Klar Kommander." ... Die Antworten kamen wso zeitgleich, dass sie das kaum auseinandere halten konnte. Tatsächlich nimmt Leurenz einen kleinen Taschenkomputer heraus und stellt ihn auf den Tisch. ... "Tastatur und Bildschirm projezieren. Arbeitsdaten aufrufen." ... Eine Holotastatur und ein Holobild erscheinen. Dann eine Art Arbeitsplatz mit Bildern und Tabellen. Im Halbkreis und rund einen Meter Hoch und drei Meter breit.


    Schagraulyn schaut einmal von links nach rechts den Halbkreis ab. ... "Na gut, zeigs mir." .... "Harharharhar Aber natürlich. Andererseits hat dieser Computer eine Hälp-Funktion und es ist ganz leicht sich selbst ein zu arbeiten. Kommander." .... Die Katzerin dreht den Kopf nach links schaut den Grinsenden Sani an und kneift die Augen zusammen. ... "Ich kann den auch hacken. Dann brauchst du Stunden den wieder zum Laufen zu bringen." ... Das Grinsen rinnt aus dem Gesicht des Katzers wie Wasser aus einem Waschbecken ohne Stöpsel. ... "Na gut, also das sind die Lieferscheine der Frachten und das sind die Scanns und Bilder dessen was abgeladen wurde und es fehlt was....."


    "Hei, angucken... ja... Anfassen ... nein!"