Interview mit Lesch / Die Welt in 100 Jahren

  • Nu' kann man ja den Herrn Prof. Lesch mögen oder nicht. Ich will das auch gar nicht versuchen zu werten oder so,

    aber in dem Interview werden interessante Fragen aufgeworfen, zu uns, zu unserer Lebensweise und wie wird die Welt vielleicht in 100 Jahren aussehen.

    Wer so etwas mag, sollte mal einen Blick hineinwerfen. Themen sind Weltbevölkerung, Globalisierung, Energieversorgung, Bildung usw. ...


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    | COMPETENT | ELITE | RANGER | HILFLOS | =================== | LEUTNANT | COUNT |

  • Der Beitrag ist sehr interessant.

    Ich muss bei so was immer an diverse Filme und Bücher denken: George Orwell 1984, Back to the Future, Terminator, ... War alles mal in ferner Zukunft.

    Die Welt ist hart, dafür aber ungerecht!

  • Der gute Herr Lesch erinnert mich an meinen guten alten Physik & Mathe Lehrer Hubsi. Auch der war in der Astrophysik unterwegs konnte Inhalt klasse vermitteln und auch das kritische Hinterfragen kam nicht zu kurz. Und oh Überraschung, das hat mich geprägt :)


    Ansonsten: Wir sind eigentlich schon mittendrin in der Zukunft und bauen diese unsere Welt & Gesellschaft kräftig um. Inklusive der Dystopien von einigen weltumspannenden Konzerne die unsere Miss/Geschicke bestimmen wenn wir nicht aufwachen.


    Nur: Denken & Technik von gestern werden in einer globalisierten Welt die einen Klimawandel (egal ob natürlich oder menschgemacht) erlebt zu mehr und mehr Problemen führen. Und trotzdem gilt die Devise: Mehr & Größer & noch mehr. Das die eine Welt das nicht mehr packt ignorieren wir.


    Und: da Mars & Co für die Massen keine wirkliche Option sein werden sollten wir insbesondere wenn wir Kinder und Kindeskinder haben die Ärmel hochkrempeln und Gesellschaft, Konsum und die Auswirkungen endlich neu denken und uns unsere eigenen Verantwortung und Möglichkeiten bewusst werden.



    Amen. Quasi. SCNR. Mein Lieblings & Dauerbrennerthema, Seht es mir nach.

  • Lesch!
    Die Antwort auf eine Frage die nie gestellt wurde!!!

    Der Typ ist für mich einer der dümmsten intelligenten Menschen die ich kenne!


    Vollspacko!

    Hast du auch einen objektiven Grund dafür? Ich frage mich schon länger, was manche gegen Lesch haben... gut, er sagt Dinge, die wir nicht gerne hören wollen, aber deshalb sind seine Aussagen ja nicht gleich falsch.

  • Hast du auch einen objektiven Grund dafür? Ich frage mich schon länger, was manche gegen Lesch haben... gut, er sagt Dinge, die wir nicht gerne hören wollen, aber deshalb sind seine Aussagen ja nicht gleich falsch.

    ach, die moderne heutige gesellschaft hat es nicht so mit fakten - leider

  • Hast du auch einen objektiven Grund dafür? Ich frage mich schon länger, was manche gegen Lesch haben... gut, er sagt Dinge, die wir nicht gerne hören wollen, aber deshalb sind seine Aussagen ja nicht gleich falsch.

    In den meisten Fällen wird es das fehlende Verständnis dafür sein. Die menschlichen Vorlieben fallen ja gänzlich unterschiedlich aus.

    Ich hab Lesch schon immer gemocht.

    Und Wahrheiten sind halt manchmal unbequem...

  • Lesch beherrscht es, mit wenigen Worten so eine richtige, direkte Klatsche zu verteilen.

    Andere labern für denselben Inhalt 2 Stunden rum und bringen es immer noch nicht auf den Punkt.


    An Lesch kann man sich ein Beispiel nehmen... super Redner!

    "Das Ziel meines Lebens ist die absolute, geistige Unwissenheit"

  • Tja, kann man nichts hinzufügen. Er spricht ja nicht von mehr als dem Offensichtlichen. Das hat er sich ja nicht ausgedacht.


    Und all jene, die offensichtliche Fakten als "Fake News" bezeichnen, zeigen damit ja nur zu deutlich wo(hin) der Hase läuft.


    Auswege aus den Konsequenzen sind leider inzwischen nicht mehr abzusehen - vielleicht noch Milderung - aber dies nur unter, aus unserer Sicht unbequemen Bedingungen. Deshalb werden wir ja nach wie vor von wirtschaftshörigen Machtgötzen Regiert, die seit Jahrzehnten offen in die Misere segeln. Nur weil sie von "Wachstum" und "Wohlstand" sprechen. Das es hier in erster Linie um Wohlstand einiger weniger geht, sieht man deutlich - darf aber nicht gesagt werden. Sind ja "Fake News". ;)

  • Toller Typ - wir brauchen viel mehr solche👍

    Eure Heiligkeit
    Fast beliebtester ROA
    Titanwing-Sieger-Besieger
    Letzter Platz beim Sackhüpfen am Brenner
    Frauenschwarm und Süßholzraspler
    ROA - deR cOolste ClAn der Welt
    Wer uns Ernst nimmt, ist selber Schuld

  • Da gibts ja diesen schönen Witz...


    Treffen sich 2 Planeten im Weltall. Sagt der eine: “Du siehst aber schlecht aus. Fehlt dir was?”


    Sagt der Zweite: “Ach mir geht’s gar nicht gut. Ich habe Homo sapiens.”


    Tröstet ihn der andere: “Mach dir keine Sorgen. Hatte ich auch mal. Das geht wieder vorbei…”


    Ist ja auch der Punkt.


    Die Welt in hundert Jahren?


    Na die Welt wird ein wenig schmutziger sein als heute.


    Sollte der Mensch aber in angenommen hundert Jahren an sich selbst gescheitert sein wird sich die Natur in kürzester Zeit wieder das zurückholen was wir uns einst nahmen. Im zeitlichen Kontext der Erde sind wir unbedeutend für sie, sie wird sich (auch ohne uns) noch ne zeitlang weiterdrehen.

    Wie ging das, wär die Erde zwei Stunden alt gibts den Mensch ca 4 Sekunden darauf? Weis nicht mehr genau..


    Der Mensch in 100 Jahren?


    Schwierig, wir schreiben 2019, stecken in Religionskriegen und sind von einem engen Netz von ziemlich fremd bestimmten Regeln umgeben sodas uns in unserer ganzen beschäftigten kleinen Welt die es zu erhalten gilt keinen Platz mehr zum Denken bleibt.


    Meine Meinung: Solange wir nicht verstanden haben das diese Welt die uns umgibt ein völlig unverstandenes Geschenk für die Dauer unserer Lebenszeit ist sind wir zum scheitern verurteilt. So viele quälen sich durch ihr Leben und hadern mit allem was sie umgibt.


    Ich gehe noch einen Schritt weiter und meine:

    Solange wir Anführer, Vorbilder, Regulative und Religionen benötigen die uns sagen wo es lang zu gehen hat und wir uns nicht unserer selbst bewusst werden sind wir ebenfalls zum scheitern verurteilt.

    Ich bin davon überzeugt das der Mensch viel besser ist als er zur Zeit, und das seit langer Zeit sein darf.


    Völlig ferngesteuert der Mensch in dieser (bis jez) einzigartigen, wundervollen bunten Welt voller Vielfalt und Möglichkeiten die ich jeden Tag wieder in der Früh ausloten und selbst bestimmen könnte..


    Zu Lesch kann ich noch nix sagen, freu mich aber drauf mir den später anzusehen. :)

    OPEN MIND.FREE STYLE. Open only.


    Deadly   Tycoon    Elite

  • ... letztendlich sind wir Parasiten auf diesem Erdball wohl doch geduldet, aus welchem Grund auch immer.

    WENN die jetzige Variante Mensch in 100 Jahren ausgedient hat - und den "Flaschenhals der Evolution" nicht überwindet (hat Lesch in einer neuen Folge grade so formuliert), dann tritt eben Variante Mensch 3.0 in Kraft.


    Eine 100% Ausrottung unserer Spezies wird nicht passieren, da müsste schon Mutter Erde komplett kollabieren.

    In irgendeiner Form wird das Leben weiterexistieren und sich anpassen.


    Und so geht es locker lässig weiter.

    Vielleicht ist Variante Mensch 3.0 dann gemässigter was den Resourcen-Abbau und die Ausbreitung angeht - und schafft wirklich den Sprung in die Milchstrasse... Lesch träumt ja davon auch immer wieder wortwörtlich.


    Vielleicht ist die nächste Generation aber auch wieder in Form wilder Affen anzutreffen, die Kannibalismus betreiben und bei weitem nicht mehr unseren Intellekt erreichen!? --> Diese Variante erscheint mir persönlich am realistischsten.


    So oder so - unser Dasein ist einerseits höchst bemerkenswert und wohl eher selten.

    Im Endeffekt aber ein kosmischer Witz und im Kontext zur Ausdehnung der Milchstrasse absolut lächerlich!!!

    "Das Ziel meines Lebens ist die absolute, geistige Unwissenheit"

  • Sofern es keine globale Katastrophe (Aliens, Asteroid, Supervulkan, etc.) gibt, wird es aus meiner Sicht in absehbarer Zeit spätestens dann ein Massensterben geben wenn die Resourcen zur Neige gehen. Das wird aber die Menschheit nicht beeindrucken und die Entwicklung wird weitergehen. Das Sonnensytem wird besiedelt werden, ähnlich wie z. B. in Expanse und wenn die Menscheit es schafft Lösungen zu finden wie der Raum zwischen den Sonnensystemen relativ schnell überbrückt werden kann, dann wird sich die Menscheit auch auf die umliegenden Sternsysteme verteilen. Egal wie lange es dauert, letztendlich werden wir aber aussterben...

  • Egal wie lange es dauert, letztendlich werden wir aber aussterben...

    ... ja aber in dem Fall muss man sich wiederum die Dimensionen vor Augen halten.

    Wenn wir dein Szenario hernehmen (und ich find es nicht wirklich unrealistisch) und sagen in 500.000 Jahren ist der Mensch da draußen so unterwegs wie bei "The Expanse" - und in 600.000 Jahren ist der Mensch so gut wie ausgerottet...


    Dann sind wir immer noch eine kosmische Lächerlichkeit von der Entstehung bis hin zum Untergang ;)


    Dieser Gedanke macht mich immer sehr stutzig & nachdenklich - und ist in Wahrheit mein persönliches Problem mit Religionen und allen Institutionen, die den Mensch lobpreisen und huldigen ohne Ende. Von wegen "wir sind die großen Macker am Ende der Nahrungskette".


    Ich für meinen Teil sehe "uns" irgendwie immer aus einer Dritten Perspektive und finde unser Dasein ziemlich arm & einsam.

    Wenn die Spezies Mensch die Gabe beansprucht, sich und seine Existzenz begriffen zu haben, dann hat er sie mit seinem unglaublichen Stolz und Egoismus bereits wieder abgeschrieben.

    "Das Ziel meines Lebens ist die absolute, geistige Unwissenheit"