[RP-Roman] Warpstone III "Verlorene Brüder"

  • [Zwischenspiel]


    Oldscool hat ein Tuch vor dem Mund um die Dämpfe des Schweißens nicht ein zu Athmen. Die Schweißerbrille aus dem Hangar passt nicht richtig, aber ohne sie würde er nach kurzer Zeit blind von dem hellen Licht. So sieht er nur die Hälfte dessen, was er da tut. Nach zwei Minuten ist er fertig und das Wasser-Rohr wieder geflickt. Er legt es zu den anderen, welche auf einer Transportbox liegen und nimmt sich zwei weitere abgesägte Rohre, welche zusammen eine Standard-Länge ergeben. Er dreht die Ohren, als er hinter sich etwas Rumpeln hört. Zwei Raumanzüge kommen in den kleinen Hangar hinein, gehen zu dem Sauerstoff-Erzeuger, Welcher Eis in Sauerstoff und Wasserstoff trennt und stöpseln ihre Anzüge ein.


    "Den Gang zu Reparieren wird länger dauern, aber die Räume dahinter sind jetzt Druckdicht. Wir werden nur zu Fuß herüber müssen." ... "Gut. Dann installieren wir als nächstes die Leitungen zur Luftversorgung. Haben wir schon Erfolg bei der brücke gehabt?" ... "Mehr oder weniger. Wir haben eine Notschleuse an eine der Rettungskapsel-Aabschussvorrichtungen an gebracht, dort ist noch alles Stromlos. Die Energieleitungen sind gekappt." ... "Schaade, wir hätten das jetzt gut brauchen können. Ohne das kriegen wir den Hilfsreaktor nicht ans Laufen. Die Kurzschlüsse würden ihn durchbrennen lassen." ... "Aber ich habe eine Gute Nachricht für dich." ... "Lass höhren. Für gute Nachrichten bin ich immer zu haben." ... "Hier. Schonmal sowas gesehen?"


    Der anzug reicht Oldscool einen verpackten Riegel. Dieser legt den Kopf schief, ergreift ihn und reißt ihn auf, bevor er genießerisch daran schnuppert. ... "Was ist das?" ... "Wir haben den Raumausrüstershop gefunden. Das sind Raumfahrer Menues. Nur können wir das im Moment noch nicht richtig zubereiten. Also darfst du das in Wasseraufweichen und dann schlürfen." ... "Ich hoffe mal das funktioniert. Richen tut das ziemlich gut. Rindfleisch mit Bohnen. Was auch immer das ist."


    Der Katzer hat die schweißerbrille auf die Stirn geschoben, füllt etwas gefiltertes Weltraumwasser ineinen Becher und steckt den Riegel hinein. Dann sieht er zu, wie dieser Riegel wächst und weicher wird.

  • [Zwischenspiel]


    Felilaas geht langsam und vorsichtig an der Decke des Raumes entlang. Einfuß anheben und weiter vorne aufsetzen, dann erst den nächsten lösen und vorne aufsetzen. In ihren HUD zeigt sich die Struktur des Raumes, aber erst, das Licht der Helmlampe reißt die Dunkelheitauf und gibt dem Ganzen einen gespenstisches Aussehen. Herumschwebende Dinge leuchten im Lichtstrahl auf. Hier sind es Tabletts, Teller, Becher, Besteck und etliche verpackte Nahrungsmittel. Die Tische und Stühle sind zum Glück leicht magnetisch und haften so am Boden, trotz des Kunststoffüberzuges. Sie ergreift eines der Päckchen und steckt es in den Schlauch des Rucksackes. Er besteht aus verklebten Plastolith-Tüten und ist nicht sehr wiederstandsfähig. Aber das ist in Schwerelosigkeit auch unnötig. Ab und an greift sie zu und hat ein weiteres Päckchen in der Hand.


    Es dauert rund fünf Minuten, das Ende des Speisesaales zu erreichen. Dann kommt der Deckenabsatz der Speiseausgabe und die deutlich verbautere Küche. Hier sind verbeulte Trümmer zu erkennen. Irgendeine Waffe hat die Wandung durchschlagen und sich in der Küche ausgetobt. Dann sind dort ein Brand ausgebrochen und irgendetwas ist explodiert. Da hier keine Leichen herum schweben war dies wohl nach der Evakuierung. Etliche kleinere Vorratsschränke sind geborsten und beim Gehen fischt sie drei weitere Päckchen aus der Luft.


    Dann endlich erreicht sie ihr Ziel. Den Kaffomaten. Der Anzug fährt an der linken Seite ein Monodrahtmesser aus und ihre Hand ergreift es. Vorsichtig beginnt sie die Maschiene von ihrem Sockel zu schneiden. Den Stecker der Stromleitung zu ziehen und ihn neben sich in die Leere zu stellen. Niemand sieht ihr zufriedenes Grinsen, als sie dann Geschmacks-Reservepäckchen aus den Schubladen plündert und in den Rucksack packt. Nach rund zehn Minuten packt si das Gerät und macht sich auf den Rückweg. Bei normaler Schwerkraft würde der Kaffomat wohl fünfzig Kilo wiegen aber Schwerelosigkeit hat auch ihre Vorteile. ... "Harhar... Meiner!"


  • [Fortsetzung]


    Schagraulyn lehnt sich zurrück in der Pilotenliege. Es ist jene aus der Ruby-Hawk, welche zum Kampfschiff ausgebaut war. Vieles erinnert noch an das kleine Schiff. Nur die Zusammenstellung ist nicht mehr die selbe. Die Hauptpilotenliege ist nicht mehr links, sondern in der Mitte vorne und die zwei Sitze sind dahinter links und rechts. Der bordcomputer ist schwerer gepanzert und gekapselt rechts, Dafür ist die Notschleuse links. Alle drei Sitze und der Bordcomputer sind als Click und Eject Rettungskapseln ausgelegt. Genauso wie die drei Kojen in der großen Kabiene. Vier weitere kleine Kabienen mit jeweils vier Sitzen können als ganzes ausgeworfen werden. Die Manövrierbarkeit der Rettungssysteme ist hingegen nicht so gut, wie die Dauer der Lebenserhaltung und die Möglichkeit zur Rettungscryo. Hier hat sie richtig Geld in die Hand genommen und eine A-Klasse Lebenserhaltung installiert.


    Bei der Wahl der Tiebwerke und deren Versorgung hat sie sich mehr an einem Kriegsschiff orientiert. Starke wendige Triebwerke und einen kräftigen Reaktor. Dafür aber ein eher mittelmäßiges FSA und einen eher kleinen Tank. Die Panzerung entspricht mit ihrer Militärischen Rumpfstruktur und Schotten, sowie den Schweren Panzerplatten und den Kapselungen für Module schon eher dem eines Kanonenbootes, denn eines zivielen Schiffes. Der kleine Hangar für Taipan Kampfdrohnen war eine Idee aus der Cobra MK II gewesen, welche sie damals noch im Krieg geflogen hatte. Zwar war es damals keine Taipan gewesen und es war nur eine Drone gewesen und nicht wie jetzt modern noch vier zerlegte und auf den Zusammenbau wartende, aber mit etwas übung würde ihr Anzug eine davon steuern können, während sie dieses Schiff fliegt.


    Die Verbesserung des Schildes war ein ziemlicher Ackt gewesen. Es so weit zu verbessern, dass es mit den Schield-Verstärkern zusammenarbeitet war schwierig, weil sie in der modifizierten Form an die Lastgrenze des Reaktors kamen. Sie hatte mit der anderen Cobra zu Ingineuren fliegen müssen, welche für seltene und kostbare Resourcen, Geld und Dienste, an den Verstärkern herum gebaut haben, so dass die trotz besserer Leistung weniger Energie benötigen. Aber erst die Fusions-Turboeinspritzung in den Reaktor behob das Problem wirklich. Dies verschärft zwar das Treibstoff-Problem, aber in den Wechsel-Modulen läßt sich auch ein Treibstoff-Rüssel einsetzen, wenn wirklich mal ein längerer Flug ansteht.


    Die extragroße Komunikationsanlage mit der Drohnensteuerung findet dann im Heck zwischen der Backbord Haubt-Schubeinheit und der Backbord Waffenhalterung platz. Das ECM und der Schiffs-ID-Scanner nimmt den kleinen Platz rechts ein. Zuerst wollte sie auch den Großen Mittelbereich noch mit Modulen für den Kampf ausrüsten, hätte dann abe rirgendwo anders ein kleineres Modul für den Drohnenfrachtraum freimachen müssen.

    So hat das Schiff jetzt einfach für sechundneunzig Tonnen Frachtraum frei, welche im Kampf ziemlich leer sind und so nicht beim Fliegen hindern. Die Bewaffnung von drei Großen Schnellfeuerkanonen wird unterstützt von zwei leichten Salvenlasern. Die Anbringung ist nicht ganz so praktisch, denn die Laser Treffen zwar Feinde oberhalb der Cocpit-Sichtlinie, aber die Kanonen liegen etwas zu weit hinten und haben Probleme nach unten abtauchende Feinde zu treffen, da sie ja auch noch Vorhalten müssen.


    Schagraulyn seufzt einmal mit offenem Helm. ... "Ruby Hawk, Startcheck durchführen und anzeigen. Reaktor gemütlich anheizen." ... "Jawohl Kommander. Aber währe jetzt nicht simullierter Testflug dreiundfünfzig an der Reihe?" ... "Ich will das schiff fühlen. Bei den Gefechten um Tiansan habe ich drei mal die Kontrolle verloren und bin ins torkeln gekommen." ... "Das haben wir doch in den Griff bekommen und ein Gyroskp eingebaut." ... "Hehehe, ja, ich bin mir sicher, dass wenn jemals ein Zoll an Bord kommt wird der ewig brauchen um die Funktion zu verstehen.

    Eine Drehstrom-Gleichstrom-Kopplung mit Gyroskopfunktion und alles Drehbar gelagert. Ich glaube nicht, das es irgendwelche schiffe gibt, die sowas haben." ... "Oh doch Kommander." ... "Ach ja? und welches Schiff?" ... "Es gibt da die eine oder andere Anakonda-Variante, welches ein ähnliches System benutzt." ... "Eine Anakonda ist abe rnicht schnell und wendig." ... "Oh, für ihre Größe schon." ... Die Pilotin verdreht einmal kurz die Augen. ... "Also gut, einmal um den Block." ... "Starterlaubnis wird angefordert. Aufzug fährt uns hoch."


    "Hier die Förderations-Station Mäckkändless. Sie haben Startfreigabe. Bitte beachten sie die Flugrichtung der Stations-Schleuse und beachten die gültigen Verkehrsbestimmungen." ... "Hier ist die Ruby Hawk. Sagen sie mal. Wie hoch ist die erlaubte Geschwindigkeit innerhab der Station?" ... "Einhundert." ... "Und was ist die Strafe für zu schnelles Fliegen?" ... "Tut mir leid, derzeit beträgt die strafe für zu schnelles Fliegen null Kredite. Nur Unfälle sind mit höheren Geldstrafen belegt." ... Die Andockklammern lösen sich und das Schiff steigt senkrecht auf. Die Katzerin grinst breit, als wüßte sie warum dies so ist. ... "Danke sehr. Ich versuche mal niemanden zu rammen." mit diesen Worten drückt sie den Schubhebel nach vorne und hört den Andruckneutralisator grollend an zu arbeiten. Noch auf halber Strecke drückt sie den Nachbrenner-Knopf und dann schlagen tatsächlich drei Gravos durch, bevor sie durch den Schlitz jagt. ... "Wie schnell?" ... "Vierhundertsechsundfünfzig!" ... "Dankeeeee." ... "Das macht eine Geldstrafe von Null Krediten." ... "Bitte sehr. Mein Geldstrafenkonto trägt das. Einfach komentarlos abbuchen. Harharhar."


    "Massenträgheit überwunden." ... "EFFESSAH starten ..." ... Das Schiff viebriert ein wenig bei der vollen Geschwindigkeit und beginnt vorsichtig zu bremsen um das Viebrieren zu beenden. Bei einer Geschwindigkeits-Aanzeige von Vierhunderundfünf höhren die Vibrationen auf. Mit einem Knall entsteht ein neuer FSA-Stern im Cauac-System, der auf den nächsten Planeten zueilt.


  • [Zwischenspiel]


    Oldscool kämmt sich durch sein grauschwarzes Kopfhaar. Der Spiegel ist teilweise blind von Hitze und der Silberfilm hat sich an mehreren Stelen aufgelöst. Dadurch wirkt sein Spiegelbild eher wie ein filmpirat mit Augenklappe und zahnlächern. Das breite Grinsen welches entsteht, als ihm diese Gedanken durch den Kopf gehen macht es nicht besser. ... "Hei Katzerchen. Du bist hübsch genug!" ... "Da sagt der Spiegel aber etwas anderes." ... "Du bist der eitelste Kampftechniker der mir gerade einfällt." ... "Das ist nicht eitel, sondern dem Umstand angemessen. Wir hohlen die anderen fünf herüber nachdem wir jetzt einen Standard-Terra-Monat gebraucht haben die Station hier zu flicken. Noch vor Zwei Wochen hätte das unser Todesurteil bedeutet." ... "Niemand ausser dir braucht eine Stunde um sein Fell zu pflegen. Nicht mal Trompet braucht so lange. Ich sage du bist einfach eitel und in dich selbst verliebt."


    Der grauschwarze Katzer dreht sich um und steigt in seinen Anzug. ... "Das nächste was ich einbaue ist eine Dusche mit Fellföhn." ... "Und Vollverspiegelung?" ... "harharhar. Gute Idee." ... "Das war nen Scherz!" ... "Gute Ideen werden auch falsch verpackt erkannt." ... "Depp!" ... Ein leerer Plastikbecher fliegt quer durch den Raum und Oldscool weicht lachend aus. ... "harharhar." ... Dann endlich ertönt der Laut einer sich füllenden Luftschleuse und kurz darauf Schritte von zwei Anzügen mit Magnetstiefeln.


    "Also dass ist unsere Kantiene. Hier ist alles schwerelos, was das Aufräumen etwas erschwert, aber wir haben noch viel zu tun an Reparaturen. Ich hoffe, dass wir noch genügend stations-Systeme finden, welche wir der Ersatzteile wegen zerlegen können. Und die beiden sind Oaldskuul und Fellilaaas. Du kennst sie. In ein paar Tagen wird die Erinnerung zurrück kommen und ich brauche nicht alles nochmal zu erzählen." ... Die Anzüge mit den offenen Helmen sind durch die tür getreten und der eine davon schaut sich mit seinem Houndergesicht neugierig um."


    Feliaas erstarrt kurz und kriegt etwas größere Augen. Dann legt sich eine Hand von hinten auf ihre Schulter und der Techniker flüstert ihr etwas ins Ohr. ... "Na, hättest dir doch etwas mehr Zeit nemen wollen für die Fellpflege?" ... Er erntet einen vernichtenden Blick und ein leises Knurren. ... "Und das lieber Barkley ist Fellilaas, deine Ehefrau. Ich weiß nicht wann, aber vor ein paar Einsätzen habt ihr mal sowas wie eine improvisierte Heiratszeremonie abgehalten." ... Der Schwarzfellige Hounder schaut sie mit großen staunenden Augen an. ... "Wau." ... Der Hounderin bleibt die Luft weg, mühsam dreht sie den Kopf zu dem breit grinsenden Techniker neben sich. ... "Du wusstest das?" ... "Klar." ... Kurz kann sie nicht entscheiden was sie jetzt tut, dann stößt sie sich ab und schwebt die fünf Meter nach vorne und nimmt den ihr so bekannt vorkommenden Infanteristen in den Arm.


  • [Fortsetzung]


    "Und? wo ist Bettelopi?" ... Andi hebt die Schultern. ... "Keine Ahnung, Aber im Moment bricht alles zusammen." ... "Wie?" ... "Mitten während den Vorbereitungen in Wolf dreachzehn hat der Dämliche Hund einen Kieg in Tiansan vom Zaun gebrochen. Und jetzt wo wir jeden Piloten brauchen, ist er verschwunden." .... *Fauch* "Haaar, das ist zum Mäusemelken! Die Allianz Union ist doch kein Gegner. Und statt zu kämpfen verschwinden die aus jede rKampfzone bevor geballert wird und kommen sofort wieder wenn unsere Schiffe sich zurrück ziehen. Wir müssen sie festnageln, sonst verlieren wir unsere Station." ... "Ja Kleine, die haben uns eiskalt erwischt. Wir haben hie rnur halbe Besetzung weil die Meisten Fachkräfte in Wolf dreiachzehn Aubauarbeit leisten. Höhren wir dort damit auf, verlieren wir dort alles. Machen wir weiter, verlieren wir hier. Die Wissen ganz genau, wie sie uns packen können."


    Die gefleckte Katzerin gat zwei Tränen in den Augen, als sie auf den Holotisch schaut. ... "Ich weiß noch nicht wie, aber ich werde denen so den Poppo verhauen, dass es knallt." ... "Lass dich zu nichts hinreißen. Das ist ein Genehmigter Konflikt. Die haben alle drei Supermächte Bestochen um etwas Weg zu sehen, wenn es m den Konflikt geht und sehr genau hin zu sehen, wenn es um Kollateralschäden geht." ... "Das heißt?" ... "Solage wir in den Gefechtszohnen kämpfen ist alles in ordnung. Keine Supermacht greift ein. Aber wenn wir ernst machen und auf Stationen Infanterie Gefechte Durchführen wie damals bei der Cauac Resitanz, dann schickt irgendwer Blauheme." ... "Was sind Blauhelme?" ... "Soldaten, welche dafür da sind Kampfhandlungen zu unterbrechen. Dadurch dass sie die Kämfenden eliminieren. Und sie haben einfach deutlich mehr Resurcen als wir." ... "Und wie sollen wir diesen Krieg gewinnen wenn wir niemals auf Feinde treffen?" ... "Wir müssen sie wo hin locken und ihnen vorgaukeln, dass sie überlegen sind." ... "Dann hauen sie aber ab sobald Verstärkung kommt." ... "Genau das ist das Problem."


    Schagraulyns Gesicht bewegt sich während ihr gehirn auf Hochtouren läuft. ... "Es muss doch etwas geben, was sie dazu veranlasst zu kämpfen, wo sie nicht fliehen." ... "Bestimmt, aber was soll das sein?" ... "Hmmmmm ich habe da eine Idee. Trommel für Morgen um Zwölfnullnull alle Kampfschiffe zusammen an dem Trümmerfeld nahe der Station" ... Ein breites genüssliches Grinsen läßt sie ihre Zähne zeigen. ... "Was hast du vor?" ... "Besser du weißt es nicht, denn dann kannst du beim Verhör die Wahrheit sagen." ... "SCHÄGGY!" .... "Rrrrrrrrrrrr *treuherzig* jaaa Pappaaa?" ... Andy schaut für eine Minute in die treuherzig blickenden Augen. ... "Beenden wir die Besprechung und hohlen uns ein Eis, solange es noch unsere Station ist."




  • [Fortsetzung]


    Dreiundzwanzig Raumschiffe schweben in Dreieckspyramiedenform an einem Ort. Bereit in jede Richtung sofort zu zu schlagen. ... "Kommander, was soll dieses mal anders sein, als bei all den anderen malen in den letzten Tagen.?" ... "Privateer, wenn es einen Tag gibt, an dem Wunder passieren, dann heute." ... Auf Andys Konsole beginnt eine Warnlampe zu blinken und ein leises warnendes Fießen wie von einer Raummaus ist zu vernehmen. ... "Ich habe einen Gefallen eingefordert." ... "Einen Gefallen Sir? Moment, ich kriege irgend etwas herein. Etwas großes kommt. alarm Leute, wir haben einen Sprungpunkt hier in der Nähe." ... In den Schiffen ertönt ein Alarm, wie von einem Raumsaurier der Blähungen hat. Dann öffnet sich ein riss und etwas schiebt sich hindurch und wird größer. Es ist der Bug eines riesigen Schiffes. ... "Ein Schlachtschiff, Gott verdamme uns, ein Schlachtschiff taucht auf." ... "Ruhe bewahren. Was sagen die Sensoren?" ... "Es ist groß, sehr Groß." ... "Kann jemand den Schiffstyp erkennen? oder die schifss EIH-DI?" ... "Verdammt ich zähle ein Dutzend Turmgeschütze." ... "Scann läuft!" ... "Es.... ES IST GRÜN!!!!" ... Andy athmet erleichtert auf. ... "Darf ich euch Vorstellen. Die FSS Exkalibur. Mein altes förderales Schlachtschiff."


    Für rund drei Minuten tobt der Kom-Kanal vor Zwischenrufen, Die Zwischenrufe "Inkamming" ... "Fremdes Schiff" ... gehen etwas unter. Genauso wie die seltsame Musik im tüpischen Disko-UTZ-UTZ-UTZ. Erst nach fast einer Minute wenden sich immer mehr Piloten ihren Sensoren zu und schalten das andere Schiff auf, was bisher kaum Beachtung bekam. Über den Funk kommt ein wirklich seltsamer Text und die Gesendete ID ändert sich alle paar Sekunden auf anscheinend zufällige angaben. Es ist klar erkennbar eine Dolphin, aber das ist es dann auch. ... "Was singt der da? Übersetzungskomputer aktivieren."


    "Gummi-gummi-gummi-ente-ente-ente-ente-gummi-ente-gummi-gummi-gummi-ente-gummi-ente...." ... "Das ist der sinnloseste Liedtext den ich je gehört habe." ... "Ich kann unterbieten, abe rnicht weit." ... "Ist das Freund oder Feind?" ... "Neutral." ... "Was macht ein Passagierschiff in einer Kriegszohne?" ... "Kriegstourismus?"


    "Hier ist die Kauschpoos Pro allianz Unios Polizei. Dies ist eine Polizei-Aktion, bereiten sie sich darauf vor gescannt zu werden." ... "Was? Wo? Wer?" ... "Da ist das Schiff." ... "Kommander, Das ist Polizei mit Kauschpoos pro allianz unions EIHDII." ... "In Ordnung, da kommen noch mehr. LOS!!!!!!" .... "Gummi-gummi-gummi-ente-ente-ente-ente-gummi-ente-gummi-gummi-gummi-ente-gummi-ente...."


    [Stunden später]


    Eine Flotte von sieben Schiffen stoppt in der Kampfzohne. Die Scanner sind überastet durch die Schiere Menge an Raumschifftrümmern. Sensoren Tasten durch den Raum und erfassen ein langsam vor sich hin trudelndes Schiff, welches imme rnoch ein Kom-Signal sendet. ... "Gummi-gummi-gummi-ente-ente-ente-ente-gummi-ente-gummi-gummi-gummi-ente-gummi-ente...." ... "Sigma drei, habe Zielobjekt erfasst. hat irgendjemand noch Feinderfassung?" ... "Sigma zwo negativ" ... "Sigma sieben negativ." ... "Vorrücken und Entermannschafft Deckung geben." ... "Siegma eins go."


    Langsam und vorsichtig nähern sich die Schiffe ihrem Ziel an. ... "Was ist hier passiert?" ... "Laut unseren Infos haben wir hier Schiffe verloren, welche um Verstärkung funkten bei der Verfolgung eines Schiffes. Egal was zur Hilfe kam sendete noch Notsignale und verstummte." ... "Sir, Thargoiden?" ... "Negativ. Das waren Menschen."


    Eins der Schiffe hält neben der Dolphin, während immer noch diese Musik erschallt. ... "Gummi-gummi-gummi-ente-ente-ente-ente-gummi-ente-gummi-gummi-gummi-ente-gummi-ente...." ... Magnet-Trossen werden abgeschossen und die ASP-Scout zieht sich näher heran. Dann tauchen in der Schleuse Gestallten auf, welche auf das andere Schiff hinüberwechseln. Die Aussenschleuse der Dolphin steht offen, als währe es eine Einladung oder eine Falle. Kurze Zeit danach endet die Musik.


    "Sigma eins, Bericht!" ... "Wir haben die Brücke erreicht. die Besatzung befindet sich in den Sitzen in Cryostase. Die Rettungskapseln über den Sitzen sind zugefahren aber nicht abgeschossen. Keine Ahnung wie man das Schiff geflogen hat. Und Sir, hier ist jemand an einen Stuhl gefesselt, dessen Kapsel sich nicht geschlossen hat. Er brabbelt vor sich hin. Es ist kein Raumfahrer und ..." ... "Was ist los sigma eins?" ... "Er ist geschminkt... weiß mit rotem Mund und großen Lila Augen." ... "Ist das der Pilot?" ... "Negativ, Sir. Seine EIHDII nennt ihn, oder eher sie, Abrill Harper." ... "Sigma eins bitte bestätigen sie den Nahmen Abrill Harper." ... "Bestätigt Sir." ... "Befreien sie unsere Gouverneurin und bringen sie sie in einem Raumazung zurrück an Bord. Zu niemanden ein Wort über diesen Nahmen. Wir behaupten einfach wir hätten den irren Piloten gefangen." ... "Sir Jahwohl sir,Siegma eins bestätigt."


    [Stunden später]


    Eine Schiffs-Flotte der Allianz-Navy schwebt vor der kleinen Station. Daneben eine deutlich kleinere Flotille von Kauschpoos Pro Allianz-Schiffen. ... "Hiermit befehlen wir den Konflikt zwischen ihren beiden Raumfahrergilden für beendet. Die Kauschpoos Pro Allianz Union geht als Sieger hervor, weil sie die Deep Space Privateers illegale Mittel eingesetzt haben. Das Entführen von Passagierschiffen ist ein Akt der Piraterie, der unter ihrem Niveau liegen sollte." ... "Halten wir also fest, dass die Alliaz gerade ein förderales Sonnensystem besetzt, denn wir sehen eigentlich den Konflickt nicht als Verloren an. In den letzten sechs Tagen haben wir gerade einmal dreizehn Schiffe verloren. Unsere Gegner haben gestern dreihundertundsechundfünfzig Schiffe zu Schrott geflogen. Die Piloten sind von uns gerettet worden und befinden sich in Rekonvaliszenz. Aber um einen Drohenden Krieg zwischen Supermächten ab zu wenden sind wir bereit den Krieg zu beenden. Sie können diese Station übernehmen. Ich hoffe, dass wir sie in einwandfreiem Zustand zurrück bekommen. Schicken sie ihre Techniker an Bord, wir rücken in fünf Minuten ab. Akzeptiert die Union diesen Ausgang und beendet offiziell den Krieg mit sofortiger Wirkung?" ... "DAS TUN WIR!"


    Aus der Stimmlage des Unions-Diplomaten ist die Erleichterung heraus zu höhren. Diese Raumfahrergilde ist ihm unheimlich. Alleine schon die Anwesenheit der Allianz-Flotte ist ein diplomatisches Desaster. Vermutlich bekommen diese Irren deswegen eine Abfindung welche höher ist, als diese Station wert ist. Und die beiden Supermächte werden vermutlich diese Gelder von der Union zurrück fordern.


    Es dauert doch etwas länger die Station zu übergeben. Zum Beispiel sitzen die zwanzig Brücken-Techniker vor ihren Bildschirmen auf der Brücke der Station und regulieren die Landungen, bis tatsächlich die Raumschiffe mit der neuen Mannschafft gelandet ist. Dann begeben sie sich zusammen zu ihren Haulern, welche sie nach Wolf dreiachtzehn bringen. Die zwei Werber, welche sie ansprechen die Gilde zu wechseln ernten nur belustigte Mienen und Sprüche wie ... "Wir wollen keine Kollateralschäden werden, wenn die Kumpels loslegen. Viel Spaß noch."


    Die ersten Anzeichen von Problemen kündigen sich an, als der erste Tech die Hand hebt und die Fotosession des neuen Stationsleiters unterbricht. ... "Sir, die haben eine Tastatursperre drinnen. wir benötigen die EIHTIEer."

  • [Zwischenspiel]


    Francis Harper sitzt im großen Chef-Büro seiner Frau. Als Stellvertretender CEO darf er dies tun. Schon mehrfach hat er kurz Termine übernommen oder ihren Willen weitergeleitet, wenn sie eine Kurze Auszeit mit ihrem sohn haben wollte. Es war auch schwierig mit ihm. die Öffentlichkeit durfte auf keinen Fall etwas erfahren von seiner Drogensucht oder seinen Suzieden Momenten. Er hatte immer zwei Leibwächter dabei um auf zu passen. Doch diesmal sitzt der Junge ziemlich geknickt an ihrem Bett. Immer noch brabbelt sie im Halbbewusstsein kaum verständliche Worte vor sich hin. Der Entführer der Dolphin hatte ihr einen ziemlich wiederwärtigen Chemische Kocktail gespritzt, welcher sie bei Halbbewusstsein gehalten hatt, während sie an den VIP-Sitz der Brücke gefesselt war und dieser angeblich ziemlich Bewustseinsschädigenden Musik ausgesetzt war. Der Arzt hatte davon gesprochen, dass sie eine starke Frau sei und dies in ein paar Wochen überwunden habe. Am liebsten würde er zum nächsten Krieg gegen diese Hinterwältler-Gilde rufen, aber alle Berater rieten massiv davon ab. Sogar Jesko, der ein hartes Druchgreifen normalerweise vorzog hatte zur Zurrückhaltung geraten.


    "Natürlich haben wir den Krieg gewonnen. Und jetzt sagen die Zahlen und dergleichen angeblich, ...Noch so ein Sieg und wir sind verloren. ... Dummes Geschwätz. Wie kann man siegen und dabei verlieren? Abrill hat immer Gesagt, dass die andere Gilde zu gierig und dumm war und deswegen keine Chance hatte. Auch, dass die Absicherung mit den Supermächten unglaublich hilfreich sei und keine kleine Gilde dagegen halten könnte. Es wird Zeit mal in Tiansan nach zu fragen wann wir mit Ersatzschiffen und Einnahmen rechnen können. Ein nächster Krieg in BEDEAchtunddreissig kommt auf uns zu. Computer, stelle eine Verschlüsselte Konferenzschaltung mit Jonathan Schmidt her." ... "Beginne Aufbau einer Verschlüsselten Hyperfunk Konferenz." ... Es dauert ungewöhnlich lange, bis ein abgehetzter Abteilungsleiter auf dem Bildschirm erscheint. ... "Guten morgen Gouverneurin, oh, Natürlich stelvertretender Gouverneur."


    "Sie sehen abgehetzt aus, haben sie etwa gerade geschlafen? Kam nicht von Ihnen der Spruch, dass die ersten Zwölf Stunden die wichtigsten sind?" ... "Nein, ja,... ich meine Ich spreche hier von dem Cocpit einer gelandeten Seidweinder aus, da der hyperfunk auf der Brücke der Station nicht läuft." ... "Dann schicken sie ihre Techniker an da sProblem. Ich will alle Zwei Stunden einen Bericht, wie weit die Station mit dem Nachbau der Ersatzflotte ist. Es waren ja schon so ein zwei Dutzend." ... Der Abteilungsleiter öffnet den Mund, als ob er etwas sagen wolle, kriegt aber Kein Wort heraus. ... "Mister Schmidt? Gibt es irgendwelche Unklarheiten?" , ... "Nein, ja,. ich .. " ... "Jetzt reissen sie sich mal zusammen." ... "Natürlich sir, nur ich fürchte ich muss sie dringend um Hilfe bitten. Wir benötigen dringend Ersatzteile und Techniker." ... "Sie haben doch zwanzig Techniker mitbekommen und einen Transporter voll Ersatzteile. Was wollen sie den nda noch? Ausserdem haben sie mir ja schon gemeldet gehabt, dass sie die Station übernommen haben und ihre Techniker die Arbeit beginnen. Haben sie sich etwa inkompetentes Personal ausgesucht?"


    "Sir es, ist etwas komplizierter." ... "Komplizierter? Ich will keine Probleme, sondern Lösungen! Kümmern sie sich darum." ... Etwas verärgert beendet Francis das Gespräch. ... "Sowas. Es gibt Probleme ! Es ist etwas komplizierter!... Dafür ist er doch da!" ... "Ein eingehendes Hyperfunk-Gespräch aus Tiansan, Wollen sie annehmen?" ... "Nein!" ... Gut zehn Minuten spricht Francis mit sich selbst und macht sich Luft. ... "Ein eingehendes Prioritäts Hyperfunk-Gespräch aus Tiansan, Wollen sie annehmen?" ... "Was will der Anrufer?" ... "Es handelt sich um Abteilungsleiter Jonathan Schmidt. Es ist als Hilferuf markiert." ... "So eine FRECHHEIT! DURCHSTELLEN!" ... "Verbindung wird aufgebaut und steht." ... "WAS WOLLEN SIE?!?"


    "Sir, bitte schalten sie nicht wieder ab, dies ist wirklich ein dringender anruf mit der Bitte um sofortige Hilfe." ... "ACH UND WAS BENÖTIGEN SIE SO DRINGEND?" ... "Etwa zweihundertachtzig Techniker und Ersatzteile im Wert von rund zweihundert Millionen Kredite." ... Francis holt schon Luft um weiter zu poltern, als ihm die Zahlen die Luft Abschnüren." ... "Wie bitte? Ist die station explodiert?" ... "Oh nein, das währe noch teurer, aber sie läuft auf Handbetrieb." ... "Man kann keine Station auf Handbetrieb führen." ... "Ja und nein, sowas wird immer mal wieder zu Wartungsarbeiten gemacht, aber immer nur Kurzfristig. Hier haben wir da mehr Probleme. Es fiel zuerst nicht auf, aber als ich unsere EIH-TIE-Spezialisten losschickte die Tastatursperre zu beseitigen brauchten sie eine Weile, bevor sie mich dazu riefen, denn es gab keine Tastatursperre. Die Tastaturen waren schlichtweg nicht angeschlossen. Jemand hat den kompletten Computerkern der Station ausgebaut und abtransportiert, während die Station in den Wartungsmodus gestellt wurde. Hier läuft alles auf Hand, was bedeutet, dass etliche Systeme instabiel sind und wir vollauf damit beschäftigt sind, die Lebenserhaltung aufrecht zu halten."


    Der noch recht junge Co-CEO lauscht den Worten ohne sie wirklich zu verstehen. Immerhin hat er seinen Platz in der Union nicht durch Ausbildung oder Fähikeiten bekommen, sondern weil er besser im bett war, als andere. ... "Und wieso haben sie dann ales als in Ordnung gemeldet?" ... "Naja, die Bildschirme lieferten Daten und waren besetzt, als wir ankahmen. Es sah nach ganz normalem Funkverkehr aus. Vollbetrieb. Aber meine Techniker haben mich darüber informiert, dass wohl jene Tüp Zehn, welche nahe der Station war den Funkverkehr koordinierte und den Flugverkehr regelte. auf den Bildschirmen waren Aufgezeichnete Filme zu sehen, welche abgespielt wurden während die anwesenden Techniker nur auf den Tastaturen herum klimperten." ... "Und was heißt das jetzt?" ... "Nun, entweder schicken sie zwanzig Passagierschiffe um die station zu evakuieren und still zu legen, oder erst einmal dreihundert Techniker. Wenn wir dann sie auch noch benutzen wollen, müssen wir einen neuen Komputerkern kaufen, herbringen und einbauen." ... "Dann werden wir diese Gilde verklagen. wir rufen einfach die Allianz an, sie sol denen Feuer unterm Hintern machen und die von Ihnen beschädigte Station wieder herrichten."


    "Sir, ich fürchte das wird aus zwei Gründen nicht passieren. Zum einen funktioniert die Station in allen Sub-Systemen und sie wurde bei der Übergabe im Handbetrieb geführt. Es gab wohl etliche kleinere Steuermodule, die kurz vor der Übergabe abgebaut wurden. Wir würden also ein etwas längeres Gerichtsverfahren durchstehen müssen um unseren Besitzanspruch zu beweisen. Zum anderen hat der Admiral der Allianzflotte wirklich sehr eindeutig klar gemacht, dass er kein Interesse daran hat für diese Randwelt einen Krieg mit der Förderation vom Zaun zu brechen und dass seine Vorgesetzten ihm klare Befehle gegeben haben für denn Fall, dass eine solche Aktion nochmal nötig würde. Ach, und es gibt da noch etwas. Wir haben nicht ein zwei Dutzend Schiffe verloren, sondern eher drei oder vier hundert. Etliche der Piloten, welche wir freigekauft haben für eine Million Kredite pro Pilot haben ausgesagt, dass die Gegenseite über ein Schlachtschiff verfügte. "


    Jonathan lehnt sich erst einmal in seinem breiten Ledersessel zurrück. Er hatte noch nie etwas davon gehört, dass die Kauschpoos Pro Allianz Union in einem Ganzen Krieg zusammen soviel Schiffe verloren habe. ... "Und woher kriegen wie diesen Komputerkern?" ... "Aus Kauac. Er steht dort gerade zum Verkauf."


  • [Fortsetzung]


    Jonathan Schmidt steht vor der Schleuse zu Hangar drei. Dem einzigen mittelgroßen Hangar der Raumstation. ... "Ist das Schiff schon gelandet?" ... "Es fährt gerade in den versenkten Hangar Sir." ... Der gestresst wirkende Mann schaut die anderen Gestallten an. Rund ein dutzend Sicherheits-Soldaten mit leichten Raumanzügen und Laserpistolen und Elektroschlagstücken Stehen im Gang und wirken nervös. Der Unteroffizier versucht Zuversicht aus zu strahlen. ... "Es wird alles klar gehen, Sir. Wir beschützen sie. Es ist nur eine kleine Raumfahrergilde und so viele Soldaten passen da nicht an Bord." ... Der Boden viebriert, als die Abgesenkte Landeplattform einrastet und das Gestell nach vorne fährt um den Deckel zu schließen. Ein Techniker mit Laptop steht am Ende des Ganges und bedient die einzelnen Schutzfelder und Pumpen. Dann endlich ertönt das Freizeichen. ... "Wir gehen rein!"


    Der Schleusen Zyklus dauert länger wie alles, was von Hand nach und nach geschaltet wird. Als die Gruppe endlich den Hangar betritt sehen sie ein Mittelgroßes Schif, von seltsamer Baurt. Ein großer Achtziger-Kontainer ist am Mittelteil des Schiffes abgesenk. Eine Gestallt mit einer ziemlichen Haartracht lehnt mit dem Rücken zu ihnen an einer Landestütze und hält ein Holo-Pad in der Hand und tippt darauf herum. ... "Die schnellsten seit ihr ja nicht." ... Die Stimme hört sich etwas rauh an und je näher die Gruppe kommt, desto unruhiger werden sie. Irgendwie wirkt die Gestallt anders. Sie scheint recht groß und bullig zu sein in ihrem Raumanzug. Als der Abteilungsleiter der Kauschpoos Pro Allianz Union noch drei Meter entfernt ist, dreht sich die Gestallt um und grinst mit einem Zahnbewehrten Grinsen die Ankömmlinge an. Das Gesicht ist von geflecktem Fell bedeckt und die großen Augen wirken unendlich fremd. Genauso wie die felligen Ohren, welche zum Wackeln tendieren.


    "Bevor ihr fragt, ja ich bin von den Diep Späiss Praiwätiers und ja ich bin wegen dem Ausliefern des Komputers hier." ... Das breite Grinsen legt jetzt auch den Rest des Raubtiergebisses frei. ... "Ich hätte dann gerne die Zweihundert Millionen Kredite für den Komputer und die dreissig Millionen Liefergebühr." ... "Liefergebühr?" ... "Sie haben doch das Kleingedruckte gelesen?" ... Die Kreatur legt den Kopf schief und blinzelt einmal mit ihren großen Augen. ... "Sir, also, wir könnten den auch beschlagnahmen." ... *räuspern* ... "Oh tu mir den Gefallen und versuch es." ... "Sir, Das ist ein Haustier... ich meine.." ... "Seien sie ruhig!" ... "Sir jawohl." ... "Wir werden nicht zu irgendwelchen zweifelhaften Methoden greifen. So sehr ich ihnen im Herzen zustimme, währe es unter unserer Würde und der Verlust an Ansehen und Ruf nicht Tragbar."


    Irgendwie wirkt die Katzerin etwas enttäuscht. Das ändert sich als der Abteilungsleiter mit einem Gesicht wie Zitronensalat zum Frühstück den Geld-Transfer in die Wege leitet. Ein fast fröhliches Gesicht mit leuchtenden Augen schaut auf den eingehenden Geldbetrag auf dem auf dem Holopad angezeigten Konto. ... "Na gut, da ihr Freiwillig gezahlt habt und leider nichts dummes versucht habt. Hier euer Komputer-Kern." ... Sie greift in eine sich öffnende Tasche des Raumanzuges und nimmt eine flachte Plastikkarte heraus und überreicht sie. ... "Was soll das sein?" ... "Das ist der Schlüssel zu dem Lagerraum wo der Komputerkern aufbewahrt wird." ... "AH-DE-sieben." ... "Genau der." ... "Und was ist mit diesem Kontaier am Schiff?" ... "Oh, das ist nur Bier, dass ich hier am Markt verkaufen will. Datentransfer braucht halt nicht so viel Frauchtraum. Da hatte ich noch Platz."


    Der Abteilungsleiter keucht auf ... "Der Kern ist noch hier auf der Station?. Die ganze Zeit war er hier?" ... "Aber sowas von. Und... wisst ihr was? ich gebe euch was aus. Juuungs? bringt ihr mal das Flaschen-Bier her?" ... Aus der Deckung der Triebwerke tauchen drei Gestallten auf. Sie alle tragen klobige Raumanzüge, deren Helme sich öffnen und weitere Fellbedeckte Katzergesichter frei geben. Anscheinend unbewaffnet und mit einem Rucksack in der Hand springen sie herunter. Es knallt laut, als die Füße auf das Deck aufsetzen. Fast so, als ob diese Anzüge sehr schwer währen. Dann kommen sie näher und überreichen zwei der drei Rucksäcke. Aus dem Dritten hohlen sie dünnbleckbierdosen, reichen der Katzerin auch eine und beissen seitlich hinein, worauf Bier aus der Dose in ihr Maul spritzt. Einiges geht daneben, aber es hat eine sichtlich einschüchternde Wirkung auf die Menschen. ... "Wie gut, dass wir Frieden haben. Da wollt ihr doch bestimmt mit uns trinken oder? Wir währen beleidigt, wenn ihr das nicht tun würdet und uns irgendwie ausgegrenzt fühlen." ... Einer der Sicherheitskräft öffnet den ersten Rucksach und hohlt mehrere Dosen Maya Starkbier heraus.


    "Natürlich... Frieden ist viel besser. Trinken wir auf unser wundervolles Geschäft. Währenddessen gehen Sie Herr Unteroffizier nur mal kurz zu dem Lagerraum." ... Daraufhin dreht sich der Abteilungsleiter um und überreicht dem leicht verdutzten Mann die Karte. Dieser Salutier kurz und eilt los. Die Soldaten nehmen weitere Halblieter-Dosen heraus und öffnen sie worauf aus dem oberen Loch erst einmal Bier herausschießt. Danach beginnen sie zu trinken. Bei drei Dosen Bier pro Persohn und den vier Katzern, welche etwas kleinere Dosen Maya Malzbier trinken ist schon nach sehr kurzer Zeit die massive Wirkung des Alkohohls zu erkennen. Auf jeden Fall wirken die vier Katzer sehr fröhlich bei dieser Sache. Endlich kommt der Unteroffizier zurrück. ... "Sir, der Komputerkern ist da. Er steht sogar noch auf den Transportrollen."


    "Wir... kümmern uns dann mal um... *rülps* ... den Transport. Abrücken *rülps*" ... Die vier Wesen warten grinsend bis die Gruppe den Hangar verlassen hat. Leurenz flüstert halb. ... "Was meint ihr, haben die gemerkt dass wir alkohohlfrei hatten?"


  • [Fortsetzung]


    Schagraulyn sitzt gerade mit den drei anderen verspielten Straftätern im Warpstone. In letzter Zeit bemächtigt sich ihrer hin und wieder so ein kleiner Zusatzhunger, was schon mehrfach zu spöttischen Bemerkungen geführt hat. Aber nicht nur dass sie diesen Hunger hat, oder welche Menge Nahrungsmittel dies sein sollen, sondern eher WAS sie da ißt sind die Grundlage dieser Bemerkungen. In Käse eingerollte Sauergurken mit Zwiebelringen und Knochen zum Knabbern und Auslutschen. Gerade hat sie wieder einen frischen Knochen eines Tieres im Maul und kaut genüßlich darauf herum. Leurenz und die anderen drei Tunichgute sind immer noch nicht müde, über die Unionisten zu lästern, als Murrhard und Rhea die Bar betreten und mit einem breiten Grinsen auf Schagraulyn zugehen.


    "Oha, sieht mann euch auch mal wieder?" ... "Japp!" ... "Und?" ... Die beiden setzen sich betont langsam mit einem zufriedenen Grinsen an den Tisch. ... "Wirt!. Ich hätte gerne Schnapps. Guten Schnaps!" ... Das da etwas los ist merken auch die anderen und es stellen sich etliche Ohrenpaare auf um mehr zu höhren. ... "Habt ihr was gefunden?" ... "Gefunden? Haben wir denn etwas gesucht Rhea?" ... "Gesucht? Weiß nicht mehr, wir haben jetzt dieses Sonnensystem einen guten Monat lang auf den Kopf gestellt. Ich dachte du wolltest nur gute Stellen für die Asteroidenschürfer auskundschafften." ... Schaugraulyn guckt die Beiden abwechselnd an. ... "Jetzt erzählt oder ich werde zur Bestie und rasiere Murrhart und Teere und Feder dich Rhea." ... "Hihihihihihihi. Bist du etwa neugierig." ... "Nein! *lüg*"


    "Sie ist nicht neugierig. Dann sollten wir erstmal ausschlafen oder?" ... "Untersteht euch!" ... Rhe lehnt sich zurrück und stößt Murrhard den Ellbogen in die Seite. ... "Sag mal ist die bissig?" ... "Joa, ein wenig oder eher etwas mehr." ... "Dann sollten wir es also sagen?" ... Die gefleckte Katzerin rutscht schon ungeduldig hin und her. ... "Jetzt sagt schon." ... "Na gut, ich fange dann mal an." ... In genau diesem Moment stellt eine Hounderin eine Flasche Schnaps und mehrere kleine Gläser auf den Tisch. ... "Ich bin auch nicht neugierig."


  • [Fortsetzung]


    Murrhard athmet tief ein und kratzt sich gedankenverloren an der felligen Wange. ... "Also gut, ihr neugieriges Volk. Rhea und ich sind jetzt eine ganze Weile auf der Suche gewesen. Wir haben das ganze sonnensystem ein halbes dutzend mal quer gescannt und nichts gefunden. Kein Wrack von dem Schiff, keine Hinweise von den Brüdern und Schwestern vom Piratenschiff. Trotzdem kriegte die Sonnensonde ja immer wieder Hinweise auf die Anwesenheit von Hauling Muun Raumanzügen. Das ergab keinen Sinn, bis wir uns entschlossen nichts mehr aus zu schließen."


    Alles hört gespannt zu, und nur hin und wieder ist ein leises Schlürfen zu vernehmen. ... "Und dann sahen wir uns den Jäger, der immer mal wieder zum Eisgürtel Flog mal genauer an. Ich meine, wir suchten nach einer Korvette in Piraten-Tarnung und nicht nach einer Taipan mit Umrüstung für EffEssAh. Aber als wir den zum Dritten mal in Drei Wochen Wasser Minern sahen, fragten wir uns wieso der das tut. Eigentlich wollte ich den sofort anfunken, aber Rhea hielt mich zurrück. Unsere Brüder und Schwestern Würden vermutlich nicht verstehen, wenn wir einen Kode benutzen oder sogar in Panik geraten." ... Die Anspannung der Zuhöhrer schwebt greifbar in der Luft.


    "Also sind wir dem Schiff nachgeflogen. Es flog auf ein Trümmerfeld nahe des Asteroidengürtels zu. Dort schwebt mitten in einem Trümmerfeld mit Raummienen eine Zerstörte raumstation, welche inzwischen eine Energiesignatur besitzt, welche auf einen Reaktor hindeutet. Einen sehr kleinen Reaktor, zugegeben, oder er läuft im Notbetrieb. aber es gibt ihn. Tja, Die station sah so aus, als ob sie von Thargoiden zerstört wurde und ja, da hängt eine ziemlich zerschrammte Korvette im Raum und ist an ein größeres Trümmerstück angedockt. Es gibt da nur ein Problem."


    "Welches Problem?" ... "Beim Scannen fielen uns ein halbes dutzend Schiffe auf, welche die Gegend immer wieder absuchen. Also das ganze Sonnensystem und anscheinend auch die Systeme in der näheren Umgebung. Also haben wir mal nichts gefunkt, sondern uns den Anderen Schiffen zugewendet." ... Die Köpfe kommen näher um Murrhards leiser werdende Worte noch klar zu verstehen. ... "Drei davon gehöhren zu einer Imperialen Raumgilde, die irgend so einen Adeligen als Boss hat. Zwei gehöhren zu den Black Dragons und der Letzte ist der Ceo einer Kopfgeldjäger Gilde." ... Die Nachricht läßt einige etwas tiefer einathmen.


    "Also haben wir mal mit dem einen oder anderen Geredet, wie das Explorer machen und sie nach Hotspots für Miner gefragt und ihnen etwas Kleingeld geboten, für ihre Hilfe. Es hat uns insgesammt etwa Hunder Kay gekostet, um heraus zu finden, dass die etwa zwölf Sonnensysteme mehrfach abgescannt haben, so als ob sie auch jemand oder etwas suchen würden. Wie es scheint kennen sie die grobe Gegend, wissen aber nicht das korrekte Sonnensystem. Jetzt bleibt die frage, was tun wir?" ... Alle Blicke wenden sich Schagraulyn zu, welche die Stirn hoch zieht, den Mund verzieht und nach einer Lösung sucht.


  • [Fortsetzung]


    "Wir .... wir hohlen sie Heimlich raus." ... Etwa ein dutzend große Fragende Augen schauen sie an, während sie immer noch nach Lösungen sucht. Und das natürlich aus dem Handgelenk. ... "Wie kann man diese drei oder mehr Gilden ablenken? Wie kommen wir ohne Explosionen durch den Mienengürtel? Und Was benötigen wir für einen Rettungseinsatz? Darüber macht ihr euch in den nächsten zwei Stunden Gedanken. Dann besprechen wir das hier zusammen. Ich werde mir Gedanken wachen, was wir mit der Fracht der Korvette anfangen, denn die ist gelinde gesagt gefährlich." ... Die Katzerin schaut sich noch einmal um. ... "Also gut, Ausführung."


    Plötzlich als Planer bestimmt zu werden sorgt erst einmal für ein wenig Verwirrung bei den Anwesenden. Nahezu sofort setzt eine wilde unkotrollierte Diskussion ein, die zu managen selbst erfahrenen Politikern Schwiergkeiten verursacht hätte. Aber eigentlich ist das Schagraulyn ganz recht, denn sie hohlt ihren Komunikator hervor, und beginnt eine teilverschlüsselte Nachricht an Andy auf zu nehmen.


    [Holo-Nachricht]


    Hii Paaapaaaa. Du ich glaube meine Kumpels hier haben Spielzeuge gefunden. Das sind diese kleinen Robottpüppchen mit den Werkzeugen und den Spielzeug-Fabrik-Anlagen, von denen Onkel Oberst erzählt hatte.

    Darf ich den jungs welche besorgen? Bitteeeeeeee... wir sind auch ganz lieb. Und wir müssen garnicht weit fliegen. Bitte sag Jaaa.


    [Holo Nachricht Ende]

  • [Fortsetzung]


    Andrea schaut sich Andies Nachricht an und zieht die Stirn kraus. ... "Sag mal Liebling ist unsere Kleine krank?" ... Aus der Dusche ertönt ein Regnerisches Geräusch. ... "Nicht das ich wüsste, Wieso?" ... "Sie hat uns hier eine sehr seltsame Nachricht über Spielzeug geschickt, und ob wir ihr Erlauben würden das zu hohlen. Fast so als ob sie Stoned sei." ... Lachen ertönt ... "Schonmal was von Schwangerschafts-Wahnsinn gehört? Vielleicht ist esja das? Was für ein spielzeug will sie denn haben?" ... "Naja so Spielzeugrobotter mit Werkzeug und Werkstatt. Hört sich für mich nach Puppen für kleine Kinder an. Ach ja... Wer ist Onkel Obbaaarst?" ... "Hah, manchmal ist Schäggy ganz schön durchgedreht. Onkel Obbaaarst... Moment." ... Das Geräusch auf fließend Wasser endet und ein nackter und sehr Nasser Andy kommt kommt aus der Dusche geflitzt, rutscht aus, Flucht und kommt wieder hoch um sich die Nachricht nochmal an zu sehen.


    "Wir sollten ein Schild aufstellen. Nicht rennen wenn Naß! *spott*" ... "Jaja, wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung." ... Andy starrt auf das Holobild, während er der Nachricht lauscht. Andrea fängt grinsend an in leicht in der seite zu kitzeln. ... "Argh, jatzt lass mal kurz. Das ist wichtig." ... "Warum? Ich habe alles was ich will hier vor mir und darf jetzt nicht damit spielen." ... "Sei nicht albern. Weißt du nicht worum es in der Nachricht geht?" ... Ihre Finger gleiten seinen nassen Körper entlang und sie beginnt leise zu schnurren ... "Naaaain." ... "Das ist die Ladung des Transportschiffes, welches die Black Dragons damals gestohlen haben." ... Andrea hält inne. ... "Und deswegen soll ich jetzt hiermit aufhöhren?" ... Ihre Finger gleiten über den nassen Körper vor ihr. ... "jaa, Nein. Schatz du bist wirklich schlimm!" ... Mit diesen Worten nimmt er sie nass wie er ist inden Armen und kuschelt sie nass.




  • [Fortsetzung]


    Microfan stellen sich die Haare auf und ein unwilkühliches Fauchen entfährt seinem Maul. ... "*fauch* Nein, neineinein und dreimal nein. Ich fliege nicht mit meinem schönen Miningschiff in einen Asteroidengürtel, der von mienen durchzogen ist, um dort zu Minern und behaupten nach Leerenopalen zu suchen, wenn dort keine sind. DAS IST DUMM!!!" ... "Aber von uns kann keiner so gut minern wie du." ... "Das braucht ja auch niemald. Ihr sprengt einfach irgendwelche Asteroiden" ... "Das fällt aber auf. Und wenn da jemand vorbei kommt und dumme Fragen stellt, geben wir noch die falschen Antworten." ... "Ja aber warrum soll ich das tun?" ... "Weil du noch nicht zu den Deep Space Privateers gehörst und niemand dein Schiff mit uns in verbindung bringt." ... "Das ist der Vorteil für EUCH! aber was habe ICH davon?" ... "Du darfst alle Leerenopale behalten, die du findest"


    Dem Raumtieger bleibt kurz der Mund offen stehen. ... "Natürlich darf ich dass, aber da sind ja keine." ... "Deswegen minerst du vorher ein paar Tonnen und behälst sie im Frachtraum. Alles ganz einfach." ... "Was? jetzt soll ich mit Piratenanlockender Fracht von Sonne zu Sonne springen in einen Tumpen asteroiden mit Mienen Gürtel fliegen und dort Minern und jedem Piraten erzähle da währe ein guter Platzt?" ... "Wenn du so Fragst. *freu* JAAAA. Und danke dass du das machst!" ... die fellbedeckt Katzerin fällt ihm um den Hals und knuddelt ihn. Weitere kameradschafftliche Hände klopfen ihm auf die Schultern. Microfan kneift die Augen zusammen. ... "Ihr nutzt meine Gutmütigkeit aber ziemlich aus."



  • [Fortsetzung]


    Die Ruby Hawk schüttelt sich, als die Wolke von Eissplittern und Nebel sich ausbreiten und wie eine größer werdender Planet alles Schlucken. Eiskristalle krallen sich an die Cocpitscheibe. ... "Geschwader Gold. Los, fangt an. Nicht mehr als vier Minuten. Und fliegt definitiv Langsam. Die Dinger sind gefährlich." ... Dann legt sie selbst den Schubhebel nach vorne und beschleunigt auf hundert. Der Vorwärtsscanner hat ein gutes dutzend Ziele erkannt und die Kanonen beginnen sich in Richtung einer zufälligen davon zu drehen. Rechts kann sie Laserfeuer erkennen. Dann beginnt ihr eigenes Schiff zu viebrieren.


    Ein Strohm von drei Leuchstspurgeschossen ergießt sich in die Richtung des still stehenden Zieles und noch bevor die ersten Geschosse treffen, bremsen die Schubdüsen sie wieder auf Null herunter. Eine abwärts zählende Uhr läuft unerbittlich. Die Raummiene explodiert und eine kurzlebige helle Sonne erzählt von heißem Plasma und dem was es mit einem Raumjäger tun würde. Sie schaltet die nächste Miene in Reichweite auf und beginnt erneut zu feuern. Diesmal pralllen etwa die Hälfte der salve an einem Asteroiden ab, so dass sie fünf Sekunden Rechtsdriftschub aktiviert und erst dan nweiter feuert. Es sind vier Schiffe, welche anders als die siebzehn anderen keine Mining Laser Feuern. Trümmer von Eisasteroiden treiben durch die Gegend und ganze Staffeln von Dronen jagen hin und her um die Trümmer ein zu fangen und zu den gerade mal drei echten Miing Schiffen zu liefern.


    Bei Eins-null-null auf der Uhr und sechs weiteren zerstörten Minen wählt sie ihre letzte Miene aus. ... "Achtet auf die Uhr." ... Im Hintergrund kann sie dutzende Stimmen reden höhren. Es sind vorbereitete Gespräche von dem was Miner sich angeblich so erzählen. ... #Das wird noch ein weilchen dauern hier.#


  • [Fortsetzung]


    "Das Wusste ich doch. Da ist die Fette Beute! Also Dickerchen. wirf einfach zwanzig tonnen Von den Opalen ab und dir passiert nichts." ... Microfan und andere Raumfahrer stellen ihre Ohren auf. ... "Wer zum Henker will von mir dass ich meine Fracht abwerfe?" ... "Es ist egal wer ich bin. Aber wenn du dich nicht beeilst, hat dein Schiff gleich Löcher im Rumpf." ... "Kommander Schwarzer Zahn... in einer Phyton. Die ist bestimmt schwer bewaffnet." ... "Aber sicher. Und ich bin nicht alleine. Schon die beiden Viper bemerkt? Und hier herrscht jetzt Anarchie. Da kommt dir keine Polizei zur Hilfe. Ich zähle jetzt runter von zehn. ZEHN ... neun ... acht ... sieben ...sechs.... fünf .... hei was soll das?!? Staffel schnappt euch diese großkotzigen Miner.!"


    "Zuerst die Phyton!" ... "Blau geht auf Phyton." ... "Zu eng zum Manövrieren. Gelb greift Viper eins an." .... "WOW, was hat den denn erwischt!?!" ... "Das war Miene siebenhundertzwölf." ... "Meine Schilde flackern!" ... "Bleib Stehen ich lade dich auf." ... "Was ist dass den hier für eine Scheisse! Eine Mining-Flotte? Mit Geleitschutz?" ... "Halt die Klappe Pirat und Stirb endlich."


    Der Asteroiden-Gürtel leuchtet von dutzenden von Energie-Strahlen welche sich teilweise an den Eis-Kanten brechen, so dass es zu Regenbogen-Effekten kommt. Die Phyton bäumt sich auf, als zwei Plasmakugeln, sieben Kanonenkugeln und etwa zweitausend kleine Gattlingkugeln den Schild durchschlagen und das Heck in Fetzen reissen. Der Strom von Verwünschungen des Piraten bricht ab, als die Rettungskapsel ihn ins all hinausschießt und eine Rettungscryostase einleitet. Das ganze Gefecht hat keine Minute gedauert.


    "Staffel blau. Ihr habt euch gerade freiwillig gemeldet!" ... "Wofür denn Schäggy?" ... "Fürs Aufräumen, Pappa. Hohlt die Trümmer rein und sammelt die Rettungskapseln ein." ... *spott* " Aber ja Kommander." ... Schagraulyns Ohren wackeln belustigt während sie misstrauisch auf den Bildschirm schaut. ... "Dann ist ja gut. Gold, abdrehen und zu den Positionen zurrück fliegen."

  • [Fortsetzung]


    Eine gute Stunde später und unzählige zerstörte Mienen hinter sich wartet Schagraulyn auf die nächste Sprengung, Als drei Schiffe nahezu gleichzeitig aus dem FSA auftauchen und ihre Sensoren aktivieren. ... "Hohoho. Wer seit ihr denn, dass ihr hier so herumscannt." ... Microfans Stimme erschallt über den offenen Funk. ... "Hier ist das Scoutschiff Hyperschrott der Adler-Legion. Wir haben nur einige starke Emmissionen hier aufgefangen und uns entschlossen uns das genauer an zu sehen. Was macht ihr hier?" ... "Adler Legion? Die Gilde kenne ich garnicht." ... "Ich bin Baron Holland des heiligen Imperiums. Meine Gilde unterstützt das imperium in Belangen der Erkundung anderer Sonnensysteme. Und welcher Gilde gehöhren sie an?" ... "Ich bin Freiberufler und habe mir ein bisschen Unterstützung angeheuert. Wir meinern hier." ... "Meinern? Hier fliegt soviel an Dreck und Trümmern herum als würden sie die Steine sprengen." ... "Genau! Das ist die neue Art um an die wirklich wertvollen Mineralien im Asteroiden heran zu kommen."


    Schagraulyn grinst breit. Während des Gesprächs haben auch etliche der eigenen Schiffe ihre Sensoren auf die Neuankömmlinge ausgerichtet. Zwei ASP Scout und ein imperialer Kutter schweben dort nebeneinander. Alle drei haben offizielle Gilden-IDs und sind angeblich hier nicht gesucht. Was natürlich nicht schwer ist in einem Sonnensystem ohne funktionierende Infrastruktur. Die Schiffsanalysen ergeben aber eher mäßige Schilde und geringe Panzerung. Trotz ihrer Größe würden sie kaum halb so lange durchhalten wie die drei Piratenschiffe.


    "Asteroiden Sprengen???" ... "Ja genau. Die neuen Tiefentorpedos sind supageil. Man muss nur eine Weile suchen einen geeigneten Asteroiden zu finden. Danach braucht man nur den Absobations-Läser und Drohnen." ... "Ssseier, der hat Opale an Bord. Plus etwa hundert Tonnen Kristalle von handelsüblicher Qualität. Aber zumindest zwei der anderen Schiffe sind schwer bewaffnete Kanonenboote. Mit nem Mining-Laser an Bord." ... "Reicht doch. die müssen doch nicht alle ne Raffenerie an bord haben, wenn mein Schiff das besser und schneller kann vier kleinere. Die säbeln nur etwas mit und wenn so nen Pirat kommt. Kann ich in Ruhe weiterminern." ... "Moment. Sie haben eine Korvette umgebaut zu einem Meiner-Schiff und das dutzend andere Schiffe sind ihr Geleitschutz?" ... "Neinein. Wir haben hier eine Handvoll große Meinerschiffe im Einsatz und die kleineren haben nur einen Laser an Bord um uns zu unterstützen. Unsere Drohnen sammeln das Zeug schneller ein, als wir das absäbeln können. und wenn wir auf nen Wertvollen Asteroiden treffen wird der gesprengt. Das Sprengen bringt etwa hundert mal so viel Gewinn wie das Säbeln mit Meining-Lasern. Es ist aber ne ziemliche Glückssache. Manchmal findet man Stundenlang nur taube Nüsse." ... "Was für Nüsse?" ... "Asteroiden mit wertlosen Kernen. Nur weil es sprengbar ist, heißt das nicht, dass es wertvoll sein muss. Sagen sie mal, haben sie sich noch nicht mit den neuartigen Sensorsystemen auseinander gesetzt? Es hat da vor kurzem einen Durchbruch in der Technologie gegeben, so dass Sensoren jetzt viel kleiner und deutlich dezentraler sind."


    "Neue Technologien?" ... "Ähm ja seier. Unsere Schiffe stehen schon auf der Warteliste für eine Aufrüstung. In drei Tagen sollen wir zurrück sein. Bestimmt erinnern sie sich." ... "Ach ja, der Termin in drei Tagen. Gut, darum geht es also. Natürlich. Neuer Technologien in der Sensortechnik. Um sowas kümmern sich meine Techniker-Sklaven." ... Bei diesen Worten richtet sich Schagraulyns Fell leicht auf und ihre Zähne werden sichtbar. ... "Freiherr von Schuster, sie bleiben hier und lassen sich den Einsatz de rTechnologie erklären. ich will nacher einen Bericht. Wir fliegen zurrück und machen mit unseren Scanns weiter. Melden sie sich jede Stunde bei uns. Und beobachten sie auf jeden Fall so eine Sprengung." ... "Jawohl Seier. Euer Wunsch ist mir ein Befehl."


    Die Katzerin verdreht die Augen ... #Können die nicht einfach alle abhauen?# ... Missmutig sieht sie zwei der Schiffe abdrehen und beschleunigen. Nur eine ASP bleibt zurrück. Wie es scheint will sie sich einfach als Zuschauer betätigen.


  • [Fortsetzung]


    Das Warten zehrt an den Nerfen. Zum wiederhohlten Male kratzen ihre rechten Krallen über die Lehne der Pilotenliege und das knartschende Geräusch läßt ihr Ohr-Fell zittern. ... #Es ist nur eine verdammte ASP. Wer bemerkt das schon wenn die mal kurz verloren geht.# ... *leises Knurren* ... #Wann sprengt Microfan endlich irgendetwas, damit die ihre Asteroidenexplosion bekommen.# ... Es sind nicht einmal neunzig Minuten Wartezeit seit der Ankunft der Imperialen Scouts, aber es kommt ihr um ein vielfaches Länger vor. ... #Wird dem Deppen denn nicht mal langweilig?# ... missmutig tatzt sie nach dem Holo-Player und die Musik wechselt zu einer Retrodudelsackklopfmusik.


    "Macht mal Platz. Ich habe nen Sprengbaren Asteroiden im Visier. Mindestabstand Tausend. Ich will keine Wracks Minern müssen." ... #Na eeendlich.# ... Ein Blick auf die Entfernungsanzeige zu Microfan zeigt viertausendachthundert Meter an. Mehr als weit genug weg von was immer auch der blaubweisse Raumtieger sprengen will. Sie kann die Korvette sich entfernen sehen. In rund sechskommaneun kilometern hält es erneut an und beginnt mit Manöverdüsen einen Asteroiden zu umkreisen. ... "Erste Ladung abgefeuert... Wer in einer Minute noch naha dran ist sollte vollgas geben. Ladung drei und vier sitzen..... fünf verfehlt.... sechs.... jetzt noch dreissig Sekunden... bin auf Rückwärtsschub." .... "Hinter DIR!" ... Die Katzerin stellt die Ohren auf... #Das ist nicht gut!# ... "WOW! Das war Knapp. Rückwärtsfliegen ist nicht einfach. Danke für die Warnung." ... Dann zerreißt es den Asteroiden und ein trümmer-Regen mitsammt Kristallwolke breitet sich aus. ... #Hatte Micro nicht gesagt immer vorwärts abhauen? Warum bringt er dem Scout so nen Scheiß bei? ach ja, das ist ja ein dreckeliger Sklaventreiber vom imperium.#


    "Oha, das war ja eine Explosion. Okay, nähere mich um die Opale aus den Trümmern zu kratzen. Dafür benötigt mann dann die speziellen Absorbationslaser. Sehen sie Kommander?" ... "Freiherr reicht als Anrede. aber ja, ich habe alles aufgezeichnet. Der Baron wird erfreut sein. Als Dank übermittle ich ihnen den kleinen Betrag von hunderttausend Krediten. Ich bin sicher ihre Lehrstunde wird für uns viel mehr wert sein. Es tut gut einen Freund des Imperiums zu treffen. Ich bedanke mich und werde sie lobend erwähnen." ... Microfans Gesicht verzieht sich etwas, als er den Funk hört, aber er kommentiert es lieber mal nicht. ... "Ja, ich werde mir bestimmt bald diese Mining Lanzen besorgen. Vielleicht können sie mir da Kontakte knöpfen." ... "Oh, natürlich gerne. Ich schicke ihnen eine Nachricht an wen sie sich gut wenden können und auf meinen Namen verweisen. Das wird ihnen ein paar Türen öffnen." ... "Danke sehr." ... In Gedanken versunken kaut Schagraulyn ungeduldig auf ihrem Handschuh herum. Endlich dreht die ASP ab und beschleunigt. Nur eine halbe Ewigkeit später umfasst sie die leuchtend eKugel eines FSA-Sternes und das Schiff ist fort.


    "Also gut, Staffel Gold, wir schleichen uns durch. Ich will nicht mehr warten. Langsame Schleichfahrt mit vierzig. folgt mir unauffällig." ... "Roger." ... Es ist Erleichterung in den Stimmen der anderen Piloten zu vernehmen. ... "Markiere Mienen für den Rückflug. Wir haben schon nen ziemlichen Korridor geschafft. Wenn die dichte so bleibt, können wir beim Rausflug das letzte Stück freiräumen." ... "Okay Rhea, mach das. flieg so schnell oder langsam wie dir passt. Der rest von Gold folgt mir vorsichtig. Ud die andern können meinern als sei das ihr neues Hobby." ... Vorsichtig fliegt sie in Hundert Metern an einer Miene vorbei, deren schwaches Sensor-Signal die ruby Hawk sanft streichelt.

  • [Fortsetzung]


    Nach der siebzehnten Miene erreicht die Ruby Hawk endlich das Auge des Mienengürtels. ... "Ich frage mich wie die Thargoiden diese Station haben zerstören können bei der Menge an Explosiver Verteidigung." ... "Sicher dass die das waren?" ... "Wer denn sonst?" ... "Hast du irgendwelche Trümmer in dem mienengürtel gefunden?" ... "Nein, jetzt wo du es erwähnst. Der Mienengürtel war ziemlich intakt auf dieser Seite." ... "Ging mir genauso... oh Moment... da sind die Sachen, welche meine Theorien ad absurdum führen." ... Sie dreht den Kopf und checkt die Sensor-Liste auf angezeigte Wracks. ... "Ja, ich sehe was du meinst. Die Trümmer dort sind recht wenig metallisch und deswegen schlecht zu orten. Sind das Thargoiden-Trümmer?" ... "Meine Sensoren sagen ja. Dazu noch Terransiche Schiffs-Trümmer und klare Anzeichen auf Plasmarückstände welche maximal ein Jahr alt sind. Vermutlich gibt es irgendwo einen Korridor der frei ist." ... "Unwahrscheinlich. Das Mienenfeld war dezentral. Die haben mit den benachtbarten Mienen komuniziert und dann Lücken provisorisch aufgefüllt. Wenn es da einen korridor gab ist der längst wieder zu." ... "Okay... wie gehen wir es an? Ich sehe vier große Wrackteile, etwa vierzig Schiffsgroße Trümmer und eine riesige Menge Kleinzeug."


    Die Katzerin denkt angestrengt nach. Dann hat sie sich entschieden. ... "Also gut, ich habe unsere Pläne jetzt mehrfach durchgedacht. im Moment priorisiere ich Plan Haushund. Ihr drei haltet Wache und beobachtet die Umgebung und die angedockte Kutter. Ich docke auf der Station mit den Landestützen an und gehe aussen zur Schleuse. Dort versuche ich erst einmal rein zu kommen und mich um zu sehen. Der Video-Kanal bleibt offen." ... "Okay Schäggy, aber sollte das nicht einer von uns tun? Ich meine in deinem Zustand?" ... "NEIN! *fauch* Ich bin nicht hilflos!" ... "Ja,ja, schon gut... Kommander. Grendel halts Maul." ... "Seit doch nicht so empfindlich. Ich habe ja nur .. *Klonk* .. Au, ja schon gut. Jetzt wird man schon von seinem eigenen Bordschützen verprügelt." .. *Lachen*


    Langsam nähert sich das Schiff der Station. Kurz davor hält es an, dreht sich und nähert sich mit dem Bauch an die Seitenwand an. Die Landestützen fahren aus und emittieren ein fahles blaues Leuchten. Dann bekommen sie Kontakt mit der Stationswandung. Es klackt einmal und dann steht das schiff still. Etwas schwerfälliger als sonst erhebt sich Schagraulyn von der Pilotenliege, räkelt sich noch einmal, bevor der Anzug sich verschließt und geht in richtung hinterer Schleuse. ... "Ruby Hawk, wir sind in feindlichem Gebiet und jeder Ankommende kann feindlich sein. Türen öffnen nur nach klarer identifikation." ... "Jawohl Kommander. Ich aktiviere den Sicherheitsverschluss wenn sie von Bord sind."


    Das Licht in dem Flur reduziert sich zu spärlichem Dämmerlicht. Die Anzeige-Dioden der Geräte, welche bei normaler Helligkeit kaum erkennbar sind, leuchten für sie jetzt wie Taschenlämpchen. Trotz der eher grünen LED-Farbe ist alles mehr grau. Der dünne Kunststoff-Film auf den Metallplatten dämpft die Schritte des Anzugs. Dann schaltet sich das Antigrav aus und sie wird schwerelos. Sie konzentriert sich kurz, um mit dem Schwanz gegen ihren eigenen Rücken zu drücken und der Anzug driftet vorwärts in Richtung Schleuse. ... #Ganz schön praktisch sowas.#


    Die Innentür der Schleuse öffnet sich und bleibt selbst in Dunkelheit. Als sie die aussenschleusentür erreicht fährt die innere zu und kurz darauf beginnen die Pumpen die Luft heraus zu pumpen. Es wird so leise, dass sie ihr Fell im Anzug rascheln höhren kann. Dann endlich öfnet sich die äußere Tür. Kurz bleibt sie stehen und genießt den Anblick. Das Licht der Sonne bricht sich in den Eisnebeln der zerstörten Asteroiden und erschafft farbige Lichtstrahlen. Dann zieht sie sich nach draussen und setzt die Füße auf die Schiffswandung. Langsam, ein Schritt nach dem anderen schreitet sie vorran. Es sind rund fünfhundert Meter bis zum Ziel, wenn sie immer nur auf der Oberfläche bleibt. So klettert sie nicht am Schiff herunter, sondern beugt sich nach vorne und stößt sich ab. Mit ausgebreiteten Armen und dem Schwanz wie ein Steuerruder bewegend gleitet sie zwischen den hervorstehenden Trümmern hindurch. ... #Katzenfalke auf Tour. Bitte bereiten sie sich auf die Landung vor. Das bedeutet, schnallen sie sich an und geben sie ihrem Hintern einen Abschiedskuss. Für Regressansprüche ist unsere Rechtsabteiung zuständig, welche vor drei Tagen aufgelöst wurde. Bei Beschwerden verbrennen sie das Datenpad oder essen sie das Pilotenhandbuch.#


    Kurz vor der Landung macht sie eine Rolle vorwärts und bremst von einer Unsichtbaren Kraft gehalten ab. Dann berühren die Stiefel daes Anzuges sanft die Aussenhülle neben der provisorischen Schleuse. Sie hält inne und geht dann vorsichtig zu einem der Bullaugen. Doch enttäuschenderweise ist es verspiegelt. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit der Handhabung derschleuse vertraut zu machen. ... #Da ist ne Menge Mechanik im Spiel. Ich werde erst einmal die Innentür verschließen lassen. Zum Glück hat irgendwer das beschriftet.#