Die Reisen der PAXYA-VEGA

  • Ein Neuanfang.


    Wir schreiben den 10. Oktober 3304. Hilda und ich sitzen an der Bar von Farseer Inc. und trinken auf unser altes Schiff die SOLLBRUCHSTELLE (---Link---).

    So ganz haben wir den Verlust noch nicht verdaut. Ich schaue auf meinen Chronografen.


    "Schon 19 Uhr Hilda. Unser neues Schiff müsste bald fertig beladen sein."


    "Ja das müsste es. Ich hoffe es ist genauso gut wie unser altes Schiff."


    "Das wird es. Bei dem Namen kann nichts mehr schief gehen. PAXAY-VEGA. Kliegt doch wie Musik oder Hilda? Und den Rückstand haben wir auch ganz schnell wieder aufgeholt."


    "Stimmt der Name ist wunderbar. Und danke nochmal für die Ehre, das du das Schiff nach meinen beiden Töchter benannt hast."


    "Guten Abend Commander. Guten Abend Hilda."


    "Guten Abend Felicity. Ich güße sie."


    "Es ist soweit. Ihr Schiff ist bereit zum Abflug. Darf ich sie bitten mit mir zu kommen?"


    Wir standen auf und wollten bezahlen. Als der Barkeeper mit den Armen ein Nein andeutete.


    "Meine Herren stecken sie bitte ihre Credits wieder ein. Sie sind Gäste von Frau Farseer. Und besuchen sie meine Bar bald wieder."


    Felicity nutzte alle Mittel ihren Fehler wieder gutzumachen.


    "Kommen sie meine Herren. Bitte folgen sie mir. Ich Schiff steht gleich hier um die Ecke. Sie müssten es schon von der Bar aus gesehen haben."


    Hilda und ich schauten uns an.


    "Hast du eine ASP Explorer gesehen Captain?"


    Ich musste verneinen und zuckte unwissend die Schultern.


    Wir folgten Felicity und erreichten Landedeck 07.


    "Bitte sehr meine Herren ihr neues Schiff. Darf ich vorstellen die: PAXYA-VEGA"


    Uns blieb der Mund offen stehen.


    "Siehst du auch was ich sehe Hilda? Bitte kneif mich. Das kann nur ein Traum sein oder bin ich doch gestorben bei dem Unglück?"


    "AU!"


    "Ja das Sehe ich auch und nein Captain, sie sind lebendig wie ein Frosch im Tümpel. Das Schiff was dort steht ist echt."


    "Aber, das ist aber keine ASP Explorer Hilda. Was ist das? Und Hilda, das heist, lebendig wie ein Fisch im Wasser. Sprichwörter waren schon immer deine Schwäche.

    Also Felicity was ist das?"


    "Das meine Herren ist eine Krait MK II. Frisch aus Cennicenino eingeführt und nach ihren Exploreransprüchen ausgerüstet."


    Wenn mein Mund noch nicht ganz offen stand, jetzt war er es.

    Ich hatte schon von dem Schiff gehört und wusste um dessen Fähigkeiten bescheid. Aber ich hatte noch nie eines gesehen.


    Jetzt ging es mit mir durch.


    "Hilda das Ding ist ein Traum. Stell dir mal die Möglichkeiten vor. Platz ohne Ende. Frachtraum beim exlporen und immernoch ein Slot Reserve. Deine Kombüse wird endlich eine richtige Küche."


    Ganz langsam besann ich mich wieder.


    "Felicity das können wir nicht annehmen. Ich weiß sie wollen als Verantwortungsträger den Fehler eines Mitarbeiters wieder gut machen, aber das ist zu viel."


    "Nein Captain ich bestehe darauf. Dieses Schiff gehört jetzt ihnen. Ich habe nur eine Bitte. Sammeln sie Erfahrungen mit dem Schiff. Und zwar als Explorer. Dann lassen sie mir regelmäßig einen Bericht zukommen. Dieses Schiff ist noch nicht von vielen Explorern erprobt wurden und ich möchte diese Erfahrung in meine Arbeit einfließen lassen."


    "Ok Felicity, mit der Bedingung, kann ich ihr Geschenk annehmen."


    "Ach zwei Sachen noch. Die PAXYA-VEGA hat ein etwas geringer Reichweite als ihre SOLLBRUCHSTELLE und leider konnten wir ihre alte Lackierung noch nicht auftragen, da wir die Farbe erst bestellen müssen. Kommen sie nach ihrer Reise einfach wieder vorbei, dann können wir die Lackierung nachholen."


    "Ich danke ihnen Felicity."


    "Keine Ursache. Gerne. Und gute Reise."


    "Hilda. Es geht los. FYXANOYEM ruft und der Zeitplan ist jetzt sehr eng."


    "Ich verstehe mein Freund du willst wieder die harte Tour*."


    "Ja genau. Die harte Tour."


    Hilda grinzte und setzte sich ins Cockpit.


    "Starfreigebe soeben erhalten Captain. Kurs Richtung Seagull Nebel gesetzt."


    "Na dann. Volle Fahrt voraus und los."


    Die Reise geht wieder los. Ich träume jetzt schon von den ganzen Möglichkeiten die dieses Schiff uns geben wird.


    PAXYA-VEGA mögest du uns sicher an Orte bringen die noch keiner besucht hat und wieder zurück.


    (*Die harte Tour: Beschreibt einen schichtweisen Brückendienst bis zum Ziel. Wobei sich 2 Cmdr. aller vier Stunden auf der Brücke abwechseln. Sprich einer hat 4 Stunden Dienst während der andere 4 schläft. Danach wird wieder getausch. Siehe Beitrag Post von Mutti auf Colonia)


    Ende des Eintrags

    Cmdr. AkGuru

  • noch eine weitere Krait bei FYXANOXEM!... sollten wir mal ein Gruppenfoto machen ;)


    Viel Spaß im neuen Schiff und ich hoffe ihr schafft das bis morgen...:sm1:

    Das Gruppenfoto können wir gerne machen. Hab gestern die verlorene Zeit wieder aufgeholt. Es sind doch nur noch knapp 1200 ly bis BD-10 1848. Das geht Ruck Zuck. Und Felicity hat gut Arbeit geleistet. Die PAXYA-VEGA springt 45,17 ly (48,32).

    Ein wirklich schönes Schiff.

  • Die Reise zum Seagull Nebel.


    Logbuch PAXYA-VEGA / 11. Oktober 3304


    Nach einer ruhigen Nacht auf irgendeinem verlassenem Mond, irgendwo zwischen Toluku und BD-10 1848 (Seagull Nebel), wartet die PAXYA-VEGA darauf ihre Reise vorzusetzen.


    paxyavega.jpg


    "Guten Morgen Hilda. Nun wie siehts aus?"


    "Guten Morgen Captain. Danke sehr gut. Wir haben gestern gut 70% der Forschungsdaten wieder hergestellt. Es war gut gestern doch nochmal eine Pause eingelegt zu haben. Noch 4 Sprünge dann sind wir im System wo wir unsere SOLLBRUCHSTELLE verloren haben."


    "Hilda ich bitte dieses System zu umfliegen."

    "Warum Captain? Wir könnten noch diverse Sachen bergen."


    "Nein Hilda umflieg das System. Nenn es Aberglaube, aber ich hab da so ein komisches Gefühl dabei. Außerdem wurde alles was es zu bergen gab schon geborgen."


    "Also gut Chef, neuer Kurs ist berechnet. Das System wird umflogen. Wir können starten"

    "Danke mein Freund. Ruh dich aus ich übernehme heut den Rest des Fluges. Noch 50 Sprünge. Ich ruf dich in ca. einer Stunde wenn wir da sind."


    "Wenn es dir recht ist bleibe ich hier bei dir im Cockpit."


    "Wie du möchtest. Könntest du dann bitte den Funk und die Sensoren überwachen? Sobald wir in Zielnähe sind möchte ich Lago über unsere Ankunft informieren."


    Keine 10 Sprünge weiter:


    "Captain ich möchte dich nur informieren, dass wir jetzt gesperrtes Gebiet tangieren."


    gesperrt.jpg


    "Das sollte kein Problem darstellen Hilda. Der gesperrte Raum wurde so großzügig angelegt, dass wir uns keine Sorgen um irgendwelche Thargoiden zu machen brauchen."


    Als plötzlich:


    "Paul !!! Da ist etwas sehr eigenartiges auf den Sensoren. Entfernung ca. 100 Lichtsekunden. Es ist aber kein Tharg."


    Hat Hilda da gerade Paul zu mir gesagt? Das ist ungewöhnlich. Beim Vornamen nennt er mich doch nur privat oder wenn es äußerst brisant wird. Es muss sich um etwas besonderes handeln.


    "Paul das sieht aus wie eine ASP. Aber irgendwie kann ich sie nicht richtig erfassen. Achtung ! Sie dreht um. Anscheinend hat sie uns bemerkt. Ja sie hält genau Kurs auf uns. "


    "Sofort Sprung einleiten Hilda. Wir haben keine Verteidigungsmöglichkeiten an Bord."


    "Zu spät Paul. Wir werden schon aus dem Frame Shift gezogen und der Typ da drüben ist verdammt gut, ich komme nicht dagegen an."


    "Dann Drosselung auf Null Hilda und Booster auf volle Leistung. Sprungziel anvisieren und Sprung ins nächste System sobald FSA abgekühlt ist."


    frame.jpg


    Wir ergaben uns unserem Schicksal und hofften auf unsere Booster.


    "Ja du hattest recht. Das ist eine ASP."


    "Man ist der schnell. Entkommen können wir im nicht. Hoffen wir, dass er nicht noch seine Waffen scharf macht. Paul wir werden gescannt."


    scan.jpg


    "Schnell Hilda Daten sichern. Er darf nicht wissen wohin wir wollen."


    "Auch dafür ist es schon zu spät Paul."


    "Er entfernt sich wieder und läd sein Frame Shift. Wo will er hin Hilda?"


    "Halt dich fest Captain. Zum Seagull Nebel."


    So etwas hatte ich befürchtet. Was will der im Seagull Nebel? Will er die Forschung der EoT sabotieren?


    "Sofort Verbindung zu Largo Ormand aufbauen. Die EoT muss informiert und gewarnt werden."


    "Captain ich bekomm keine Verbindung zustande. Irgendwas stört da gewaltig den Funk."


    "Dann Kurs wieder aufnehmen. Wir müssen eher da sein. Es ist nicht mehr weit."


    seagull_2.jpg


    Fortsetzung folgt...

  • Ankunft im Seagull Nebel.


    Logbuch PAXYA-VEGA / 12. Oktober 3304


    Mit einem lauten Knall trat die PAXY-VEGA aus dem Sprung heraus und erreichte das System BD-10 1848 im Seagull Nebel. Der 4. Planet war ihr Ziel. Dort so hofften Cmdr. Paul AkGuru und Admiral Versaal, auch als Hilda bekannt, auf die Flotte der EoT zu treffen um sich mit ihr zu vereinen. Doch ihr oberstes Ziel war es Largo über den ASP Zwischenfall zu informieren.


    "Hilda wie sieht es aus? Schon irgendwas von der EoT zu sehen?"


    "Ja wir werden schon erwartet. Es kommen gerade die Koordinaten rein zu denen wir fliegen sollen."


    "Sehr gut Kurs aufnehmen und versuch bitte Largo zu erreichen."


    "Das versuch ich schon seit wir in dem System angekommen sind, aber es ist wie verhext. Ich kann empfangen aber ich kann nichts senden. Es kann also an keinen Interferenzen liegen."


    "Dann hat wohl unsere Antenne einen Schaden?"

    "Nein die scheint in Ordnung zu sein. Es muss irgendein Systemfehler vorliegen."


    "OK. Dann wird ich mal einen Stufe 3 Systemcheck durchführen. Bis dahin Ausschau halten ob eine fremde ASP in das System eintritt.

    PAXYA-VEGA Systemcheck Stufe 3 einleiten. Autorisation Cmdr. Paul AkGuru. Code Blau-53-Rotverschiebung."


    "Systemcheck Stufe 3 wird eingeleitet. Bitte um Bestätigung durch zweiten Offizier."


    "Bestätige Einleitung Systemcheck Stufe 3. Admiral Hans-Peter-Jürgen Versaal. Code Grün-Hilda-73-Einleitung."


    "Einleitung Systemcheck Stufe 3 bestätigt. Alle Systeme werden heruntergefahren."


    Nach einem kurzem Reboot begann der Systemcheck. Es dauerte nicht lange bis das Ergebnis vorlag. Die Schiffs-KI gab Meldung:


    "PAXYA-VEGA an Cmdr. AkGuru. Systemcheck erfolgreich. Es liegt eine Kaskade im Sendemodul vor. Ursache: Fehlerhafte Programmierung. Korrekturmöglichkeiten: Softwareupdate der Funksoftware, oder Reprogrammierung."


    "Eine Kaskade im Sendemodul? Was soll das denn schon wieder bedeuten Captain?"


    "Schau Hilda. Sobald ich etwas senden will, werden die Signale verwirbelt und zerhackt. Dies kann man auch nutzen um verschlüsselt zu senden. Aber das geht nur wenn der Empfänger auch weiß wie er es rückgängig machen kann. Aber in unserem Fall würde der Empfänger nur Blödsinn erhalten und kann damit nichts anfangen."


    "Und kannst du das reparieren?"


    "Ja kann ich. Aber dafür brauch ich Zeit und die haben wir leider nicht. Machen wir das Beste draus. Und dies heißt in dem Fall Augen auf und bei Gefahr entsprechend reagieren. Schließen wir uns der Gruppe an."


    Die PAXYA-VEGA suchte sich ihren Platz in der Forschungsgruppe und befolgte den Anweisungen von Largo.


    Wie ein riesiger Parapolspiegel waren die Schiffe angeordnet. Als die Forschungsabteilung das Zeichen gab wurden die Schildzellenbatterien gezündet. Dies verstärkte den Parapoleffekt. Hilda hielt weiter Ausschau nach dem fremden Schiff konnte es aber leider nicht ausmachen.


    Nach getaner Arbeit stand das nächste Ziel der Flotte fest:


    HD 63154 Planet B3a.


    "Hilda bitte setze Kurs. Ich möchte als einer der ersten dort sein. Ich möchte gerne wissen was uns bei den Guardianruinen erwartet und in wie weit sie mit den jetzigen Forschungen zu tun haben."


    "Paul? Hast du gerade Guardianruinen gesagt? Was wollen wir denn da noch? Wir haben doch schon die Bestätigung, dass das Universum einem ständigen Rhythmus aus Expansion und Konzentration unterliegt."


    "Ja, das wissen wir jetzt zu 100%. Aber anscheinend steckt da noch mehr dahinter. Zum Beispiel, warum passiert das Ganze und wodurch werden die Wendepunkte ausgelöst?"


    "Aber müssen wir das denn unbedingt bei den Guardienruinen herausfinden?"


    "Anscheinend ja. Aber was hast du nur gegen die Ruinen?"


    "Nun ja. Wie soll ich es sagen. Ich finde die Guardienruinen immer so gruselig. Das hat irgendwas von Friedhof."


    "Ach Hilda. Du erstaunst mich immer auf ein Neues. Aber es hilft nichts. Wir müssen nun mal dort hin. Hoffentlich bekomme ich den Funk bis dahin repariert. Bitte setze den Kurs."


    "Ey Captain. Kurs gesetzt. Sprung in 3, 2, 1…"


    Die PAXYA-VEGA war wieder unterwegs. Was wir nicht ahnten und mitbekommen hatten, wir wurden trotz aller Umsicht unbemerkt beobachtet.

    Auch kein anderes Mitglied der EoT hatte etwas bemerkt.

  • Guardianruinen.


    Logbuch PAXYA-VEGA / 15. Oktober 3304


    Während ich verzweifelt versuchte das Funkproblem in den Griff zu bekommen, saß Hilda im Cockpit und steuert die PAXYA-VEGA zielsicher Richtung HD 63154.


    "Verdammte Scheiße, diese blöde Funksoftware. Ich kann sie einfach nicht umprogrammieren. Das sieht mir schwer nach einem tiefsitzenden Virus aus. Die ganze Software muss gelöscht und neu aufgespielt werden."


    "Captain ich glaub ich habe da so eine Ahnung. Als uns die ASP vor ein paar Tagen gescannt hat, hat sie nicht nur Daten bezogen, sondern hat bestimmt uns auch dieses Geschenk hinterlassen."


    "Hilda das ist gut möglich. Aber ich hätte nicht gedacht, dass sich das Problem nicht irgendwie fixen lässt. Aber irgendwo hören auch leider meine Programmierkenntnisse auf."


    "Und nun Paul, was schlägst du vor? Ein Abstecher in die Blase?"


    "Der Umweg ist zu weit. Ich lass mir aber etwas einfallen. Wie weit ist es noch?"


    "Noch ca. 20 Sprünge. Dann sind wir bei den Ruinen."


    "Gut. Genug Zeit damit ich mir nochmal die Forschungsergebnisse durchlesen kann. Ich möchte unbedingt hinter das Geheimnis kommen, warum wir gescannt wurden. Vor allem dieses Fyxa was in dem Bericht immer wieder auftaucht ist mir ein Rätsel."


    Gerade als mir die Augen zufielen und ich die Berichte für ein kleines Nickerchen beiseitegelegt hatte, rief mich Hilda ins Cockpit.

    Wir waren am Ziel. Noch ca. 140.000 Lichtsekunden bis zu den Ruinen.


    "Captain wir werden von der Flotte gerufen. Aber wie soll ich antworten, wenn unser Funk nicht richtig funktioniert?"


    "Das brauchen wir nicht. Sie werden uns scannen und uns anhand der Schiffskennung erkennen. Ich habe auch schon eine Idee wie wir Largo warnen können. Aber jetzt werden wir erstmal landen."


    Hilda überließ mir das Steuer. Es kamen noch ein paar Funkanfragen rein, gefolgt von einem ausgiebigen Schiffsscan, aber langsam ließen diese auch nach. Anscheinend erkannten sie selbst, dass etwas mit unserem Funk nicht stimmt.


    "Verdammt ist das voll hier. Wo soll man denn hier landen?"


    "Wir brauchen nicht zu landen Hilda. Außerdem von hier oben habe ich den besseren Überblick und kann so sehen wann Largo eintrifft oder ein bestimmtes ominöses Schiff."


    "Largo ist gerade angekommen Captain. Jetzt bin ich mal gespannt wie du ihn informieren willst. Ohne Funk!"


    "Hier Hilda. Bitte Programmiere folgende Sequenz in die Scheinwerfersteuerung und setzte sie auf Endlosschleife. Danach versuch uns direkt vor Largos Schiff zu manövrieren."


    "Ah. Ich verstehe. Der gute alte Morsecode. Ich hoffe es funktioniert."


    Hilda steuerte die PAXYA-VEGA direkt in Sichtlinie zur ORION und begann mit dem Lichtfeuerwerk.

    Immer wieder wurde folgende Sequenz gesendet:


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    Die Reaktion war dürftig. Nach fünfmaligem Senden der Frequenz kam nur ein:




    "An PAXYA-VEGA. Bitte Position im Verband einnehmen. Und bitte unterlassen sie ihre aufdringliche Scheinwerfershow. Dies ist eine Forschungsmission und keine Tanzveranstaltung."



    "Bitte was? Welcher Milchbubi sitzt denn da drüben am Steuer. Ich möchte einmal mit Provis arbeiten. Wenn der mir unter die Finger kommt. Hilda Anweisung verweigern, Sequenz neu starten und näher ran an die ORION."


    "Captain beruhigen sie sich. Das bringt doch nichts. Aktuell besteht doch keine Gefahr. Und es reicht doch aus, dass wir die Augen offenhalten. Anscheinend ist Largo nicht auf der Brücke, er hätte die Bedeutung unseres Signals sofort erkannt."


    "Also gut Hilda. Nimm die uns zugewiesene Position ein. Ich möchte die Forschungsarbeiten ungern behindern."


    Die Schiffe nahmen eine aufrechte Position rund um die Guardianruinen ein und zündeten erneut ihre Schildzellenbatterien. Die Messungen wurden gestartet. Viona, Largos Lebensgefährtin stand mit dem SRV vor den Ruinen.


    "Das dauert aber. Sie sollte langsam wieder zur ORION zurückkehren Captain. Largo hat sie auch schon mehrmals gerufen."


    "Geduld Hilda. Wer weiß was sie gefunden hat."


    "Sie hat die erneute Bestätigung über die Expansion und Konzentration des Universums herausgefunden. Und noch einiges mehr."


    "Woher hast du das denn Hilda?"


    "Das steht hier in dem aktualisierten Bericht der gerade übertragen wurde."


    "Steht da auch wieder was über Fyxa?"


    "Fyxanoxem Captain. Fyxanoxem. Der Computer übersetzt es mit: Der Herzschlag Gottes. Mit diesem Begriff haben die Guardian das Auf und Nieder des Universums beschrieben."


    "Hm. Fyxanoxem. Da steckt bestimmt noch mehr dahinter."


    "Captain fremdes Schiff im Anflug. Das ist diese ASP."


    "Sofort abfangen."

    "Wie stellst du dir das vor? Ich bin froh hier heil reinmanövriert zu sein. Wenn ich jetzt hier rausbooste dann können wir auf der nächsten Forschungsreise nach Mitgliedern der EoT suchen."


    "Verdammt Hilda. Geht denn heut alles schief? Dann eben vorsichtig raus aus der Formation. Und hoffentlich können wir noch ein Unglück verhindern."


    "Paul das Schiff senkt sich jetzt direkt über Viona ab und sie kommt mit ihrem SRV einfach nicht mehr weg. Achtung die ASP holt Viona mit einem Traktorstrahl hoch. Largo lässt sein Schiff auch wenden und hält voll auf die ASP zu. Verdammt daneben. Die ASP ist weg und hat Viona."


    "Largo hatte keine Chance gegen diese wendige ASP. Haben wir jetzt wenigsten die Schiffskennung?"


    "Ja. Captain. Largo konnte sie ermitteln. Sie wird gerade übertragen. Ich leg dir die Informationen auf deine Konsole."


    "Danke. Schiffstyp: ASP. Das ist uns schon bekannt. Schiffsname: Lennister. Gemeldeter Sternenhafen: King Landing. Eigner des Schiffes. Eine Fa.IronMan Engineering."


    "Sagtest du Fa.IronMan Engineering Paul?


    "Ja."


    "Verdammt. Toni Stark!"


    "Woher weißt du das Hilda?"


    "Vergiss nicht wer ich bin Paul. Ich bin immer noch Admiral Versaal. Und du solltest endlich mal etwas mehr über unsere Organisation lernen

    Herr Ferien-Colonel."


    Hilda grinnste dabei als er meinen Titel verunglimpfte.


    "Ich weiß Hilda. Das mach ich sofort sobald wir wieder zurück sind. Jetzt gilt es erstmal Viona befreien. Auf nach King Landing."


    "Nein Paul. Dahin werden wir nicht fliegen."


    "Wie nein? Bei aller Freundschaft Hilda. Aber ich bin immer noch Captain dieses Schiffes und Mitglied der EoT. Ich werde Largo helfen Viona zu befreien."


    "Das ist mir bewusst Paul. Aber wie gesagt ich bin Admiral Versaal und du bist Colonel und hast dich auch unserer Organisation verschrieben. Und so ungern ich es dir befehle aber wir reisen zurück nach Toluku. Mach dir wegen Viona keine Sorgen, Largo und die EoT befreien Viona auch ohne uns. Toluku braucht uns jetzt mehr. Ich befürchte wir müssen Foden auf einen Kampf vorbereiten."


    "Aber vorher müssen wir nochmal bei Felicity vorbei. Das haben wir ihr versprochen."


    Fluchend nahm ich im Pilotensitz Platz. Wieso habe ich nach der Rückkehr aus Colonia mich nur dieser blöden Geheimorganisation verschrieben. Ich hätte frei sein können. Egal. Ich habe es bei der Ehre meines Vaters meiner Mutter versprochen.


    Somit verließ die PAXY-VEGA die Guardian Ruinen und setzte Kurs.

  • Die SOLLBRUCHSTELLE.


    Logbuch PAXYA-VEGA / 16. Oktober 3304


    Wir flogen in das DECIAT System ein und machten "Faseer Inc" fest. Wir wurden schon von Felicity erwartet. Sie holte uns direkt vom Landepad ab und löcherte uns direkt mit Fragen zum Schiff und wie zufrieden wir wären. Wie erzählten ihr unsere Erlebnisse der letzten Tage. Sofort ließ sie Techniker anweisen unser Schiff zu warten und sich um den Funk zu kümmern.


    "Captain ich habe eine Überraschung für sie. Kommen sie mit."


    Felicity führte uns in Hangar 3 und öffnete die Hangartore. Im Hangar lag ein Schiff, dass mehr Schrott war als alles andere. Ich sah Felicity fragend an. Sie sagte nur:


    "Überraschung!!!"


    Ich war sprachlos. Was sollte ich mit einem Schrotthaufen?


    "Überraschung? Soll ich jetzt ein Abwrackunternehmen aufmachen Felicity?"


    "Aber nein Captain. Schauen sie genauer hin."


    "Paul schau mal, du wirst es nicht glauben."


    Ich ging näher ran. Als ich neben Hilda stand glaubte nicht was ich dort sah. Da stand auf dem großen Teil was wohl mal die Außenhaut gewesen war stand ganz deutlich geschrieben:


    SOLLBRUCHSTELLE


    Ich konnte es nicht glauben dieser alte Haufen ist bzw. war unser altes Schiff.


    "Felicity, woher um Gottes willen haben sie unser altes Schiff?"


    "Ach das? Das habe ich bergen lassen. Wir wussten ja wo sie abgestürzt waren. Und was soll ich sagen, wir bauen es wieder auf."


    "Diesen Schrotthaufen? Unmöglich." Hilda kringelte sich vor Lachen.


    "Räusper. Hilda, reiß dich bitte zusammen. Felicity, sie meinen das doch nicht wirklich ernst. Unter uns mal ehrlich. Das Schiff ist doch Schrott."


    "Nein Captain, ich meine das wirklich ernst. Es sieht zwar aus als könnte man hier nichts mehr retten aber der Schein trügt. Lassen sie mich mal machen. In gut 4 Tagen werden sie den Schrotthaufen nicht wiedererkennen. Bis dahin sind sie meine Gäste."


    "Danke für das Angebot aber wir müssen so schnell wie möglich nach Toluku."


    "Paul du bleibst hier. Ich nehme die PAXYA-VEGA und fliege vor. Du kommst dann mit der SOLLBRUCHSTELLE nach. Die aktuelle Lage von Largo und der EoT werde ich dir übermitteln. Der Funk geht ja jetzt wieder."


    "OK. Hilda so machen wir das. Aber heut fliegt keiner mehr. Höchstens aus einer Bar. Und das ist ein Befehl Hilda."


    "Jawohl Sir."


    "Sie sind meine Gäste."


  • FYXANOXEM.


    Logbuch PAXYA-VEGA / 19. Oktober 3304


    Am nächsten Tag brach Hilda auf und ich half Felicity bei der Rekonstruktion der SOLLBRUCHSTELLE. Ich konnte es nicht glauben, aber Felicity hat nicht übertrieben. So langsam nahm das Schiff wieder Gestalt an. Als Felicity fragte ob es wieder eine Explorer Ausstattung bekommen sollte sagte ich nur:


    "Nicht direkt. Machen sie einen Hybriden draus. Soweit es geht Explorer tauglich aber auch kampfstark mit entsprechenden Schilden. Und die Lackierung bitte in Rot."


    Kein Wunsch blieb unerfüllt und so konnte ich bereits 3 Tage später Richtung Toluku aufbrechen.

    Ich verabschiedete mit bei Felicity und bedankte mich bei ihr.


    Die SOLLBRUCHSTELLE ist zurück und auf Krawall gebürstet.


    In den frühen Morgenstunden erreichte ich Foden Orbital. Hilda hat unterdessen in meiner Abwesenheit im Hintergrund dafür gesorgt, dass genug Schiffe zur Verteidigung Fodens zur Verfügung standen. Auch ich war bereit für den Kampf, aber Hilda meinte ich werde an anderer Stelle gebraucht und solle mich raushalten.


    Ich las mir die Berichte durch, die von der EoT reinkamen. Dort stand genau was man unter "Fyxanoxem" zu verstehen hat. Unteranderem, dass es zwischen Expansion und Konzentration des Universums Wendepunkte gibt, welche einen bestimmten Impuls benötigen. Nur so bleibt das stabile Gleichgewicht bestehen. Bleiben diese Wendepunkte aus kann dies fatale Folgen haben. Die Guardians wussten davon und haben das Geheimnis behütet. Und ausgerechnet jetzt scheint dieser Wendepunkt gekommen zu sein und der Mensch ist an der Reihe den Fortbestand des Universums zu sichern.


    "Hilda, wenn ich das hier so lese dann bleibt nur eine logische Erklärung. Viona spielt hierbei eine große Rolle."


    "Du hast es erfasst Paul. Viona ist Fyxa."


    "Und wer oder was ist dann Noxem?"


    "Dreimal darfst du raten Paul."


    "Nein nicht doch Hilda. Nicht etwas dieser Toni Stark?"


    "Doch du hast genau ins Schwarze getroffen."




    "Das heißt ja er muss Viona erreichen. Wir sollten Largo informieren. So können wir eine Auseinandersetzung vermeiden."


    "Nein! Hier dürfen wir uns nicht einmischen. Die Geschichte muss hierbei freien Lauf haben und darf nicht gestört werden. Stört man hier die Geschichte so kann es, laut unserer Forschungsabteilung, zur Störung des Impulses kommen."


    "Bedeutet das unsere Forschung weiß mehr als die der EoT?"


    "Mittlerweile ja. Aber nur durch die Forschungen der EoT konnten wir soweit kommen."


    Mit diesem Wissen ließen Hilda und ich der Geschichte freien Lauf und konzentrierten uns auf andere wichtige Aufgaben.


    EPILOG:


    Es kam wie kommen musste. Es kam zum Kampf. Auf der einen Seite die Aggressoren des Stark-Konsortiums auf der anderen die Verteidigungsflotte von Toluku mit Foden Orbital im Hitergrund. Die tolukanische Schlacht hat begonnen. Unterdessen schaffte es eine einzelne ASP, verfolgt von Largos Starforce One, sich durch das Gefechtschaos durchzuschlagen um sich Zugang zu Foden Orbital verschaffen. Aus hier stieg Toni Stark, welcher direkt zu Viona ging. Largo verfolgte Stark und stellte ihn. Als er aber Viona und Stark nebeneinander sah begriff auch er, dass Stark Noxem ist und ließ schwerem Herzens der Geschichte ihren freien Lauf.

  • Ja ich hab heut erst alle Berichte zu FYXANOXEM eingetragen. Es hat etwas länger gedauert. Aber es sollte auch in sich schlüssig sein. Die Reiseberichte der PAXYA-VEGA gehen hier natürlich weiter. Aber das Kapitel FYXANOXEM ist abgeschlossen. Wie es mit der wieder aufgebauten SOLLBRUCHSTELLE weiter geht weiß ich noch nicht. Evtl. wird sie eine Nebenrolle bekommen. Als Explorer Schiff ist und bleibt sie untergegangen.


    Gruß Cmdr. AkGuru.

  • AKGurus Geschichte geht weiter.... das ist aber eine andere Erzählung. ;)


    Schön gemacht AKGuru. Greift wirklich schön in Fyxanoxem. :thumbup:

    Vielen Dank für die Blumen. Hat mich viel Arbeit gekostet. Sofern ich ja leider am 19.10. nicht teilnehmen konnte musste die ich mir ja was ausdenken.

  • Urlaub? Gestrichen!


    Logbuch PAXYA-VEGA / 24. Oktober 3304


    Mittag in Foden Orbital. Gut gelaunt war gerade auf dem Weg zu meiner "Deep Betsy". Mein Urlaubsantrag wurde soeben genehmigt und ich hatte vor einen kleinen Ausflug zu machen. Diese gute alten DBX, mein erstes Explorer Schiff war wie gemacht dafür. Immerhin hat sie eine Sprungreichweite von gut 60 Lichtjahren und das ohne irgendwelches Guardian-Gedöns. Wohin ich fliegen werde wusste ich noch nicht aber mir würde schon was einfallen. Was ich aber wusste, die "Deep Betsy" brauchte unbedingt mal wieder eine Wäsche so eingestaubt wie sie war.


    deep_betsy.jpg


    Also lief ich quietschvergnügt mit Schwamm und Eimer die Gänge hinunter zu dem Hangar wo mein Schiffchen schon auf mich warten würde. Ich liebte solche einfachen Arbeiten. Sie waren eine schöne Abwechslung zum Alltagsgeschäft und holen einen auf den Boden der Tatsachen zurück. Außerdem konnte man dabei sehr gut nachdenken. Kaum wollte ich die Hangartore öffnen hörte ich eine Stimme von hinten nach mir rufen.


    "Captain, Captain, warte mal kurz."


    Es war Hilda. Hatte er es sich doch anders überlegt? Wollte er heut nicht mit seiner Familie zu Hause bleiben? Vielleicht wollen sie ja mit auf die Spritztour? Ach das wäre schön. Dann könnte ich den Kindern die eine oder andere Schönheit unseres Universums zeigen.


    Hilda.jpg


    "Hilda, mein Freund? Was gibt es? Wollt ihr etwas mit?"


    "Nein leider nicht Paul. Ich habe schlechte Nachrichten. Der Urlaub wurde soeben..."


    Bitte sag es nicht Hilda. Bitte nicht.


    "...gestrichen."


    Mist. Er hat es gesagt. Es ist zum aus der Haut fahren.


    "Wieso das? Was gibt's denn jetzt wieder für Probleme?"


    "Ich hab keine Ahnung aber deine Mutter will uns beide sprechen."


    "Privat oder als Präsidentin der ISA?" fragte ich.


    "Als Präsidentintin Paul, aber nicht so laut. Du weißt doch diese Organisation ist streng geheim."



    "Entschuldige Hilda. Ich bin nur so sauer wegen dem Urlaub."


    "Nun dann wollen wir mal schauen, was meiner Mutter auf dem Herzen liegt."


    Ich stellte den Eimer in den Hangar neben meine "Deep Betsys" und tätschelte sie nochmal als wäre es ein Haustier.

    Danach gingen wir zum Quartier meiner Mutter und betraten dies. Sie stand am Fenster und schaute ins All hinaus.


    Mutti_0002.jpg


    "Guten Tag die Herren. Wir können in dem Quartier frei reden."


    "Guten Tag Frau Präsidentin."


    "Hallo Mutter." grummelte ich ein wenig.


    "Paul als erstes möchte ich mich nochmal persönlich für den Einsatz bei FYXANOXEM bedanken. Du hast vorbildlich gehandelt und dich an die Regeln der ISA gehalten. Aus diesem Grund hast du dir die Beförderung verdient. Ich befördere dich hiermit zum Commodore."


    "Danke." Ich war einwenig sprachlos.


    "Aber genug der Feierlichkeiten. Ich hätte euren Urlaub nicht gestrichen, wäre es nicht äußerst wichtig."


    "Was ist schon wichtiger als Urlaub?"


    Hilda musste laut grinsen.


    "Paul! Ich bitte dich. Keine Witze jetzt. Und Hilda reiß dich zusammen. Ich kann euch beide gleich wieder degradieren."


    "Entschuldigung Frau Präsidentin."


    "Entschuldigung Mutter."


    "Also gut. Wie gesagt. Der Auftrag ist äußerst wichtig. Seit 2 Wochen verschwinden immer wieder irgendwelche Versorgungsschiffe in Alpha Centauri auf dem Weg nach Hutton Orbital."


    Ich dachte mir:

    >>Kein Wunder bei der langweiligen Route drehen bestimmt die Cmdr. irgendwann alle durch und zerstören sich und ihr Schiff selbst.<<


    "Daraufhin habe ich die Versorgungsschiffe PANAMA und COSTA RICA zur verdeckten Klärung nach Alpha Centauri geschickt. Aber seit 3 Tagen gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihnen. Soweit uns bekannt ist sind sie allerdings an der Station eingetroffen, haben ihre Ladung gelöscht und sind dann wieder abgereist. Paul deine Aufgabe wird es sein ebenfalls mit einem Transportschiff nach Hutton Orbital zu fliegen um die Lage zu sondieren."


    "Alles klar."

    >>Oh man da hab ich die A-Karte an dem Job gezogen. Naja hab ich wenigsten meine Ruhe.<<


    "Hilda du sorgst derweil dafür, dass die PAXYA-VEGA etwas mehr an Sprungreichweite gewinnt. Dazu hab ich alles an Board bringen lassen um das Schiff mit einem 5H Guardian FSA Booster auszustatten. Danach fliegst du Paul direkt nach und hältst dich verdeckt auf Abruf bereit."


    >>Naja wenigstens muss Hilda auch diesen Höllenritt machen<<


    "Jawohl Frau Präsident."


    "Und Hilda, Paul fliegt nicht allein."


    "Wie ich flieg nicht allein?"




    "Agent B. wird dich begleiten und wartet schon am Landepad auf dich. Außerdem werdet ihr Fracht als Tarnung mitnehmen. Hier sind die Frachtpapiere. Und jetzt los. Die Zeit drängt."


    Ich nahm die Papiere und ging mit Paul zum Landepad. Hilda ging ein Stück voraus.


    So so, der Frachter ist ein Type-6 Transporter. Der Name des Schiffes war ANNABELL. Die Fracht wie sollte es auch anders sein war Bier.


    Ich machte mir so meine Gedanken wie langweilig dieser Flug werden wird. Der Sprung nach Alpha Centauri war ja ein Klacks, aber vor den 6.783.651 Lichtsekunden bis Hutton Orbital graute es mir. Vor allem wenn dieser "Agent B." die ganze Zeit nerven wird oder noch schlimmer schweigt.

  • Also ich bin der Meinung, du solltest ein Buch schreiben, eine Geschichte, eines Piloten im ED Universum.

    Die Begabung dazu hast du, alles andere währen vergeudete Ressourcen und vergeudetes Talent.


    Ich gebe schonmal ne Vorbestellung auf dein erstes Buch ab.


    TOP einfach nur TOP und bitte höre nicht auf zu schreiben, nicht hier und nicht an deinem zukünftigen Buch.