travel and fun

  • Reisebericht 02 / 01 von Dewie-54


    Achtung Spoiler-Warnung!


    Spoiler verwende ich sehr selten. Wer sich also das Vergnügen gönnen will, viele Dinge selbst herauszufinden, der sollte meine Berichte nicht bis ins letzte Detail lesen und sich vielleicht mehr auf die Überschriften und Bilder konzentrieren.



    Hallo Freunde von ED,


    nun ist es endlich soweit. Nach fünf Monaten in der Bubble habe ich am heutigen 15.09.3304 das „Nest“ der Explorer on Tour, die Station Foden Orbital im System Toluku, verlassen und mich auf meine zweite große Explorer-Reise begeben.


    Mit meiner ersten Reise hatte ich unsere Galaxis in 475 Reisetagen einmal außen herum umrundet. Mein Kurs sah so aus:


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    Jetzt zieht es mich wieder in die unendlichen Weiten des Weltalls, diesmal aber mehr ins Zentrum. Ich will mir da mal die Gegend ansehen, mich aber auch auf das Dach und in den Keller unserer Galaxis begeben. Sagittarius A ist natürlich ein Muss.


    Zuerst fliege ich nach Magellan’s Star, der Randwelt im Osten unserer Galaxis. Daran bin ich leider zu Beginn der ersten Reise vorbeigeflogen, weil ich mich noch nicht so gut mit der Gal-Map-Suche und auch nicht mit der FSA-Aufladung auskannte.


    Konkretere Pläne habe ich noch nicht. Die Zeit wird zeigen, welche Ziele ich mir sonst noch suche.


    Der Titel meines neuen Reise-Threads ist von der Reise eines ehemaligen Arbeitskollegen im RL abgeleitet. Dieser reiste nach seiner Bundeswehr-Zeit zwei Jahre durch Neuseeland und Australien. In vielen Ortschaften machte er für einige Wochen Station und nahm bei einem Farmer, bei einem Handwerker, in einem Laden oder in einer kleinen Firma einen Job an, um sich das Geld für die weitere Reise zu verdienen.


    Dies soll in Neuseeland und Australien eine unter jungen Menschen sehr beliebte Art sein, Land und Leute kennen zu lernen. Sie nennt sich „travel and work“.


    Davon abgeleitet nenne ich meine zweite große Explorer-Reise, die ich jetzt gerade antrete:


    travel and fun


    Das bedeutet ganz einfach, ich mache eine lange Reise und will dabei möglichst viel Spaß.


    Eine Änderung in meiner zukünftigen Berichterstattung habe ich schon bei verschiedenen Gelegenheiten angekündigt. Ich werde nicht mehr akribisch über jeden Reisetag bis ins letzte Detail berichten. Das wollte ich einmal tun, ich habe es während der ganzen ersten Reise getan und ich habe das bis zum Schluss durchgehalten!


    Ich werde mich zukünftig kürzer fassen und mich mehr auf die Highlights konzentrieren. Es wird weniger ellenlange Texte, dafür mehr Bilder geben.


    Ich bewege mich derzeit noch in bereits erforschten Sternen-Sektoren. Daher gibt es über meine zweite Reise noch nicht allzu viel zu berichten, über meine Zeit in der Bubble aber umso mehr.


    Daher muss ich nur in diesem ersten Bericht etwas ausschweifen.


    Ich werde also zuerst einmal meinen aktuellen Status beschreiben und erzählen, was ich in der Zwischenzeit in der Bubble alles so getrieben habe. Und natürlich verrate ich auch das Fitting meiner Schiffe.



    Mein aktueller Status:


    Mein aktueller Status unmittelbar vor dem Start zu meiner zweiten großen Explorer-Reise umfasst vor allem viele Statistikangaben. Hier eine kleine Auswahl:


    Meine aktuellen Ränge bei den Supermächten und mein Cash-Geldbestand:


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    Mein Gesamtbesitz:


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    Meine Einnahmen aus Kampf:


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    Meine Missetaten:


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    Meine Einnahmen aus Schmuggel:


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    Meine Einnahmen aus Handel:


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    Meine Einnahmen aus Abbau:


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    Meine Statistik bei den Ingenieuren:


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    Da ich Explorer bin, ist die letzte Statistik wohl für mich auch die wichtigste. Sie umfasst die Einnahmen aus Erkundungen, die Anzahl meiner Scans, die zurückgelegten Distanzen, die Gesamtspielzeit und die Fahrstrecke mit dem SRV:


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    Passagiere habe ich noch nicht befördert. Daher gibt es dazu keine Angaben.


    Und, wie zu sehen ist, bin ich wohl doch eine ehrliche Haut. Die Anzahl meiner Missetaten ist geradezu lächerlich gering, oder?




    Meine Schiffe:


    Zu meinem aktuellen Status gehören natürlich auch die Schiffe in meinem Besitz. Im Augenblick habe ich nur sieben. Ich hätte genug Geld, um mir noch mehr zu gönnen, aber sieben genügen mir vorerst.


    Auch auf die Gefahr hin, dass sich einige Profis, z. B. die Freunde aus der PvP-Fraktion, über meine Schiffsfittings totlachen werden, scheue ich mich trotzdem nicht, dieselben öffentlich zu machen. Ich bin bisher ganz gut damit klargekommen.


    Zwei große Schiffe habe ich inzwischen verkauft. Für eine Handels-Cutter aus früheren Zeiten sah ich keine Verwendung mehr. Und dann die Arbeits-Anaconda HERMOD. Was sie kann, können andere Schiffe besser. HERMOD war schon gepimpt. Diese Teile sind natürlich eingelagert oder bei anderen Schiffen eingebaut.


    Bei der Wahl meiner Schiffsnamen habe ich nach einiger Überlegung beschlossen, mich auf zwei Themengebiete zu beschränken. Meine Arbeits-Schiffe für Kampf, Handel, Mining und für das Sammeln von Daten, Mats, Guardian-Zeugs, Thargoiden-Zeugs usw. bekommen die Namen von germanischen Göttern, nicht zu verwechseln mit nordischen Göttern, die teils ähnlich oder gleich klingen und auch ähnliche Aufgaben und Eigenschaften besitzen.



    HERMES


    ist das kleinste meiner Schiffe, ein Hauler. Ich verwende ihn ausschließlich als Taxi und meist nur zwischen Toluku und Shinrarta Dezhra. Ein Guardian-FSA-Booster erhöht seine Sprungreichweite auf 28 Ly. Er ist ansonsten nicht gepimpt. Die Transferkosten sind sehr gering.


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    So ist HERMES gefittet:


    https://s.orbis.zone/dho



    LOKI


    ist ein Diamondback Explorer. Ich verwende ihn aber nicht als Explorer, sondern als Arbeitsschiff. Mit dem Guardian-FSA-Booster kommt er auf über 64 Ly Sprungreichweite. Wenn ich Laderaum brauche, baue ich diesen Booster aus und komme noch auf ca. 55 Ly. Mit LOKI kann man schnell mal weite Strecken zurücklegen, um Missionen durchzuführen, Daten und Mats oder das Guardian-Zeugs zu sammeln.


    Der wichtigste Pluspunkt: LOKI kann auf einem Bierdeckel landen. Das ist gerade in der zweiten Ram Tah Mission zur Erlangung der Guardian-Modulbaupläne sehr vorteilhaft, denn die Guardian Strukturen befinden sich alle im Gebirge. Da kann man mit einer Anaconda nur weit entfernt landen und muss lange Strecken mit dem SRV zurücklegen.


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    So ist Loki gefittet:


    https://s.orbis.zone/dhq



    HEIMDALL


    ist ohne Zweifel mein Lieblingsschiff, eine Python. Sie hat enorme Vorteile, z. B. das sehr gute Energiemanagement, hohe Flexibilität durch viele Slots und die Möglichkeit auch auf kleinen Stationen zu landen. Mit dieser Phyton konnte ich die Elite-Titel für Handel und Kampf erringen. Mit ihr bin ich länger geflogen als mit der Explorer-Anaconda und auch während dieser Zwischenzeit in der Bubble war sie eines meiner wichtigsten Schiffe für das Sammeln von Mats und Daten, aber auch für den Kampf in diversen Kampfgebieten bzw. im Rahmen von Missionen.

    Mit HEIMDALL konnte ich fast allen Interdiction-Versuchen durch eine große Anzahl bösartige Zeitgenossen mit den unterschiedlichsten Schiffstypen entkommen.


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    So ist HEIMDALL gefittet:


    https://s.orbis.zone/dhv


    Und ja, ich gebe es zu, ich stehe auf die beiden 2D Beam Laser. Im Verein mit zwei 3C Multi-Cannon und der 3C Fragment-Cannon kann man schon einiges wegfetzen, wofür ich auch nach jeder Mission die entsprechende Belohnung erhielt.



    DONAR


    ist mein T10 Defender, ein guter Allrounder. Ich verwende ihn hauptsächlich zum Mining. Er ist aber auch für viele andere Aufgaben geeignet, dabei ist er schwer gepanzert und durchaus wehrhaft.


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    So sieht mein Fitting zum Mining mit DONAR aus:


    https://s.orbis.zone/dhs


    Auf Erzsucherdrohnen kann ich ganz gut verzichten.



    HERMOD


    hieß ursprünglich meine Arbeits-Anaconda. Die habe ich aber inzwischen verkauft und mir dafür eine Corvette gegönnt, die dann diesen Namen übernommen hat.


    Sie ist hauptsächlich für den Kampf vorgesehen. In diversen Kampfgebieten, die ich zwecks Rangsteigerung bei den verschiedenen Fraktionen besuchte, erwies sie sich als sehr effektiv, insbesondere gegen große Schiffe. Sehr zu meiner Überraschung ist sie auch gut zu manövrieren. Man kann mit ihr auch kleinere Schiffe in kurzer Zeit mit den Hauptwaffen vernichten.


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    Und hier mein Fitting von HERMOD:


    https://s.orbis.zone/dhk


    Ich habe dafür einige Tipps von KDTin. Naila verwendet.


    @Hi Naila, danke für das Teilen vom Fitting Deiner Corvette!


    Hauptwaffen sind ein 3C Strahlenlaser, gefittet auf eine Reichweite von bis zu 5 km, damit kann man Schilde großer Schiffe schnell bekämpfen, sowie zwei 4A Multi-Kanonen. Beide sind auf Überladung gefittet, eine mit dem experimentellen Effekt Korrosionsgranate, die andere mit Hitzesalven.


    Ich habe bewusst auf SRV und Fighter verzichtet und auch nur eine Schildzellenbank für den Kampf gegen NPC’s eingebaut, um möglichst viele Verstärkungen für Schild, Hülle und Module unterzubringen. Im PvP wäre ich damit sicher unterlegen.


    Mit den Türmen habe ich noch so meine Probleme. Ich hatte bei allen der drei möglichen Geschützturmmodi den Eindruck, dass meine Geschütze nicht feuern. Vielleicht kann mir da mal jemand einen Tipp geben.




    Meine Explorer-Schiffe


    benenne ich nach schönen Frauen, nicht irgendwelchen, sondern solchen aus der sogenannten wissenschaftlich-phantastischen oder utopischen Literatur der DDR. Damit bin ich schließlich aufgewachsen.


    Meine Explorer-Anaconda, mit der ich in 475 Tagen schon die Umrundung der Galaxis durchgezogen habe, heißt nun VENA RENDHOFF. Außerdem habe ich ihr einen Farbanstrich und die Aufschrift „EOT“ in großen Buchstaben gegönnt.


    Vena Rendhoff ist eine junge Frau in dem Roman „Heimkehr der Vorfahren“ von Eberhardt del’Antonio, erschienen im Jahre 1966. Der Name des Autors klingt nach einem Italiener, er war aber in Dresden beheimatet.


    Der Roman spielt Mitte des 24. Jahrhunderts. Natürlich hat der Kommunismus auf der ganzen Welt gesiegt, es gibt keine Nationalstaaten mehr, keine Kriege, keinen Hunger, keine Krankheiten usw. Die Lebenserwartung beträgt 160 Jahre. Außerdem sind alle Menschen gleich, es gibt kein arm und reich, jeder hat die gleichen Rechte und Pflichten, vor allem aber die gleichen Möglichkeiten zur Entwicklung seiner Persönlichkeit.


    Es gibt auch kein Geld mehr. Die Arbeitsproduktivität ist so hoch, dass alle materiellen Wünsche und Bedürfnisse der Menschen jederzeit sofort erfüllt werden können. Niemand muss mehr irgendetwas horten, weil er jederzeit alles bekommen kann. Die Pflichtarbeitszeit beträgt vier Stunden im Monat. Arbeit ist den Menschen ein Bedürfnis. Die größte Strafe für ein Vergehen ist ein gesellschaftliches Arbeitsverbot.


    Breiten Raum im Leben der Menschen nehmen das kreative Schaffen auf vielen Gebieten, wie z. B. Wissenschaften, Kultur, Kunst usw. ein, natürlich auch Sport und Freizeit, was zu einem ungeheuer hohen Entwicklungstempo auf all diesen Gebieten führt.


    Alles ein schöner Traum, nicht wahr?


    Dabei fällt mir ein, dass es ähnlich auch in Star Trek zugeht. Da gibt es auch kein Geld, außer goldgepresstes Latinum bei den Ferengi. Die Menschen können sich alle materiellen Güter replizieren. Auch sie beschäftigen sich in ihrer Freizeit viel mit Wissenschaft, Kunst, Kultur und Sport. Ansonsten geht es um die persönliche Weiterentwicklung auf vielen Gebieten, z. B. um die Karriere in der Sternenflotte.


    Der Roman „Heimkehr der Vorfahren“ handelt von der Rückkehr des Raumschiffes „Kosmos“, das im Jahr 2000 mit dreihundert männlichen Besatzungsmitgliedern in Richtung Hyaden startete und dort auf eine andere Zivilisation traf, alles nachzulesen in dem Roman „Titanus“, ebenfalls von Eberhardt del’Antonio.


    Das Raumschiff sollte schon fünfundvierzig Jahre früher zurückkommen, daher galt es als verschollen. Nun meldet es sich doch noch und platzt in die dargestellten neuen Lebensverhältnisse auf der Erde. Vena Rendhoff übernimmt die Leitung bei der Eingliederung der Besatzung und wächst trotz vieler Widerstände an ihren Aufgaben. Wenn so plötzlich zwei Zeitepochen aufeinander treffen, gibt es zahlreiche Probleme und Konflikte zu bewältigen. Auch die Menschen der Zukunft sind nicht frei von Egoismus, Neid, Überheblichkeit und anderen negativen Charaktereigenschaften. Vena Rendhoff muss sich dagegen durchsetzen und Vorurteile auf beiden Seiten abbauen. Natürlich verliebt sie sich auch in einen der Heimkehrer.


    Ein sehr beeindruckender Roman, finde ich! Bei den Kritikern im Westen kam er nicht so gut an, aber mal ganz unter uns, die haben absolut keine Ahnung!


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    Und so sieht mein Fitting meiner „Vena Rendhoff“ aus:


    https://s.orbis.zone/dhn


    Warum hier bei Coriolis nicht angezeigt wird, dass der Detail-Oberflächenscanner auf Ferndistanz gepimpt ist, verstehe ich leider nicht.


    Hier die Sprungreichweite bei vollem Tank:


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    Bei einer Tankfüllung von zwei Dritteln schafft sie auch über 75 Ly:


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    Ich habe auch verschiedene andere Schiffe für den Einsatz als Explorer geprüft, z. B. die Krait MKII und einige Frachter, sogar die großen Kampfschiffe. Keines gefiel mir aber so richtig, weil die Sprungreichweite zu niedrig war oder die Anzahl der optionalen Slots nicht ausreichte.


    Selbst wenn ich auf den Fighter-Hangar verzichte, brauche ich immer noch zehn freie optionale Slots, 2x Feldwartungseinheit, 1x Treibstoffsammler, 1x Guardian-FSA-Booster, 1x Schildgenerator, 1x SRV-Hangar, 1x Reparaturdrohnen-Steuerung, 1x Laderaum für Reparaturdrohnen, 1x Scanner und 1x Oberflächenscanner.


    Nur die Anaconda bietet elf optionale Slots. Alle anderen Schiffe haben maximal zehn oder weniger.


    Ich würde es wahnsinnig toll finden, wenn man einen großen Slot in zwei oder mehr kleinere Slots aufteilen könnte. Dann könnte man auch mehr Module installieren.


    So aber muss man sich gut überlegen, worauf man verzichten kann, wenn man ein anderes Schiff als Explorer verwenden will.


    Genau das habe ich getan. Erst einige Wochen vor dem Start zu meiner neuen großen Explorer-Reise beschloss ich, mir noch eine Krait MKII zuzulegen. Die hat nur acht optionale Slots. Ich verzichte auf den Fighter-Hangar und schweren Herzens auch auf die Reparaturdrohnen. Für Ladegestelle ist auch kein Platz.


    An der Explorer-Anaconda gibt es nur zwei Dinge, die mir nicht so gut gefallen. Erstens lässt sie sich nur sehr träge manövrieren, damit kann ich aber leben. Und dann ist die Aussicht aus dem Cockpit einfach grottenschlecht, insbesondere nach unten.


    Wenn man z. B. über Planeten fliegt und auf der Suche nach Geysiren ist, stellt das einen extremen Nachteil dar. Man muss entweder auf der Seite liegend fliegen oder in einem Winkel von 45° oder nur mit der Außenansicht. Das macht auf Dauer keinen Spaß.


    Jetzt besteht aber zum Glück die Möglichkeit, den Fighter zur Bodenerkundung einzusetzen.


    Die Cockpitsicht aus der Krait MkII und ihre Manövrierfähigkeit sind dagegen exzellent. Das sind auch die Hauptgründe, warum ich mich für sie entscheiden würde.


    Und hier ist sie nun, meine YVONNE TULLIER:


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    Wo habe ich diesen Schiffsnamen gefunden?


    Yvonne Tullier ist eine der Protagonisten in dem Roman „Ein Stern fliegt vorbei“ von Karl-Heinz Tuschel, erschienen 1967. Er spielt Mitte des dritten Jahrtausends. Auf der Erde herrschen ähnliche Verhältnisse, wie oben schon in dem Roman „Heimkehr der Vorfahren“ beschrieben wurde.


    Eine schöne und sehr intelligente junge Frau, das ist Yvonne Tullier. Sie stammt aus dem heutigen Frankreich, ist Doktor der Kybernetik und arbeitet als Mathematikerin bei einer Sicherheitsbehörde, deren Aufgabe es ist, die Menschheit vor globalen Katastrophen zu beschützen.


    Da erreicht die Erde eine verschlüsselte Botschaft aus den Tiefen des Weltraumes, niemand weiß von wem. Yvonne Tullier gelingt es, die Botschaft zu übersetzen. Es ist eine Warnung vor einer sich anbahnenden Katastrophe, die von einer außerirdischen Spezies abgeschickt wurde.


    Ein gigantisches Asteroidenfeld fliegt auf unser Sonnensystem zu und droht, die habitable Zone zu durchqueren, wodurch die Erde in große Gefahr gerät.


    Die Menschheit baut eine Raumflotte, um dem Asteroidenfeld entgegen zu fliegen, es zu erforschen und von der Erde abzulenken. An Bord sind auch Yvonne Tullier und ihr Mann, Lutz Gemba.


    Viele Gefahren sind auf der langen Reise zu bestehen, viele Konflikte zu bewältigen. Die Handlung verzweigt sich in zahlreiche Personen und ihre Erlebnisse.


    Bei der Ankunft stellt sich heraus, dass einer der Asteroiden Spuren, Artefakte und ganze Lagerdepots einer weiteren unbekannten Spezies, wahrscheinlich einer sogenannten Superzivilisation, enthält.


    Mit großen Anstrengungen gelingt es, die Gefahr für die Erde abzuwenden und gleichzeitig den Asteroiden mit den Spuren der Superzivilisation zu erhalten und auf eine sichere Bahn zu lenken.


    Plötzlich aber trifft eine weitere Botschaft von den Absendern der Warnung ein. Sie haben ein Raumschiff, dass nur wenige Parsec entfernt war, umgelenkt, um der Menschheit zu helfen.


    Dessen Besatzung ist hoch erfreut, weil keine Hilfe mehr notwendig ist und ganz besonders weil der Asteroid mit den Spuren der Superzivilisation erhalten wurde. Auch sie haben schon Kenntnis von deren Existenz.


    Und so kommt es als krönenden Höhepunkt des Romans auf diesem Asteroiden zum ersten direkten Zusammentreffen zwischen den Vertretern einer außerirdischen Spezies und den Menschen, dabei auch Yvonne Tullier und ihr Mann.


    Dies war einer der ersten DDR-SF-Romane, der sich intensiv mit einer langen und gefährlichen Reise im Weltraum beschäftigte, mit den zahlreichen Problemen, die dabei bewältigt werden müssen, sowohl technischer als auch menschlicher-sozialer Natur und natürlich mit dem ersten Besuch einer extraterrestrischen Spezies, der sehr friedlich verläuft.


    Vorher gab es schon die Romane „Gast im Weltraum“ von Stanilaw Lem und „Das Photonenraumschiff“ von Dimiter Peew, beide ebenfalls mit sehr bewegender Weltrau-Thematik, beide sehr zu empfehlen, egal was westliche Kritiker dazu sagen.


    Und hier noch das Fitting meiner YVONNE TULLIER:


    https://s.orbis.zone/dhi


    Ja, natürlich könnte ich noch ein paar Lichtjährchen mehr an Sprungreichweite rauskitzeln, indem ich kleinere Module einbaue, z. B. 2A Kraftwerk und Energieverteiler, wie das andere namhafte Explorer schon getan haben. Ein kleinerer Tank würde auch noch über zwei Ly mehr bringen. Das ist mir aber zu gefährlich.


    Um das mal ganz klar zu sagen: Ich möchte ein robustes Schiff, das so manchen Stoß vertragen kann. Und Boosten ist mir auch sehr wichtig. Überhaupt nicht oder einmal boosten und dann ewig lange auf die nächste Kondensatoraufladung zu warten, das geht schon mal gar nicht. Boosten sollte minimal alle 10…12 Sekunden möglich sein, um gefährlichen Situationen ausweichen zu können.


    Ich will keinen Papierdrachen fliegen. Die von mir gewählte Konfiguration ist das Äußerste, was ich in Punkto Leichtbau zu gehen bereit bin. Das gilt auch für die VENA RENDHOFF.

    Außerdem habe ich nicht die Absicht, in die äußersten Randbereiche vorzudringen. Bei einer Reise um und in das Zentrum der Galaxis, wie ich sie plane, kommt es nicht so auf Sprungreichweite an.

    Das hat zuletzt KDT. Chessi sehr eindrucksvoll bewiesen, indem er mit seiner T10 Defender ohne Guardian-FSA-Booster bis zum Beagle Point flog.


    Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen!


    Ja, ich wollte ursprünglich mit der YVONNE TULLIER fliegen!


    Ich habe mich aber kurzfristig entschieden, doch wieder die VENA RENDHOFF zu nehmen. Auch meine zweite Reise wird lange dauern. Da fühle ich mich sicherer, wenn ich auch Reparaturdrohnen an Bord nehmen kann. Und mit dem Fighter durch tiefe Täler rasen, da kommt Spaß auf, oder nicht?



    Was habe ich denn nun in der Zwischenzeit alles getrieben?


    Nun, ich habe mich mit einer ganzen Menge an Dingen beschäftigt, teils nacheinander, teils auch gleichzeitig.



    Guadian-Missionen:


    Von den Guardians wusste ich so gut wie nichts. Da soll es ja den Guardian-FSA-Booster geben, den wollte ich natürlich unbedingt. Aber wie man den bekommt, keine Ahnung! Also erstmal Einlesen in die Thematik, fleißig die Suchfunktion nutzen, selbstverständlich auch Google und YouTube.


    Guardian-Missionen gibt es beim Ingenieur Ram Tah, aber man kann auch so zu den Gurardian-Ruinen und -Strukturen fliegen. Zu meinem Glück hatten vor mir schon viele Kommandanten den Weg geebnet und ausreichend Informationen über das Wie, Wo und Warum hinterlassen.


    So flog ich zuerst mit meiner Arbeits-Anaconda „Hermod“ zu verschiedenen Guardian-Ruinen, scannte die Obelisken und sammelt auch fleißig Guardian-Mats. Da es über einhundert Millionen Credits für die Scanndaten gibt, schloss ich diese Mission nicht vollständig ab. Vielmehr brachte ich die Daten zu Ram Tah, kassierte das Geld und führte die Mission erneut durch.


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    Nach dem vierten Mal hatte ich dann aber doch die Nase voll und schloss die Mission ab. Danach kam die zweite Ram Tah Mission. Die fand in den Guardian-Strukturen, meist im Gebirge gelegen, statt und gipfelte im Scannen der Guardian-Bauplansegmente für Module und Waffen. Ich nahm mir die Zeit, jeweils 25 Stück dieser Bauplansegmente zu erlangen.


    Sehr schnell musste ich dabei erkennen, dass eine Anaconda für solche Missionen völlig ungeeignet ist, weil sie eine größere ebene Fläche zum Landen erfordert. Und die gab es meist nicht direkt in der Nähe der Guardian-Bauten. Es waren lange Fahrten mit dem SRV erforderlich.


    Also stieg ich schnellstens auf meinen Diamondback Explorer LOKI um. Damit kann man, wie schon erwähnt, auf einem Bierdeckel landen, was mir sehr viel Zeit ersparte.


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    Nach dem Update 3.2 gab es ja dann die neuen Guardian Schiffsbauplansegmente für die drei Guardian-Fighter. Die wollte ich natürlich auch haben. Dabei unterliefen mir aber so gut wie alle Fehler, die man überhaupt machen kann.


    Nachdem ich mich im Forum etwas belesen hatte, flog ich nach SYNUEFE KU-F B44-4 zum Guardian Beacon. Das Scannen klappte nicht gleich, warum auch immer. Ich konnte aber KDT. Dr Wer helfen, der nur Projektil-Waffen an Bord hatte. Um die drei Energiepylonen am Beacon zu aktivieren, braucht es aber Energiewaffen. Ich hatte zwei Pulslaser an Bord von LOKI. So konnte wenigstens Dr Wer den Beacon scannen. Mir selbst gelang es einen Tag später.


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    Die neue Guardian-Struktur befindet sich auf SYNUEFE EU-Q C21-15 A 1. Da ging dann das altbekannte Spiel zur Erlangung der Blaupausen los. Ich musste 14 Guardian-Wächter abschießen, bevor ich die sechs Energiepylonen aktiviert hatte.


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    Am Ziel, dem Schacht mit der Datenkugel, passierte genau …. nichts. Keine Datenkugel stieg auf, nichts, nothing, njema, nada, nitschewo.


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    Nach dem vierten Versuch gab ich entnervt auf und ließ einen verzweifelten Hilferuf im Forum los. Die kam schon ein paar Minuten später und zwar von KDT. Reaper N7. Er erklärte mir, dass am Beacon ein uralter Datenschlüssel geborgen werden muss. Das hatte ich natürlich nicht getan.


    @Danke nochmals, Reaper für Deine schnelle Hilfe!


    Also zurück zum Beacon, nochmal die Pylonen aktiviert, nochmal den Beacon gescannt und gewartet. Dann erschien tatsächlich dieser uralte Schlüssel. Ladeluke auf, dagegen fliegen und…nichts passierte. Ja…, äh…, hm… man braucht Laderaum für den Schlüssel. Den hatte ich nicht.


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    Also zurück zur Bubble, den Guardian-FSA-Booster ausgebaut und ein Ladegestell rein, dann wieder zurück zum Beacon.


    Diesmal klappte es sofort. Ich konnte den uralten Schlüssel bergen.


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    Weiter zur Guardian-Struktur, wieder das altbekannte Spiel, dann hatte ich das erste ersehnte Schiffsbauplansegment. Dabei waren 10 Guardian-Wachen abzuschießen, kein Problem.


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    Nach dem Erhalt des Schiffsbauplansegments tauchten weitere 6 Guardian-Wachen auf und beharkten mich sofort. Ich hätte fliehen können, aber ich beschloss, sie auch noch abzuschießen.


    Danach ging es zurück zum Beacon. Diesmal sackte ich nacheinander vier uralte Schlüssel ein. Bei der Struktur klappte dann alles wie geschmiert. Mit 5 Schiffsbauplansegmenten flog ich zurück zur Bubble und schaltete die drei neuen Fighter frei.


    Leider muss ich bekennen, dass mich diese hinsichtlich ihrer Kampfeigenschaften nicht vom Hocker rissen, vor allem wegen der schlechten Panzerung. Bei der Lance ist außerdem das Energiemanagement nicht so toll.


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    Die Ingenieure:


    Bei meiner Rückkehr von der ersten großen Reise hatte ich auch von den Ingenieuren überhaupt keine blasse Ahnung. Da gab es so viel Neues. Also auch erstmal Einlesen, Suchfunktion, Google und YouTube…......


    Es stellte sich heraus, dass ich zwar schon viele Materialien besaß, also chemische Elemente, die ich mit dem SRV gesammelt hatte. Aber ich benötigte noch unendlich viele andere Sachen, z. B. gefertigte Materialien und Daten aller Art. Nur Weniges kann man käuflich erwerben, das Meiste geht nur durch Missionen oder durch Sammeln und Scannen, vorausgesetzt, man weiß wo.


    Schön, dass es dieses tolle EDDE-Forum gibt. Da kann man praktisch alles nachlesen.


    Viele Wochen trieb ich mich an Bord von HEIMDALL in Systemen mit dem Status Krieg, Bürgerkrieg oder Unruhe herum, um möglichst viele Emissionen, egal ob abgebaut, verschlüsselt oder hochgradig, zu besuchen und ihre Inhalte, sowohl Daten als auch Materialien, zu bergen. In Kampfzonen, an großen Stationen oder auch im freien Weltraum scannte ich alle möglichen Schiffe, um außergewöhnliche Daten zu erhalten.


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    Nicht unerwähnt lassen möchte den tollen Thread von KDT. icon über verlassene Siedlungen und mystische Orte:


    https://www.elitedangerous.de/…iewtopic.php?f=16&t=15505


    Da kann man viele Daten und Mats bergen, allerdings nur durch ständiges Reloggen, was ich eigentlich nicht so gut finde und auch nicht so gerne mache. Es ist einfach unfair. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen, wie es so schön heißt. Ohne Relog hätte ich wesentlich mehr Zeit gebraucht oder so manche Daten und Mats überhaupt nicht beschaffen können.


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    Dann war da auch noch die Station Chelomey Orbital im System Cubeo. Da konnte man durch Satelliten-Scan viele Daten erhalten, ebenfalls durch ständiges Reloggen. Bei einem späteren Besuch nach dem Update 3.0 gab es leider keine Satelliten mehr.


    Für die Ingenieure war auch Mining erforderlich. Selene Jean wollte 10 Einheiten Painit und Bill Turner 50 Einheiten Bromellit. Die sind natürlich sehr selten und nur durch Mining zu erlangen. Es erfordert schon einige Zeit, sie zu finden.


    Da konnte ich meinen T10 Defender DONAR mal so richtig ausprobieren. Er ist stark gepanzert und bewaffnet. Für die Mining-Ausrüstung gibt es genügend freie Slots.


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    Painit findet man in metallreichen Ringen, Brommellit in Eisringen.


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    Nach längerer Zeit hatte ich jeweils genug zusammen und brachte es zum Ingenieur.


    Eine Menge Piraten versuchten, mir die Ergebnisse meiner Mühen abzujagen. Sie kamen aber nur mit kleinen bis mittleren Schiffen, maximal Federal Drop Ship, auch mal ein Allianz Challenger oder eine einsame Chieftrain. Die hatten keine Chance gegen meinen DONAR.


    Bei Bill Turner geschah mir kurz darauf leider ein kleines Missgeschick. Nachdem ich die 50 Einheiten Bromellit zusammen hatte, musste ich feststellen, dass mein Ruf bei der Allianz nicht ausreichte, um die Erlaubnis für das System Alioth, in dem Bill Turner beheimatet ist, zu erlangen.


    Also hieß die Devise: Einschleimem bei der Allianz. Das geht am schnellsten mit der Ausführung von gefährlichen Aufträgen oder durch reine Kampfmissionen. Nur schade, dass ich die 50 Einheiten Bromellit nicht irgendwo sicher lagern konnte. Ich beschloss, es mit „Donar“ zu versuchen. Die Mining-Ausrüstung ersetzte ich noch schnell durch zusätzliche Waffen, eine Schildzellenbank sowie Gurdian-Verstärkungen der Schilde, des Rumpfes und der Module.


    Es ging dann ziemlich schnell. Schon nach wenigen Missionen hatte ich bei der Allianz den Ruf „verbündet“. Nur in einer Mission erlitt mein „Donar“ leichte Schäden. Das war zu verkraften.


    Nicht ganz einfach war auch die Freischaltung von Professor Palin, um Stufe 5 für die Schubdüsen zu bekommen.


    Dafür muss man zunächst Marco Qwent freischalten, indem man sich bei der Sirius Corporation einschleimt, also Missionen macht. Wenn das erledigt ist, will Marco Qwent 25 Modulterminals als Einstand haben. Die gibt es nur über Kampfmissionen. In meinem Fall musste ich einen NPC-Piraten mit einer gepimten Ferderal Corvette vernichten. Das war kein Problem für meine Phyton HEIMDALL mit der weiter oben aufgezeigten Konfiguration. Allerdings hatte ich danach nur noch 37% Hülle und die Frontscheibe wies auch tiefe Kampfspuren auf.


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    Professor Palin wünschte sich dann 25 Sensorfragmente. Die hätte ich nie gefunden, wenn es da nicht die wunderbare und allumfassende Tabelle von

    Kommandantin E_CLARA & Kommandant COMPOWER über die Ingenieure im Forum gäbe.


    @ Dank Euch beiden, Ihr habt mir sehr geholfen!


    In dieser Tabelle war u. a. verzeichnet, dass es auf den Koordinaten 30,32 : -98,6 auf dem Planeten HIP 17862 6 C A das Wrack eines Thargoiden-Schiffes gibt. Da kann man die Sensorfragmente einsammeln. Eventuell geht das nur mit Reloggen.


    Ich flog mit der YVONNE TULLIER hin und hatte schon nach kurzer Zeit und ohne Relog die 25 Sensorfragmente gefunden. Zur Sicherheit nahm ich doch noch ein Paar Relogs vor und sammelte 50 Stück.


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    Dann gab es da noch weitere schöne Sachen, z. B. einen Container mit dem Thargoidensensor, Technologieproben der Thargoiden, Thargoidenharz und Biologische Materie der Thargoiden. Da ich keinen Laderaum und schon gar keinen korrosionsbeständigen hatte, ließ ich das alles liegen.


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    Den Thargoidensensor hätte ich, nebenbei gesagt, auch schon bei Ram Tah gebrauchen können.


    Professor Palin ist in Maia beheimatet. Bis dahin waren es nur 16,4 Ly.



    EoT-Geburtstag:


    Mit Donar und einem Fighter nahm ich auch am zweiten EoT-Geburtstag teil. Leider gab es dabei einige Probleme mit den Instanzen, es war aber trotzdem ein toller Tag.


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    Das Lagrange Camp besuchte ich auch später noch mehrfach, meistens um Tests neuer Ausrüstungen meiner verschiedenen Schiffe durchzuführen und gleichzeitig Daten abzugreifen.


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    SOL:


    Selbstverständlich nutzte ich die Zeit in der Bubble auch, um unser aller Heimatsystem zu besuchen und insbesondere den Anblick dieses wunderschönen Planeten zu genießen.


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    Längster SC-Flug:


    Auf meiner ersten großen Reise hatte ich mir oft die Zeit genommen, auch weit vom NAV-Punkt entfernte Sterne oder Planeten zu scannen, manchmal in einer Distanz von mehr als 600k Ls. Die Reise bis dahin kann man gut nutzen, um im Forum zu stöbern.


    Das wurde aber alles in der Bubble übertroffen. Im Verlauf von Missionen musste ich mehrfach die Station Katzenstein Dock im System 36 OPHIUCHI ansteuern. Sie hat eine Distanz von 0,14 Ly bzw. 4,2 Mio Ls zum Zentralgestirn.


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    Die Reise bis dahin dauert so etwa 40 Minuten.




    Kampfmissionen:


    Einige Male bot sich direkt in Toluku die Möglichkeit, Kampfmissionen für die Fraktion der EoT zu fliegen. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Dabei konnte ich auch gleich meine mittleren Kampfschiffe testen. Die großen Schiffe wollte ich nicht riskieren. Die Corvette hatte ich noch nicht. Ich schaffte mir eine Krait MKII an, später auch eine Allianz Challenger. Für ihr Fitting gab es zahlreiche Tipps im Forum. Viele Kommandanten sind ja begeistert von ihnen, insbesondere von der Beweglichkeit.


    Leider muss ich gestehen, dass ich mit beiden Schiffen nicht so gut zurechtkam. Mit der Krait MKII wurde ich sogar zweimal abgeschossen. Inzwischen hat aber mein Landsmann aus Magdeburg, PvP-KDT. Tinvanno, einige hervorragende Fittings gepostet, von denen ich viel lernen kann.


    Erstmal kehrte ich zurück zu meiner bewährten Phyton, mit der ich schon die Elite-Ränge für Kampf und Handel errungen hatte. Inzwischen trägt sie, wie schon mehrfach erwähnt, den Namen HEIMDALL. Ihr Fitting ist oben bei meinen Schiffen verlinkt. Damit konnte ich in den Kampfgebieten von Toluku mehrere hundert EoT-Feinde abschießen.


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    Meine Arbeits-Anaconda HERMOD ersetzte ich, wie schon erwähnt, durch eine Federal Corvette. Die bekam den gleichen Namen und ist hauptsächlich für Kampfmissionen vorgesehen, Fitting siehe oben. Zuletzt setzte ich hauptsächlich sie in Kampfgebieten ein. Man kann damit in kurzer Zeit viele große Schiffe zu Kleinholz verarbeiten und die kleineren ignorieren. Einziger Nachteil, man muss öfter docken, um Munition nachzubunkern. Damit kann ich aber leben.


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    Für ein Schiff dieser Größe ist sie aber auch durchaus sehr manövrierfähig. Daher verwendete ich sie auch zum Sammeln von Mats und Daten, insbesondere in Kampfgebieten oder bei Notrufen.




    Asteroiden-Basis:


    Auch eine Asteroiden-Basis sah ich mir an, Warinus im Lave-System.


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    Alioth:


    Bei der Allianz fand ich diese wunderbare Station mit Namen Krylow Ring.


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    Neutronen-Stern-Jump:


    Was mir in der Liste meiner Erlebnisse in ED noch fehlte, war ein Neutronen-Stern-Jump. Ich habe mir auf meiner ersten großen Reise so etwas nicht getraut, weil ich keinerlei Erfahrung damit besaß und natürlich große Angst hatte, meine Schiff und all die kostbaren Scandaten zu verlieren.


    Nun sprach aber nichts mehr dagegen. Ich sah mir einige Videos auf YouTube an. Dann ging es los.


    Als Schiff wählte ich meine DB Ex „Loki“. Die Versicherungssumme beträgt nur knappe 800k Credits und sie hat über 64 Ly Sprungreichweite. Damit flog ich nach HIP 66220, ein System mit zwei B-Sternen, einem F-Stern und einem Neutronen-Stern. Die Distanz bis Toluku beträgt nur ca. 350 Ly. Ich war kurz vor Ende meiner großen Reise schon mal da.


    Der Flug durch den Schweif des Neutronen-Sterns war leichter als erwartet. Ich erlitt nur 1% Schaden am FSA, sonst nichts weiter.


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    Danach betrug meine Reichweite für den nächsten Sprung sagenhafte 258 Ly. Die probierte ich gleich mal mit Erfolg aus.


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    Anschließend flog ich noch zweimal nach HIP 66220 zurück und wiederholte die FSA-Aufladung am Neutronen-Stern. Auch dabei erlitt ich keine größeren Schäden.


    Mit der DB Ex klappte es also. Ob ich das auf langer Reise und mit vielen Daten an Bord auch mit meinem Explorer-Schiff riskiere, werde ich dann später entscheiden.


    Für mich war das jedenfalls ein großes Wow-Erlebnis, für andere ist es schon lange Routine.




    Thargoiden:


    Bevor es wieder auf große Reise ging, wollte ich unbedingt auch die Thargoiden besuchen. Zahlreiche Kommandanten haben sie schon erforscht und versucht, ihre Absichten zu entschleiern. So richtig ist das wohl noch niemandem gelungen. Auf jeden Fall verhalten sie sich durchaus aggressiv. Sie können aber bekämpft und besiegt werden. Ein große Hilfe sollen dabei Guardian-Waffen sein.


    Das alles war aber nicht mein Ding, ich hatte nicht die Absicht, sie zu bekämpfen, obwohl ich noch reichlich Guardian-Waffenbauplansegmente besitze. Ich wollte auch nicht wiederholen, was andere schon mit ihnen erlebt haben. Ich wollte sie einfach nur mal in Augenschein nehmen, zumindest ihre Schiffe und ihre Bauten.


    Um so ein Blumenschiff anzulocken, muss man wohl bestimmte Artefakte an Bord nehmen. Dazu braucht man korrosionsbeständige Frachtgestelle. Also flog ich wieder mit meiner DB Ex „Loki“, diesmal nach Maia. Leider fand ich nirgends solchen Frachtraum, obwohl das einige Kommandanten im Forum berichtet hatten.


    Dafür begegnete ich den Thargoiden aber sehr bald. Ich ließ mich hinreißen, in eine nichtmenschliche Signalquelle zu fliegen.


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    Sofort wurde ich von vielen Schiffen angegriffen, keine Ahnung was für welche, es ging alles so schnell. Mit knapper Mühe und Not konnte ich entkommen, keine Schilde mehr und nur noch 71% Hülle.


    Das nächste Mal fliege ich in so eine Signalquelle mit meinem DONAR oder mit HERMOD, bis an die Zähne mit Guardian- und Anti-Thargoiden-Waffen ausgerüstet! LOKI war dazu überhaupt nicht geeignet.


    Damit war meine erste direkte Begegnung mit den Thargoiden auch schon erledigt.


    Auf dem Planeten HIP 14909 2 A soll es eine große Thargoiden-Basis geben. Die wollte ich mir noch ansehen. Sie liegt auf den Koordinaten -26 : -27.


    Und ich fand sie tatsächlich. Sie ist gigantisch, das sieht man schon aus weiter Ferne. Hier ein paar Eindrücke.


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    Über zwei Stunden fuhr ich kreuz und quer mit dem SRV durch diese riesige Installation. Thargoiden begegneten mir leider nicht, nur eine Art Wachdrohne, Scavenger genannt. Ich hütete mich sehr, sie zu beschießen, da taten sie mir auch nichts.


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    In einem YouTube-Video hatte ich schon gesehen, dass es auch möglich ist, in die unterirdischen Katakomben dieser Basis einzudringen. Ich fand zwar einige Tore, man benötigt aber spezielle Materialien oder Artefakte als Türöffner. Die besaß ich leider nicht. Also blieb ich draußen. Ich konnte aber noch einige Materialzusammensetzungsdaten der Thargoiden scannen. Außerdem fand ich noch einige andere Dinge. Das genügte mir vorerst.


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    Und so sieht die ganze Installation von oben aus.


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    Nun war alles, was ich mir in der Bubble vorgenommen hatte, erledigt.


    Den Rest meiner Zeit bis zum Beginn meiner zweiten großen Explorer-Reise verbrachte ich damit, meinen Ruf bei den Supermächten zu verbessern und gleichzeitig meine Portokasse etwas zu vergrößern. Beides ist mir durchaus gelungen, wie man oben im aktuellen Status sehen kann. Ich benutzte dazu meine Schiffe HERMOD und HEIMDALL.


    So, das soll es für heute gewesen sein. In meinem nächsten Reisebericht werde ich beginnen, über den Verlauf meiner zweiten Reise zu informieren. Er wird auch nicht so textlastig sein. Und es wird eine Karte des Reiseverlaufs sowie eine Statistik geben.



    Fly save, Ihr alle das draußen! Grüße von Dewie

  • Mensch DEWIE, weißt Du eigentlich, wie lange ich jetzt für das Lesen gebraucht habe?:lol:


    Wenn Dein Reisebericht auch nur halb so viel Text enthält...


    Ich wünsche Dir auf deiner neuen Reise auf jeden Fall viel Spaß, tolle Entdeckungen und immer genug Weltraum unter dem Rumpf.


    Übrigens hast Du mich in fast allem überflügelt, wenn ich mir deine Statistik so ansehe.

    Beim Handel habe ich aber trotz weniger Handelskontakten und gehanldeter Waren ca. 5 Millionen mehr Verdient, als Du.

    Dennoch bin ich noch Entrepeneur mit 92%.

    Ich finde das erstaunlich.


    Deine Schiffe gefallen mir alle sehr, auch die Namen, und Du hast in der "kurzen" Zeit in der Blase ja ganz schön was erreicht.

    Ich habe heute erst den 20. ING frei geschaltet, und wenn ich nicht irre, gibt es jetzt nur noch welche in COLONIA, die ich nicht kenne.


    An meinen Rängen könnte ich auch noch arbeiten, auch kann ich bisher weder Cutter noch Corvette kaufen.


    Naja, kommt Zeit, kommt auch das.


    Fly Safe

    Kolumbus

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    Kolumbus

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    Distant World 2 Teilnehmer #2871 - Ship ID 137-DW

    Ship ANACONDA PHILIPP FRANZ von SIEBOLD

  • Klasse Bericht. hat mir die CG Flüge ein wenig versüßt, da er sich gut nebenbei lesen lies.


    Bis ja ganz gut rumgekommen, innerhalb wie außerhalb der Bubble.


    Bin gespannt was du noch so Berichten wirst.


    o7 Fly Safe

  • Hi Dewie!


    Schön, dass du wieder unterwegs bist!


    Zum Thema Ausführlichkeit: Deine Abhandlung „Wie ich die Zeit in der Blase verbrachte“ könnte auch als Handbuch für interessierte ED-Neuspieler unter dem Titel „Was in diesem Spiel alles möglich ist“ erscheinen.


    Zum Thema Modulslots: Zur Bestückung von Explorer-Schiffen habe ich mir hin und wieder mal explizite, nur für Explorer-Ausrüstung vorgesehene Einbauplätze gewünscht, so wie es sie für die Pew-Pew-Liebhaber ja schon länger gibt …


    Zum Thema Schiffsbenennung: Als die Rede von Namen aus der DDR-SF-Literatur war, habe ich spontan gedacht: „Bestimmt Alfa, Beth, Gamma, Delth, Ilona, Eta und Teth!“
    „Andymon“ von Angela und Karheinz Steinmüller gehört IMHO zu den interessantesten, ideenreichsten und detailliertesten Weltentwürfen der utopischen Literatur.


    Den Satz von den Westlern, die keine Ahnung haben, wenn es um Ost-SF geht, solltest du daher nochmal überdenken, so wahr ich mich Pirx nenne ... ähh … Pirx heiße …! ;)


    Auf deiner Reise wünsche ich dir sicheren Flug und immer eine Handvoll Raumstaub unterm Kiel!

    „AMU 27 an JO zwei Terraluna – Bin im Quadranten vier, Sektor PAL – Schalte Positionslichter ein – Empfang“

  • Qai Dewie danke für diese ausführlichste Einleitung eines Reiseberichtes aller Zeiten..wie gewohnt extrem detailiert...macht echt Spass zu lesen...warum ich die ersten Verlinkungen ganz oben nicht öffnen kann liegt wohl an alten Verlinkungen oder an meiner Technik...

    Nichts destotrotz ein toller neuer Anfang...und du wirst sehen es lohnt sich in der Gegend wo es dich hinzieht...möge Kahless über dich und dein schönes Schiff wachen.Mit SF-DDR Romanen als Wessi kenne ich mich wirklich nicht aus,trotzdem schön das du dir die Mühe gemacht hast diese uns näher zu bringen.Vielleicht sehen wir uns ja in der Gegend um Magellan...bin in der Richtung unterwegs...

    Qapla'

    Gruss Chessi

  • Qai Dewie danke für diese ausführlichste Einleitung eines Reiseberichtes aller Zeiten..wie gewohnt extrem detailiert...macht echt Spass zu lesen...warum ich die ersten Verlinkungen ganz oben nicht öffnen kann liegt wohl an alten Verlinkungen oder an meiner Technik...

    Nichts destotrotz ein toller neuer Anfang...und du wirst sehen es lohnt sich in der Gegend wo es dich hinzieht...möge Kahless über dich und dein schönes Schiff wachen.Mit DDR Romanen als Wesdi kenne ich mich wirklich nicht aus,trotzdem schön das du dir die Mühe gemacht hast diese uns näher zu bringen.Vielleicht sehen wir uns ja in der Gegend um Magellan...bin in der Richtung unterwegs...

    Qapla'

    Gruss Chessi

    Hallo Chessi, ich vermute du meinst die Spoiler-Warung, oder?

    Das ist kein Link, der erste Link in Dewie´s Bericht beginnt bei seinen Schiffen mit der Hauler.


    Sieht nur wegen dem Unterstrich so nach Link aus.

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  • Da hast Du einen schönen und ausführlichen Bericht über Deine Aktivitäten in der Blase abgeliefert. :thumbup:Sehr unterhaltsam zu lesen mit schönen Bildern. Freue mich schon auf die Berichte Deiner nächsten Reise.:sm25:


    Fly safe cmdr

  • Hallo, liebe Freunde!


    Herzlichen Dank für die positiven Kommentare zur Einleitung meines neuen Reise-Threads!


    Wie schon mehrfach versprochen, sollen meine zukünftigen Zwischenberichte nicht so textlastig werden. Ich will mich mehr auf die Highlights konzentrieren und nicht jeden öden Mond beschreiben, auf dem ich vielleicht landen werde. Um es mal leger auszudrücken: In meiner Statistik werde ich auch nicht mehr jeden Pups auflisten, den ich dabei lasse.


    Auch habe ich mir fest vorgenommen, mich auf dieser Reise nicht so abzuhetzen. Schließlich ist für mich ja keine riesige Galaxis mehr zu umrunden. Ich will mir viel Zeit nehmen, um die Schönheiten der besuchten Systeme zu genießen. Außerdem werde mehrfach in der Gegend um Colonia vorbeischauen. Da kann ich dann auch meine Scandaten abgeben.


    Eines muss ich auch noch sagen, nachdem KDT. Chessi mich darauf sehr zu Recht per Textchat angesprochen hat. Ja, in letzter Zeit habe ich mich etwas rar gemacht im Forum, habe meist nur mitgelesen und selten einen Kommentar zu anderen Berichten geschrieben.


    Jeder, der sich die Mühe macht, über seine Erlebnisse in Wort, Bild und Video zu berichten und sich auch nicht scheut, seine Meinung zu den Dingen öffentlich zu machen, hat es verdient, eine Antwort zu erhalten oder einen vollständigen Kommentar, egal wie dieser ausfällt.


    Ich war halt sehr beschäftigt, sowohl im Spiel als auch im RL. Das ist aber nur eine Ausrede. Ich hätte durchaus öfter Kommentare schreiben können.


    Also, Asche auf mein Haupt! Ich versuche, mich zu bessern!


    Ups, nun habe ich schon wieder soviel geschrieben!


    Fly save, Ihr alle da draußen! Grüße von Dewie

  • Hi Dewie,


    ich habe Deinen Bericht am Wochenende irgendwie komplett übersehen und erst heute entdeckt und ich muss sagen: das hat ganz schön lange gedauert alles durchzulesen:daumen: Du hast da in relativ kurzer Zeit recht viel unternommen und erlebt und alles wieder schön in Text und Bild festgehalten, hoffentlich geht es so weiter...


    Ich wünsche Dir eine schöne, erlebnisreiche Reise ich hoffe, daß Du uns wieder mit vielen Berichten daran teilnehmen lässt !


    Mal sehen, vielleicht fliegen wir uns dabei mehr oder weniger zufällig über den Weg, diesmal bist Du ja nicht soweit draußen unterwegs und da kann

    man ja schnell mal in ein paar Stunden zu Besuch vorbeikommen :mrgreen:

  • Juhu, Dewie ist wieder unterweg 😊😊


    Viel Spaß auf deiner Reise. Ich werde deine "weniger detaillierten" Berichte natürlich gerne, aber vielleicht auch etwas stumm, verfolgen 😊😊


    Wünsche dir eine gute Reise und viele tolle Entdeckungen o7

  • Gerade entdeckt und bin beeindruckt !


    Danke fuer den sehr schoenen und ausfuehrlichen Bericht, sehr schoene Bilder und Impressionen.


    Eigentlich war ich auf der Suche nach einem T10 Fitting, habe es auch hier gefunden, aber warum hast du Gimballed und Turreted gemischt?

    Die T10 ist doch traege wie ein Backstein, warum nicht alles Turreted - macht zwar weniger Schaden, trifft aber haeufiger?


    Danke nochmal :)

    Kdt. R'heela Rhamin


    -fly save-

  • Eigentlich war ich auf der Suche nach einem T10 Fitting, habe es auch hier gefunden, aber warum hast du Gimballed und Turreted gemischt?

    Die T10 ist doch traege wie ein Backstein, warum nicht alles Turreted - macht zwar weniger Schaden, trifft aber haeufiger?

    Hi R'heela Rhamin,


    wie ich in schon mehrfach gepostet habe, beruht mein Kampf-Elite-Titel mehr auf Fleiß als auf Können. Ich bin nicht der große Experte für Fitting. Da solltest Du Dich eher bei den Freunden der PvP-Fraktion umsehen.


    Meine Taktik mit der T10 bestand immer darin, auf Geschwindigkeit Null zu gehen, mich dem Gegner zuzuwenden und ihn mit allem zu beharken, was ich habe. In kurzer Zeit war ich den Gegner los. Da macht so eine Mischung von kardanischen Waffen und Türmen durchaus Sinn.


    Außerdem verwende ich die T10 hauptsächlich zum Mining.


    Viel Spaß auch weiterhin mit ED! Grüße von Dewie

  • Reisebericht 02 / 02 von Dewie-54


    @Liebe Lilith,


    Deine tollen Reiseberichte der ersten Stunde haben einen sehr großen Anteil daran, dass ich Explorer geworden bin. Obwohl ich Dich nicht persönlich kannte, durchdringt mich ein Gefühl der Trauer und des Schocks. Tausende Beiträge von Dir in diesem Forum waren meine ständigen Begleiter, Hilfe und Inspiration.


    Darum R.i.P. !!


    Mögest Du in dem Universum, in dem Du jetzt bist, weiter fliegen als wir alle.



    Hallo Freunde von ED,


    nun bin ich also unterwegs auf meiner zweiten großen Explorer-Reise.


    Das Fazit des zweiten Reiseabschnitts lautet:


    Zweimal absolut dämlich angestellt, in der ersten Woche viele schon erforschte Systeme besucht, so ab der zweiten Woche gab es dann schon eine Menge toller Entdeckungen.


    Hier mein bisheriger Kurs:


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    Hier die Reise-Highlights des zweiten Berichtszeitraumes:


    · Reisetag 1: der Start ging völlig daneben,

    · Reisetag 2: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Resentina,

    · Reisetag 4: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Glyn-ie,

    · Reisetag 6: System mit 1 Blauer Überriese, 1 Neutronenstern, 1 Heliumreicher Riese gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Wulfrick,

    · Reisetag 6: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Letumcomplexo,

    · Reisetag 8: Herbig Ae/Be-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Dukow,

    · Reisetag 8: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Thuesdayfrog,

    · Reisetag 8: Wolf-Rayet-O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Sirromeoj,

    · Reisetag 8: STATUE OF LIBERTY NEBULA erreicht,

    · Reisetag 10: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Ghouli,

    · Reisetag 11: System mit 1 O-Stern, 1 B-Stern, 3 Herbig Ae/Be-Sterne gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Michael_T [UGC],

    · Reisetag 11: ETA CARINA NEBULA erreicht,

    · Reisetag 12: Wasserriese entdeckt,

    · Reisetag 13: Schwarzes Loch gescannt, zuerst entdeckt von KDTZ. Kalaw,

    · Reisetag 13: O-Stern und Herbig Ae/Be-Stern entdeckt,

    · Reisetag 13: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Nosferatu,

    · Reisetag 14: Schwarzes Loch entdeckt,

    · Reisetag 14: Flamme der EoT entdeckt,

    · Reisetag 14: O-Stern entdeckt,

    · Reisetag 15: Schwarzes Loch entdeckt,

    · Reisetag 15: Bei Ankunft in einem System Schäden am Schiff erlitten, erste Feldreparaturen,

    · Reisetag 16: Flamme der EoT entdeckt,

    · Reisetag 16: 5 Wasserwelten, darunter 4 Terraformingkandidaten in einem System entdeckt,

    · Reisetag 16: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Slashermarv,

    · Reisetag 16: Oranger Riese gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Demon Eyes Cain,

    · Reisetag 16: Weißer Zwerg, DC-Stern entdeckt,

    · Reisetag 16: Neutronenstern entdeckt,

    · Reisetag 16: Steinernen Planeten entdeckt, der terraformierbar ist,

    · Reisetag 16: Weißer Zwerg, DA-Stern, entdeckt,

    · Reisetag 16: Zwei Schwarze Löcher und einen Neutronenstern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Etherealcereal,

    · Reisetag 17: Weißer Zwerg, DA-Stern entdeckt,

    · Reisetag 17: Weißer Zwerg, DAB-Stern entdeckt,

    · Reisetag 17: Weißer Zwerg, DC-Stern entdeckt,

    · Reisetag 17: Neutronenstern entdeckt,

    · Reisetag 18: Flamme der EoT entdeckt,

    · Reisetag 19: Herbig Ae/Be-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Flint_Ita,

    · Reisetag 19: Schwarzes Loch gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Razzgriz,

    · Reisetag 19: O-Stern gescannt, zuerst entdeckt von KDT. Razzgriz.


    In dieser Karte ist für jedes Highlight des zweiten Reiseabschnitts ein Lesezeichen eingesetzt:


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    Hier ein Bild vom Start:


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    Der ging leider völlig daneben. Vor Aufregung vergaß ich, das Fahrgestell einzufahren, rammte den Schlitz von Foden Orbital und bekam noch eine Strafe über 200 Cr wegen Blockierung desselben aufgebrummt. Schäden entstanden zum Glück keine.


    Dämlicher kann man sich ja wohl nicht anstellen! Und das nach bald vier Jahren ED!


    Also nochmal gelandet, Strafe bezahlt, erneut gestartet, sofort das Fahrgestell eingezogen, los, sicher durch den Schlitz, Kurs geplottet, FSA gestartet, schnell weg aus der Bubble.


    Es ging ziemlich rasant vorwärts in Richtung Osten, immer Sprünge von über 70 Ly.


    Natürlich waren die meisten Systeme schon entdeckt, besonders die Exoten.


    Am Reisetag 2, nur 1.000 Ly von SOL entfernt, traf ich auf das erste noch unerforschte System. Da führte ich gleich einen vollständigen Systemscan durch, obwohl es bei dieser geringen Distanz zur Bubble sehr wahrscheinlich ist, dass andere Explorer dieses System finden, bevor ich meine Daten im Kartenladen abgeben kann.


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    Am Reisetag 3 besuchte ich ein System mit einem Blauen Überriesen und neun T-Tauri-Sternen als Planeten. Natürlich gab es schon einen anderen Explorer als Erstentdecker, KDT. Darrash Vogorthon. Er hatte einen vollständigen Systemscann durchgeführt.


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    Einen Sprung weiter kam mir in FE 1 SECTOR NN-T D3-22 dieser lustige Spielername unter:


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    In AUCOPS LW-C D6 entdeckte ich am Abend noch einen wunderschönen Planeten, meine erste Erdähnliche Welt auf dieser Reise.


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    Mit dem ersten Sprung am Reisetag 6 kam ich nach HD 115363 auf den Koordinaten 3.030 : -84 : 2.220. KDT. Wulfrick hatte das System schon komplett gescannt. Da gab es auch einige tolle Sachen, ein Blauer Überriese als Primärstern, ein Neutronenstern, ein L-Stern, ein Heliumreicher Riese und ein Gasriese der Klasse IV.


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    Hier rechts der Heliumreiche Riese und links der Gasriese der Klasse IV:


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    Diesen Wolf-Rayet-O-Stern mit 69 Sonnenmassen fand ich am Reisetag 8. Erstentdecker ist KDT. Sirromeoj. Dann gibt es noch einen B-Stern mit 16 Sonnenmassen.


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    In IC 2944 SECTOR VF-N D7-8 auf den Koordinaten 4.910 : -206 : 2.401 führte ich den zweiten Vollständigen Systemscan auf dieser Reise durch. Es ist eines der von mir so geliebten A-Stern-Systeme mit vielen erdgroßen Planeten. Es war noch unentdeckt.


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    Vier der zehn Planeten mit hochwertigen Metallen sind Terraformingkandidaten, die Planeten 6, 7, 8 und 10. Und dann gibt es da noch diesen wunderschönen Planeten 9, meine zweite Erdähnliche Welt auf dieser Reise.


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    Noch am gleichen Tag erreichte ich mit Sprung 138 den STATUE OF LIBERTY NEBULA und begann mit seiner Erforschung. Fast alle seiner Systeme waren bereits von anderen Explorern entdeckt.


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    Ich besuchte vor allem B-Stern-Systeme, immer in der stillen Hoffnung, dieses Bio-Zeugs von KDT. Pirx zu finden. Er hatte ja folgende Bedingungen postuliert:


    · Häufig in Nebel-Systemen,

    · Mond oder Mond-Mond eines braunen Zwerges in einem System mit B-Klasse-Stern im Zentrum,

    · Vorkommen von Vulkanismus, Oberflächentemperatur im passenden Bereich.


    Das hört sich sehr präzise und auch ganz einfach an. Leider war meine Suche nicht von Erfolg gekrönt. Ich fand kein B-Stern-System mit einem braunen Zwerg im STATUE OF LIBERTY NEBULA.


    Dafür traf ich auf bekannte Namen aus dem EDDE-Forum.


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    Da wusste ich noch nicht, welch traurige Nachricht uns am 02.10.2018 erreichen sollte.


    Am nächsten Tag verließ ich den Nebel, weiter mit Kurs Ost. Nächstes Ziel: ETA CARINA NEBULA.


    Unterwegs fand ich in BLUA EOQ XP-M D8-17 endlich auch meine erste Ammoniak-Welt auf dieser Reise.


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    Danach kamen noch einige Systeme mit O-Stern, die teils schon entdeckt waren, teils auch nicht.


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    Besonders erwähnenswert ist auch BLEIA EORK DL-Y G1, schon vollständig gescannt von KDT. Michael_T [UGC]. Neben dem O-Stern gibt es in einer Distanz von 124k Ls noch vier weitere Sterne, einen B-Stern und gleich drei Herbig Ae/Be-Sterne.


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    Ich nahm mir die Zeit alle fünf zu scannen. Hier der B-Stern und die drei Herbige.


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    HD 305560, das ich am Reisetag 11 erreichte, wurde zuerst von KDT. Skaleo entdeckt. Viele andere Explorer haben schon den riesigen Rest des Systems gescannt. Es gibt zwei O-Sterne, jede Menge T-Tauri-Sterne sowie drei Gasriesen der Klasse V und etliche erdgroße Planeten. Ich bekam sie gar nicht alle auf ein Bild.


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    Seltsamerweise hat der große O-Stern nur 19 Sonnenmassen, der kleine aber 97.


    Im System BLAE EORK DZ-D D13-8 hatte KDT. Prylarux einen einzigen Planeten gescannt, nicht mal den Primärstern, sondern nur diese wunderschöne Erdähnliche Welt. Ich scannte noch den Stern und zwei Terraformingkandidaten.


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    Je näher ich dem ETA CARINA NEBULA kam, umso größer wurde der Prozentsatz bereits erforschter Systeme. Dann hatte ich ihn endlich erreicht.


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    Einige Stunden flog ich kreuz und quer hindurch und suchte vor allem B-Stern-Systeme, leider mit mäßigem Erfolg. Auch bezüglich Erstentdecker-Bonus gab es nicht viel zu holen, die meisten Systeme waren schon erforscht.


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    Es gab auch wieder eine Erdähnliche Welt. Sie besitzt eine gebundene Rotation und natürlich war sie auch schon entdeckt.


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    Auf Dauer ist es für einen Explorer sehr frustrierend, immer nur Systeme zu besuchen, die andere schon erforscht haben. So trollte ich mich dann meines Weges, weiter in Richtung Osten.


    Nur ein paar Sprünge, dann begann sie endlich auch für mich, die unerforschte Weite unserer Galaxis. Mein Kurs führte mich etwas hinunter auf der Y-Achse, so bis -500. Daher waren von nun an die meisten Systeme noch ohne Erstentdecker.


    Hier mein erstes B-Stern-System, BLEIA EOQ QU-O E6-2.


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    Es gibt 14 Planeten, darunter drei Gasriesen der Klasse III und drei T-Tauri-Sterne.


    In BLEIA EOQ IJ-F D12-8, einem System mit F-Stern, einigen Gasriesen als Planeten und vielen Monden, entdeckte ich am Reisetag 12 meinen ersten Wasserriesen auf dieser Reise. Er hat 107 Erdmassen.


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    Noch ein paar Sprünge, dann führte ich in BLEIA EOQ WP-O E6-1 auf den Koordinaten 9.620 : -355 : 2.640 einen Vollständigen Systemscan durch. Es gibt vier Sterne der Spektralklassen B, A, nochmal B und T-Tauri. Die Distanz der Sterne A und B nach C und D beträgt ca. 100k Ls.


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    A und B haben einige gemeinsame Planeten. AB 1 ist dieser wunderbare Gasriese der Klasse V.


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    AB 2, 3, 4 und 5 sind Gasriesen der Klasse III. AB 2 und 5 haben noch je einen Steinernen Planeten als Mond, beide ohne Atmosphäre.


    In BLEIA EOQ YQ-B D14-4 fand ich am selben Tag noch den zweiten Wasserriesen.


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    Am nächsten Tag besuchte ich das erste Schwarze Loch auf dieser Reise und zwar im System GRAEA EOQ AA-A H47 auf den Koordinaten 10.070 : -189 : 2.800.


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    Auf Grund des markanten Namens gab es natürlich schon einen anderen Explorer als Erstentdecker, KDT. Kalaw. Er hatte das Schwarze Loch und alle Sterne des Systems gescannt, das sind ein K-Stern mit einem Y-Stern als Mond sowie ein M-Stern mit vielen Steinernen Planeten als Monde.


    Hier zwei Bilder vom Schwarzen Loch. Es hat 37,2 Erdmassen!


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    Ich scannte noch einige der Monde des M-Sterns.


    Wieder ein paar Sprünge, dann war ich in GRAEA EOQ ZE-A G1 zur Abwechslung auch mal der Erstentdecker. Ich fand einen O-Stern und in einer Distanz von 271k Ls noch einen Herbig Ae/Be-Stern und ein Asteroidenfeld.


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    Noch ein O-Stern, zuerst entdeckt von KDT. Nosferatu:


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    Noch ein O-Stern, GRAEA EOQ ZE-A G0, zuerst entdeckt von KDT. Moonrays:


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    In GRAEA EOQ HC-K D9-6 scannte ich diesen Planeten mit hochwertigen Metallen und felsigem Ring.


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    Dann kam ich bei meinem Etappenziel an, GRAEA EOQ FG-Y G0, 10466,31 Ly von SOL entfernt und auf den Koordinaten 9.690 : -892 : 3.870. Dort konnte ich mein erstes Schwarzes Loch auf dieser Reise scannen, das noch nicht entdeckt war. Es hat 6,7 Sonnenmassen.


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    Außerdem gibt es noch einen Y-Stern, zwei Gasriesen der Klasse I und ein Asteroidenfeld.


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    Auch auf dieser Reise habe ich mir fest vorgenommen, immer Ausschau nach Flammen der EoT zu halten. An der ersten flog ich leider vor einigen Tagen vorbei. Als ich sie auf der Gal-Map fand, war ich schon 2.000 Ly weiter. Soweit wollte ich nicht zurückfliegen.


    Am Reisetag 14 klappte es dann aber doch. Ich fand das System GRAEA EOQ EO-T C19-3 auf den Koordinaten 9.740 : -340 : 3.660. Es ist meine erste Flamme der EoT auf dieser Reise und insgesamt meine Nr. 122.


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    Wie zu sehen ist, gibt es einen G-Stern und drei M-Sterne. Die Distanz von A und B nach C und D beträgt 193k Ls. Der Stern A hat noch einen Planeten mit hochwertigen Metallen und Schwefeldioxid-Atmosphäre als Begleiter. Ich scannte alle.


    Auch im nächsten System, GRAEA EOQ GS-I D10-0, führte ich einen vollständigen Systemscan durch. Es gibt drei Sterne der Spektralklassen A, T-Tauri und G. Die Distanz der Sterne A und B nach C beträgt 15,1k Ls. Nur C hat Planeten, sechs Planeten mit hochwertigen Metallen und zwei Wasserwelten. Die Planeten C 5, C 6 und C 7 sind Terraformingkandidaten.


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    Dies ist C 6, Wasserwelt und Terraformingkandidat.


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    Als ich GRAEA EOQ DL-Y G3 erreichte, entdeckte ich nur einen einsamen O-Stern.


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    Mit dem ersten Sprung des Reisetages 15 erreichte ich GRAEA EOQ DL-Y G1 auf den Koordinaten 9.900 : -60 : 4.010 und entdeckte dieses Schwarze Loch mit 9,5 Sonnenmassen.


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    Ansonsten gibt es nur noch ein Asteroidenfeld.


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    In GRAEA EOQ VZ-O E6-10 führte ich einen Vollständigen Systemscan durch. Es gibt zwei Sterne der Spektralklassen B und A mit einer Distanz von 193k Ls. Beide haben große Planeten.


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    Der B-Stern hat fünf Gasriesen der Klasse IV, einen T-Tauri-Stern, drei Planeten mit hochwertigen Metallen, zwei Steinerne Planeten als Monde und diesen Gasriesen der Klasse V als Planet A 2.


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    Der A-Stern hat zunächst einen T-Tauri-Stern als Planet B 1 mit einem Steinernen Planeten als Mond. Dann folgen zwei Gasriesen der Klasse IV und zwei der Klasse III. B 5 besitzt einen Felsigen Eisplaneten als Mond.


    Und dann ist da noch B 6, dieser wunderbare Planet mit hochwertigen Metallen und Kohlendioxid-Atmosphäre. Er ist ein Terraformingkandidat.


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    Das System GRIA EOQ EE-E D13-66 besteht nur aus fünf Sternen. Sie sind von den Spektralklassen: F, K, K, M und nochmal F. Die ersten vier Sterne haben nur eine sehr geringe Distanz, je zwei stehen sehr eng zusammen. Die Distanz von A und B nach C und D beträgt nur 198 Ls. Bis zum Stern E der Spektralklasse F sind es ca. 105k Ls.


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    Bei der Ankunft im System flog ich durch den Stern B hindurch und genau auf A zu. Die Temperatur stieg rasend schnell an. Obwohl ich noch einen Kühlkörper abwerfen konnte, erlitt ich an fast allen Modulen leichte Schäden, am Kraftwerk und an der Hülle zum Glück nicht. Hier ein Bild der Sterne A bis D, aufgenommen aus sicherer Entfernung.


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    Und jetzt kommt es. Obwohl ich das schon oft getan habe, unterlief mir bei der Feldreparatur ein absoluter Anfängerfehler. Ich vergaß, dass man das Schiff in einen sicheren Zustand versetzten muss, also den SC verlassen oder irgendwo landen.


    Ich ging nur auf Geschwindigkeit Null und begann mit den Feldreparaturen. Als der FSA dran war, fiel ich natürlich aus dem SC, wie bei einem Notstop. Dabei vergrößerten sich die Schäden an den Modulen auf 2 bis 4%. Das Schlimmste aber war, auch das Kraftwerk bekam etwas ab, 2% Schaden.


    Für die Hülle kann ich Reparaturdrohnen synthetisieren. Die war aber unbeschädigt.


    Die Reparatur des Kraftwerks ist meines Wissens auch nach dem Update 3.2 noch nicht möglich. So fliege ich ab sofort nur mit 98% Kraftwerk. Irgendwann werde ich in Colonia oder in Magellan Zwischenstation machen. Da kann ich dann auch das Kraftwerk reparieren lassen.


    Nun ja, es ist nur ein Spiel! Aus eigenen Fehlern lernt man bekanntlich am besten. Nach den fünf Monaten in der Bubble bin ich wohl ein wenig eingerostet, was Aufmerksamkeit beim Exploren betrifft. Und Dummheit wird bestraft.


    Zehn Sprünge und am nächsten Tag schien für mich wieder die Sonne, ich fand eine weitere Flamme der EoT. Es ist das System GRIA EOQ EO-T C19-1, 11583,95 Ly von SOL entfernt und auf den Koordinaten 11.000 : -327 : 3.650.


    Primärstern ist ein K-Stern. Dann kommen zwei Asteroidenfelder, zwei Gasriesen mit Monde und ein Eisplanet.


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    Der Planet 1 ist ein Gasriese mit wasserbasiertem Leben und einem Eisplaneten als Mond. Letzterer hat eine Kohlendioxid-Atmosphäre.


    Der Planet 2 ist ein Gasriese der Klasse I mit neun Eisplaneten als Monde, alle ohne Atmosphäre.


    Und dann ist da noch der Planet 3, ein Eisplanet mit vereistem Ring.


    In GRIA EOQ BW-L D8-5, einem System mit drei Sternen der Spektralklassen F, M und K gibt es gleich fünf Wasserwelten. Davon sind vier terraformierbar, AB 1, AB 2, C 1 und C 2.


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    Danach kam wieder ein einsamer O-Stern. Er war schon von KDT. Slashermarv entdeckt.


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    So um Y = -1.000 ortete ich in der Gal-Map mehrere Exoten, ein Schwarzes Loch, einen Neutronenstern und einen Orangen Riesen. Die wollte ich mir mal ansehen, es ging also nach unten.


    Auf dem Weg musste ich allerdings feststellen, dass KDT. Demon Eyes Cain schon vor mir da war, auch in GRIA EOQ QX-K D8-1, das System mit dem Orangen Riesen.


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    Nach GRIA EOQ SS-K D8-0 waren es 73,29 Ly. Soweit konnte KDT. Demon Eyes Cain wohl nicht springen. Der weiße Zwerg, ein DC-Stern, den ich dort entdeckte, wies noch keinen anderen Explorer in der Sys-Map auf.


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    Außerdem gibt es in 7,8k Ls noch einen M- und einen L-Stern.


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    In GRIA EOQ QH-M D7-1 auf den Koordinaten 11.320 : -1.091 : 3.450 entdeckte ich als nächstes einen einsamen Neutronenstern mit 0,74 Sonnenmassen.


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    Einen Sprung weiter fand ich in GRIA EOQ PH-M D7-0 seit langem mal wieder einen Steinernen Planeten, der terraformierbar ist. Er besitzt eine kohlendioxidreiche Atmosphäre und ist der Mond 7 A einer Wasserwelt, die selbst nicht terraformierbar ist. Hier die Daten und ein Bild.


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    Auch die Planeten 7 und 8 sind Terraformingkandidaten.


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    Dann kam in GRIA EOQ SC-M D7-0 noch ein Weißer Zwerg, ein DC-Stern. Er hat einen Eisplaneten.


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    In 5,7k Ls gibt es noch einen M-Stern mit drei Planeten. Am M-Stern konnte ich volltanken, der Sprung von 67,90 Ly zum schon erwähnten Schwarzen Loch war daher kein Problem.


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    Aufgrund des markanten Systemnamens GRIA EOQ AA-A H64 war das System natürlich schon entdeckt, und zwar von KDT. Etherealcereal. Das Schwarze Loch befindet sich auf den Koordinaten 11.300 : -1.206 : 3.450, hat 16,9 Sonnenmassen und besitzt einen Eisplaneten als Begleiter.


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    In einer Distanz von 44,6k Ls gibt es ein weiteres Schwarzes Loch, diesmal mit 2,8 Sonnenmassen, einen Neutronenstern mit 1,44 Sonnenmassen und vier erdgroße Planeten.


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    Die vier Planeten sind eine Wasserwelt und drei Planeten mit hochwertigen Metallen. Von den letzteren ist einer, BC 1, sogar ein Terraformingkandidat.


    Das muss man sich mal vorstellen! Ein Planet der menschliches Leben ermöglicht und sich direkt neben einem Schwarzen Loch und einem Neutronenstern befindet. Wie mag so ein Leben wohl aussehen? Nur in unterirdischen Habitaten?


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    Noch ein Sprung und in GRIA EOQ PM-M D7-0 entdeckte ich den nächsten Weißen Zwerg, einen DA-Stern. Er hat sechs Planeten, darunter fünf Gasriesen der Klasse I und einen Eisplaneten.


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    In GRIA EOQ KG-O D6-0 fand ich noch einen einsamen Neutronenstern.


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    Und in GRIA EOQ OM-M D7-1 einen Weißen Zwerg, DAB-Stern, sowie einen M-Stern mit Planeten, darunter gemeinsamen Gasriesen.


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    Diese schöne Wasserwelt mit A-Ring metallisch und B-Ring reich an Erzen kam mir anschließend im System GRIA EOQ JL-O D6-0 vor den O-Scanner.


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    Außerdem noch ein toller Gasriese der Klasse II mit felsigem Ring.


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    Im nächsten System, GRIE EOP WF-O D6-1, empfing mich dieser Weiße Zwerg, DC-Stern.


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    Drei Eisplaneten und ein Mond sind die Begleiter des Weißen Zwerges.


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    Zum Abschluss des Tages noch ein Sprung nach GRIE EOP WF-O D6-0. Da gab es einen weiteren Neutronenstern für mich, zusammen mit einem Planeten mit hochwertigen Metallen.


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    Damit verließ ich dieses „Nest“ der Weißen Zwerge, Neutronensterne und Schwarzen Löcher.


    Auf dem Weg nach Osten begegnete mir in GRIE EOP UU-O D6-1 dieser Wasserriese mit vereistem Ring.


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    Warum er im Kartenladen nur schlappe 1,5k Cr bringt, ist mir ein absolutes Rätsel. Aber ich wähle die Objekte, die ich scanne, sowieso nicht danach aus, wieviel Kohle ich damit mache.


    Als ich im RL nach der Spätschicht noch einmal online ging, sah ich im Forum diese schreckliche Nachricht über Lilith.


    Im Weltall fand ich auf den Koordinaten 12.300 : -320 : 3.640 und 12821,15 Ly von SOL entfernt noch das System GRIE EOP EO-T C19-2, meine dritte Flamme der EoT auf dieser Reise.


    Es gibt zwei Sterne der Spektralklassen G und M mit einer Distanz von 6,85k Ls. Beide haben viele erdgroße Planeten. In 16k Ls gibt es noch einen gemeinsamen Gasriesen der Klasse II.


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    Der Stern A besitzt neun Planeten mit hochwertigen Metallen, A 8 und A 9 sind terraformierbar.


    Der Stern B hat zuerst ein Asteroidenfeld. Dann kommen noch acht Planeten mit hochwertigen Metallen und zwei Eisplaneten. Ich scannte alles.


    Am nächsten Tag scannte ich ein paar Exoten, die schon entdeckt waren.


    Ein Herbig Ae/Be-Stern, zuerst entdeckt von KDT. Flint_Ita.


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    Ein Schwarzes Loch mit 11,12 Sonnenmassen, zuerst entdeckt von KDT. Razzgriz.


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    Dann nochmal KDT. Razzgriz. Er hatte in GREOU EOP CL-Y G0 schon den primären O-Stern gescannt. Ich scannte noch den zweiten O-Stern in einer Distanz von 269k Ls. Planeten gibt es nicht.


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    In GRIE EOP VP-D D13-15 führte ich einen Vollständigen Systemscan durch. Es ist wieder eines der von mir so geliebten Systeme mit A-Stern und erdgroßen Planeten.


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    Die Planeten 1 bis 5 sind Planeten mit hochwertigen Metallen, alle mit einer Atmosphäre. Der Planet 3 ist ein Terraformingkandidat. 5 besitzt einen Steinernen Planeten als Mond.


    Und der Planet 6 ist diese wunderbare Ammoniakwelt.


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    Damit beende ich meinen Reisebericht 02-02. Hier die Statistik, ab sofort in einem neuen Layout:


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    Das soll es für heute gewesen sein. Euch allen noch einen schönen Feiertag! Vielleicht habt Ihr ja auch zwei Brückentage bis zum Wochenende. Ich leider nicht.


    Fly save, Ihr alle das draußen! Grüße von Dewie

  • Das war wieder ein richtig kurzweiliger Bericht zum Lesen mit vielen schönen Bildern.

    Auch wenn er leider von der traurigen Nachricht über Miss Lilith überschattet ist.

    Vielen Dank für die; wie immer; akribisch zusammen getragenen Informationen über Deine Reise.


    Fly Safe

    Kolumbus

    Fly Safe
    Kolumbus

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    Distant World 2 Teilnehmer #2871 - Ship ID 137-DW

    Ship ANACONDA PHILIPP FRANZ von SIEBOLD