[RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

  • [Fortsetzung]


    Schagraulyn liegt flach auf dem Boden und neben ihr stehen gerade einmal dreissig Zentimeter hohe Grashalme, während nur fünf Meter rechts von ihr ein dutzend Soldaten in leichten Kampfanzügen vorbei joggen. Die Hälfte der Schweber war in rund fünfhundert Meter um den Aussenposten heruntergegangen wiel die Zwei SRVs das Feuer eröffneten. Die anderen vier hatten selbst dazu zu viel Bammel und waren in fast einem Kilometer Entfernung herunter gekommen. Das bedeutete leider aber auch, dass jetzt ein Schweber gerade mal zwanzig Meter von ihr entfernt auf seinem A-Grav-Polster schwebt und mächtig Schaukelt während die Sicherkräfte heraus springen und sich in Richtung Aussenposten sammeln.


    Die aktiven Sensoren bleiben natürlich stumm, aber selbst die passiven zeichnen ein beunruhigendes Bild. Die Soldaten sind mal ausnamsweise keine halben Kinder, sondern sehen eher aus wie Kneipenschläger. Eine Braune Flackjacke, Leder- Arm- und Beinschienen, einen Motorrad-Helm, Schlagstock, Magnet-Pistole, Ein durchsichtiges Plastikschild am Arm, sowie ein Paar Granaten am Gürtel. ... #Das sollen Soldaten sein???#


    Aber ihr bleibt nicht viel Zeit zum Nachdenken, denn in dem Moment sind die Cauac resistenz Raumschiffe endlich da. Statt gezielt zu versuchen die beiden SRVs aus zu schalten, Gibt es ungezieltes Dauerfeuer und Raketenbeschuss. Schon nach kurzer Zeit Beginnt es im Lager zu brennen, was die Szene schauerlich erleuchtet. ... #Oh mann, wenn wir da drinn gewesen währen, gäbe es böse Verluste. Und wenn wir die Gefangenen nicht abgefpührt hätten... Ich denke nicht das mehr als die Hälfte rettbar gewesen währen.#


    Mit einer Mischung aus Neugierde und Entsetzen sieht sie weiter zu, wie die Schläger-Soldaten im Dauerlauf auf den aussenposten zu rennen. Gäbe es dort lebende Verteidiger, währe es ein Desaster, So zeiht nur einmal eine SRV Salve über sie und reißt zwei von denen von den Füßen. ... #Glückspilze.# ... "Verschlüsselte Nachricht empfangen und Dekodiert. Staffellauf ist beendet." ... #Puh, die Primärziele kriegen gerade Haue. In Fünf Minuten ist alles Vorbei dort.# ... Die Soldaten haben die Mauern noch nicht erreicht, sondern beginnen einen ring von gut Huntert Metern zu bilden. dort suchen sie hinter viel zu kleinen Felsen Deckung, oder legen sich auf den Boden. Nur noch einer der SRVs feuert. Der Andere zeigt mit einer kleinen Explosion und einer Rauchfahne an, dass es ihm wohl nicht zu gut geht und er jetzt mal einen auf gelben Schein machen wird.


    Dann endet das Feindfeuer frühzeitig, denn die anderen Schiffe drehen ab und beschleunigen. Der zweite SRV feuert sporadische Feuerstöße durch die Gegend, welche auf die Soldaten gezielt sind. Das Feuer liegt aber zu hoch und sie kann nur drei Treffer ausmachen. Die soldaten beginnen ungelenk über den Boden zu robben. Dabei kriechen sie von einer schlachten Deckung zu nächsten und immer näher an die zerstörten Mauern heran. Hinnter ihr startet der Schweber und fliegt mit voller Kraft zurrück zu seinem Startpunkt. drei der sieben anderen Schweber tun es ihm gleich und Sie kriegt ein breites und gefährlichen Grinsen um die Schnauz. ... #Ihr seit ja soooo blöd.#


    "Countdown neunzig Sekunden von jetzt an." ... Es kommt keine Bestätigung, doch das wundert sie nicht. Schon ihr Funkspruch war riskannt. In ihrem HUD zählt ein Timer herunter und bei dreissig läßt sie die Rückenwaffe ausfahren. ... #Anzug Gewehr aktivieren und auf Stufe ein Laden. Ziel anviesieren nur passiv. Aussenposten ansammlungen von Menschen.# ... Sie wartet noch während die Sekunden herunter Tickern. ... #Feuer!# ... Ohne auf den Einschlag zu warten springt sie seitlich aus der Bodenmulde und hetzt nach links gute fünfzig Meter, bevor sie sich hinter ein paar Felsen duck. ... #Ziel erneut anvisieren und FEUERN!#


    Der Aussenposten wird von etlichen Kleinen und einer großen Plasmakugel getroffen. Drei Gestallten im Dunkeln feuern ihre leuchtenden Salven, welche wie Neon-Urin aussehen blind in das Gebiet. Die einzelne Plasmakugel fliegt gemütlich mit fünfzig Metern pro Sekunde, streift ein Zelt und explodiert mit einem Radius von gut zehn Metern. Diejenigen welche zuerst von kleinen Geschossen attakiert wurden und sich in Deckung geworfen haben werden von der Htze umflutet und beginnen zu Brennen. ... #Die Flack-Westen sind wohl nicht feuerfest.# ... Jene, welche meinten sie könnten stehen bleiben werden teilweise durch die Luft gewirbelt, was zwar verhindert, dass sie brennen, aber zu bösen Verstauchungen und Knochenbrüchen führt. Im Aussenposten bricht Chaos aus.


    "Wir sind fertig. Rückzug." ... Sie hat gerade mal den dritten Schuss abgefeuert, als sie schon nach links dreht und auf allen Vieren vom Aussenposten weg hetzt. ... #Gefechtsfunk aktivieren. Wir dürfen niemanden zurrück lassen.# ... Es dauert ein paar Sekunden, bis die anderen Howling Moons sich wieder im Gefechtsfunk befinden. Dann aber sieht sie die fünf anderen Punkte, welche sich vom Aussenposten entfernen und teilweise im großen Bogen zum Treffpunkt rennen. ... #Ich hoffe mal das setzt nie jemand gegen uns ein.#

  • [Zwischenspiel]


    Der Wachsoldat an der halb geöffneten Tür schwitzt. Durch die Tür ist das Klirren von von Gläser, das Scheppern von Blechtellern und noch etliche andere Geräusche zu höhren, welche Ausdruck von Wut und Frustration sind. Wenn er könnte würde er die Ohren zuklappen, aber als Mensch kann er das nicht. Anders als das Tier vor ihm, das sich in eine Ecke drückt und die Ohren heruntergeklappt. Der Hounder zittert, spürt er doch die fürchterliche Wut seines Besitzers, ohne den Grund zu verstehen.


    "VERDAMMT WIE KONNTE DAS PASSIEREN??!? *Klirr* DAS KANN DOCH GAR NICHT SEIN!?!" ... "*Kleinlaut.* Sir, es war eine Falle." ... "NATÜRLICH WAR ES EINE FALLE *Schepper!* WAS SONST!?! *Krach-Berst* Wie konnten die nicht nur einen Aussenposten einnehmen, ihn Besetzen und gegen die Garnisonstruppen von in der Nähe befindlichen Wachmannschafften verteidigen, sondern auch noch die eigentlich zu beschützenden Objekte lahmlegen.??? " ... "Emp-Raketen, drei Infiltrator-Gruppen und mobile Artillerie am Aussenposten. Mehr wissen wir noch nicht." ... "UND WAS IST MIT DEM HOLIVID-FILM?" ... "*räusper* Ja, der war Fatal. Wir verlieren gerade massiv an Unterstützung. Unsere Rekruten zerreissen gerade Massenweise ihre Verträge mit uns." ... "DAS SIE DAS TUN IST MIR AUFGEFALLEN! DIE FRAGE IST WIE DAS PASSIEREN KONNTE?" ... "Der Komandeur vor Ort geriet in Panik, als der erste Jäger mit seiner Tochter abgeschossen wurde. Er *zögert* naja, wollte die Sache schnell klären. Er ging davon aus, dass dort niemand mehr lebt. Anhand der Anrufe war davon aus zu gehen."


    Ein schweres Plumpsen ist zu vernehmen, wie wenn sich ein großer Mann in einen Sessel fallen läßt. ... "Wo ist eigentlich dieser Leutnand Gahlen, der uns das alles eingebrockt hat?" ... "*Einmal tief einathmet* Wie es scheint desertiert. Sir." ... "*ächzt* Verdammt, dann können wir den nicht mal als Opfer anbieten. Was haben wir noch für Chancen?" ... "Frieden? Kapitullieren?" ... "Und was wollen diese Deepspace Privateers?" ... "Unsere Vormachtsstellun, Büros auf der McCändless-Station und den Befehl über dieses Sonnensystem." ... "WAS?!?"


    Nach einer minute Schweigen. ... "Nein das geht nicht. Wir müssen durchgreifen, sonst verlieren wir alles. Wir gehen in die verriegelung. Jeder der seinen Vertrag zerreißt wandert ins Gefängniss. Die schlimmsten Aufwiegler lassen wir erschießen. " ... "Sir ???" .... "DAS WAR EIN BEFEHL! AUSFÜHRUNG" ... Der Wachsoldat schwitzt, während der Co-Leader der Gilde durch die Tür stürmt und zur Treppe eilt. Dann schließt er die Augen und denkt an seinen Sohn, der vor einer Stunde von Zuhause angerufen hat. Er hatte ihn versucht davon zu überzeugen auch die Cauac Resistenz zu verlassen. Mit zusammengepressten Lippen dreht er sich und geht durch die Tür. Ein Chaos erwartet ihn in dem großen ehemals luxuriös eingerichteten Büro. Im Pool schwimmen Teil der Sitzgarnitur. Der ehemals große und starke Mann liegt zurrückgelehnt in einem Fernsehsessel und hält sich den Kopf. ... "Sir?"


    Der Hounder draussen winselt, als ein andauerndes helles Knallen durch die halbgeöffnete Tür dringt. Es hört erst auf, als der Gattling-Laser keine Munition mehr hat. Dann ertönt das Drücken von Telefon-Tasten. ... "Major Briller, ich muss sie darüber informieren, dass ein Attentäter gerade Präsident Brennhauser ermordet hat. Ich war anscheinend durch eine Injektion gelähmt und konnte nur einen durchsichtigen Schatten erkennen, der den Raum betreten hat. Es ist nicht mehr genug übrig um damit einen Blumentopf zu füllen. Machen sie ihren Frieden Sir." ... *Klick*


  • [Zwischenspiel]


    Microfan öffnet die Schleuse und sieht drei Gestallten am unteren Ende der Rampe stehen. Zwei davon in solchen klobigen Raumanzügen, welche aussehen, als seien sie für Dockarbeiter in Strahlungsgürteln angefertigt worden und einen Menschen in einer Leichten Kampfpanzerung. Der Einzigste mit Waffen ist der Mensch. Eine Pistole mit Gattlingläufen hängt links im Holster und auf dem Rücken ist ein Schwertgriff zu sehen. Da keine der Waffen gezogen ist und er nur rudimentäre Vorsicht erkennen kann schlendert Microfan die Gangway herunter. Dann bleibt er vor dem Menschen stehen, bei dem er gerade einen Metallenen Tentakelschwanz mit dorn erkennen kann, welcher dem aus dem Hintern wächst. Eine Augenbraue hochgezogen entfährt ihm ein verwundertes Grollen.


    "Schon gut, geh runter zu den anderen. Blaster bringt dich runter. Ich warte auf dem Komander Miniventilator." ... Ärger steigt in Microfan auf, wobei er nicht sicher ist, was ihn jetzt mehr stört. Die Ignoranz seiner Persohn, oder die Verunglimpfung seines Nahmens. er will gerade zu einer grimmigen Antwort ansetzen, als der linke Typ ihm eine Hand auf die Schulter legt und ihn mit erstaunlicher Kraft in richtung Tür zieht. ... "Hier Draussen wird nicht geredet." ... "Hrrrr?"


    Nachdem sie die Schleusentür durchquert haben erschreckt ihn der Zustand der Station dann doch ziemlich. Es sind etliche Kampfspuren zu erkennen. An vielen Stellen sind Wartungsluken offen oder ganz weggebrochen. Hin und wieder ist ein billiger Techno-bot zu erkennen, welcher versucht die schlimmsten Schäden zu flicken. ... "Blaues Fell??? Echt jetzt? Ist das nicht zu auffällig?" ... "Ich find mein blauweiß toll!" ... "*Lachend* Ja, es ist schon was besonderes, aber hat dein kommander nicht andauernd da sProblem, dass dich Jemand kaufen will um dich auf ner Couch zu drapieren?" ... "In den Pleyaden gibt es wenig Platz für Luxus."


    So langsam wundert sich Microfan dann doch, dass der Typ ihn nicht fragt warum er reden kann. eigentlich hatte er deswegen mit einigen Problemen gerechnet. Andererseits brachte ihn derjenige vielleicht auch gerade in den Knast. Aber dann würde der mal so richtiges Kratz-Fu kennen lernen! ... "Wohin gehen wir eigentlich?" ... Mit zwei Schritten ist der Typ bei einer großen Tür, welche sich für ihn öffnet und den Blick auf einen unodentlichen Raum statt gibt, in dem ein gutes Dutzend Fellbedeckt Gestallten auf Feldbetten liegen oder sitzen. Ein großer Teil scheint gerade zu Schlafen. Es gibt noch etliche weitere unbenutzte Betten. ... "Zum Aufenthaltsraum. Such dir was gemütliches aus. Kommander Schagraulyn kommt in vermutlich einer Stunde wieder."


    Für ein paar Sekunden ist Microfan fassungslos, so dass Blaster sich umdrehen und zurrück gehen kann. ... "Na toll jetzt stecken die mich hier in die Hundehütte der Station. Verdammt!" ... Beim Umdrehen muss er feststellen, dass sich diese Tür für ihn nicht öffnet. Dafür richten sich etliche Ohren auf und Köpfe drehen in seine Richtung. Mit einem wütenden Knurren schlägt er gegen die Tür, dann dreht er sich zu den Haustieren um und faucht. ... "Höhrt her ihr ungebildenten Tölen. Ich bin Komander Microfan. UND JA ICH KANN SPRECHEN!!" ... Die dummen Tiere gucken erst ihn etwas verständnislos an, dann sich gegenseitig und mehrere zucken mit dem Schultern.


    Immer noch wütend dreht er sich erneut um und hat gut Lust diese Ignoranten da Oben in kleine Stücke zu filetieren. ... "Ich glaube es ja nicht. Jetzt sperren die mich hier zu den Haustieren und dann schießen die die Tür ab!"... "Die Tür ist nicht abgeschlossen. Nur der Knopf auf dieser Seite ist defekt." ... "*ätz* Ach und was ändert das? Kommt man von innen raus? HMMM??" ... "Klar. man nutzt einfach sein Implantat und befielt der Tür zu öffnen. Von aussen ist der Knopf ja auch kaputt." ... "Welches Implatat?" ... Inzwischen doch etwas misstrauisch geworden dreht er sich zu dem Dutzend Katzern und Houndern um, welche ihn alle erwartungsvoll angucken. ... "Und mit wem rede ich da gerade?" ... Vier Katzer deuten auf einen Fünften mit goldgelbem Fell und einer Bloden Mähne. ... "Das ist der Schwätzer. Wir sind da nicht so." Sagen diese dann noch.



  • [Fortsetzung]


    Als Schagraulyn aus der Saphire Hawk aussteigt ist diese wie üblich ziemlich ramponiert und ein halbes dutzend Mülleimer große Reparatur-Robotter rollen heran um die schlimmsten Schäden in der Struktur zu reparieren. Sie ist Müde, hat Kopfschmerzen und ihr Mund schmeckt nach Eisen. Kein guter Moment um sie an zu sprechen. Der menschliche Tech, der die robotter fernlenkt schaut sie nur fragend an. Er kennt diesen Ausdruck im Gesicht. Kriegsmüdigkeit. Es hat etwas gedauert, dies auch in den Gesichtern von Katzern zu erkennen, aber inzwischen kann er das ganz gut. Sie hebt den Arm und streckt den Daumen nach oben, bevor sie gedankenverloren Richtung Kantiene trottet. Es ist ihr so egal wer sie dabei sieht. Inzwischen kennt doch jeder aktive Privateer die neuen Haustiere.


    An der Theke steht ein Hounder mit Braunschwarzweiß geflekctem Fell, der ihr ungefragt zwei Becher füllt. Im ersten ist Vanillemilch mit Erdbeeren und etwas Sahne. Im Zweiten ist ein dunkles starkes Bier. Dabei wuffzt er kurz. ... #Keine Ahnung was du damit sagen willst, aber ich trinks trotzdem.# ... Zuerst stürzt sie das Bier herunter, hält sich an der Theke fest und wartet mit geschlossenen augen, bis das Gesöff im Magen angekommen ist und den Knoten der Übelkeit auflöst. Dann öffnet sie die augen wieder vorsichtig, greift sich das andere Glas, sowie ein Syntho-geflügel-Sandwich und geht zu einem der kleinen tische, welche nur wenig beschädigt sind und setzt sich. Nach rund fünf Minuten kann sie dann sogar einmal abbeißen und einen Schluck trinken. Danach geht es langsam besser. Mehrere Howling-Moons versuchen ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, doch sie klappt einfach die Ohren zu und zeigt, dass sie nicht gestört werden will. Seit dem sie vor drei Tagen einen Ausraster hatte, weil immer alle und sofort was von ihr wollten kriegt sie diese Ruhe jetzt inzwischen auch.


    Zu viel kampf, zu viele Drogen und zu wenig Schlaf. Leurenz hatte ihr schon zweimal eine Gelbe Karte gesagt. ... #Als wenn das irgend etwas ändern würde.# ... Doch wenigstens versuchte der Anzug sie während der Einsätze zu entgiften. Das war früher anders gewesen. Nach einer Viertelstunde, in der sie mehr oder weniger umlungert wurde, ohne das sie jemand wagt an zu sprechen, oder in ihre Nähe zu kommen seufzt sie einmal, hebt die Ohren und schaut sich missmutig um. ... "*gereizt*Was ist los?" ... "hirhirhir... du hast Besuch."


  • [Fortsetzung]


    "Ich habe Besuch? *ohrenaufstell* Pappa ist da?" ... "*veblüfft* Das ist dein Pappa???? So wirklich ähnlich sieht er dir aber nicht!" ... "*kichernd* ich bin ja auch adoptiert. Wo ist er?" ... "Im Aufenthaltsraum." ... mit deutlich besserer Laune erhebt sich Schagraulyn und luft in leichtem Dauerlauf los, was in dem schweren Anzug eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Rhinozerus auf dem Weg zur Tränke hat. ... *klonk klonk klonk klonk* ... Die Tür öffnet sich recht langsam , also ruft sie schon bevor sie durch die Tür kommt... "Mauuuuoooonz Paaappaaaaaa!"


    Die Gespräche im Raum verstummen und Nach ein paar Sekunden Stille beginnt verhaltenes Kichern. ... "Der blaue Flugteppich ist der Pappa vom Kommander???" ... Die Frage ist leise, aber nicht leise genug. Also bleibt sie stehen und sieht sich um. ..#Katzer, Katzer, katzer, Hounder, Katzer, blauer Katzer???? Moment DEN KENNE ICH DOCH?!?# ... Derweil dreht sich der blauweiß getiegerte Raumfahrer langsam um und schaut sie irritiert an. Erst will er sich wieder umdrehen, doch dann hält er inne. ... "Sagt mal ist das Kommander Schagraulyn von Zoff?"


    "Also wenn das nicht Komander schagraulyn von Nennhob ist, dann ist das Komander Schagraulyn van Zoff... Ja. Die kann man beide so schwer auseinander halten *spott*." ... Microfan hebt eine Augenbrauhe und schaut die relativ zierliche Katzerin an, welche in einem Anzug steckt , der eher zu einem muskulösen Raummarine mit etwas Fettleibigkeit passen würde. ... "DU WARST DAS MIT DEM RUMSPPRINGEN AUF LANDENDEN RAUMSCHIFFEN????"


    Überraschung und Freude den blauweissen Fellknuddel wieder zu sehen ringt mit der Enttäuschung keinen Andy zu sehen. ... "Was machst du hier? *Finger heb und Kreis andeutet* und .. was machst du hier? *mit dem kreisenden auf den Boden deutet.* " ... "*räuspern* Ich bin hier um euch im Kampf gegen diese Verbrecher der Cauac-Resistenz bei zu stehen." ... "Hei Kommander... der kann auch tolle Geschichten erzählen... können wir den behalten?"

  • [Fortsetzung]


    Sie kneift die Augen ein wenig zu, dann bildet sich ein Grinsen um ihre Fangzähne. ... "Ihn behalten? *spott* Dann müsst ihr ihn auch sauber halte." ... Dem Katzerähnlihen Fremdwesen stechen seine blauweissen Haare zu Berge und er faucht beim Aufspringen. ... "FRECHHEIT! ICH BIN KEIN TIER!!!?!" ... Erst danach bemerkt er das breite Grinsen, welches durch die Reihen seiner Zuhöhrer geht. Mit einem tiefen Athemzug plustert er sich auf. .. "Aber wenn DU mit mir zusammen baden willst ließe sich das einrichten. harharhar."


    Schagraulyn hebt die linke Augenbrauhe. ... "Ah ja... du willst mir ja nur mit deinem Farbigen Fell und deinem buschigen Schwanz imponieren. Aber da kann ich mithalten. Meiner ist beweglicher!" ... "Beweisen. hrhrrrhrr." ... Schagraulyn fühlt sich herausgefordert, obwohl sie genau merkt wie sie gefoppt wird. ... #Rückzug oder Frontalangriff?# ... "Also gut duschen! Aber nur angucken... nicht anfassen!" ... Mit einer gewissen Zufriedenheit bemerkt sie wie Microfans geprahlte Pascha-Manier etwas bröckelt. Er hätte wohl nicht damit gerechnet, dass sie dazu ja sagt.


    Um die Initiative nicht zu verlieren geht sie mit stolz erhobenem Haupt vor in Richtung Dusche, bleibt draussen vor der Tür stehen und klettert aus dem Anzug. Aus den Augenwinkeln kann sie sehen, wie der Raumfahrer etwas irritiert ist, als sie nur von Fell bekleidet heraus kommt und sich erst einmal reckt und streckt. Als sie sich dann noch mit ihrem recht langen Schwanz am eigenen Hals kratzt, als würde es sie dort jucken, blinzelt er zwei mal. ... "Was jetzt? kommst du?" ... Ein dutzendfaches "JA!" echo durch den Saal und die ganze Bande springt auf um in den Duschraum zu eilen. ... #Ihr hinterlistigen.... grrrrrrr ... Na gut. zur Not verhaue ich euch alle." ... Dann betritt auch sie den Duschraum. Microfan benötigt noch eine gute Minute um seinen Anzug ab zu legen und auch durch die Tür zu schreiten, hinter der Lachen, Schreien, Fauchen und andere Tierlaute zu vernehmen sind.


  • [Zwischenspiel]


    Major Briller sitzt in seinem Büro und trinkt einen Schluck Syntho-Whisky, bevor er auf den Knopf für das Annehmen der Komunikation drückt. Auf dem Bildschirm erscheint ein Symbol. Es ist eine Stilisierte ASP in weißen Strichen auf einem schwarzen Sternennebel. Die Flächen sind in unterschiedlichen Farben ausgefüllt. Daher sieht es sogar recht bunt aus. Unter dem Symbol steht in blassgrauer und nur schlecht zu erkennender Schrift "DEEPSPACE PRIVATEERS" Briller runzelt die Stirn. Bisher hatte er nichts davon gehört, dass diese Deepspace Privateers Ein Logo hätten. Danach flammt die Schrifft auf, wie ein Sonnenaufgang dreier Sonnen. Mitte gelb, links rot, rechts hellblau. Dann hört er eine fast freundliche Stimme. ... "Diepspäiss Preiwätiers. Die verschlüsselte Verbindung steht jetzt und ich leite sie weiter." ... Briller merkt, dass er den Athem angehalten hat und athmet einmal durch und wappnet sich auf das Kommende.


    Kurz darauf wird das Bild durchsichtig und er sieht den Oberkörper eines Menschen in einer Uniform. Der Mann scheint älter zu sein und die Augen haben die Blässe eines Raumfahrers der in zu viele Sonnen gesehen hat. Die Uniform hat ähnichkeiten mit einer Raumoffiziers-Uniform der Konförderation. Das Gegenüber sitzt anscheinend auf dem Platenten, denn es ist eine Zeltwand zu erkennen.


    "Also gut, Brennhauser, sagen sie ihr Sprüchlein." ... Briller schluckt bevor er antwortet. ... "Tut mir leid Sir, aber Präsident Brennhauser ist verstorben. Derzeit führe ich seine Arbeit weiter. *seufzt* Major Briller ist mein Name und ich möchte über Frieden verhandeln." ... "Es gibt so etwas wie Frieden nicht. Wir beginnen keinen Krieg, aber wir beenden ihn. Ihre Fraktion hätte überlegen sollen ob sie uns überfällt wie Piraten, weil sie denkt wir währen kriegsunfähige Händler." ... "Warten sie. Ich weiß, dass es Fehler gab und wenn Präsident Brennhauser nicht einem Attentat zum Opfer gefallen währe, würde der Krieg auch noch weitergehen. Wir haben alle Kampfpiloten und Soldaten zurrück gerufen und verbarrikadieren uns. So etwas kann man lange aushalten." ... "Nicht gegen uns."


    "Ich weiß, dass sie uns viel gekostet haben und dass ein weiterer Kampf verlustreich für beide Seiten würde. Bisher haben sie gegen die zweite Garde gekämpft. Rekruten, Wachmänner, Scherrifs und Polizisten. Aber von jetzt an werden echte Soldaten im Einsatz sein. Sowohl eigene, als auch angeheuerte Söldner. Egal ob sie gewinnen weil uns das Geld ausgeht oder nicht. sie werden einen Blutzoll zahlen den sie genauso wenig wollen wie ich. Aber es besteht die Möglichkeit dass sie Siegen ohne alles zu zerstören." ... "Mir ist die Zerstörung egal. Wir werden ein Exzempel an euch statuieren. Eines bei dem jede Raiderfraktion es sich zehnmal überlegt, ob sie Streit mit uns will." ... Briller beginnt der Schweiß den Nacken herunter zu laufen. ... "Warten Sie... Wenn der Krieg weiter geht, werden sie gute Männer verlieren und an Macht einbüßen. Das wird mehr zählen als ein noch so grandioser Sieg über uns. andere Fraktionen werden sich wie Geier auf sie stürzen. Denken sie darüber nach. Überlegen sie, was sie wirklich wollen." ... Das Gegenüber starrt ihn an und schweigt eine Weile. ... "Ich rufe in einer Stunde zurrück. Mal sehen was mein Stab darüber denkt." ... Mit einem Klicken erscheint wieder das Symbol, bis Briller es weg drückt und in seinem Stuhl zusammen sinkt.


    Ein paar Lichtsekunden entfernt sinkt jemand anderes zurrück in die Pilotenliege seiner ASP. Das Gesicht ist schweißgebadet und sieht dem Mann aus der nahricht sehr ähnlich. Von rechts hört er ein gurrendes Lachen und eine Imitation seiner Stimme. ... "Wir beginnen keinen Krieg, aber wir beenden ihn. *Lachen* Schatz wo hast du denn den Satz her?" ... "*brummel* Aus irgend einem alten Buch. Ich fand ihn damals ziemlich stark." ... "Oh ja, das ist er wohl auch. Aber wenn du nicht die Holomaskerade genutzt hättest, hätte der Major wohl kein Wort geglaubt." ... "Ja, aber ich war nicht drauf vorbereitet. Ich dachte die wollten uns nur darüber informieren, dass sie jetzt die finale Schlacht beginnen. Dann währen wir am Ende gewesen. Sie haben wirklich zu viele erfahrene Soldaten und Kampfpiloten. Bisher waren die nur auf Patroullie wegen Piraten bis jetzt. Wenn die in den Einsatz kommen ist bald Ende mit unseren Reserven. Schon jetzt ist es knapp." ... "Also nehmen wir den Vorschlag an?" ... "Um Himmels willen ja. Sie sollen nur nicht wissen wie sehr wir den Krieg beenden wollen."


    Ein paar Sekunden schaut Andrea ihren Mann an, dann beugt sie sich herüber und küßt ihn. ... "Danke."


  • [Zwischenspiel]


    Juan sieht wütend aus und er trägt seine Lackierte Uniform mit dem schwarzen Totenschädel auf orangem Grund. Ralf wirft ihm immer wieder einen Seitenblick zu und versucht ihn auf zu muntern. ... "Hei, die mögen uns ja entmilitarisieren und unsere Schiffe einziehen, aber deren Techniker werden Wochen brauchen alle lockeren Schrauben zu finden." ... "Scheisse es dürfte nicht so laufen! Wir haben uns Jahrelang den Arsch aufgerissen und jetzt sollen wir plötzlich die Piraten sein?" ... "Ja, aber die werden sich selbst clonen müssen, wenn sie hier bestehen wollen. Ich werde nicht um meinen Job zu behalten bei diesen Arschgeigen anfangen. Das macht keiner vom Schwarzen Tod-Schwadron." ... An der Wand des Hangars ist ein Holo-Bildschirm zu erkennen auf dem eine kleine Flotte von Schiffen angeflogen kommt. Vorne fliegt eine lila schillernde Cobra, dahinter eine blaue ASP neben einer blaurotweissen Type 10 mit extra ausladenden Flügeln. Dahinter fliegen noch eine rotschwarze Viper und eine braunrostrote Sidewinder.


    "Da fliegen sie. Wir sollten sie in die Station einfliegen lassen und dann dort zerstören. Keiner von denen kriegt das mit der Drehung rechtzeitig hin." ... "Sei still. Das die da sind bedeutet, dass der Krieg vorbei ist." ... "Ja genau und das ist das Problem! Wir hätten gewonnen und die aus dem All gewischt!" ... "Was ist los mit dir? Du bist hier auf ner Friedensparty." ... "Verdammt die haben Kyler niedergemtzelt. ein kleines Wunder, dass sein Arm geheilt werden kann. Ich werde noch Jahrelang auf nem Bauernhof Schuften müssen um die Rechnung bezahlen zu können." ... "Das Hammerfall Desaster?" ... "Ja. Er ... er hatte keine Chance. Die haben vorher jede Verstärkung weggelockt" ... "Arschlöcher!"


    Die Flotille bleibt vor der Station stehen und geht in Warteposition. Nur die Lila-Leuchte Cobra fliegt weiter. ... "Die trauen uns nicht." ... "Sieht so aus." ... "Wen werden die schicken?" ... "Den entbehrlichsten Piloten, den sie haben." ... Die Cobra fliegt gemütlich hinein, nimmt Kurs auf das große Landefeld und scannt dort die Gegend, bevor es am Rande der Plattform landet. ... "Genug Platz für die anderen. die wollen wohl alle hier landen. Direkt vor unserer Nase." ... "Hei Juan, siehst du den Rekruiter dort? Der ist so dreist seine Klapptisch hier auf zu bauen. Die wollen wohl sehen wie weich wir sind. *lachen* die verwechseln uns mit den Typen der Gildenführung." ... Die Cobra senkt sich langsam und sogar etwas wackelig herunter. So als ob kein Landecomputer genutzt würde.


    "Gattlings und Salvenlaser. Das ist eher eine mittelmäßige Bewaffnung. Die zerlege ich in einer Minute." ... "Warum so lange?" ... "Wegen der Panzerung. Die scheint ziemlich dick zu sein." ... "Das Ding hat Raiderstacheln. Soll wohl gefährlich aussehen." ... "Oder das Scannen des Types verlangsamen. Diese Modifikation bringt rund fünfzig Prozent mehr Aufwand beim identifizieren. Moment.. schau dir diese Stacheln mal genauer an. Da sehe ich kleine Mündungen. Fast so, als währen da kleine Waffen installiert. Infanterie-Waffen." ... "Du hast recht. Das ist wirklich nen Piratenschiff. Wenn es losfeuert, kann uns das komplett niedermähen. Wir müssen die anderen Warnen!" ... "Halt! Dachtest du wirklich, das die hier in ner unbewaffnete Ddolphin landen? Das ist deren Wachhund. Entspann dich!" ... Juan ist sichtlich nervös, als das Schiff aufsetzt, aber nicht herunter schaltet. An dem Tonfall der anderen Piloten kann er erkennen, dass diesen kleine Zustazbewaffnung von einem dutzend Laserkarabienern aufgefallen ist. ... "Das Schiff merke ich mir."


    Die Heckrampe zur Schleuse fährt herunter. So wie das Schiff steht ist sie auf der anderen Seite der Cobra . schwere Schritte sind zu höhren und dann tauchen drei unbewaffnete Rauminfanteristen ohne Waffen auf. Sie gehen um das Schiffe herum und kommen auf die Männer und Frauen zu, welche Aufstellung genommen haben. Ihre Helme sind offensichtlich unverspiegelt und Juan erkennt zwei recht hübsche junge Männer und ein Frauengesicht. ... "So bullig wie die ist hat die bestimmt ihre Titten Tätowiert. Deep-Space Privacy. *Lachen*" ... Juan wirft Ralf einen Blick zu und schüttelt dann kurz den Kopf. ... "Scheisse. Kyler hat mir von den Anzügen erzählt, als ich ihn besucht habe. Die sind immun gegen ne IL-34. Einer von denen ist durch die Tür gesprungen, hat Feuer kassiert und mit zwei Laserklingen meinen Bruder und seine drei Kameraden niedergemetzelt, bevor die anderen rein kamen. Er meint, das seien Cyborgs oder Geno-Männer." ... "Du meinst diese .. Lass dein Kind ein besserer Mensch sein Scheiss?" ... "Genau sowas."


    Die drei Fremden sehen sich um, als würde das alles ihnen gehören und schauen sogar in die Kisten mit den Pulselaser-Karabienern. Dann gehen sie an den in lässiger formation stehenden Cauac-Resistenz Ploten vorbei und schauen sie freundlich grinsend an, als währen es Moddels auf einer Unterwäsche-schau. Juan steigt die Galle langsam vom Magen her hoch. Aber er reißt sich zusammen. Noch darf niemand etwas merken.


    Plötzlich springt ihn die Frau in dem Anzug an, tritt ihm die Füße weg und drückt ihn auf den Boden, bevor er überhaupt weiß wie ihm geschiet. Dann greift sie an seinen Rücken und reißt das Emblem ab. Etliche andere gehen in Kampfstellung und verfluchen den Offizier, der ihnen ihre Waffen abgenommen hat. ... "Oh, Tschuldigung, war wohl nur ein Spielzeug." ... Es knirscht, als der Handschuh die RD-7A2 welche auf seinem Rücken versteckt war einhändig zerbricht. Dann zieht ihn die andere Hand mit einem Ruck wieder auf die Füße, die ihn an seinem eigenen Körpergewicht zweifeln läßt. ... "Wir gehen nacher in nen Spielzeug-Laden und kaufen dir ne neue." ... Dann dreht sie sich um und geht weiter. Juans Mund ist trocken, als er auf die zerquetschten Überreste der Gyrojet-Pistole schaut. Ralf ist käseweiß und scheint kurz vor einer Ohnmacht zu stehen.


    Der Mann rechts von ihnen hebt seinen Unterarm vor den Helm und spricht anscheinend in einen Komunikator. ... "Landezone gesichert Sir. Die Teiptenn kann landen." ... Eine Antwort ist nicht zu höhren. Ralf fasst seinen Freund an die Schulter. ... "Verdammt, was war denn dass?" ... "Keine Ahnung, aber ich hatte da radarschluckende Folie drüber." ... "Wen zur Hölle wolltest du denn erschießen?" ... "Den Boss. den General, egal wen. Sie sind alle Schuldig." ... "Mach jetzt bloß keinen Unsinn. Ich denke nicht, dass sie die entbehrlichsten geschickt haben, sondern jene, welche uns aufmischen wenn wir aufmucken." ... Juan wirft seinem Freund einen kurzen Blick zu. Dann einen in die Runde. Zwanzig Schwarzer Tod Schwadroneure und runde vierhundert Polizisten und die sollen mit nur drei dicken Raummarienes nicht fertig werden? ... "Du hast recht... wir sind entwaffnet. Wenn ich was anfange beginnt das Schiff an zu feuern."


    Das große Schiff gleitet durch den Schlitz. Es sind nur wenige Meter platz. Selbst eine Sidewinder würde vermutlich nicht mehr mit hindurch passen. Die anderen kleinen Schiffe fliegen danach mit hinein und gleiten wie zu einem Ballet synchronisiert in Formation nebenher. Dann senken auch sie sich auf das ziemlich voll werdenden Landefeld. Das große Kanonenboot ist das einzigste, welches die Maschienen abschaltet und dann noch etliche große Kontainer abläd. Die anderen bleiben einsatzbereit. Die untere Mannschleuse öffnet sich und ein dutzend Infanteristen in unterschiedlichen Uniformen und Rüstungen, sowie vier leichbekleidete Katzer in Hawai-Hemden und Schorts treten heraus. Alle Raumanzüge sind noch geschlossen und auf Verspiegelung gestellt. Während die unbewaffneten schweren Anzüge wie Wachen am Rand stehen, gehen die anderen zu den Kontainern und tippen Öffnungscodes ein.


    "Die haben ihre Soldaten in Frachtkontainer gestopft. Wenn wir das Schiff im Anflug abgeschossen hätten, hätten wir ihrer Armee das Rückrat gebrochen!" ... "Ja, aber ...." ... Ralf verstummt ... "Was ist?" ... "Das... ist Cindy!" ... "Wer ?" ... "Cindy... sie ist bei Hammerfall an Fort Sands abgeschossen worden. Über Funk kam noch das Bersten ihrer Cocpitscheibe und ihre Todesschreie. Man hat später nur ausgebrannte Trümmer gefunden. Ihre Raketen-Magazine sind Explodiert." ... "Wer sind die anderen?" ... "Dort das sind die Mailänderbrüder. Die waren in Fort Sands staioniert." ... "Aber dort waren doch angeblich nur Leichen." ... Juan hält sich fest und seine Hand verkrapft sich um den Ärmel seines Freundes. ... "Krugers-Patroullie... angeblich tot." ... "Scheisse, die haben Gefangene gemacht." ... "Nein, schau genau hin. Etliche haben neues Plastfleisch. Die haben Verwundete aufgelesen und operiert."


    Dann geht Juan auf die Knie und hält die Hände vor den Mund während ihm Tränen die Wangen herunter laufen. Er starrt dabei auf eine Junge Frau mit rotem Haar, welche in einem geflickten Raumanzug des Schwarzen Tod Schwadrones aus einem der Kontainer humpelt.

  • [Fortsetzung]


    Sie steht neben ihrer Ruby Hawk und läßt ihre Sensoren laufen. Ein paar Tränen rinnen ihr heimlich die Wangen herunter. Natürlich war klar gewesen, dass es emotional werden würde, aber dass sie sich nicht dagegen wappnen kann ist neu. So ist es wohl ganz gut, dass ihr Helm nur ein Holobild zeigt, welches eine hübsche lächelnde Menschenfrau zeigt.


    #Oh mann, da heulen angebliche harte Kerle wie kleine Kinder. UND ICH HEUL MIT! ... das dürfen die anderen auf keinen Fall mitkriegen. Die halten mich noch für nen liebes Kuschelkätzchen. Reiß dich zusammen Schagraulyn. Du bist eine harte Howling-Moon-Komandantin. Gefährlich, ein Alptraum auf zwei Beinen!# ... *sniff* ... "Komander, haben sie was gesagt?" ... "*knurrig* Negahtiv. mir juckt nur die Nase!" ... "Sir, jawohl Mam."


    Sie kann sehen wie Murrhart und Zarfolon mit den anderen Katzern sich einen Spaß daraus machen zwischen den Cauac-Resitenz Soldaten herum zu tollen und diese zu necken. Ansonsten ist die ganze Aktion zu einem Alptraum für Bodyguards geworden. Alles läuft durcheinander, keiner hält sich an irgedwelche Absperrungen und irgendwo im Gewühle ist Andy. Dann ertönt ein Summen aus dem Lautsprecher der ASP. Der Beginn der Ansprache von Kanzler Lenni Orr. Demjenigen, der die Deepspace Privateers öffentlich vertreten wird von jetzt an. ... #Na hoffentlich merkt keiner, dass das ein Schauspieler ist. Das währe jetzt wirklich peinlich.#


    "Erst einmal Ruhe bitte. Ich weiß, das ist der emotionalste Tag in ihrem Leben und das Letzte was sie jetzt höhren wollen ist ein Politiker, der Reden schwingt. Aber es ist auch der erste Tag vom Rest ihres Lebens und gerade jetzt entscheidet sich, in welche Richtung es geht." ... langsam wird es stiller auf dem Platz und etliche schauen inzwischen auf das Holobild eines Mannes in einem Anzug, wie ihn ein Geschäftsmann tragen würde. Grün mit dem Samteffekt, der ihn teilweise je nach Sichtwinkel schwarz aussehen läßt. Sein kurzes weißes Haar umrahmt ein vertrauenserweckendes älteres Gesicht. So eins, wie man es bei einem guten Fernsehonkel erwarten würde und nicht bei dem härtesten General des Sonnensystemes. ... "Ich stelle mich einmal vor. Ich bin Kanzler Lenni Orr von den Deep-Space-Privateers." ... also kein General ... "Damit bin ich hier im Cauac System für die Zukunft zuständig. Was nicht heißt, das ich alles entscheide. Ich erkläre Ihnen allen kurz unseren Aufbau." ... Jetzt schauen fast alle zu dem Holo-Bild.


    "Als erstes sollten sie wissen, dass wir eine Raumfahrer-Gilde sind. So etwas wie die Übernahme eines Sonnen-Systemes gehört eigentlich nicht zu unserem Tagesgeschäft. Wir bestehen aus Selbstständigen Raumschiff-Komandeuren, welche eigenständig und auf eigene Rechnung fliegen. Jeder von denen entscheidet selbst, wie und in welchem Umfang er die Gilde unterstützt. Es sind also alles Freiwillige. Der Grund warum wir die Angriffe so schnell und auch zugegebenermaßen brutal zurrück schlagen konnten ist, das etwa jeder Zehnte aus irgendwelchen Militärs stammt und immer noch kämpfen kann, egal wie groß sein Bauchladen oder sein Kuschelbär ist. Der Rest hat eher rudimentäre Kampfausbildung erhalten wie man sie sich aneignet, wenn man gegen Piraten kämpft."


    "Es gibt einen Rat der Kapitäne, welcher Entscheidungen trifft, welche Tragweite haben. Es ist geheim welcher Privateer dazu gehört und wer nicht. Der Rat entscheidet, wer dazu berufen wird. Ich selbst gehöhre nicht dazu, denn ich kann keine Raumschiffe fliegen oder mich mit einem Sturmgewehr durch eine Gefechtszone kämpfen. Aber der Rat hat mich ausgewählt, weil ich Erfahrungen in Bürokratie und Wirtschaft habe. Dazu einen für uns alle wichtigen Ehrenkodex und ein paar Freunde, welche mir helfen werden. Von jetzt an bin ich der Kommander von Cauac und nur dem Rat der Gilde Rechentschafft schuldig. "


    "Meine erste Entscheidung war es, nicht irgendwelche Soldaten oder Söldner mit dem Schutz zu beauftragen sondern gezielt diejenigen an zu sprechen, welche das System kennen und bisher einen guten Job gemacht haben. Ich weiß, dass es sie schmerzt, dass sie als Piraten entmilitarisiert wurden. Aber denken sie einmal daran wieviele ihrer Kameraden forderten diese Schiffe hier ab zu schießen. Ein Schiff unter Parlamentärs-Flagge. Und wen hätten sie damit getötet? Freunde, Verwandte... all jene die ihre alte Gilde aufgegeben hatte und an deren Tod sie schuldig war. Nicht Verwundung, sondern Tod! Wir haben etwa drei viertel derjenigen die heute zu ihnen zurrück gekehrt sind operiert weil sie in Rettungscryo waren. Diese Schiffe an zu greifen währe ein erneuter Akt der Piraterie gewesen."


    "Ich mache Ihnen keinen Vorwurf. Aber seien sie sich klar darüber, dass ihre Gilde sie belogen hatte, damit sie tun was sie wollen, selbst wenn es verachtenswert ist. Und viele von Ihnen haben das dann auch getan. Die Deep-Space-Privateers sind da etwas anders drauf. Wenn sie zu uns kommen um erneut die Waffe zum Schutze anderer in die Hand zu nehmen, dann erwarten wir von jedem, dass er von nun an Ehrenhaft ist. Sich Gedanken darüber macht was und warum er es tut und dies mit einem Gelöbnis im Herzen, welches eines Ritters würdig ist. Wir werden nicht jeden nehmen, aber JEDER kann einer von uns werden, wenn er dies wirklich will."


    "An all jene, welche meinen Cauac sei jetzt im Moment schutzlos. Diejenigen Krieger, welche hier gesiegt haben werden in ein friedliches Leben zurrück kehren. Sie werden Händler, Forscher und Prospektoren sein. Und an dem Tag an denen wir sie wieder brauchen werden sie erneut ihre versteckten Kisten mit all den schmutzigen Tricks dutzender Kriege unter der Koje hervorziehen und jene mit einem Krieg überziehen, der seine gierigen Hände nach Cauac ausstreckt. Also sollte jeder der dieses tun möchte darüber nachdenken wie hoch der Preis dafür sein kann. Und jetzt frage ich alle Anwesenden. Wollt ihr wirklich eure Hände in die Taschen stecken und mit gesenktem Kopf nach Hause schleichen? ... Oder wollt ihr euch nicht lieber den Cauac-Deepspace Privateers anschließen?"


    Der Mann salutiert noch einmal so falsch wie es nur ein schauspielender Zivilist kann, dann wird das Symbol mit der ASP eingeblendet. Derjenige mit dem aufflammenden Schriftzug. ... #Uha der ist ja wirklich gut. wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich ihm das wirklich glauben.#




  • ENDE KAPITEL 2


    [ooc]


    Hi Freunde, leser, Kritiker und Mispieler.

    Wir haben jetzt wieder über 4300 Klicks und einen guten Moment für das Ende des zweiten Kapitles.

    Somit seit eingeladen am uns durch das Dritte Kapitel zu begleiten. Im Moment wird noch entschieden, wie es heißen wird und in welche Richtung es schwerpunktmäßig gehen wird. Derzeit stehen "Die Befriedung von Cauac", "Die Jagt nach Raffael" und "Verlorene Brüder." in der engeren Wahl.


    Vermutlich werde ich auch eine Zusammenfassung schreiben und hier anhängen. Vielleicht auch eine Namensliste der SCs und NSCs, die vermutlich noch mehrfach auftauchen. Dieser Beitrag kann also noch mehrfach editiert werden, je nachdem wie ich Zeit finde.


    SCs.:

    Schagraulyn van Zoff (Katzerin, Howling Moon, Lieblingsschiff Cobra MKIIIb *leuchtelila* Ruby Hawk)

    Andy Nennhob (Mensch, Ex Militär, Lieblingsschiff ASP-Explorer *weißblau* Blue Thunder)

    Andrea Nennhob (Menschin, Ex-Militär, Andys Frau, s.o. Kampfpilotin, Einzelkämpferin)

    Benni (Mensch, Lieblingschiff Corvette)

    Microfan (blauweißgetiegertes Fremdwesen Lieblingsschiff *blauweisse Tiegerstreifen* Anakonda)

    Battleopa (Mensch, alt, Lieblingsschiff *geflickt* Corvette)

    Atlan (Mensch alt, Lieblingsschiff * * Corvette)

    Rächerin Rhea (Menschin, Schiff *bunt* ASP-Scout )



    NSCs.:

    Raffael (Katzer, Howling Moon. Irrer Killer, Regeneriert auch ohne Anzug)

    Monroe (Mensch, Technotronics-Werkstatt Besitzer und Tech)

    George (Mensch Cyborg, Ex-Militär, Ex-Penner, bewacht Schagraulyns Hangar auf der McCandless-Station)

    Koh-Fih-Taim (Hounder, gehöhrt zu George)

    Murrhart (Katzer, Howling Moon, Infanterie, ruhig, groß und ein Frauenverführer. Rheas Copilot)

    Leurenz (Katzer, Howling Moon, Sanitäter mit Nano-Heilungs-Anzug)

    Zarfolon (Katzer, Howling Moon, Nahkämpfer, etwas kurzer Geduldsfaden)

    Grendel (Mensch-Cyborg, Ex-BWL Student, jetzt Großmaul und Kämpfer mit Cyberschwanz)

    Leutnand Gahlen (Mensch, etwas älterer Ex-Polizist, war Raffaels Gefangener)




    Orte.:

    Maya, früheres Einsatzgebiet mit Duffy Dock

    Cauac, derzeitiges Einsatzgebiet mit McCandless-Station

    Cauac Bodenfort. Ein im Boden versunkenes altes Schlachtschiff, welches sich als Bodenstation ausgiebt.


    ZUSAMMENFASSUNG.:

    Es beginnt mit einer Art Familienfeier auf der corvette von Battleopa, auf der Schagraulyn von andy der Familie vorgestellt wird. Es artet ein wenig aus, nachdem sie erst einen Schattenstripteese hin legt und dann mit nur in Fell gekleidet auf den Tisch springt, sie sich mit Grendel dem Barschlägercyborg anlegt und das Essen sich in eine Schlacht mit darauf folgender Wasserschlacht verwandelt.


    In der Zwischenzeit Mordet sich Raffael durch ein paar kolonien und zündet damit eine Kopfgeld Hexnjagt an, deren Ziel er ist. ein Polizei-Schiff findet die Basis, wird aber zerstört. Der Leutnand ist im Inneren verschwunden und die copilotin "blue" irrt verletzt durch die Geröllwüste, bis sie auf Murrhart, Leurenz und Zarfolon trifft, welche sie zuerst für den Killer hält. Sie wird bewusstlos gefangen genommen und in eine Kabiene gesperrt, um sie durch Psychologische Tricks aus zu horchen. Es beginnt aus dem Ruder zu laufen, als Schagraulyn sich beim kopfgeldscouten an gerade dieses Dorf anschleicht. Das Gefecht zwischen den drei Katzern und ihr ist knapp und wird eher duch einen Anzugsmod namens KUF entschiede. Die Als verstärkung anrückenden deepspace Privateers nehmen dann die drei Katzer und die Frau, welche sich Rächerin Rhea nennt gefangen.


    Als die Position der Basis von Raffael bekannt wird, entscheiden sich die DSP zum Angrif. Während dem Gefecht schleichen sich die drei Katzer und Schagraulyn, sowie mehrere Infanteristen in die Basis, welche sich als der Ort heraus stellt von dem Die Katzer vor einiger Zeit gestohlen wurden. Es ist ein im Sand vergrabenes altes Schlachtschiff. Raffael entkommt mit einigen anderen "Wahnsinnigen" und die DSP übernehmen das durch den Kampf beschädigte Schiff. Fast vierzig "Howling Moon Soldaten (also Katzer, Hounder, Drakos) werden gefangen genommen oder befreit (Ansichtssache) Diese akzeptieren Schagraulyn als angebliche Offizierin und Howling Moon Komander.


    Durch eine vermeintliche Ehrenschuld wird Leutnand Gahlen befreit und kehrt zur Cauac Resitenz zurrück und zettelt einen Gildenkrieg an. Da die DSP als unbekannt und ohne Macht gelten nimmt die CR sie zu anfang nicht ernst und erlebt eine Böse Überraschung nach der anderen. Sie setzen zu viele Rekruten und unerfahrene Komandeure ein, bis es zu spät ist und ihr Ruf schweren Schaden genommen hat. die Maßnahmen um die Kontrolle zurrück zu erlangen für zu einem Attentat auf den Präsidenten der CR und dessen Tod. Seon Co-Ceo will Verluste vermeiden und verhandelt eine Kapitulation. Als Sieger übernehmen die Deep space Privateers die Station McCandless und somit die Herrschafft in Cauac.