[RP-Roman] Warpstone II "Deepspace Privateers"

  • [Start Kapitel II]


    (ooc / Out of character)
    Wilkommen Freunde des Forumsromanes. Dies ist das zweite Kapitel. Das erste "Es beginnt mit Dunkelheit" hat jetzt ca 3000 Klicks und 10 Seiten. Eine Zusammenfassung findet sich zum Ende des letzten Kapitels beim Autoren-Nachwort.


    Es ist einerseits Schade, dass wenige den Mut fanden mit zu schreiben, denn das ist es wovon ein Forumsroman lebt, aber andererseits konnte ich mich da durchaus etwas austoben und Vorgeplante sachen problemloser umsetzen. Ich vertrage aber durchaus etwas mehr Schwierigkeitsgrad.


    Auch hier ist es wieder erlaubt mit zu schreiben. Haltet euch an die Regeln für Forums-Romane und alles ist gut. Z.B. nicht zu sehr in eine andere Figur eingreifen, keine SC töten, wenn man angreift, sondern denjenigen den Effekt beschreiben lassen. Auch Superkräfte haben ihre Nachteile usw. Grundsätzlich bleiben wir im E-D-Universum, wobei es durchaus erwünscht ist die teilweise trockenen und logisch nicht erklärbaren Spielregeln entweder im Roman zu umgehen, oder Pseudologischer Gründe dafür zu finden. Ach ja, Im Kapitel I gab es post Marker wie [Fortsetzung] [Zwischenspiel] [ooc] zu Begin eines jeden Posts. Bitte nutzt dies wenn ihr schreibt auch.


    Sollte es weiterhin so sein, das ca 20-40 Leser vom Typ ROM (Read Only Member) sich an der Geschichte erfreuen wollen, werde ich grundsätzlich die Geschichte weiter schreiben, wie einen Roman. Immerhin mag ich meine Kleine.

  • [Fortsetzung]


    Der Hangar ist erfüllt von dem Lärm arbeitender Robotter. Aus den Zehn, mit denen angefangen wurden sind vierzehn geworden. Sie arbeiten derzeit an zwei Schiffen. Einem ziemlich zerschossenen Type 6 Transporter und dem ersten von drei Sidewindern, welche unbeschädigt aussehen. Bei den Sidewindern arbeiten abe rnoch ein Handvoll Männer in schmutzligen fleckigen Overalls. Sie haben zwei SRV in Benutzung, welche mit einem aus Schrott gefertigten Kran bestückt sind statt der Geschütze. Diese heben die Module, welche aus und eingebaut werden. Die Motoren sind stark gedrossel um Unfälle zu vermeiden. Es stehen mehrere Holo-Planungs-Tische herum, auf denen die jeweiligen Umbauten eingetragen sind und welche die energie-Systeme überwachen. Diese sehen im Gegensatz zu vielen anderen Dingen neu gekauft aus.


    Schagraulyn hat die Ohren zugeklappt in ihrem geschlossenen Helm, um nicht vom Lärm überwältigt zu werden. Einer der Piloten im Arbeitsoverall erkennt sie wieder und winkt ihr zu. Mit einem freundlich lächelnden holo-Gesicht winkt sie zurrück, und geht auf die freiberuflichen Schrottsammler zu. ... "Hei wie gehts? Ihr baut die Seidweinder um?" ... "Hei, ja. bessere und leichtere Dee-Triebwerke. Höhere Geschwindigkeit, weniger Treibstoff-Verbrauch und größere Sprungreichweite. Es gibt da gut bezahlte Kurier-Missionen. Wenn wir die Sprungreichweite haben, können wir die annehmen." ... Der Junge Mann sieht begeister aus. Fast so, als würde er das große Geld schon in Händen halten. ... "Sag mal, bist du schonmal ins Gefecht geflogen? Oder hast ein FSA duell geprobt?" ... "Öhm nein? warum?" ... "Weil, die meisten dieser Missionen in Gefechtsschiffen geflogen werden, weil irgendjemand nicht will, dass diese Nachrichten ankommen. Ich fliege sowas und mich zieht keiner aus dem FSA, wenn ich da snicht will. Zumindest nicht in ner Cobra. Bei der Teip sieben hingegen... da ist das ganz schön knapp."


    Den jungen Piloten ist das Entsetzen an zu sehen. Mit Raumkampf hatten sie anscheinend nicht gerechnet gehabt. ... "Und was machen wir dann? Fracht fliegen lohnt sich nicht mit so wenig Frachtraum. Und mit den Kisten können wir gut über Planaten fahren und Wracks auplündern, aber dafür benötigen wir Techniker oder Robotter. Beides kostet viel Geld." ... Schagraulyn wartet ein Weilchen und tut so, als ob sie nachdenken würde, während sie innerlich ungeduldig ist mit ihrem Wunsch heraus zu platzen. ... "Also, naja, ihr könntet für mich fliegen. Mehr Scouten neben Einsammeln von Planetenerzen. Ihr würdet die Welten erkunden, kartographieren und bei den Kolonisten reinschauen und mit denen reden. Kleinfrachten fliegen und dergleichen. Was würdet ihr für euch pro Monat haben wollen und was für euer Schiff als Miete?"


    Die nächsten fünf Minuten wartet sie einfach ab, während die vier Männer und die eine Frau das für und wieder diskutieren. Dabei ist klar zu erkennen, dass diese Piloten keine ahnung vom Kaufmännischen haben, sondern nur einen sehr starken Optimismus. ... "Für jeden von uns fünfhundert credite pro Monat und für jedes Schiff nochmal tausend." ... "Und wie finanziert ihr Treibstoff und Reparaturen? Versicherung? Lackschäden? Verbesserte Module?" ... Die Diskussion geht weiter. Einige kleine Zwischenfragen verlängern das ganze noch weiter und erst nach rund einer Stunde hält Schagraulyn den Schrotter-Piloten ein Pad mit einem Vertrag hin, welchen sie schon seit gestern dabei hat. Der Inhalt stammt nicht von ihr, denn auch sie ist unsicher was Verträge angeht, aber der alte Monroe, der Hangar-Wart der Station, hatte ihr sehr geholfen etwas sinnvolles auf zu setzen. ... #Es ist ja so leicht klug zu wirken, wenn jemand anderes die Arbeit damit hatte.#


    Da der Vertrag deutlich bessere Entlohnung, Krankenversicherung, Reparaturen bei Monroe-Technotronics, eine Tank-Karte für die McCandless-Station im Cauac System und sowohl eine Grundmiete, als auch eine Einsatzmiete für die Sidewinder beinhaltet, als auch einen Passus, dass diese neu verhandelt wird, wenn das Schif fgewechselt wird, freuen sie sich wie kleine Kinder. ... "Ihr fliegt dann also für das Warpstone die Besorgungen und macht noch die Scout-Flüge. Jede Woche gibt es Flugtraining im Simulator und was andere Schiffe angeht, miete ich dann also einen Fluglehrer an." ... "Jear Määm.. wir sind sowas von dabei. Wir waren schon Deepspacer, bevor wir von ihnen davon erfahren haben, dass es sie gibt. Und das mit den Haustieren... völlig in ordnung. Wir kriegen die und bringen denen bei wie man Raumanzüge trägt." ... #Moment der hat das falsch verstanden. sie sollten wenn sie Haustiere haben wollen den bei bringen Raumanzüge zu tragen, jetzt meint er er müsse sich eins kaufen. Aber halt... vielleicht ist das eine gute Idee *zufrieden schnurrt*" ... "Was wie meinen sie Mäm?" ... Schagraulyn unterbricht sofort ihr Schnurren ... "Ach nichts, ihr kriegt das schon hin. Ich geh mal ins Büro und mache einen Anruf."


    Belustigt eilt sie zu dem Büro-Kontainer, in dem eine junge überfordert wirkende Frau sitzt, welche einen riesigen Stapel Datenchips neben sich liegen hat und einen großen Bildschirm vor sich in dem sie umständlich versucht Bauteile in ein Logistik-System ein zu tragen. Schagraulyn geht durch die hintere tür in die mini-Küche und aktiviert einen Kom-Kanal zur Ruby Hawkinklusiv einer Nachrichten-Weiterleitung. ... "Hei Boss... sag mal haben wir einen guten Fluglehrer in der Familie? Ich habe hier einige recht unerfahrene Neulinge, die Hilfe brauchen."

  • [Fortsetzung]


    "Ich denke Atlan wird dir da helfen können. Du wirst ihn nacher kennen lernen. Treffen wir uns in drei Stunden auf Daffy Dack." ... Das war Andys Antwort gewesen. Also hatte sie sich in die ruby Hawk gesetzt und war losgeflogen. Jetzt steht sie ohne diesen Raumanzug an der Eisdiele und hält einen Checkstick in der Hand und muss sich überlegen, wie sie diesem Eisverkäufer ohne Worte sagt, das sie eis will. ... "Verschwinde hier! du kriegst hier nichts geschenkt!" ... Der ansonsten so freundliche Mann kommt böse guckend auf sie zu. Ihr Fell stellt sich etwas auf und die Krallen ihrer Finger kommen schon ein paar Millimeter vor. ... #Nein Warte Schagraulyn, das geht auch anders.#


    Mit dem treuherzigsten Bettelblick zu dem sie fähig ist, schaut sie leicht geduckt von ten zu dem normalgroßen Mann auf, läßt ein Tränchen aus den Augen kullern und mauonzt kläglich. "Mooooooow.", Romano, der Eisverkäufer bleibt stehen und schaut ihr in die Augen. Schon nach wenigen Sekunden kann man sehen, wie seine gespielte Feindseeligkeit zusammenschmilzt wie Butter in der Pfanne. Sie öffnet die Augen zu einem großen hoffnungsvollen Blick und kommt mit dem kopf näher an ihn heran. ... "Moow?".... Er murmelt vor sich hin. "Nein, wenn ich die jetzt füttere kommt die immer wieder. Das darfst du nicht tun Romano. Das ist völlig falsch." ... sie geht den letzten Meter zu ihm, legt vorsichtig eine Hand auf seine, geht mit dem Kopf auf wenige Zentimeter heran und schaut ihm direkt und tief in die Augen. .... "Ach verdammt. ich werde mein Leben lang dafür büßen! Na gut. du kriegst was. Ich stelle dir ein Schälchen an den Hintereingang." ...


    #Jaaaa ich kriege was!!!# ... mit vor Freude strahlenden Augen dreht sie sich zu einem der Tische um, drückt auf die Taste für die Holo-Karte sucht kurz durch die Bilder und drückt dann auf das Holobild für "Pistazia Grande Vanillica" ... Hinter ihr fängt Romano an zu lachen. ... "Neineinein das wird keine Freifahrtkarte um mich aus zu plündern. Das ist nur für Menschen. Das kostet..." ... er verstummt, als Schagraulyn den Stick mit dem Geld auf den Leser legt und dann den Stick anguckt, als ob sie warten würde. ... "soso, du willst zahlen und weißt nicht wie das geht? Ach mädchen, das geht nicht. Dein Besitzer hat den Chip auf sich kodieren lassen. ... Oh nein, das ist ein ofener Stick mit hundert Maya-Dollarn. Na gut.. dann zeige ich dir das nochmal. ersteinmal musst du das eis fertig bestellen... entweder so in der grundversion, oder mit Änderungen. Sahne mit Crisp oder ganz ohne, statt vanille sauce gibt es auch Schoko, Eielikör und all das.. hast du da was dazu gewählt auf BESTÄTIGEN drücken. *Drückt* Dann stick da hinlegen und auf ABBUCHEN drücken *drückt* und schon fließt das Geld vom Stick zu mir und Romano wird sich geehrt fühlen dir genau das Eis zusammen zu stellen, was dich zu einer glücklichen Katzerin macht. Und du wartest hier."


    Schagraulyn schaut dem Man mit wackelnden Ohren hinterher. #Also gut... betrachten wir das als Spiel. je weniger sie denken ich verstehe ihre Technik, desto leichter habe ich es. Moment, was ist das?# ... Ihre Ohren drehen sich auf Rechts und fangen das quietschende Schreien eines kleinen Kindes auf, das mit erheblicher Geschwindigkeit auf sie zu läuft. #Spiiiiieeeleeeen *freu*# ... Mit dem Schwanz fängt sie das kind ohne hin zu sehen auf und konzentriert sich nur auf ihr Gehöhr. Die glucksenden Laute zeigen an, das der Junge sich wirklich freut. ... "Booooobiiiii." ... Die Mutter zu diesem Kind ist noch gut zwanzig Meter entfernt und kommt kopfschüttelnd näher. ... "Du sollst doch nicht weglaufen..." ... #Der ist nicht weg gelaufen, sondern der kam zu mir.# ... Schagraulyn schaut die Frau vorsichtig lächelnd an, während Bobby immer noch mit ihrem Schwanz balgt. ... "Bobby.. diese Katzerin gehört einer anderen Familie, die kannst du nicht einfach mit Beschlag belegen. Was mache ich denn wen ndie besitzerin zurrück kommt hmm?"


    Anscheinend stört sich Bobby überhauptnicht an dem was seine Mutter will. er hat ein bewegliches, weiches und felliges Spielzeug. Das ist einfach Imba. Er quietscht auf, als er von dem doch ziemlich beweglichen Schwanz einfach in die Luft gehoben und in den Armen seiner Mutter abgelegt wird. Diese ist ein wenig erstaunt. ... "Das ist aber lieb von dir. Du passt wohl Zuhause auf die Kinder auf. Deine Besitzerin ist bestimmt ziemlich stolz auf dich. Wir.. wir gehen dann jetzt einmal. Sonst ist er noch Tagelang quengelig." ... #Schaade... moment.# ... Die Katzerin dreht sich zum Tisch um, und greift mit dem Schwanz nach der Frau und wickelt ihn um ihren Hals. Sanft aber bestimmt und schiebt sie auf den Stuhl neben ihr. Ihre Hände legen sich auf das Bestell-holobild und sie wählt noch zwei weitere Eis aus, welche sie von ihrem Stick abbucht. Dann erst läßt sie die Frau los, welche sie ein wenig empört anguckt.


    "Also das ist ja... eigentlich sollte ich Zuhause Essen machen. Mein Mann kommt bald nach Hause von der Feldarbeit. Und das Eis da kostet mehr, als ich für das ganze Abendessen ausgeben kann. Das kann ich doch nicht annehmen." ... Aber der Schwanz spielt schon wieder mit Bobby, den sie auf den Armen hält und diese Quietscht vergnügt. Also bleibt sie doch sitzen. ... "Was ist das? eine Großbestellung von meiner Lieblingskatzerin?" ... Sie kann Romanos Stimme klar verstehen, trotz des Lärms der Station. Er steht noch innen inter der Theke und hat eine immer bessere Laune, während er die nächsten Becher zubereitet. Die Frau am Tisch hat große Schwierigkeiten ihre Verlegenheit zu verbergen und scheint ganz froh, dass nur wenige Passanten zu ihnen herüberschauen. Tatsächlich bleiben sogar zwei davon stehen, schauen auf den Chronometer und entscheiden, dass wohl noch Zeit für ein Eis ist.


    Die Zeit bis die drei eisbecher gebracht und wie bei einer langjährigen und geschätzten Kundin serviert werden vergehen wie im Flug. Da es recht umständlich wirkt, wie die Mutter versucht das Kind fest zu halten, es zu füttern und dabei selbst zu essen, greift sich Schagraulyn mit dem Schwanz einfach den Löffel und übernimmt da sFüttern. Bobby ist dabei folgsam wie wohl selten. Eine gute halbe Stunde genießt sie Eisessen und Erzählt bekommen. Das Leben als Agrar-Familie ist schwierig und diese Familie will wohl sich etwas Land auf der Welt kaufen. Das ist natürlich sehr teuer und die Hungersnot hat sie für fast ein Vierteljahr zurrück geworfen. Natürlich könnten sie auch wo anders hin gehen, aber dort ist der Boden schlecht und es gibt vermutlich Piraten, welche die halbe Ernte einfordern. Bevor Schagraulyn geht, schmugelt sie noch den Stick mit den verbliebenen neunzig Maya-Dollern in die Tasche der Frau.



  • [Fortsetzung]


    Andy und Andrea warten schon an der Blue Thunder, als Schagraulyn im Raumanzug den Hangar betritt. Sie tragen beide eher legere Straßenkleidung über einer Uniform. Die Waffen sind unter den Mänteln verdeckt. ... "Wir gehen übrigens zu Battleopa an Bord. Es ist die verbeulte Korvette in Hangar 11." ... Schagraulyn richtet die Ohren auf in ihrem Helm auf ... #Korvette. Das hört sich groß an.# ... "Okeee... bin ich so richtig angezogen oder muss ich nen Ballkleid tragen?" ... "Ballkleid währe toll, aber wir nehmen dich auch wie du bist." ... "Das ist aber lieb"


    Der Weg durch die Station führt einmal auf die andere Seite der Landbucht. Die Stations-Tram benötigt etwa sechs Minuten, da sie alle paar hundert Meter anhält. ... #Wir hätten auch ein Taxi nehmen können# ... Sie ist relativ voll, mit dutzenden von Dock-Arbeitern, denn es ist kurz vor Schichtwechsel. Die meisten sind schlecht gelaunt, noch etwas verschlafen und haben es eilig. Die beiden Nenhobs reden so belangloses Zeug, dass es schon fast auffällig ist. ... #Feuchtigkeit des Bodens während der Aussat? Sonneneinstrahlungsintensität? Mineralgehalt? Die erzählen sich aber nen ziemlichen Blödsinn. Bestimmt ist das eine Geheimsprache. aber wofür?#


    Sie hat immer noch nichts herausgefunden, als der Hangar 11 endlich in Sicht kommt. Das Tor öffnet ohne Protest und läßt die drei hinein. Es ist der normale große Abflughangar, wie er er für große Schiffe genutzt wird. Durch die Umgebungs-Luft-Filter dringt ein nicht zu identifizierender seltsamer Geruch. Die Korvette sieht wirklich ziemlich zerbeult aus. Der Lack scheint seit Jahren nicht mehr ausgebessert worden zu sein und an drei Stellen kann sie an der Panzerung tatsächlich # ROST????# erkennen. An der Schleusentür sitzt ein Typ mit blonden Haaren auf einem Klappstuhl, hat einen langen Stock mit einem Faden in einem Gestell stecken, dessen Ende in einem aufblasbaren Pool endet. Er trägt kurze Hosen und ein wirklich buntes Hemd, sowie eine Sonnenbrille und einen Strohhut. Neben dem Stuhl steht ein weitere klappstuhl mit einer unbenutzten Halterung und auf der anderen Seite ein Isolier-Tasche mit etlichen Getränkedosen. Erst beim näheren Hinsehen entpuppt sich der Angler als Androide. ... "Sie werden erwartet. Die Tür ist offen... Sie hingegen nicht. Bleiben sie also draussen, wenn sie mich nicht zu defensiven Aktionen veranlassen wollen." ... "Das ist Schagraulyn. Die gehört zur Familie." ... "Sie ist noch nicht eingescannt." ... #Du scannst mich nicht# ... "Ausserdem trägt sie weder eine Uniform, noch eine Militärische und damit fälschngssichere Eih-die." ... "Scann meinen Anzug, Rosthaufen." ... "Schäggy stop!" ... #Ach menno!?!# ... "Das ist Battleopas Haustier. Den machst du besser nicht kaputt." ... #*brummel* Wenn es sein muss.#


    "Hei Battleopa. ich habe jemand dabei, der seit kurzem zur Familie gehört. Sie ist neugierig und hat eine recht kurze Geduld, wenn sie diese nicht befriedigen kann." ... dabei grinst er sichtbar. Eine Lautsprecher-Ansage mit einem deutlich blechernden Nebenklang. ... "Michell, lass die rein. Diese Schäcky kriegt eine Sondergenehmigung." ... "Für wie lange Kätän?" ... "Sagen wir mal drei Tage." ... Während die beiden Nenhobs zur Schleuse gehen bleibt Schagraulyn stehen und schaut den Androiden konzentriert an.


    #Komputerverbindung zu dem Androiden aufbauen ... Hacking-log einklinken... Sicherheits-Zugang etablieren.... Verschlüsselung ermitteln ... Zugang zur Programmier-Ebene Nutzer... Datenfile mit temporärer Berechtigung suchen und nach Eintrag Sondergenehmigung suchen#" ... "Schäggi...?"... #Sondergenehmigung Schäggy hervorheben und Eintrag drei Tage identifizieren.... austauschen gegen drei Jahre...# ... "Schäggiiii lass den Androiden in ruhe." ... "klar. Sofort." ... #Komputer-Verbindung trennen.# ... mit einem deutlich besserem Gefühl geht sie breit grinsend auf die Korvette.

  • [Fortsetzung]


    Im Inneren sieht das Schiff etwas "unaufgeräumt" aus. Genauer gesagt ist es eher die Technik, welche an etlichen Stellen geflickt wurde und die Lösungen zum Umgehen von Problemen dann offenen Wartungsklappen und Abdeckungen benötigen. Besonders hervor stechen da der Tischventilator, welcher die Steuerbord-Schubdüsenkontrolle kühlt, oder auch das intravenöse Ölkännchen für die Türhydraulik der Manschafftsmesse. ... #Wenn ich das ganze Schiff durchsuche, lerne ich bestimmt eine ganze Menge über Technik und wie man es nicht tun sollte.# ... Es ist schwer zu unterscheiden, ob das Schiff einfach nur alt, schlecht gewartet, oder vor kurzem geentert wurde.


    Die Crew hingegen scheint da in deutlich besserem Zustand zu sein. Frisch gewaschen und mit sauber gestutztem Bart, oder sogar glatt raisert tragen sie neue und saubere grau-rote Uniformen, die vermutlich im Arbeitsaltag unpraktisch sind, weil sie zu wenig Taschen und Halterungen haben. Die Hände und Gesichter erzählen aber eine gänzlich andere Sprache, was den normalen Alltag angeht. Kleine Narben, Hautverfärbungen an frisch rasierten Stellen, ne behandelte lederne Haut und Schürfstellen. Der Dienst an Bord dürfte nicht zu den leichtesten des Universums gehöhren. Die meisten haben erkennbare Hauttransplantationen, wie sie nach größeren Gefechtsverletzungen notwendig werden und das meiste davon ist abgeheilt. ... #Bestimmt hat jeder von denen eine Waffe in der Koje liegen, die einen eigenen Namen hat.#


    Die Schiffsmesse wurde tiefengereinigt und ein Holztisch hinein gestellt, der mit verziertem Porzellan und Silberbesteck gedeckt ist. Fein geschliffene Gläser mit Piktogrammen von Waffen stehen neben mehreren Flaschen deren Flüssigkeiten Schagraulyn nur erahnen kann. Ein Mann mit ziemlich breiten Schultern und graublondem Bart und Haaren erwartet sie em Eingang und grinst, als er Andy und Andrea näher kommen sieht. ... #der ist aber auch nen schweren Raumanzug gewöhnt. diese Uniform scheint ihm aber ziemlich ungewohnt zu sein.# ... "Schön, dass ihr auch mal kommt. Wir warten hier schon seit einer Stunde auf euch." ... "Da wollte jemand im Balletkleid kommen, aber da waren noch Flecken drauf " ... spottet Andy. Der Mann schaut Andrea überrascht an. ... "Du hast ein Balletkleid?" ... "Natürlich... und in Tarnfarben für Kriegstänze" ... spottet diese. Dann fällt Battleopas Blick auf Schagraulyn.


    "Und das ist also eure neue Jägerpilotin?" ... "Jaa, und sie haben mich adoptiert!" ... Für ein paar Sekunden ist es still. Sogar die anderen in dem Raum sind Still. Erst jetzt kann Schagraulyn dort hinein schauen. Neben den Rund vier Schwarzroten Uniformen, kann sie noch ein rundes dutzend Menschen in sehr unterschiedlichen Monturen erkennen. Trotzdem wirkt die Messe so, als würden noch etliche andere erwartet. ... "Also gut, Missis Nennhob, dann legen sie mal ihren Anzug ab und setzen sie sich zu uns. Die meisten von denen Beissen nicht." ... #Das ist ein Versprechen, das ich nicht so ohne weiteres geben würde.# ... "Medizinische Schutzeinrichtung. Ich habe eine ernste Menschenhaar Alergie."


    "Keine Sorge, Battleopa, wenn sie ihre Medizin gekriegt hat, macht sie vermutlich noch einen Stripease." ... Schagraulyns Helm dreht sich zu Andy und schaut ihn an. ... #Ich soll alles geheim halten und dann hier nackig herumtanzen? Na mal sehen. Vielelicht finde ich hier ja eine Leinwand mit Hinterlichtbeleuchtung. dann ist die Spannung größer.#


    Als die beiden Explorer-Piloten den Raum betreten, gibt es ein Hallo von etlichen Seiten. #Die kennen sich anscheinend wirklich alle. Na mal sehen, wie die auf neue Familienmitglieder reagieren.# ... Der große Komander dieser Korvette hebt die Arme um wie üblich die eingetretenen Gäste an zu kündigen. ... "Unsere Far-Star-Piloten kennt ihr ja bestimmt alle. Oberst Nenhob und Leutnand Nenhob... und diesmal im Gefolge ihre etwas groß gewordene Tochter Schäcky Nenhob. *Kunstpause* Dazu will ich direkt sagen, dass mir soebend unser Oberst versprochen hat, dass sie sobald sie ihre Anti-Alergika Medikamente gegen Menschenhaar bekommen hat, sie für uns eine Striptease-Show dar bieten wird. Ich finde das sehr mutig von ihr. Also alle einmal Applauuusseee" ... tatsächlich fangen die meist männlichen Privateers an zu johlen und zu klatschen und sie steht so unvermittelt im Rampenlicht, das es ein kleiner Schock ist. währe sie nicht eine Katzerin, welche Aufmerksamkeit genießt, wie andere eine Massage, würde sie jetzt sofort stiften gehen.


    "Ihr wollt also einen Striptease von mir?" ... "joooo, mach mal kleine" ... "Also gut, ich will eine Papierwand, die von hinten beleuchtet ist... vier Meter breit und zwei Meter hoch. Das Licht soll auf eine Diskokugel leuchten, so dass es in allen Spektralfarben gespiegelt wird. Kriegt ihr das hin?" ... Andrea hält sich die Hand vor den Mund, wärend Andy versucht ernsthaft zu bleiben. ... "Jaaa klar.. kriegen wir hin... kann es auch ein dünnes Leinentuch sein?" ... #keine Ahnung, ich weiß ja nichtmal wie das mit dem Papier funktioniert.# ... "Probieren wir es aus."


    Tatsächlich hohlen mehrere Deepspace Privateers ihre Komunikatoren heraus und beginnen Zeug zu bestellen. Anscheinend will jeder das Ganze organisiert haben, bevor die junge hübsche Frau vor ihnen einen Rückzieher macht. Nur einer lehnt sich zurrück und schaut skeptisch Andy, Andrea und dann auch Schagraulyn an. ... #Der hat den Braten gerochen.... aber mal sehen, wie gut der im Raten ist.# ... In den nächsten Minuten wird ein Musik-Maker in den Raum gebracht, die Gläser erneut gefüllt und teilweise leer getrunken und tatsächlich eine milchige Wand aufgestellt, Die Disko-Kugel ist mehr ein glitzer-Zylinder von einem Halben Meter Höhe und die Beleuchtung kommt aus dem Inneren, aber es kommt ja nicht auf die Komponenten, sondern auf die Effekte an.

  • [Fortsetzung]


    Der Raum ist herunter gedunkelt worden und die Disko-Säule strahlt breite helle Lichtstrahlen aus. Jetzt packt Schagraulyn doch etwas die Nervosität. Also legt sie die Hand auf die Musik-Box und wählt daraus Musik aus, welche sie bei sich in der Cobra im Hyperflug laufen hat. Es ist also keine sanfte, sondern recht agressive Musik. Von der anderen Seite der für sie undurchsichtigen Aufstellwand kommen Geräusche, Gelächter und Wortfetzen, welche keinen Sinn ergeben. ... #Zögern hilft nichts... also leg mal los du großmäulige Katzerin.#


    Mit einem kurzen Satz springt sie in die Mitte der Tanzfläche und geht dabei auf alle Viere. Sie kann ihren Schatten ziemlich gut erkennen und so breitet sich ein Grinsen auf ihrem noch behelmten Gesicht aus. ... #Ich habe eine Idee, was ich tanzen werden# ... Sie streckt mit einer fließenden Bewegung abwechselnd die Arme seitlich aus, und richtet sich dabei langsam auf. Dann, als sie steht fahren ihr beide Händ eüber den Helm, der sich dabei öffnet. Ihe Ohren schnappen heraus und bewegen sich schnell hin und her, was im Schatten aber schwer zu erkennen ist. Dann dreht sie sich seitlich zur Wand, beugt sich hintenüber und geht dabei in den Handstand und bewegt die Beine. ... #Das dies Buchstaben darstellt dürfte keiner Checken*kichert*#


    Dann nach fast zwei Minuten stößt sie sich mit den Händen ab und kommt wieder auf den Beinen zum stehen. Sie dreht sich wieder frontal zur Wand. Der Anzug öffnet sich weiter und sie zieht beide Arme aus den Ärmeln, so dass sie jetzt die beiden Anzug-Arme plus ihre eigenen Auf und ab bewegen kann und so wie vierarmig aussieht. Von draussen kommt ein Pfeifen und johlen. ... #Scheint denen ja zu gefallen.# ... Sie dreht sich wieder seitlich zur Wand und geht mit dem Anzug auf die Knie, rutscht aber dabei schon aus ihm heraus und legt die Ohren an, um sich nicht zu früh zu verraten. Der Anzug kippt langsam und kontrolliert hintenüber, während sie sich heraus zieht und mit dem Schwanz sich an den Hals greift, als sei dies ein Hasband, gegen das sie kämpft. Als der anzug gänzlich zu Boden rutscht, läßt sie mit dem Schwanz ihren Hals los und dreht sich, so das sniemand den Schanz verschwinden und sich an ihrem Bein anlegen sieht. Mit ihren Händen haut sie leicht auf dem anzug herum, bevor sie sich wieder gänzlich hinstellt und mit Armen und Körper Wellenbewegungen durchführt. Drehen, verbiegen kleiner Sprung, auf einem Bein stehen, während die Arme seitlich wie ein Kreuz darstellend abgespreizt sind.


    Draussen Johlt das Publikum und es ertönen rufe wie "Ausziehen, ausziehen, ausziehen!" und "Mach dich nackig!" ertönen. Ein breites wildes Grunsen liegt jetzt auf Schagraulyns Gesicht und sie beugt sich nach vorne, bildet mit den Armen ein X und haut ihren Krallen unten in die Leinwand. Mit einem Kräftigen Ruck reißen diese dann den Stoff auf gut anderthalb metern auf, während sie mit einem kurzen Sprung hindurch springt, dann mit einem zweiten auf den Tisch und die anwesnden laut und eindringlich anfaucht.


    Vor Schreck fallen drei der Männer mitsamt ihrem Stuhl hintenüber und kommen mit Getöse auf den Boden auf. Mehrere andere sind wie erstarrt. zuerst, weil sie noch nicht gesehen haben, dass sie kein nackiges hübsches Menschenmädchen ist und dannach, weil sie es gerade erkennen. Jemand nutzt die Sekunden um die dröhnende Musik herunter zu drehen, während Andy vortritt, die Arme hebt und Laut zu den anderen Privateers spricht.


    "Seht ihr, und dass ist de rGrund warum ihr heute hier seit. Das ist Schagraulyn... die echte und wirkliche. Wir haben sie in dem Wrack eines Point Defense Jägers gefunden. Verletzt und immer noch unter Crostase-Amnesie leidend. Nach kurzem überlegen haben wir ihre Wunden versorgt und uns entschieden, sie nicht an die Behörden aus zu liefern." ... mit einem breiten Grinsen und jetzt bis auf ihr Fell unbekleidet richtet die Katzerin sich wieder ganz auf, so dass alle sie wirklich sehen können. Andrea nändert gerade die beleuchtung, so dass auch normale Menschen wieder mehr sehen können.


    "Das war auch ganz gut so, denn zum Einen hat sie sich als wertvolle Geschwaderpilotin erwiesen und zum Anderen, hat ein Imperialer Adeliger für sie und andere mit ihren anzügen jeweils ein halbes dutzend Millionen geboten um ihrer habhaft zu werden. Und das gönne ich diesem Sklaventreiber nicht. Der Körnell kam später zu mir um mich vor ihr zu warnen, wir stellten aber fest, dass es wohl eher die technologie des anzugs ist, um den es dem Imperialen geht. Schäggy, würdest du bitte den Anzug her bitten?" ... die angesprochene dreht erst die Ohren zu andy um, schaut ihn dann kurz verwundert an und zuckt zuletzt mit den Schultern. ... *Klar Pappa... Anzug, aufstehen und zu mir kommen." ... die Anwesenden, erhohlen sich gerade von dem Schreck des Striptease, als tatsächlich der leere und offene Anzug durch das loch in der Leinwand steigt und sich neben die Katzerin stellt.


    "Das ist ein Anzug der Howling-Moon-Garde Etwas, was manchem von uns von dessen Eltern als böse Gutenachtgeschichte erzählt wurde. Im Licht besehen haben wir heutzutage gleichwertiges, aber er würde schon so viel kosten wie ein kleines ganz gut ausgerüstetes Raumschiff. Das bedeutet, dass unser wissen, wer und was sie ist geheim bleiben muss. Also kein Gequatsche über funk. NICHT MAL LUSTIG GEMEINTE ANDEUTUNGEN!" ... Andy schaut die Anwesenden scharf an, so dass etliche nicken, bevor sie merken was sie da gerade zugesagt haben.


    "Wenn sie Privat so herumläuft, ist sie offiziell Schagraulyns Haustier, das nicht sprechen kann! Aber ... ich sollte mehr von ihr erzählen. Sie hat eine sehr eigenwillige Art mit dem universum um zu gehen und stellt mehr Unsin an, als drei normale Teenager. Denn genau das ist sie wohl noch. Egal wie alt sie wirklich ist, sie hat den meisten Teil davon in Cryostase verbracht. Die Zeit war eine andere und sie muss noch viel lernen über das normale Leben ausserhalb einer Kaserne. Ansonsten... sie hat mich vorhin Pappa genannt. Das ist nur zur Hälfte ein Scherz. Andrea und ich haben sie inzwischen recht lieb gewonnen und inoffiziell in die Familie aufgenommen. Also adoptiert. Sollte jetzt etwas passieren, dass ihr schwer schadet, wie zum Beispiel, : Jemand verpetzt sie bei den Behörden und die operieren ihr das Sprachzentrum heraus, dann lasse ich Andrea auf den los." ... Ein Raunen ertönt im Raum.


    "Nungut, jetzt nachdem ihr eure Abendvorstellung hattet.. sollten wir das Büffee eröffnen."

  • [Zwischenspiel]


    Es ist das Halbdunkel eines frühen Morgens und die sonne schiebt sich mit einem starken Rotton über den Horizont. Die Sidewinder landet neben dem Dorf. Es ist still um die sieben Hütten aus geschmolzenem Sand. Die Triebwerke fahren mit einem leichten Dröhnen herunter und die Parkbeleuchtung schaltet sich ein und erhellt die Umgebung. Am Heck öffnet die Schleusentür und die Ausfahrbare Treppe schiebt sich aus dem Rumpf. Eine Gestallt in einem Raumanzug kommt heraus und nimmt den Helm ab. Es ist das gesicht eines eher jungen Mannes, der sich gerade einen Kinn und Schnauszbart stehen lassen will, aber es dafür noch zu früh ist. Die Schwarzen Haare sind kurzgeschnitten und sein Gesicht wirkt fröhlich.


    "Maaam, Däääd?" ... Ein Geruch wie nach frischer düngung weht herüber und der Mann schüttelt unwillig den Kopf. Dann geht er um die Sidewinder herum zu den Häusern, in denen man ihn anscheinend noch nicht bemerkt hat. "Maaam? Däääd? Kristii?" Mit zügigem Schritt geht er auf das Mittlere Haus zu. Die tür steht offen und dahinter ist es dunkel. Er bleibt stehen und schaut sich um. Alle Türen stehen offen. Etliche davon sind beschädigt und zerbrochen. Sein gesicht wird kalkweiß. Dann eilt er los und rennt ins Haus.


    [Zwei Stunden später]


    Eine Polizei Viper steht neben der deutlich kleineren Sidewinder. Zwei Polizei SRV fahren in einiger Entfernung und suchen die Umgebung ab. Der junge Mann sitzt am Boden und ist völlig verzweifelt. Die Polizei Psychologin redet beruhigend auf ihn ein. Ein Polizei-Leutnand hält ein Holo-Kom-Gerät in der Hand und erstattet gerade Bericht.


    "Es sieht nach Piraten aus. Ein Schiff ist gelandet und Der oder die Angreifer kamen heraus. Sie fielen zuerst über die Kolonisten im Freien her und mähten sie mit Automatischen Energie-Waffen und Plasmagranaten nieder. Einzelne Kolonisten haben noch versucht sich zu wehren. Sie wurden regelrecht zerschnitten. Der gerichtsmediziner ist noch dran, aber er sagte etwas von Laserklingen oder dergleichen. Von den rund zwanzig Kolonisten haben wir zwölf Leichen gefunden. Auch die Leichen die draussen niedergeschossen wurden sind in die Häuser gezogen wrden. Es... es ist ziemlich übel. Sir. Naja. Die restlichen sind wohl auf der Flucht. Die Piraten haben dann ein paar Tonnen Nahrung an Bord genommen, die Waffen eingesammelt und sind wieder abgeflogen. Dem Landegestell nach eine Adder. Aber eins noch. Wie es aussieht wurden zwei der Kolonisten von einem Tier angefressen. Der Pilot, der uns das hier gemeldet hat steht ziemlich unter Schock. So wie es aussieht, wollte er hier seine Familie besuchen.


  • [Fortsetzung]


    Mangel Reisekleidung hat sie ihren Anzug eigentlich wieder anlegen wollen, aber andererseits gibt es so viele, welche ihr neugierige und teilweise auch bewundernde Blicke zuwerfen, so dass es fast ist wie ihm Ruhm baden und so stellt sie ihr Fell offen zur schau. Stolz geht sie zu dem Tisch und setzt sich zwischen den vorhin so skeptisch blickenden Piloten und einem Crewman in Schwarzroter Uniform. ... "Und ihr seit?" ... "Dunlopp, Kommander Reginald" ... der andere schweigt und ist wohl nicht gerade glücklich mit der Situation. Er steht auf und geht eilig in richtung Sanitär-Bereich. Ihre Ohren verfolgen ihn nur kurz. ... "Und? wie nahm kamst du der wirklichkeit?" ... "Wie bitte?" ... "Du hast do etwas geahnt, also wie nah warst du dran?" ... Reginald fängt an zu Lachen. ... "Ich lag meilenweit daneben. Ich dachte an jemand den wir kennen und der sich im Anzug versteckt hatte. Mit sowas wie dier?.. Nie im Leben währe ich da drauf gekommen" ...


    Sie hört die Schritte hinter sich, während sie mit diesem Kommander Dunlopp redet und ein Ohr dreht sich natürlich auch um. trotzdem erschrickt sie leicht, als sich eine Hand mit Fingern in ihren Nacken legt. .. "aaah" .. sie zieht den Kopf ein und verkrampft, aber ihr Schwanz greift zu und wickelt sich um den Arm. ... "Wie eine Katze. Kann man dich auch kraulen?" ... der Griff in ihren Nacken ist sanft und hat nur etwas Ähnlichkeit mit einem Nackengriff, wie er bei jungen Katzen gemacht wird, damit sie sich nicht wehren. ... "Probiers... " ... obwohl ihre Worte recht agressiv wirkten beginnen die Hände in ihrem Nacken sich zu bewegen und schon nach kurzer Zeit läßt die anspannung deutlich nach in sie schließt genießerisch die Augen.


    "Das währe also geklärt. ... Schagraulyn ... du bist also eine alptraumhafte Jägerpilotin? *spott*" ... #Der will mich ärgern... ich zeige ihm nicht, dass er damit Erfolg hat!# ... "Wenn du Alpträume davon bekommst, dass ich dich schwindelig geflogen habe? Dann vieleicht. Ader willst du etwa als Bordstewardess bei mir anheuern?" ... *Lachen* "Ich werde mich hüten. Aber was ist mit dem Platz neben euch? Ist der frei?" ... "Gerade weg gerannt, ich glaube der wusste das du kommst und hat Platz gemacht." ... "Na dann *setzt sich ohne mit dem Kraulen auf zu höhren* ich bin Benni. Notfalls auch Kommander Benni. Zuständig für schwere Raumgefechte." ... Das Kraulen ist so angenehm, dass sie ihre Hände auf den Tisch legt und den Kopf darauf legt. ein Schnurren kommt aus ihrem inneren. Bis das Essen hereingebracht wird.


    #Das ist der undefinierbare Geruch!# ... Auf den Tellern ist ein rötlichlilaner Brei mit gebratenem ei, einem Stück Fleisch, sowie etliche Grüne draufgestreute Pflanzen. ... #Das sieht ja aus, wie schonmal gegessen!# ... Sie schaut sich um und die meisten Raumfahrer sehen das ganze skeptisch an. Nur die in Rot-Schwarz schainen sich gut zu amüsieren. ... #Das kann ja heiter werden. Moment jeder von dneen hat Wasser neben seinem Teller stehen. Sollt eich auch machen.# ... Schagraulyn greift sich ein umgedrehtes Glas und füllt etwas von dem Wasser mit den Luftbläschen hinein. ... "Oh borscht... ich bin mir sicher, dass das unserer schagraulyn schmecken wird. Da ist Fisch drin." ... Andreas Stimme ist nur schwer aus dem Lärm heraus zu filtern, aber dies ist es was Schagraulyn versteht. #Na dann... behandeln wir es wie Eis!# ... Sie beugt sich vor und fährt einmal mit der Zunge in die Masse.

  • [Fortsetzung]


    Sie braucht mehr als ein paar Sekunden um zu entscheiden ob es ihr schmeckt. Im ersten Moment wird ihr etwas übel, dann schmeckt sie den Fisch durch, der ziemlich würzig ist. Danach treibt ihr das reichlich verwendete Salz ein Tränchen ins Auge und läßt die Zunge ausdtrocken. Ihr Fell sträubt sich leicht ... "uuuurghs.. wassn dass?!?" ... ihre Hände krallen sich in den Tisch, als die seltsamen Gewürze ihre Nase hochkribbeln und sie einen heftigen Nießanfall bekommt. Schnell greift sie nach dem Wasserglas und kippt sich die hälfte des Inhaltes ins Maul.


    Für jemanden, der Mineralwasser kennt ist der Effekt bekannt, aber bisher hatte sie eher mit Kohlensäurelosen oder zumindest armen Getränken zu tun. Schon im Mund beginnt das leichte Schäumen. Dann kommt das Schlucken bei dem der Druck dann in den Magen schlägt und ein großer langer Rülpser der unter der Kategorie Katzenfrosch zu suchen ist. Im Speisesaal ist Gelächter zu höhren. Für rund eine Minute kriegt sie nur wenig Luft und rülst ein ums andere mal. Dabei hält sie sich verzweifelt das Maul zu, was das Ganze nur noch komischer wirken läßt.


    "Macht die eigentlich immer so ein Teater?" ... #Lass mich wieder klar sehen und ich kratze dir für diesen Komentar die Augen aus!# ... *RÜÜLPS!!* ... Doch dann passiert etwas womit sie nicht gerechnet hat. and erhebt sich, trinkt einen ziemlichen Schluck des wassers, wartet ein paar Sekunden und entläßt dann einen etwa sechs sekunden langen und die Tonhöhe haltenden Gesangsrülpser. Danach steht Battleopa auf. "Jungchen ich fühle mich gefordert!" ... Er trinkt das Glas fast leer, pluster sich auf und drückt beim unweigerliche folgenden Rülpsen seitlich auf die Backen und variiert die tonhöhe so, dass es sich mehr nach der Förderations-Hymne anhört, als man meinen sollte. Zumindest Kenner können das identifizieren.


    Als nächstes kommen die beiden in Lederkombies gekleideten Duett-Rülpser... der Schwarz-Rot Tragende Heavy Metalgitarr-rülpser und etliche andere. Schagraulyn schaut sehr irritiert und ihre Ohren huschen hin und her. ... #Die sind irre!# ... "Das ist doch ein grauenhaftes Gefühl und hört sich grauselig an. wieso macht denen das so viel spaß??# ... "Du hast angefangen. Und manchmal werden große mächtige Männer zu kleinen Kindern. Nun, die hier sind nicht wirklich mächtig, also sind sie viel öfter kleine verspielte Kinder als andere." ... "Und was mache ich jetzt mit diesem Essen?" ... "Zeig, dass du eine knallharte Kampfpilotin bist die keine angst vor Marinefraß hat und würg es herunter. *lachend* " ... #eher sterbe ich!# ... "Die spielen gerne? *listig*" ... "Oh ja. die machen vor allem gerne Unsinn." ... *grabsch, zu klumpen macht und werf*


    Der rötliche Lapskaus-Klumpen fliegt durch die Messe und trifft einen kleinen Man, der sich gerade auf den tisch gestellt hat und in Positur geht für den Tenor-rülpser seines Lebens. durch den klumpen auf seinem Gesicht kommt dann aber eher etwas was sich nach dem anderen Ende des Druckausgleiches anhört. Natürlich treffen Spritzer noch andere. Für drei Sekunden wird es stillt bis auf zwei kleine unwichtige Kurzrülpser. Dann ertönt ein Kampfschrei. "Wir werden angegriffeeeeen, alles an die Waffen und kampfbereit macheeen!" ... mit einem Salto rückwärts geht Schagraulyn in Deckung ... #Na geht doch!# ... dann bricht die Essensschlacht los. Maunzend fauchend und schreiend fetzt sie in maximaler Geschwindigkeit durch den Raum um allen Geschossen aus zu weichen. Obwohl sie zuerst Primärziel ist, werden doch jed eMenge andere getroffen, welche zugreifen und zurückfeuern. ... "Lapskaus for Impiroar"


    Gerade als die Munition knapp wird und ach die Ersatzschüsseln geleert sind lauert ihr Andy auf und versucht sie in einen Nahkampf zu verwickeln. sie dreht sich in der Luft um neunzig Grad nach unten, nutzt seine Brust zum Abstützen für die Hinterpfoten und hetzt unterm Tisch durch. Mit einem Brüllen geht er zu boden und reißt noch zwei andere vor Lachen schwer athmende Privateers mit um. Am anderen Ende des tisches macht sie eine Vollbremsung, wartet mit herumruckenden Ohren darauf, dass der Kampflärm abbebt und guckt dann vorsichtig wie ein Krokodil im See über die Tischkante. ... #Das macht laune... ich mag Lapskaus... wenn auch nicht zum Essen.#

  • [Fortsetzung]


    Die Deckung des Tisches ist der Schutz, der ihr Fell rettet. Der Anzug ist zum Glück geschlossen, denn er ist zu erheblichen Teilen mit dem Abendessen bedeckt. Damit ist er in einem ähnlichen Zustand wie die meisten Personen im Raum. Doch etwas fesselt ihre Aufmerksamkeit mehr. Die drei Rot-Grau gekleideten Männer, welche einen dicken Schlauch im Gang hin und her bewegen und ein Stück Rohr dranschrauben ist da viel interessanter. Als dann noch dieser Kommander Battleopa dort auftaucht. Er ist Ziemlich nass, weil kurz geduschsäubert und er trägt eine weiße aufgeplüschte Mütze auf dem Kopf, welche als Kochmütze bekannt ist. ... #ach deswegen war das so versalzen!#


    Er erhebt die Stimme und hält das Rohr in beiden Händen. "SOSO IHR HABT KRITIK ZU ÄUßERN AN MEINEM SCHÖNEN UND MIT VIEL ELAN GEKOCHTEM LAPSKAUS!!?! dANN WILL ICH FÜR EUCH HOFFEN; DASS IHR EUCH GLEICH NOCH DARAN ERINNERT! ... Nach den Worten hebt er das rohr und hält es Fest. Der schlauch bewegt sich und wird dicker. ... #Deckung!!!# ... Schagraulyn taucht unter den Tisch ab und höhrt mehr was im Restlichen Raum passiert.


    Es zischt und Spritzt. Schreien ertönt, Stühle fallen um, Geschirr poltert zu Boden, gefolgt von dem einen oder anderen Gast. Es ist da svöllig echaos, denn noch weitere drei Crewman haben so ein Bösartiges Werkzeug in der Hand und fluten den Raum mit Wasser. In einiger Eentfernung beginnt die Recyclinganlage auf Überlast zu schalten. Unter dem Tisch wird es immer schwieriger dem Nass aus zu weichen. Es zerplatzt zwar an Tischbeinen, abe rprallt dann halt in alle Richtungen ab. Der Tisch ist festgeschraubt. Zum Glück, denn dadurch fällt er nicht um und auch zum Pech, denn dadurch kann man ihn nicht als komplette Deckung nutzen. ... #Hilllfeeeeeeee aaaaaaaaaahhhhh# ...


    Nach kurzer Zeit hängt ihr das fell nass am Körper. So versucht sie die Flucht zu ergreifen. Erst seitlich zur Wand und im 45-Grad Winkel hinauf und Richtung Tür und Wasserkanonen. dabei an Geschwindigkeit gewinnen und mit den Händen von der Decke abdrücken , so dass die Hinterpfoten auf der Wand neben der Tür aufkommen und ihre Hände sich am oberen türrahmen festhalten können. eine Drehug in der Luft und mit einem Bein vom Rechten Crewman abdrücken. Das alle serfolt innerhalb weniger Sekunden so schnell, das jemand hinter ihr entgeistert ausruft ... "Ist die gerade die Decke lang gelaufen??" ... #Natürlich nicht du Depp! Das ist Physik!# ... Dann ist sie hindurch und hetzt den Gang herunter. Von hinten kommt ein Wasserschwall, der den Fluchtweg mit einem Sprühnebel einhüllt. Der Crewman hatte sein Rohr losgelassen, welches jetzt mit seinem Schlauch tanzt als sei es eine wildgewordene Cobra. ... #WEEEG HIIER!# ... Dan ist sie endlich um die Ecke und in relativer Sicherheit. Ein recht jung wirkender Mensch in rot grau schaut sie erschreckt an und hat die hände immer noch auf dem Hebel der Löschpumpe.


    Hinter der Ecke direkt vor dem Crewman kommt sie schliddernd zum Stehen und faucht ihren Unmut heraus, dass sie trotzdem so ekelhaft Kaltnass geworden ist. Der Junge Mann interpretiert es falsch und läßt erschreckt den Hebel los, bevor er zur Seite springt und erst einmal ein paar Meter ziwschen sich und das anscheinend fürchterlich wütende Monster bringt, dessen Zähne so aussehen, als könnten sie ihn einfach durchbeissen. ... "Wasserscheu und dann steht er an der Pumpe! So lieben wir das ja! MAAAUUOOOO!!!"

  • [Zwischenspiel]


    "Denkst du, dass dies wirklich die richtige Entscheidung war?" ... Murrhart hebt seinen Fellbedeckten Kopf und öffnt die Augen. Zarfolon sitzt ihm gegenüber auf der Matratze aus Pflanzenfasern. ... "Was währe den ndeine Idee gewesen?" ... "Na einsteigen und einfach wegfliegen. Nicht .... das hier *gestikulier*." ... "Und dann? Wohin?, wo hätten wir landen und überleben können? Treibstoff für das Schiff, Ersatzteile, Grundversorgung für uns." ... "Wir hätten frei sein können. Überall hin fliegen." ... *leises Lachen* "Frei? Die hatten Verbündete, Vorgesetzte, wer weiß was noch. Glaubst du die Kolonisten hätten bei einer Befragung wirklich geschwiegen? Nein, so haben wir alle sunter Kontrolle." ... Murrhart stellt die Ohren steil auf. Schritte nähern sich.


    Ein blonder Mann mit einem Cyberauge ersceint an der Vergitterten Tür. Sein Name ist Finley und der Werkzeug-Gürtel, den er gerade umgeschnallt hat stammt aus dem Piratenraumer. ... "Also gut, Ich habe mir die Anzüge angesehen, so weit es ging. Ich kann sie aufladen. Vermutlich nicht auf volle stärke, aber ich habe einen Koppelstecker zusammengebaut, der ans SRV passt. Es wird aber Stunden benötigen um auch nur einen auf zu laden. Mit meiner kleinen Werkstatt kome ich da nicht weit. Ausserdem gibt mir der eine anzug, denn ich auf der werkbank hatte keinen Zugang, sobald er mit Energie versorgt wird. solange kann ich da nichts reparieren. Wenn ihr da Codes habt, währe es git mir die zu geben."


    Murrhart erhebt sich in einer fließenden Bewegung und grinst Zarflon an. "So schlecht war meine Idee wohl doch nicht." ... "Was sagst du?" Finley hatte wie alle Kolonisten Probleme diese knurrige Sprache zu verstehen. ... "Schon gut, ich komme mit. Ich bin nur kein Tech. Das ist keiner von uns." ... "klar, alles was hilft... hilft?" ... Murrhart trägt ausgefranste weite Kleidung aus Synthofasern. Den Pistolengürtel mit zwei Schulterholstern trägt er unter der vorne offenen Weste, durch die man sein braunes geflecktes Fell sehen kann. Die beiden Pistolen sind eine eher schwache Raumfahrer-Pistolen mit 10mm Projektielen und die zweite ist eine leichte Paralysator-Pistole. Standard-Waffen, wie sie in vielen Waffenschränken zu finden sind. Die Katzer hatten entschieden die stärkeren Waffen versteckt zu lassen und sie nur im Notfall heraus zu hohlen. Finley selbst trägt ein unterschenkel langes Messer, das er als Machete tituliert. ... "Dann schauen wir uns Leurenz seinen Anzug mal an."


    Die beiden gehen zusammen über den staubigen Hof, zum rechten kleineren Haus, aus dem derzeit der Klang eine sHammers auf einem Amboss ertönt. Der Katzer legt die Ohren an, den ndas helle Klingen ist doch ganz schön nerfig für seine empfindlichen Ohren. Im Inneren stehen Finleys Familie an der kleinen Schmiede und stellen Nägel von rund zehn Zentimetern her. Dafür schmelzen sie Blechkontainer aus dem Piratenschiff ein. Der Anzug liegt auf einem tisch aus Plastolith, an den metallene Geräte angebracht sind. Vieles davon ist Mechanisch und grob. Daneben liegt aber auch ein Elektroniker-Werkzeug-Set. Der anzug ist abgekopelt von der Batterie, welche neben ihm steht und deren Energie-Anzeige auf Null geht.


    "Anzug, identifiziere meine Stimme und melde dich." ... "Stimme identifiziert als .... als .... unbekannt." ... "Wieso kannst du meine Stimme nicht identifizieren?" ... "Ich kann die Stimme identifizieren, aber das Datenfile zu dem die Stimme passt ist beschädigt." ... "Welche Berechtigungen habe ich was dich angeht." ... "Dieses file passt zu einem Standard Soldaten. sie dürften mich tragen und nutzen." ... "Wie sieht es mit Reparaturen aus?" ... "Negativ." ... "Wer hätte diese Freigabe?" ... "Ein Führungsoffizier, ein verbriefter Techniker, jemand der von einem Führungsoffizier freigegeben wurde." ... Murrhart denkt konzentriert nach. Das mit den technischen Fähigkeiten und deren geringem Vorhandensein würde wohl noch zu einem Problem werden.

  • [Fortsetzung]


    Das Gekreische um die Ecke läßt Schagraulyn die Ohren zuklappen. .... "Maach endlich Haaaahn drei zuuuuu Hollyn... Dreii dreiii DREEIIIII." ... Die Vorstellung dessen was dort passiert und die immer wieder vorbei kommenden Wasserschauer lassen sie breit grinsen. ... "Jetzt halt den Schlauch fest... AUU! *gurgel* " ... #Ich sollte vielleicht wirklich mal abdrehen.. die drei wo ist die drei?# ... Sie greift nach den Hebeln und rädern und probiert recht wahllos herum. der Junge Mann, der in der tür einer Kabiene in Deckung gegangen ist, schaut sie dabei entsetzt an.


    Die Tonlage der Pumpe ändert sich... #Das hört sich nicht gesund an. wo ist nur der Abschaltknopf?# ... schnell haut sie auf die kleine Konsole und den Roten Knopf. Tatsächlich stopt die Pumpe mit einem Quietschgeräusch. ... "Nicht alles aus du Depp! wofür habe ich dich eigentlich ausgebildet?!?" ... Platschende schwere Schritte nähern sich. ... #Was nun? Nur weg hier.# ... mit einem Sprung greift sie die Rohre an der Decke und zieht sich hoch. Mit beiden Beinen, beiden Händen und dem Schwanz klammert sie sich daran fest, kurz bevor der alte Kommander um die Ecke kommt und vor einer leeren Pumpe steht.


    Er sieht sehr nass und recht wütend aus, als er mit finsterem Blick den Gang hinunter blickt. ... "HOLLYN!!!! KOMM HER DU SAUSACK!" .... "sir *wimmer* nein sir ich war das nicht, da war dieses Monster, das wollte mich beissen." ... Die Katzerin muss sich zusammennehmen, um nicht zu kichern. ... "KOMM HER!!!! SOFORT!!!!" ... tatsächlich tritt der angesprochene mit eingezogenen Schultern auf den Gang schaut seinen kommander an und reißt erschreckt die Augen auf während dieser ihn anbrüllt. .... "ICH HABE BEFOHLEN DIE DREI AB YU SCHALTEN WEIL DIE UNS KOMPLETT UNTER WASSER SETZT! UND WA SMACHST DU? ZUERST NICHTS UND DANN ALLES AUS! wAS SOLL DAS? WILLST DU WISSEN WAS DAS FÜR DICH BEDEUTET?!?!!" ... "siiiiiiir *kreisch* das Monsteeeeer *auf den Komander deutet" Es ist daaaaaa!!!" ... #verdammt jetzt muss ich doch handeln# ... Schagraulyn läßt mit den Händen los und schwingt mit dem Oberkörper nach unten. Etwa auf Kopfhöhe bremst sie ab, schau in das nasse Gesicht und ... "Mauonz????" ... grinst Battleopa an.


    Für drei Sekunden hält dieser den Athmen an, dann schaut er noch finsterer ... "ACH DU WARST DAS?!?" ... "Kampf hinter den feindlichen Linien... ich denke ich habe mehr Abschüsse als du *treuherzig guckt* .... Der alte Kommander überlegt ein paar weitere Sekunden ... "Okay .... gut... sehe ich ein. Sag mal bist du ein wneig Wasserscheu?" .... "nein .. neiiin NEIIIN *kreisch* " ... sie kann gerad enoch seinen nassen zupackenden Händen entkommen indem sie sich fallen läßt, sich in der Luft dreht und mit den Hinterpfoten von seiner Brust abstößt und den Gang entlang hetzt. Battleopa taumelt dabei rund einen Meter zurrück, bevor er sich fangen kann. ... "Verdammt ist die schnell!" ... "UND DU FÄNGST DIE WIEDER EIN!" ... Der Junge Crewman wird blass und beeilt sich hinter dem Felligen Monster her zu laufen.


    Das Schiff ist zum glück recht groß, so dass sie genügend Gänge zum entkommen und hindurchhetzen findet. Das Adrenalin pulsiert durch ihren Körper, dass sie sich richtig lebendig fühlt. Nach fast einer Minute kommt sie dan von der anderen Seite des Schiffes wieder angelaufen. Das gesamte Spiel dauer tnoch eine viertel Stunde, bis wieder etwas Ruhe einkehrt. und etliche ziemlich nasse Privateers wieder friedlich mit Battleopa zusammen im Speisesaal sitzen.

  • [Zwischenspiel]


    "Murrhart... WACH AUF!!! EIN RAUMSCHIFF IST IM SCHELLEN ANFLUG!" ... Zarflons Stimme zeigt eine gewisse Panik, als er den etwas kleineren Katzer weckt und dann die Waffen zusammen sucht. ... "*unwillig* Mroow. Was ist so besonders daran?" ... "Es schleicht sich an!" ... Murrhards Ohren stellen sich larmiert auf. Er höhrt es noch nicht, Also muss Zarflon der alte Paranoiker es gesehen haben. ... "Also gut, wir bewaffnen uns, tun aber harmlos. Ihr zwei legt den Harnisch an und ich bin die harmlose Miezekatze an der Tür.


    Kurze Zeit später lehnt er an der Tür und schaut hinaus. Im Haus kann er höhren wie jemand Kolonisten weckt. Sie werden also nicht im Schlaf überrascht werden. Dann kann er das Säuseln von Triebwerken höhren. Es klingt nach Großen Ventilatoren. Ein Geräusch, dass er nicht mit Hochernergetischen Triebwerken verbindet, aber er kennt sich auch nicht wirklich damit aus. Dan kann er den bewegten hellen Stern sehen. Ein Schiff, welches vorschtig verzögert. ... "Ein niedriger Anflug mit mäßiger Geschwindigkeit. Seien wir vorsichtig."


    Das Dreieck förmige Schiff beginnt mit dem Landeanflug und scheint genau auf dem Dorfplatz aufsetzen zu wollen. Die Waffen sind eingefahren, aber es scheint sie hin und wieder zu nutzen, denn es hat etliche Kratzer und Schmelzstreifen. ... "Wir sind fertig. Du gibst das Signal." ...

  • [Zwischenspiel]


    Die Viper landet relativ sanft und quietscht in der linken Landestütze. Murrhart sitzt mit aufgestelleten Ohren an der Gittertür und beobachtet sorgenvoll das Schiff. Die untere Bauchplattform klackt und beginnt sich ab zu senken. neben dem SRV stehen ein halbe sdutzend Gestallten, die unheilvoll und Gefährlich aussehen. erst auf den Zweiten Blich erkennt er, dass es sich um Robotter handelt. ... *flüsternd* "Sechs gepanzerte Robotter und ein AhGehEff... Der Pilot des Fahrzeugs ist menschlich. Er trägt eine Uniform und eine Pistle am Gürtel.. nein zwei."


    Dieb beiden anderen Katzer warten mit ihren schweren Anzügen in der Dunkelheit. Sie sind bereit ihre Systeme hoch zu fahren. Jetzt währe es noch zu früh und könnte angemessen werden. ... "Das Fahrzeug fährt vor. Der Pilot ist vorsichtig... und durch das Fahrzeug schwer bewaffnet. Ich ..."


    "Hier spricht die Cauar Resitenz... Ich will mit dem Verantwortlichen reden! ... Keine Sorge ich werde ihnen nichts tun!"


    Murrhart zuckt zusammen, als die Lautsprecher losplärren. Er legt zwar noch die Ohren an, aber auch das hilft kaum. Da will jemand, dass es alle mitbekommen. Vier der sechs Robotter gehen vorwärts und folgen dem Fahrzeug. Dabei halten sie die Umgebung im auge, als würden sie feindliche Aktionen erwarten. Das bedeutet, dass sie ihre Unterarm-Waffen aktiviert haben und das leichte fluoriszieren der Paralysato-Abstrahlpole zu erkennen ist.


    Aus dem Haus schreit eine Stimme viel leiser zurrück. "Was wollen sie hier? Die Cauac Restenz hat noch nie jemanden hergeschickt. Seit ihr noch eine Piratenbande die unsere Nahrung plündern und verkaufen will?" ... "Nein, ich bin Sicherheitsoffizier. Ich untersuche die Massacker auf jetzt zwei Dörfer in der Nähe." ....

  • [Fortsetzung]


    Schagraulyn fühlt sich wirklich gut ud grinst so breit, dass man ihr Zähne nur all zu gut sehen kann. ... "*entsetzt* Du hast ja Karies! Du musst zum Zahnarzt, der muss dringend Bohren!!" ... "Was??? *erschreckt* Bohren??? NEIN!!!! NEINEINEINEINEIN!" ... Das Grinsen ist wie weggewischt und eine unerkklärliche Panik ergreift sie, bis sie Andys mieses und hinterhltiges Grinsen sieht. ... #Mooooment! Erstmal checken ob der recht hat.# ... Sie eilt durch die Tür und den Gang zu den Sanitär-Räumen. Dann stellt sie sich vor den Spiegel und fletscht die Zähne. Trotz Kopfdrehen ist nichts zu erkennen. Eine Frauensitmme von seitlich spricht sie an. ... "Du übst also Zähnefletschen wie andere Kommander in Positur stehen?" ... Schagraulyn dreht den Kopf nach links und schaut den kahlgeschornen Komander an, der im Duett gerülpst hatte. ... #Ist das wirklich ein Mann?# ... "Und wirkt es?"*gaanz breit grinst* ... Die Person vor ihr erschauert etwas ... "Ja, tut es wirklich. vieleicht solltest du Piraten erst Fotos von dir schicken, wenn sie dich scannen." ... *Ohrenaufstell* # War das jetzt ernst gemeint oder Spott?# ... "Ich sollte dann aber drunterschreiben.. Und das ist mein Haustier, das pult euch aus der Rettungskapsel. *kicher* Und wie machst du das?" ... Die Person guckt sie stirnrunzelnd an ... "Wie meinst du denn das jetzt?"


    Sie läßt die Ohren belustigt wackeln. ... "Natürlich Po-sieh-tief. *ernst guckt* Du weißt ja was das heißt." ... "Klar weiß doch jeder!.. Oder nennst du mich etwa dumm?" ... "Würde ich dir nie so direkt sagen, aber bestimmt würdest du da den einen oder anderen Wettbewerb gewinnen *spott*" .... "Nur einen? Hälst du mich für einen Versager? ALLE!" ... #War ja so klar. Das ist doch ein Mann und das auf dem Frauenklo. Bestimmt will der nur die Glühbirnen wechseln, weil seine zu dunkel leuchtet.# ... "Wow. alle? Ich bin beeindruckt. Du musst es ja ganz schön dicke haben, wenn du dir da so sicher bist." ... "Klar. Ich bin der Beste. Ich habe pilotieren gelernt bevor ich Lesen konnte." ... #Du kannst inzwischen schon lesen? Was für ein Glück# ... "Lass mich raten. du fliegst Schiffe mit vielen und starken Lasern?" ... "Jea Genau. Woher weißt du dass? Hast du den nschon von mir gehört?" ... #Keine Ahnung wer du bist, aber ich dachte mir dass du nen riesen Munitionsverbrauch haben dürftest.# ... "Klar, was auch sonst."


    Sie verläßt den Raum und hält neben der Tür an. "Sag mal kannst du mir dummes Haustier vielleicht erklären was diese Bilder hier bedeuten?" ... Sie deutet auf das Piktogramm neben der Tür. ... "Das heißt Wasch und Scheiß-Räume... Kein Ding wenn du solche Fragen hast, helfe ich dir da gerne und wenn du willst gebe ich Komander Nenhob die Lesenlern-Proramme als Kopie." ... #Ich ahne fürchterliches.# ... "Klar. Schicke sie ihm mit dem Komentar, dass er die ja braucht, dann weiß er schon bescheid *ohrenwackel*." ... "Klar mache ich ... also bis dann." ... #Ich brauche dringend einen Marker... ich muss mich jetzt abreagieren, sonst platze ich vor Lachen.#


    Einige Minuten später sind alle Piktogramme des Ganges mit Katezenohren und einem Greifschwanz versehen. Mit wieder erstklassiger Laune geht sie zurrück in den Speiseraum. Doch schon auf dem Weg kann sie eine recht lautstarke Unterhaltung höhren. Sie geht fast in den anderen Gesprächen unter, aber der agressive Unterton läßt sie aufhorchen. ... "Was soll das?!? Soll jetzt ein Haustier die selben Rechte bei den Deepspace Privateers bekommen als ich? Ich habe mir alles ehrlich verdient und war nicht Nenhobs Liebling. Und jetzt kommt der mit seinem Tierchen daher und gibt ihr den Orden??" ... "Du irrst!?" ... "ACH und womit irre ich? Ist sie nicht hier herein geplatzt? Ist sie nicht neu?" ... "Das vielleicht schon, *Schulterzuck* Aber du irrst dass sie die gleichen Rechte haben soll. *kopfnickt*" ... "Aber natürlich, er hat gesagt sie soll zu uns gehöhren. Sie kriegt ne Stimme und darf mit entscheiden!" ... "Falsch sie kriegt nicht eine, sondern drei! Sie ist Kommander ihres eigenen Schiffes." ...

  • [Fortsetzung]


    Neugierig geworden geht sie leise zu der Tür und schaut aus der Deckung des Türrahmens in den Raum. Das Streitgespräch scheint von einem Mann in glitzerder Jacke aus zu gehen und Kommander Benni wirft spottend seine Antworten hinein. Aber es sind doch mehr beteiligt. Die beiden Dualrülpser in Leder-Harnisch stehen auch dabei und scheien noch unschlüssig zu sein ,für welche Seite sie sich entscheiden.


    #Vielleicht war es doch ein Fehler dieser Familie zu sagen wer ich bin. Ich hoffe andy weiß was er da tut. Und auch hoffe ich, dass es das wert ist.# ... Die Diskusison ist inzwischen weitergegangen. ... "Und was wollen die tun? Es ist ein freies Universum! Ich kann einfach mal den Tierfänger von der Polizei bestellen. Nun? Was sagst du jetzt?" ... Schagraulyn stellt sich das Fell auf ... #DAS GEHT ZU WEIT!!!# ... "Du solltest vorsichtig sein, sonst nimmt dich Andrea ind die... " ... Schagraulyn springt die sieben Meter, dreht sich im Sprung und landet als Felliger und fauchender Kugelblitz auf der Brust des Glitzer-Mannes. Sie stößt sich von ihm ab, so dass der deutlich schwerere Raumfahrer geradezu nach hinten katapultiert wird und durch die Tür in den nächsten Gang fliegt. Noch in der Luft dreht sie sich erneut und greift nach der Tischkante. Es dauert eine ganze Sekunde, in der ihre Fußkrallen über den Tisch kratzen, bevor sie es schafft erneut zu beshcleunigen und dem durch die Tür fliegenden Mann hinterher zu hetzen.


    Als sie durch den Rahmen ist schlägt ihr Schwanz noch auf den Schließmechanismus der Tür, dann stürzt sie sich fauchend auf den am Boden entlang rutschenden Privateer. ... "*fauchend* ICH BRAUCHE NIEMANDEN DER DASS FÜR MICH REGELT!" ... Durch die Tür kann Andy noch sehen, wie die Katzerin auf Kommander Grendel landet und der Schwanz sich in eine Art felligen Teppichklopfer mit erhöhter Geschwindigkeit verwandelt. Komander Benni steht imme rnoch an der selben Stelle, hebt eine Augenbraue und starrt auf die gerade geschlossene Tür. ... "Grendel ist ein hervorragender Nahkämpfer... wer wil lauf ihn setzen? Ich setze tausend auf die Katze." ... Andy will gerade los eilen, als Andrea ihn fest hält in die Augen schaut und den Kopf schüttelt. ... "Hast du Angst um sie oder ihn?"


    Der ältere Soldat stutzt und denkt kurz nach, bevor er ein Gesicht wie Zahnschmerzen aufsetzt. ... "Beides. Sie hat zwar Krallen, aber er ist deutlich stärker und ein geübter Kampfsportler. Wenn sie versucht ihn mit fäusten an zu greifen, nimmt er sie auseinander. Nutzt sie die doch *kurzes Schweigen* " ... "Die Famlie muss sie entweder mögen oder respektieren. Ich ... " ... Irgend etwas knallt schwer vor die Tür, welche vibriert. Immer mehr Köpfe drehen sich zu dieser Tür um, fragen flüsternd was los sei und kriegen eine variante der Antwort. ... " Grendel stänkert herum und wird gerade ausgelüftet." ... Der eine oder andere geht ein paar Schritte auf die Tür zu um sie zu öffnen und mehr zu sehen. Doch Benni stellt sich davor. ... "Keine Beeinflussug der Wetten! Spannung bis zu letzt"


    "Mit wem hat es sich Grendel denn diesmal verscherzt?" ... "Mit den Nenhobs.. und als ich ihn gerade vor Miss Nenhob warnen wollte kam diese Schaggraulinn angesprungen und hat ihn nach draussen befüördert. Jetzt dirskuttieren die das aus." ... zum dritten mal rumst etwas gegen die Tür. Es ist so lust, dass es die ersten Lacher gibt. "Und was jetzt? Helfen wir nicht? Greifen ein und beenden das?" ... "würdest du eingreifen wenn sie es miteinander treiben würden? Nein... Betrachten wir das doch als etwas heftigeres Vorspiel und warten auf Hilferufe." ... "Schiffscomputer. die beiden Personen im Gang Bravo neben der Kantiene. Leben sie?" ... "positiv." ... "Bewegen sie sich?" ... "eindeutig ja."... "Ruft einer von denen um Hilfe, oder ist dazu nicht mehr in der Lage?" ... "Negativ. Sie äußern Laut eund worte, die ich keiner mir bekannten Sprache zuordnen kann, aber Hilferufe konnte ich nicht identifizieren."


    Der Korvettenbesitzer dreht sich grinsend zu den anderen um. ... "Also gut. Die Wetten sagen sechzig Prozent, dass Grendel gewinnt. Eher siebzig, Immerhin ist die kleine Katzerin noch ein halbes Kind. Ich biete eine tausend Credit Wette in eins zu eins, dass diese kleine Pilotin gewinnt. Die hat genug Wut im Bauch, dass sie Grendel die Hölle bereiten wird." ... "Die Tausend halte ich..." ... "Ich setze fünfhundert auf Grendel, mit zwei zu eins. Wer setzt seine zweihundertfünfzig dagegen? " ... "Ich ... meine Kleine wird mich nicht enttäuschen." ... Das Bieten geht noch eine Weile weiter, bis es hinter der tür leise wird. Es vergehen etwa sieben Sekunden, bevor sich die Tür öffnet.


    Der Gang ist demolliert. einige Deckenlampen hängen herunter, Der Med-koffer liegt etliche Meter weiter, Einige Abdeckplatten sind verknickt und geben einen Blick auf die Energie-Verteiler und versorgungs-Röhren frei. Eine ziemlich zerzauste Schagraulyn mit blutender Nase tritt heraus, bleibt stehen und dreht sich halb herum. Mit einem gefährlichen Tonfall und einem knurrigen Unterton spricht sie zu dem am Boden sitzenden und an die Wand gelehnten Mann in stark perforrierter kleidung. ... "Das mache ich mit dir, wen ndu daran denkst mich der Polizei aus zu liefern. Lass deine Phantasie spielen, was ich wohl tue, wenn ich denke, dass du es versuchst."


    Etliche Köpfe werden gereckt um einen Blick auf den Privateer zu werfen. Eine der deckenlampen pendelt herum und taucht ihn kurz ins Licht, bevor er wieder in der Dunkelheit verschwindet. ... "Also gut, der Gewinner der Wetten steht ja jetzt fest... Wie sieht es aus, wetten wir darum wie lange es dauert, bis Grendel wieder steht?" ... von dem Mann am boden kommt ein Stöhnen, ... "sahniii.... saaahniiii..." ... "Was sagt er?" ... "Er will wohl einen Bordarzt. Haben wir swas hier?" .... Schagraulyn läßt die anderen hinter sich und geht auf andy und Andrea zu. Dann nimmt sie die beiden in ihre Arme und vergräbt ihr Gesicht an Andys Brust. ... "Schon gut Schäggi ... aber beim nächstenmal informier dich über dein Ziel. Du hattest Glück ihn zu überraschen." ... "Mooooooow."


    Im Gang hört man das Klappern des Medo-Koffers und das Zischen von Sprüpflastern. ... "*Maul* Ich will auch so nen Schwanz haben... "

  • [Fortsetzung]


    Zwei Privateers helfen Grendel hoch und stüzen ihn bis zum Speisesaal, wo deutlich mehr Licht funktioniert. Dort setzen sie ihn auf den nächsten Stuhl und machen weiter mit dem Aufsprühen von Sprühpflastern. Es sieht so aus, als währe er rundum mit Kratzern übersäht. Mehrere der Umstehenden scheinen darüber mehr Amüsiert zu sein, denn entsetzt. ... "Hei Grendel. Ich dachte immer du würdest jede Strassenschlägerei im Alleingang gewinnen. Was ist dir denn passiert?" ... "*Maul* Dieses Drecksvieh kann Kratz-Fu. Und so nen Prügelschwanz will ich auch haben. Der ist echt unfair." ... "Du willst auch einen pelzigen Schwanz? Ich meine ist deiner etwa zu kurz und nicht genug belag drauf?" ... "Halts Maul und sprüh weiter. Ich muss noch zum Cyberchirurg und meine Dermalpanzerung flicken lassen." ... ""Was ist mit deiner Muskleverstärkung, dem Kampf-Koordinator-Chip und deinem Cyber-Doc-Modul? Reicht für dich denn nicht einfach herumstehen?" ... "*mürrisch* sollte man meinen."


    "Hei Doc, wie geht es dem Straßenschläger?" ... "Er wird es überleben... Er ist nur etwas übellaunig." ... "ICH BIN NICHT ÜBELLAUNIG! Ich brauche nur was zum Trinken, was nicht sprudelt!" ... Battleopa dreht sich in der Tür um und schaut wieder in den Raum. ... "Wenn wir den Erfolg für unser Familientreffen an der Menge der Zerstörungen messen, ist der heutige Tag ja ziemlich erfolgreich. Das nächste Treffen machen wir bei jemand anderem. Ich brauche ja Wochen um hier auf zu räumen." ... "Battleopa. Ich schicke Schäggy zum helfen *grinst* bestimmt macht sie das gern. nicht wahr? *scheinheilig*" ... "Klar... Das wird dann genauso erfolgreich wie das Fensterputzen in dne Pleyaden *grinst*" ... "Die Geschichte will ich höhren, Nennhob!" ... "Ach da war nichts *lüg* Da gab es dann noch etliche andere, die das nachgemacht haben." ... "Nicht ablenken... ERZÄHL!!!!"


    Das ist der Beginn von rund zwei Stunden Erzählungen und kleine Geschichten. Irgendwoher läßt Battleopa dann doch noch etliche Flaschen Bier und Schnaps her bringen. Trotz allem was passierte erlangt der abend eine gewisse Gemütlichkeit und sogar Grendel entspannt sich wieder. Ziemlich betrunken stößt er dann gegen Ende mit ihr an. Tagelag wird sie sich den kopf darüberzerbrechen, ob ihm wirlich klar war mit wem er das Glas hebt.

  • [Zwischenspiel]


    "Und warum kommen sie dann mit so vielen bewaffeten Robottern?" ... Das war genau die Frage die Murrhart auch durch den Kopf ging, während einer der Kolonisten sie aus dem Haus heraus rief. ... "Weil ich nicht einfach über den Haufen geschossen werden möchte, damit sich jemand mein Raumboot nimmt. Also komme ich mit Verstärkung." ... "Woher wissen wir, dass dies kein Trick ist?" ... "Weil ich keine Probleme damit hätte aus einem Kilometer Entfernung hier alles zu Kleinholz zu machen und trotzdem hier stehe. Ja, ich weiß. sie haben vermutlich genügend Probleme mit solchen Typen, die herkommen und plündern und noch so einiges mehr. Wir kennen das Problem. Schließt euch der Cauac Resistenz an und wir werden es lösen. Wenn alle Kolonien mitmachen, dann haben die PI-Ratten keine Chance."


    Murrhart kann das Murmeln höhren im Haus. ... "Also gut. kommen sie rein. Wir reden."


    [Drei Stunden Später]


    Die Viper MKIV landet in einem sehr zerklüfteten Gebiet. Am Boden auf einer recht geraden Fläche Liegen etliche Trümmer. Es sieht so aus, als währe hier ein recht großes Raumschiff explodiert. Vermutlich eine Type 6, wenn der Pilot die Trümmer richtig deutet. Die Sensoren zeigen keine anderen Schiffe an. ... "Also gut Blue. du bleibst an Bord , während ich mit den Robottern rausgehe. Als die Kolonisten mir auch etwas erzählten von einem Verfluchten Gebiet, dachte ich an eine mülldeponie, Aber das hier scheint eine versteckte Basis zu sein. sei also vorsichtig, nicht, dass hier irgendwo ein Pirat herum fliegt." ... "Sir, ja sir." ... Blue sieht recht jung aus und die Abzeichen auf der uniform zeigen an, dass sie sich sogar noch in der Ausbildung befindet. Kurz vor dem Abschluss. Sie wirkt eher neugierig, denn nervös. So jemand der noch nie auf etwas getroffen ist mit dem sie nicht fertig wurde.


    Leutnand Kalsen hingegen hat schon etliches gesehen, was ihn eingeschüchtert hat und so gilt Vorsicht als erste Regel. Diesmal wird er mit dem SRV und allen zwölf Robottern aussteigen. Er setzt sich in den abgewetzten pelzbezogenen Fahrersessel und läßt den SRV ausladen. Die Robotter fahren mit der Passagier-Plattform. Es staubt ein wenig, als das Fahrzeug aufsetzt und nach kurzem Warten auch mit Schrittgeschwidigkeit losfährt.


    Der Sensor des Fahrzeuges zeigt eine menge Metalle in der Gegend an, abe res ist keine Zeit zum minern. Sicherheits-Offiziere tun sowas nicht. es ist unter der würde. Nur gierige Freibeuter würden hier erstmal alles zusammen schießen um sich Schrott an Bord zu hohlen. Seine Augen suchen de Umgebung ab, dann finden sie das Gesuchte. Eine riesengroße Bodenluke, wie sie auf Ramstationen dazu dienen gelandete Fahrzeuge herunter zu lassen. Im Gegensatz zu der umgebung sieht sie neu und recht sauber aus. So als wenn die welche hier oben war hernter in den Hangar gefahren ist. Mit einem kleinen Piepen erfasst der Sensor eine Metalltür in einer Höhle.


    "Blue... ich habe hier eine Landeplattform und einen Eingangstür. Ich stelle den ESSERRVAU davor ab und steige aus." ... "Roger, Kommander." ... Er murmelt noch zu sich selbst en "gutes Mädchen", bevor er aussteigt, seine Pistole überprüft und die Energieschrotflinte aus der Halterung nimmt. Die Tür scheint eine recht große gepanzerte Hangartür für Fahrzeuge zu sein, doch jemand hat ein Loch hinein geschweißt. Es sind Etliche fusßspuren am boden und auch Spuren von Rollwägen oder dergleichen. Neben der Tür liegen ein halbes dutzend Treibstoff-Flaschen, die aber klar anzeigen, dass sie leer sind. Vor kurzem muss dort ein tragbarer Generator gestanden haben. Im inneren des Hangars ist es dunkel. Erst die Nachtsichteinstellung des Raumhelmes läßt ihn etwas erkennen. Dann erkennt er die Fahrzeuge. Sie unterscheiden sich sehr von dem was er kennt.


    "Blue, hier sind Fahrzeuge. sehen nach schweren Erntemaschienen aus. Sie sind ziemlich groß und sehen alt aus." ... "*verrauscht* Sehen sie irgendwelche Pikogramme ode rBeschriftungen?" ... "Die Verbindung ist schlecht wegen dem Berg. Nein, ich sehe nichts, da ich auf ELLVAU bin. Ich lasse zwei Robotter hier stehen. vielleicht kriegen wir eine Funkbrücke hin." ... "Roger Sir."... "KaErr zweiviersieben und KaErr dreidreieins ihr bleibt hier vorne und übermittelt die Funkgespräche von mir und Blue weiter. Ansonsten standard Wachfunktion. Zwei der Robotter schnarren ein "Willko" und stellen sich neben das Loch in der Tür.


    Der Hangar hat Platz für zwanzig Fahrzeuge und es stehen noch rund ein dutzend darin. Etliche sehen beschädigt aus. So als habe jemand ihre Räder und Ketten sabotiert. Als er den Aufzug erreicht, kann er sehen, dass dort noch licht leuchtet an den Rufknöpfen. Mit etwas mulmigem Gefühl drückt er auf den Rufknopf und hört tatsächlich den Aufzug anlaufen. Nach rund sieben Sekunden öffnet sich die Tür. es gibt etliche rote Flecken am Boden des Aufzuges, welche kaum getrocknet sind und es führen große Fußabdrücke in den Hangar und wieder zurrück zum Aufzug. ... "Blue, hier sind Blutspuren. Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg." ... "*verrauscht* verstanden Sir." ... "Robotter team zwei, ihr nehmt die Treppe nach unten und wir treffen uns dort. Team A kommt mit mir." .. Dan nsteigt er in den Aufzug und die Türen schließen sich. Er kann nicht mehr sehen, wie die beiden Robotter am Eingang sich herumdrehen und auch entsprechend ihren neuen Befehlen zum Treppenhaus gehen. Es macht keinen Unterschied, denn er kehrt nicht mehr zurrück. weder bevor, noch nachdem die Viper auf dem Landefeld von Aus dem Boden fahrenden Geschütztürmen beschossen wird.



  • [Fortsetzung]


    Sie erwacht und hat fürchterlichen Durst sowie elende Kopfschmerzen. ... "Mraaor... Anzug, bring mir eine Flasche kaltes frisches Wasser." ... tatsächlich hört sie den Anzug wie er unbeholfen durch die Ruby Hawk stapft. Es dauert gerade mal drei endlos lange Minuten, bis der Anzug neben ihrer Koje erscheint, und eine Metall-Flasche vom Typ "Raumfahrerglück" ... #Blöder Name!# ... hinhält. ... "Wasser, frisch aus dem Recycling Tank. Vierundzwanzig Grad kalt, laut Anzeige des Tankes." ... #Das ist nicht kalt! Egal.# ... Gierig trinkt sie die Flasche leer, was bei einem Liter nicht so ganz einfach ist und ihr entfährt ein Rülpser. ... #Zu gierig. Ich dachte darüber sei ich hinweg. Boa, ich sollte mit Alkohohl vorsichtiger sein.#


    Der Anzug entfernt sich um sich wieder in seine Halterung zu stellen. Eigentlich gibt es keinen Grund, aber irgendetwas rummort in dem Unterbewusstsein, also heißt es Aufstehen. Mühsam zieht sie sich hoch, kommt schwankend auf die Beine und tapst von Fell bedeckt durch das Raumboot. Noch ein weiterer Gückskanister voll diesmal kaltem Wasser in der Hand setzt sie sich in die kleine Messe, drückt recht planlos auf die Tasten des Koch-O-Maten und versucht die Erinnerungen zu sortieren. ... #Wir haben uns mit der Familie getroffen. Es wurde lustig, dann feucht, dann noch lustiger dann noch feuchter ... Ich habe mich geprügelt, Einen Gang demoliert, Die wissen jetzt alle, was ich bin... Nein, das ist soweit hoffentlich alles in Ordnung. Das ist es nicht."


    Eine kleine glocke ertönt und eine warme suppe mit "Zwiebel-Lachs und Öko-Nudeln" Wird von dem kleinen Greifarm des Koch-O-Maten auf den Tisch gestellt. Daneben wird dann ein großer Löffel gelegt. Die Schnupperprobe zeigt ein Positiv von plus zwei auf der nach oben und unten offenen Katzerskala an, also beugt sie sich etwas vor und fährt mit der Zunge hinein. ... #Es schmeckt synthetisch. Kein Wunder, es ist synthetisch. aber man sollte es nicht so klar schmecken.... ach ja. Ich habe dne Anzug nicht an.# ... Schagraulyn kichert leise ... "Ein Kriegsgerät zur Verbesserung des Geschmackes der Kriegsrationen... sollte jeder Soldat haben." ... "Soll ich in den nächsten Einsatz ein paar Gewürze mit einlagern?" ... #Hmmmmmmm...# ... "Ja, mach das. nur kleine Mengen für maximal zehn Portionen Nahrung. Vorzugsweise in einem Behältnis zum Streuen." ... "Jawohl kommander."


    "Das bringt mich trotzdem nicht weiter. Ruby Hawk... zeige mir eine Liste aller eingegangenen Nachrichten der letzten zwei Tage." .... Statt einer Antwort erscheint ein holo-Bildschirm und darauf durtzenderweis eNachrichten. Ungefilter. Private, öffentliche, Werbung und etliches, was nicht so leicht ein zu ordnen ist. Mit der linken trinkt sie ihre Suppe, während der Schwanz eine Nachricht nach der anderen aus dem Bild wischt. Als sie gerade Bericht Nummer sechsundzwanzig verschieben will, hält sie ein Gefühl zurrück. Und so ließt sie ihn sich genauer durch.


    Es geht um ein paar tote Kolonisten auf einer Kolonie-Welt. Der Reporter ereifert sich darüber, dass die Piraten immer brutaler werden. Er beschreibt die Grausamkeiten recht ausführlich. Dann liest sie den Namen des Planeten... dabei rieselt es ihr kalt den Rücken herunter.

  • [Fortsetzung]


    "Komander Nennhob, sie haben eine neue Nachricht" ... "Auf den Schirm *gähnt*" ...


    [Holo-Bild-Nachricht]

    Zitat

    Es ist das menschliche Holo-Bild von Schagraulyn, wie sie es sich im Cocpit der Ruby Hawk auf der Pilotenliege bequemt macht.


    "hi Boss. Ich bin hinter nichts konkretem her, nur einem Verdacht. In Cauac, auf dme Planeten wo es die Schlacht gegeben hat, gibt es eine übel marodierende Grupp Piraten. Der Stiel den die nutzen kommt mir leider zu bekannt vor. Ich habe mir die berichte durchgelesen und ich würde mich nicht wundern, wenn Raffael dort noch herum marodiert. Wenn das so ist, dann ist er jetzt viel gefährlicher geworden. Es könnten auch die anderen sein, welche mit dem AGF abgehauen sind. Wie auch immer, Es... *schaut kurz betreten weg.* Es wird gefährlich, ich werde mehrfach landen müssen und mich an Bodengebäude anschleichen müssen, also solltet ihr vielleicht besser schauen, dass hr Maya Free weiter helft. ... Ich *schluckt sichtlich* habe ein paar junge Söldner angeheuert, damit sie mir suchen helfen. Das war aber schon bevor diese Morde passierten. Vielleicht.... vielleicht haltet ihr ein zwei Kampffähige jäger in Einsatzbereitschafft. Nur für den Fall, das sich Zeit finde um hilfe zu rufen."


    *Anderer tonfall* Nachricht beendet.


    Ein lautes Seufzen ist zu höhren. ... "Was meinst du Schatz, wird sie um Hilfe rufen bevor sie Unsinn anstellt?" ... "Ich habe fast den Eindruck als wolle sie uns raushalten weil WIR nicht kämpfen können." ... "Dieses kleine wirrköpfige Kind. Wir sind die erfahrenen Soldaten. Also was tun wir?" ... "Wie gefährlich war dieser Raffael wirklich?" ... "zögerlich. Ein Buschkämpfer, Hinterhältig und gemein. Wirklich gefährlich naja, nicht direkt. Andererseits, wen nsein Anzug aus war und ihn behindert hat, wird ihm mit einsatzfähigen Anzug begegne ziemlich kritisch. Selbst wenn de rnur halb so wendig ist wie Schäggy, wird den zu treffen schwierig. Dann dicke Panzerung... Wir brauchen schwere Waffen mit guter Trefferquote. Selbstlenkende Munition, Sperrfeuer-Lasertürme, Holo-Projektoren, Mobile Deckungs-Felder. Den ganzen Kram den wir damals immer so gehasst haben, wenn ihn die andere Seite hatte."


    Andy nickt. "Ich rufe Battleopa an. Der hat doch vermtlich imme rnoch die besten Waffen Dealer." ... "Warum nicht Benni?" ... "Warum er?" ... "Er ist inzwischen nen ziemlich berühmter Söldner geworden." .... "Also gut.. Ich rufe BEIDE an."