Samsung Odyssey

  • Hatte auch mal überlegt mir eine VR Brille zu kaufen. Doch bei manchen Spielen wird mir selbst am Monitor schlecht.... damals bei Half Life 2 und letztens bei Fallout 4.... :think: Beim Buggyfahren über einem sehr zerklüfteten Mond in einer Schlucht wurde mir die Tage auch schwummerig..... zum Glück beim Rest von E:D nicht.... Bei anderen Spielen wie Black Squad und anderen Egoshootern habe ich das Problem zum Glück nicht..... :think: :think: :think:
    Deshalb habe ich mir gesagt, ich verzichte darauf mehrere hundert €uronen für eine VR Brille auszugeben und dann zu merken das es nichts für mich ist.....

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    "Du redest mit deinem Raumschiff? Findest du das nicht merkwürdig?"
    "Wieso? Ich finde die Gespräche mit manchen Menschen viel merkwürdiger!"

  • Moin, bin neu hier und fange gleich mit oT an weil es im Thread schon angesprochen wurde.


    Welche Kantenglättung benutzt ihr und wie hoch stellt ihr die HMD Qualität (also Renderauflösung) ein?

    Nutze das Preset Mittel + Texturen auf Hoch, AA= FXAA und HMD Qualität Faktor 1,5.

    Mit der Performence bin ich so nicht zufrieden, werde selber noch testen ob HMD Quali auf 1,0 + andere AA Modi sin voller ist. Würde dennoch gerne wissen wie ihr es macht :).


    Mein System: RX Vega64, Ryzen 2700x, 16GB Ram, E:D auf NVME SSD.

    Edit: Habe die Rift

  • Die Samsung Odyssey hat die gleichen Displays verbaut wie die HTC Vive pro, welche ich habe. Daher traue ich mir eine qualifizierte Antwort bezüglich der Grafikeinstellungen für Elite Dangerous zu.


    In den Qualtitäseinstellungen kann man alles auf Ultra stellen. Blur und Tiefenschäfe sollten ausgeschaltet sein. Die brauchen Rechenleistung und machen das Bild unscharf. Die Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion) kann auch ausgeschaltet werden, das sieht man kaum und kostet Rechenleistung.


    Die Schatten kosten auch extrem Rechenleistung. Allerdings sieht alles andere als "ultra" leider blöd aus. Also selbst abwägen!


    Bei AA scheiden sich die Geister! Ich fliege ganz ohne AA, denn FXAA macht die Schrift und die Sterne matschig. Das kann man im direkten Vergleich leicht ausprobieren. MSAA 4× glättet zwar die Kanten und lässt die Schrift halbwegs in Ruhe, sieht aber meiner Meinung nach bei den beigen Umlaufbahnringen und den hellblauen Gravitationskreisen blöd aus. Das ist also Geschmackssache.


    Die Hintergrundqualität der Galaxiekarte sollte nicht auf "hoch" stehen, denn dann fängt es an zu ruckeln.


    Das Supersampling gehört auf 1.0 gelassen, denn es ist nur etwas für den 2D-Betrieb. Die vermeintliche Schärfe in der VR-Brille wird dagegen über die HMD-Qualität geregelt. Da die Odyssey und die Vive Pro schon höhere Auflösungen von Elite Dangerous geliefert bekommen als die Rift oder normale Vive, ist hier das 1.0 standardmäßig schon mehr als bei den anderen Brillen. Wenn man diesen Wert hochsetzt, wird das Bild zwar zum Niederknien schön, aber es fängt grausam an zu ruckeln, wenn man nicht gerade eine 2080Ti hat, die erst in zwei Wochen zu kaufen sein wird.


    Zu guter Letzt sollte man im Grafikkartentreiber noch Anisotrope Filterung anstellen und auf 4× setzen und trilineare Optimierung anschalten. Sonst sehen die Texturen von flachem Winkel aus betrachtet matschig aus. Bei nvidia macht man das mit dem nvidia-Inspektor (Profil für elitedangerous64.exe), bei AMD weiß ich es nicht.

  • Danke für die Erklärungen. Hatte zuerst nicht kapiert das Supersampling immer an ist und nur über den Zahlenwert geregelt wird (habe es test weise hoch genommen und so gelassen daher kamen dir Performance Probleme). Nach einer Empfehlung jetzt so: Supersampling 0,65 und HMD Qualität auf 1,75, AA aus, das meiste andere auf mittel oder aus (entspricht ungefähr deinen Empfehlungen) nur Texturen hoch. Der Tipp mit dem AF ist gut, fällt mir jetzt erst auf das es dafür keine Einstellung gibt.

  • Supersampling unter eins und HMD-Quali über eins erscheint mir eine eigenwillige Kombination zu sein. Ich habe es eben noch einmal mit meiner Vive Pro ausprobiert. Die HMD-Qualität ist für die Schärfe der Abbildung in der VR-Brille zuständig. Je höher man diesen Wert setzt, desto klarer wird das Bild, desto schärfer sieht man alle Kanten. Die Schrift wird schärfer, aber auch alle "Treppchen" an den Kanten in der vom Spiel gelieferten Grafik sind besser zu erkennen. Wenn man eine schnelle Grafikkarte hat, sollte man diesen Wert nach oben setzen.


    Das Supersampling dagegen bestimmt, in welcher Auflösung Elite Dangerous das Bild aufbereitet. Je geringer der Wert, desto gröber aufgelöst, desto mehr Klötzchen und Treppchen an den Kanten. Das spart Rechenzeit, sieht aber fürchterlich aus. Wenn man einen Full-HD-Monitor hat und SS=1 setzt, dann berechnet ED ein Bild der Auflösung von 1920 × 1080. Wenn man SS=0,5 setzt, dann berechnet ED das Bild mit der Hälfte der Auflösung, also 960 × 540 und skaliert es anschließend wieder auf 1920 × 1080 hoch, was man dann auf dem Monitor als Klötzchengrafik bewundern darf.


    Wenn man diesen Wert also auf unter 1 stellt, wird das Bild gröber. Ein HMD-Qualitätswert über 1 führt dann dazu, dass man diese Grobschlächtigkeit umso besser in der VR-Brille erkennen kann. Man darf sich dann über knallscharf abgebildete Treppchen und Klötzchen freuen. Besonders bei entfernten Objekten macht sich das schmerzlich bemerkbar.


    Jeder sei aufgefordert, das einmal auszuprobieren: Vergleicht SS=1 plus HMD=1 einmal mit SS=0,5 plus HMD=2. Am besten mit der Außenkamera eine Szene mit vielen Kanten und Details suchen und beide Einstellungen direkt hintereinander ansehen. Ich bin gespannt auf Eure subjektiven Eindrücke.