Geysire und Vulkane finden: Tipps und Hinweise

  • Geysire und Vulkane finden: Tipps und Hinweise


    Vorab: Die Umsetzung der folgenden Hinweise und Erfahrungen – kurz in Leitlinien dargestellt - führt nicht zu „garantierten“ Funden. Die Geysir-Jagd ist und bleibt Glückssache (solange FD hier nichts ändert).
    Außerdem gilt – denjenigen, die das Spiel schon länger spielen, sage ich nichts neues – grundsätzlich: Keine Regel ohne Ausnahme.
    Zudem handelt es sich um die Darstellung meiner eigenen Erfahrungen, d.h. es könnte und kann natürlich noch bessere und zielgerichtetere Vorgehensweisen geben.


    Ein wenig Ausdauer und Geduld bei der Suche nach Geysiren schadet jedoch auf keinen Fall. Wenn man dann welche gefunden hat, ist das – so finde ich – immer ein schönes Explorer-Erfolgserlebnis. Lohnende Fotomotive gibt‘s dann auch häufig noch dazu ...


    [img_size width=853 height=527]https://picload.org/image/drllgwol/aa-03-15-k.jpg[/img_size]


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    [06-18] Diese Anleitung wird nicht mehr aktualisiert!



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    [05-18] Aktualisierung / Anmerkung: Neben den beiden hier geschilderten Suchmethoden (die nach wie vor funktionieren), wird mittlerweile häufig eine dritte angewendet: Die systematische Oberflächensuche entlang von Längen- und/oder Breitengraden.


    Mit dieser Methode wird der „Glücksfaktor“ bei der Suche nach Geysiren und Vulkanen (und auch organischen Lebensformen) gesenkt. Erkauft wird das allerdings mit einem gewissen Zeitaufwand (je nach Größe des Planeten/Mondes bzw. Ausdehnung der Suche: 3-6 Stunden oder mehr). Es gibt damit zwar keine Fundgarantie, kommt der Sache aber schon recht nahe …


    [durchstreichen]Wenn ich mal Zeit und Lust habe, werde ich diese Methode hier noch einbinden.[/durchstreichen]


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    Zusammengefasst, vorweg in Kurzform:


    1: Nur Objekte mit einem Radius von unter 500 km
    2: Nur Objekte mit einer Umlaufzeit von 1 Tag oder weniger
    3: Die Reichweite des Radars auf Maximum stellen
    4: Tiefe Schluchten und Täler anfliegen, dabei auf (Ver-)Färbungen achten


    - Suchmethode 1 („Gleitflug-POI-Methode“) -
    5: Normalen Gleitflug über Zielgebiet einleiten
    6: Bei „Tick“: flachen Gleitflugwinkel -10°, auf Radar achten
    7: Bei POI-Punkt-Anzeige: Gleitflug abbrechen, POI anfliegen


    - Suchmethode 2 („Oberflächen-Späh-Methode“) -
    5: Zielgebiete auf der Tagseite anfliegen
    6: Aus einer Höhe von 2,5-4 km umsehen und suchen
    7: Geysire sind bis auf eine Distanz (nicht Höhe!) von ca. 15 km erkennbar


    8: Zeitlimit setzen


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    Im Einzelnen:


    Objekte finden


    Ob ein Objekt (Planet oder Mond) tatsächlich vulkanische Aktivitäten zeigt, wird erst nach einem Detail-Scan offenbar.


    Entscheidungshilfe welches Objekt für eben diesen Detail-Scan angeflogen wird, liefert aber schon der oberflächliche System-Scan. Interessant sind hier die Werte für Radius und Umlaufzeit.


    Abb. 1: Objekt-Info-Tab der Systemkarte


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcadogl/glf-004.jpg[/img_size]

    Welche Objekte für einen Detail-Scan anfliegen?


    1: Nur Objekte mit einem Radius von unter 500 km
    2: Nur Objekte mit einer Umlaufzeit von 1 Tag oder weniger


    Ad 1: Pro Objekt werden – offenbar unabhängig von der Objektgröße – nur eine begrenzte Anzahl vulkanischer Fundstellen generiert. *
    Die Größenbeschränkung bei der Suche erhöht also die Wahrscheinlichkeit für einen Fund deutlich! Die 500-km-Grenze ist dabei als Kompromiss zwischen Auffindewahrscheinlichkeit für Geysire und Auftrittswahrscheinlichkeit der Objekte zu sehen: ein 400-km-Radius wäre noch besser, diese kleinen Objekte sind jedoch recht selten.
    Eine Ausnahme für die genannte Größenobergrenze muss für Eisplaneten und -monde gemacht werden. Diese Objekte haben Minimalradien von ca. 6-700 km.


    * [ Die Anzahl reicht von 2-3 Stellen bis maximal 16 (dem bisherigen Rekord). Welche Faktoren bzw. Eigenschaften des Planeten bei der Generierung der Anzahl vulkanischer Areale eine Rolle spielen, ist Gegenstand von Untersuchungen und Spekulation. Vermutet wird u.a. eine Kombination aus Schwerkraftverhältnissen und Temperatur (s. dazu [url2=https://forums.frontier.co.uk/showthread.php/293012-Geyser-and-Fumarole-Location-Catalog-and-Data-Collection?p=6279052&viewfull=1#post6279052]diesen Beitrag[/url2] (englisch)). ]


    Ad 2: Im ED-Universum wird das Auftreten von Vulkanismus offenbar durch Vorhandensein von Schwerkrafteinwirkung signifikant erhöht. Objekte, die eng um ihren Mutterplaneten kreisen, zeigen demnach sichtlich häufiger vulkanische Aktivität.
    Sehr oft findet man diese Konstellation z.B. bei binären Monden von Gasriesen oder anderen Planeten, die sich i.d.R. auf engen Umlaufbahnen umkreisen. Solche Monde sind zudem auf der Systemkarte auf den ersten Blick erkennbar.


    Abb. 2: Binäre Monde


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcadogi/glf-005.jpg[/img_size]


    Radar


    3: Die Reichweite des Radars auf Maximum stellen und den Anzeigemodus auf „linear“


    Ad 3: Für beide unten geschilderte Suchmethoden muss die Radaranzeige auf maximale Reichweite gestellt werden.
    Die POI-Radar-Punkte von vulkanischen Objekten sind sehr klein und in dieser Art einmalig, d.h. sieht man einen dieser Mini-POI, kann man sicher sein, Geysire gefunden zu haben. POI von Material-Meteoriten sind größer. Wobei die Geysire selber nicht im Radar auftauchen, sondern die mit ihnen assoziierten materialhaltigen Kristalle. Das Umstellen des Radaranzeigemodus von „logarithmisch“ auf „linear“ sorgt dafür, dass auch knapp innerhalb der Radarreichweite liegende POI noch angezeigt werden. Das Umstellen erfolgt über den rechten GUI-Panel unter dem Tab „Funktionen“.


    Für Suchmethode 2 („Oberflächen-Späh-Methode“) gilt: In der Regel erkennt man die Geysire jedoch schon längst bevor sie auf dem Radar erscheinen. Manchmal – z.B. wenn sie sich in Spalten oder Verwerfungen verstecken – ist jedoch der Radarkontakt entscheidend.


    Wo suchen?


    Diese Frage stellt sich, nachdem ein Objekt mit vulkanischer Aktivität identifiziert ist.


    4: Tiefe Schluchten und Täler anfliegen, dabei auf (Ver-)Färbungen achten


    Ad 4: Hierfür gibt es einige Zusatztipps, die jedoch allesamt der Kategorie „gefühlt“, „habe ich den Eindruck...“ und „scheint es ...“ zuzuordnen sind:
    - Bessere Chancen gibt es bei Canyons die mit Kratern verbunden sind
    - Fundstellen liegen häufiger in Äquatornähe
    - Auf der dem Mutterplanet zugewandten Seite ist man oftmals erfolgreicher


    Abb. 3: Direkter Anflug auf eine vielversprechende Stelle (oben rechts sieht es auch ganz gut aus ...)


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcadaww/glf-001.jpg[/img_size]


    Abb. 3-1: Der hier vorm Bug liegende Grabenzug zeigt Verfärbungen und ist mit einem Krater verbunden. Und tatsächlich: Grünlich rauchende Silikatdampf-Geysire!


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/dridwdor/glf-015.jpg[/img_size]


    Suchmethode 1 („Gleitflug-POI-Methode“)


    Der „Tick“


    Für diejenigen, die es nicht kennen, oder bisher nicht bemerkt haben: Beim Anflug auf einen Planeten im Gleitflug erkennt man beim Blick auf den Höhenmesser einen kleinen Sprung der angezeigten Höhe. Die konkrete Höhe, bei der dieser „Tick“ auftritt, ist dabei von Größe und Art des angeflogenen Objekts abhängig.
    Für die Geysir-Jagd ist dieser Bug oder Anzeigefehler (so es denn einer ist) sehr nützlich, denn er markiert den Zeitpunkt, ab dem das Radar Boden-POI anzeigt.


    5: Normalen Gleitflug über Zielgebiet einleiten
    6: Bei „Tick“: flachen Gleitflugwinkel -10°, auf Radar achten
    7: Bei POI-Punkt-Anzeige: Gleitflug abbrechen, POI anfliegen


    Ad 5+6: Den Gleitflug über dem von oben ausgemachten Zielgebiet einleiten. Einen steilen Anflugwinkel (ca. -40°) beibehalten. Nach dem „Tick“ den Anflugwinkel so flach wie möglich wählen, was normalerweise so ca. -6 bis -10° bedeutet, jedoch vom jeweiligen Planeten abhängig ist. Je flacher der Winkel desto länger die Gleitphase, d.h. umso größer das in einem Anflug vom Radar abgedeckte Gebiet. Bei zu flachem Winkel erfolgt der zu diesem Zeitpunkt unerwünschte Austritt aus dem Gleitflug. Besonders akribische Geysir-Jäger ermitteln den minimal möglichen Winkel bei einem Testanflug.


    Ad 7: Huscht ein POI-Punkt über den Radarschirm wird der Gleitflug sofort abgebrochen (Nase hochziehen ist die sicherste Methode), um den Punkt nicht aus den Augen zu verlieren. Aus der Höhe sind Geysire nicht zu erkennen, der POI ist also momentan der einzige Anhaltspunkt zur Navigation. Es folgt der schnelle, steile Abstieg zum Zielpunkt, der sich dann hoffentlich als Geysir entpuppt.


    Abb. 4: Anflug auf ein potenzielles Fundgebiet:


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcpgcgl/glf-008.jpg[/img_size]


    Abb. 5: Normaler Übergang in Gleitflug:


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcpgcgi/glf-009.jpg[/img_size]


    Abb. 6: Bei „Tick“ Sinkflug Anflugwinkel -6 bis -10° und auf Radarschirm achten:


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcpgcgw/glf-010.jpg[/img_size]


    Abb. 7: „Falscher“, größerer POI (meistens Meteoriten) und „richtiger“, kleiner POI:


    [img_size width=853 height=265]https://picload.org/image/drcpgcrr/glf-011.jpg[/img_size]


    Abb. 8: Gleitflug abbrechen (Nase hoch), POI nicht verlieren:


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcpgcra/glf-012.jpg[/img_size]


    Abb. 9+10: Bingo! Schöne Wasser-Geysire ...


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcpgcrl/glf-013.jpg[/img_size]


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcprool/glf-014.jpg[/img_size]


    Suchmethode 2 („Oberflächen-Späh-Methode“)


    5: Zielgebiete auf der Tagseite anfliegen


    Ad 5: Da bei Methode 2 vor allem visuell gesucht wird, ist Tageslicht von Vorteil. Das gilt übrigens auch für glimmende Vulkane, die in der Dunkelheit aus der Entfernung IMHO nicht besser zu erkennen sind. Hier könnte FD bei der Umsetzung der Darstellung mal nachbessern, genau wie bei der offensichtlich nicht korrekten Wiedergabe von Dampf- und Wassereruptionen, die immer – völlig unabhängig ob 1 oder 0,01 G Schwerkraft herrschen – identisch aussehen.


    6: Aus einer Höhe von 2,5-4 km umsehen und suchen
    7: Geysire sind bis auf eine Distanz (nicht Höhe!) von ca. 15 km erkennbar


    Ad 6+7: Nach Ende der Gleitphase des Anfluges zunächst umschauen. Hierbei ist die Außenkamera hilfreich (vor allem wenn man aus einem Anaconda-Cockpit schauen muss). Ein bisschen Geduld und ein gutes Auge vorausgesetzt, lassen sich die Rauchwolken der Geysire, sollten welche da sein, schon aus der Distanz erkennen.


    Abb. 10: Geysire in Sicht!


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcadogr/glf-002.jpg[/img_size]


    Sollte nichts in Sicht sein, folgt der Suchflug.
    Fliegt man eine weniger agile Anaconda, kann der Einsatz eines Fighters zur Geysir-Suche ganz hilfreich sein. Beachtet werden muss dabei natürlich der Aktionsradius der kleinen Beiboote von max. 30 km.


    Zum Radar bei Suchmethode 2:
    - Höhe von ca. 1,5 km nicht unterschreiten, Höhe von ca. 4 km nicht überschreiten
    - Auf kleinere POI-Punkte achten (s. Abb.), größere sind i.d.R. Meteoriten


    Abb. 11: Unterschiedlich große POI-Radarbilder:
    - sehr großer "Blink-POI" (persistente Material-Meteoriten oder organische Strukturen wie Brain Trees oder Fungal Cones bzw. Schiffswracks, Container etc.)
    - normal großer POI (nicht-persistente Material-Meteoriten)


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcadorr/glf-006.jpg[/img_size]


    Abb. 12: Geysire und zugehöriges POI-Radarbild:


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/drcadoga/glf-003.jpg[/img_size]


    Für beide Suchmethoden sollte gelten:


    8: Zeitlimit setzen


    Ad 8:
    Methode 1: Geht der Gleitanflug erfolglos vorüber (kein POI oder „falscher POI“ wie z.b. Meteoriten) geht‘s wieder zurück in den Orbit, um den nächsten Gleitflug einzuleiten usw.
    Hier setze ich mir i.d.R. ein Limit von ca. 30-45 min.
    Methode 2: Kleinere Canyons werden meistens komplett abgeflogen. Maximal investiert werden ca. 20-30 min pro Canyon, beim Fighter-Einsatz wird, falls vielversprechend und topografisch passend, der komplette Aktionsradius abgeflogen. Findet man nichts, geht‘s zurück in den Orbit, um das nächste Zielareal zu lokalisieren. Nach drei erfolglosen Planetenanflügen ziehe ich meistens weiter; man kann auch ein Stunde o.ä. als Limit setzen.


    Vulkanismus-Typen


    Nach einem Aus-/Einloggen sind nicht-persistente Meteoritenfundstellen (normalgroßer POI, s.o.) verschwunden, Geysir- und Vulkanfundstellen [durchstreichen]bleiben jedoch persistent[/durchstreichen]. Die meisten Geysir-Fundstellen wurden mit dem 3.0-Update leider entfernt (s. Aktualisierung 28.02.)

    [durchstreichen]Soweit ich es sehen kann, gibt es im Spiel bisher folgende Arten von vulkanischer Aktivität:[/durchstreichen]


    Aktualisierung (14.12.):


    Die [url2=https://www.edsm.net/de]EDSM[/url2]-Datenbank listet mittlerweile 15 verschiedene Typen von Vulkanismus:


    • Ammoniak-Geysire
    • Ammoniak-Magma
    • Eisen-Magma
    • Helium-Geysire
    • Kohlendioxid-Geysire
    • Methan-Geysire
    • Methan-Magma
    • Silikat-Magma
    • Silikatdampf-Geysire
    • Stein-Magma
    • Stickstoff-Geysire
    • Stickstoff-Magma
    • Schwefeldioxid-Geysire
    • Wasser-Geysire
    • Wasser-Magma


    Unterschieden wir darüber hinaus in „klein“ („minor“), normal (ohne Adjektiv) und „groß“ („major“), so dass von insgesamt 45 unterscheidbaren Arten von Vulkanismus gesprochen wird. Die Einordnung „klein, normal, groß“ erscheint leider nicht auf der Systemkarte nach dem Detail-Scan. Hier ist man auf externe Tools angewiesen, die das Cmdr-Log live auslesen (z.B. [url2=https://github.com/EDDiscovery/EDDiscovery/wiki]EDDiscovery[/url2]).
    - ENDE Aktualisierung -


    Aktualisierung (15.01.):


    Abb. 13: Unterschiedliche POI-Radarbilder:



    Ad Abb. 13:


    Kleine POI – Geysire
    Blink-POI – Erscheinen zunächst sehr groß, blinken dann nach einigen Sekunden im Radar einmalig auf und schrumpfen in Folge auf wenige Pixel zusammen (i.d.R. persistente Meteoriten, an entsprechend prädestinierten Orten auch organische Lebensformen wie Brain Trees oder Fungal Cones).
    Das "Aufblinken" kann - aus welchen Gründen auch immer - manchmal ziemlich lange dauern (z.T. mehrere Minuten). Vor dem Blinken und Schrumpfen des POI auf keine Fall landen: man findet nichts ...


    Wichtig: Der Blink-POI in Abb. 13 ist schon im Schrumpfen begriffen, beim ersten Auftreten im Radar ist er deutlich größer (s.o. Abb. 11).


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    Auflistung von Objekten (Planeten/Monde) nach Schwierigkeitsgrad bezgl. der Geysir-Suche (von weniger bis mehr):


    • Felsig

    • Objekte m. hochwertigen Metallen

    • Felsig/Eis

    • Eis


    Auf felsigen Welten sind die möglichen Fundorte in geringerer Zahl und i.d.R. aus dem Orbit gut sichtbar anzufliegen, zudem erfolgt der „Tick“ in größerer Höhe, d.h. die Gleitphase mit aktivem Bodenradar ist länger.
    Eiswelten sind i.d.R. übersät mit potenziellen Fundorten (Spalten, Canyons, Verwerfungen etc.). Die Gleitphase mit aktivem Bodenradar ist kürzer.


    - ENDE Aktualisierung -


    Aktualisierung (28.02.):


    Leider wurden mit dem 3.0-Update die meisten (wenn nicht gar alle) „alten“ Geysir-Fundorte gelöscht bzw. verschoben. Damit ist dann auch sehr viel Arbeit für EDSM und anderswo umsonst gewesen :-(


    Gleiches gilt offensichtlich auch für Organische Funde (Fungal Cones, Brain Trees). Auch hier sind offensichtlich die meisten verschwunden … ziemlich frustrierend und demotivierend für alle, die hier in der Vergangenheit viel Zeit und Mühe investiert haben.


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    Zu den Materialien an Geysir-Fundorten (Grundsätzlich natürlich nur die Art Elemente, die auch in der Systemkarte für den entsprechenden Planeten gelistet sind):


    • Pechstein – Grad1- und Grad2-Elemente
    • Kristallfragmente – Grad3-Elemente
    • Kristallcluster – Grad3- und Grad4-Elemente
    • Nadelkristalle – Grad4-Elemente


    [img_size width=853 height=357]https://picload.org/image/dawlilda/materialiengeysire.jpg[/img_size]


    - ENDE Aktualisierung -


    Aktualisierung (11.04.):


    Zur Benennung vulkanischer Strukturen


    Zwar sind die geologisch aktiven Strukturen in der Systemübersicht, nach einem Detailscan des Objektes, benannt (siehe obige Liste).
    Diese Benennung ist aber oberflächlich bzw. auch irreführend.


    Bei [url2=https://canonn.science/]Cannon[/url2] und [url2=https://madraptor86.wixsite.com/mwsog/home]M.W.S.O.G[/url2] ist man daher übereingekommen die vulkanischen Funde in drei Gruppen einzuteilen, die sich direkt vom optischen Erscheinungsbild ableiten:


    • Geysire – Fontänen mit flüssiger/gasförmiger Konsistenz
    • Fumarole – Steinstrukturen mit Rauchentwicklung
    • Lava Spouts – Eruptierendes Magma (auch Vulkane oder „Lagerfeuer“)


    [img_size width=853 height=480]https://picload.org/image/dawliaal/benennunggeysire-k.jpg[/img_size]


    - ENDE Aktualisierung -


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    Ich hoffe, diese Tipps können dem ein oder anderen zu einer erfolgreichen Geysir-Jagd verhelfen.


    In diesem Sinne:


    Sicheren Flug und Fröhliche Jagd!


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    Anmerkungen, Fragen, Ergänzungen? Her damit!

    „AMU 27 an JO zwei Terraluna – Bin im Quadranten vier, Sektor PAL – Schalte Positionslichter ein – Empfang“

    16 Mal editiert, zuletzt von Pilot Pirx ()

  • Meine aufrichtige Wertschätzung für diese Anleitung samt unbezahlbarem Hintergrundwissen Pilot Pirx. Ist ja ne irre Arbeit die du dir da antust. Elite ohne Forum und Recherche ist für mich irgendwie undenkbar. :daumen:

    OPEN MIND.FREE STYLE.OPENrulez!


    Dangerous Tycoon Elite

  • Auch von mir ein riesen Danke für die ausführliche Beschreibung.
    Nach dem Durchlesen stelle ich fest, daß ich bisher total falsch gesucht habe... :think:


    Klar, daß das keine Garantie für den Erfolg ist, aber immerhin erhöht es die Chancen jetzt doch.
    Hoffe ich. :D

    Fly Safe
    Kolumbus

    Unbenannt-1.jpg

    Distant World 2 Teilnehmer #2871 - Ship ID 137-DW

    Ship ANACONDA PHILIPP FRANZ von SIEBOLD

  • Hi Pirx,


    vielen vielen Dank für diese umfangreiche Darstellung. Ich finde, sie hat einen Ehrenplatz im Forum verdient, auf dem sie von vielen Spielern schnell gefunden werden kann.


    Du hast all meine Erwartungen und Wünsche bezüglich Vorgehensweise, Tricks und Ratschläge bei der Suche nach Geysiren bei weitem übertroffen. Mit so einer tollen Darstellung hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Da habe ich erstmal eine ganze Weile dran zu knabbern, ehe ich das alles assimiliert habe.


    Vielleicht klappt es ja doch nochmal mit mir und den Geysiren. Denn ich muss bekennen, in den letzten Tagen kann ich schon wieder nur Misserfolge vermelden.


    Fly save und noch viel tollen Entdeckungen und Motive wünscht Dir Dewie!

  • Werd ich mal ausprobieren. Klasse Beitrag ...

    Explorer: Elite - Trade: Elite - Combat: Dangerous | Federation: Vice Admiral - Imperium: King
    Ships: Imp. Courier - DiamondbackX - AspX - Fer-de-Lance - Imp. Clipper - Python - Beluge Liner - Anaconda - Federal Corvette - Imp. Cutter

    Einmal editiert, zuletzt von Andragon ()

  • Hey Commander Pirx,
    erst mal ein fettes
    :sm30:
    Deine Beschreibungen sind wie Deine Reiseberichte immer eine Freude zu lesen :!:


    Immerhin weiß ich jetzt, dass ich wohl sehr sehr viel Pech hatte bei einer Suche.
    ...oder zu wenig Geduld :lol:
    Meistens suche ich mit beiden Methoden, erst über die POI, dann auf Sicht.
    Auf jeden Fall ist mir das meiste schon bekannt gewesen, insbesondere die Suchmethoden.
    Ist ja nicht so, dass ich noch nie Geysire gefunden habe, nur nicht in der Menge, wie Du es tust.
    Ein paar Sachen habe ich aber doch lernen können:

    Zitat von Pilot Pirx

    2: Nur Objekte mit einer Umlaufzeit von 1 Tag oder weniger


    Ich habe bisher nur auf die anderen Kriterien geachtet.

    Zitat von Pilot Pirx

    Der „Tick“


    Ich habe den Tick zwar schon bemerkt, wusste jedoch nicht, was er ist

    Zitat von Pilot Pirx

    Pro Objekt werden – unabhängig von der Objektgröße - immer nur 3 bis maximal 5 vulkanische Fundstellen generiert.


    Das war mir auch noch nicht bekannt. Woher weißt Du das?


    Auf der PaX-Expedition haben wir festgestellt, dass auch Geysire nicht für jeden gleich sichtbar sind und auch schon mal auf- oder wegploppen. Eine Instanzierung der Geysire - hälst Du das für möglich? Vielleicht mag die Suche mit besserer Grafik-Anzeige-Möglichkeit des Suchenden ja auch noch mehr erfolgreich werden....


    Tolle Anleitung auf jeden Fall. Ich finde, dies ist einen Sticky wert !!!
    Save travels :sm25:

  • Zitat von Jimbo Lazy [EoT]


    Das war mir auch noch nicht bekannt. Woher weißt Du das?


    Hi Jimbo,


    du hast recht, ich habe das etwas zu strikt formuliert. Bei solchen Dingen lässt sich FD ja i.d.R nicht in die Karten schauen. Habe das im Beitrag editiert.
    3 Fundstellen gibt es offenbar immer, 5 ist die maximal gefundene Anzahl pro Objekt bisher.
    Eine gute Quelle - nicht nur hierfür - ist: [url2=https://forums.frontier.co.uk/showthread.php/293012-Geyser-and-Fumarole-Location-Catalog-and-Data-Collection]Geyser and Fumarole Location Catalog and Data Collection[/url2]
    Da tauschen sich die wirklichen Geysir-Jäger aus.


    Zitat von Jimbo Lazy [EoT]

    Auf der PaX-Expedition haben wir festgestellt, dass auch Geysire nicht für jeden gleich sichtbar sind und auch schon mal auf- oder wegploppen. Eine Instanzierung der Geysire - hälst Du das für möglich? Vielleicht mag die Suche mit besserer Grafik-Anzeige-Möglichkeit des Suchenden ja auch noch mehr erfolgreich werden....


    Zur Instanzierung kann ich nichts sagen, wäre mal interessant das zu überprüfen ...
    Auf jeden Fall ist aber gerade bei den "Major Geysers" eine deutlich rythmische Aktivität festzustellen, d.h. die Fontäneneruptionen sind nicht immer an der selben Stelle, sondern wechseln zeitabhängig von Geysir zu Geysir - u.U ist das ja mit "Wegploppen" gemeint...?
    Sicher ist jedoch, dass die Fundstellen persistent sind, d.h. sie sind immer an den entsprechenden Koordinaten auffindbar.


    Sicheren Flug!

    „AMU 27 an JO zwei Terraluna – Bin im Quadranten vier, Sektor PAL – Schalte Positionslichter ein – Empfang“

    Einmal editiert, zuletzt von Pilot Pirx ()

  • Hochachtung vor der Arbeit an dieser Zusammenstellung und vielen Dank für die verdammt guten Tipps.
    Vor allem die Punkte Planetengröße und Umlaufdauer waren mir bisher nicht bewusst. Werde die Tipps bei nächster Gelegenheit anwenden :sm30:

  • Grade erst gefunden..absolute Top Arbeit deine Tips zur Geysir Suche Kommandant Pirx in Wort und wie in Bild...wirklich toll und verständlich ausgearbeitet..
    Hatte bei meiner Geysir Suche und Fund bisher anscheinend viel Glück gehabt, da ich deinen Artikel noch nicht kannte...
    Gruß Chessi

  • :sm43: Pilot Pirx !


    Ich bin durch einen Link eines Cmdrs auf Deinen Beitrag aufmerksam gemacht worden. Ist ja wirklich toll, was Du da zusammengetragen hast, mein großes Kompliment!


    Eine Frage dazu: bin gerade im orbital cruise um einen Mond und es wird mir aus dieser Höhe bereits ein roter Radarschirm angezeigt. Beim Weiterflug komme ich an Grenzen, d.h. es wohl nicht der ganze Mond rot. Ist das auch schon ein Anzeichen für ein POI weiter unten und wie soll ich weiter vorgehen? Ich bin schonmal innerhalb des großen roten Bereiches rausgesprungen und angeflogen, aber dann verschwand der rote Radarschirm. Innerhalb des ehem. roten Bereiches weitersuchen, weil mit POIs zu rechnen ist?
    :sm30:

  • Hallo Kommandant Henoch!


    Ich glaube du meinst mit „roter Radarschirm“ die Tatsache, dass der Planet/Mond auf den man im Orbital Cruise zusteuert, groß und rot im Radar angezeigt wird (in der Standard-Farbeinstellung des HUD)?


    Aus dieser Höhe werden keine POI angezeigt und es gibt auch keine Hinweise – egal welcher Art – auf das Vorhandensein oder die Position von POI.


    POI werden im Radar erst sichtbar wenn im Gleitflug (also der Landeanflugphase zwischen Orbital Cruise und Normalgeschwindigkeit) eine objektspezifische Höhe über Grund unterschritten wird. Diese Höhe wird bei der Höhenmesseranzeige mit dem „Tick“ (Beschreibung hierzu: s.o.) sichtbar gemacht, und ist eben von der Art des Planeten abhängig (bei kleinen Eisplaneten kann das 18 km oder weniger sein; bei größeren felsigen Planeten durchaus auch mal um die 40 km Höhe).


    Als Zielareal für diesen Suchgleitflug sollte man bei der Geysir-Jagd – wie oben beschrieben – vor allem auf Spalten, Canyons und tiefe Grabenzüge achten, die möglichst auch noch Färbungen aufweisen und mit Kratern verbunden sind, oder in deren Nähe liegen.


    Viel Glück bei der Suche!

    „AMU 27 an JO zwei Terraluna – Bin im Quadranten vier, Sektor PAL – Schalte Positionslichter ein – Empfang“

  • Also erst mal vorweg, Deine Beschreibung ist klasse. Aber soweit es um diesen "Tick" geht, der ist bei mir noch nie aufgetreten.


    >>>[url2=http://www.elitedangerous.de/forum/viewtopic.php?f=49&t=6265]Ein Abend auf Ziemkiewicz Ring...oder wie ich zur Hüpfer kam[/url2]<<<
    >>>[url2=http://www.elitedangerous.de/forum/viewtopic.php?f=49&t=6865]Mistress Lilith & Augustus – eine ungewöhnliche Partnerschaft[/url2]<<<
    >>>[url2=http://www.elitedangerous.de/forum/viewtopic.php?f=97&t=10746]Mein aktuelles Reisetagebuch[/url2]<<<

  • Ich möchte mal eine Vermutung streuen.... ist wirklich nichts Fundiertes..... möglicherweise liegt der "Tick" nicht nur im Auge des Betrachters, sondern auch an der Verbindung zum FD-Server, oder auch an den Ressourcen des Heimcomputers.....,

    "Oh my God it works!"


    J.Robert Oppenheimer

  • Der „Tick“ tritt auf, und ist auch nicht abhängig von Rechner-Ressourcen oder Verbindungsgeschwindigkeit. Er ist nicht unbedingt überdeutlich, er drängt sich nicht auf, aber er ist da ...


    Ob es sich hierbei um einen Bug handelt ist unklar. Spekuliert wird, dass er den Zeitpunkt „markiert“ in dem die Höhenmessung von der geometrischen Extrapolation (also aus dem Zentrum des Planeten/Mondes der bis dahin als ideale Kugel gilt) zur tatsächlichen Berechnung „über Grund“ wechselt. Dies könnte auch erklären, warum der Sprung gerade bei kleinen „Kartoffelmonden“ häufig besonders groß ist (z.B. von 18 km auf 26-28 km). Diese Objekte sind eben von der idealen Kugelform besonders weit entfernt.


    Der Sprung ist beim Gleit-Landeanflug immer „aufwärts“, d.h. es werden Höhenkilometer gewonnen, beim Aufstieg in den Orbit dementsprechend „abwärts“, es wird Höhe verloren.
    Der Aufstieg ist übrigens ohne „Tick“, die Veränderung der Höhenanzeige geschieht hier fließend.


    Er ist bei der Geysir-Suche ganz praktisch weil er – wie oben geschrieben – den Zeitpunkt markiert, ab dem Boden-POI im Radar sichtbar sind.


    Sicheren Flug!

    „AMU 27 an JO zwei Terraluna – Bin im Quadranten vier, Sektor PAL – Schalte Positionslichter ein – Empfang“