Ankunft am ersten Treffpunkt

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    Die erste Etappe ist geschafft.
    Kaja hat die ganze Strecke selber geflogen und ich durfte mich als Zuschauer in den unbenutzen Co-Piloten Sessel flözen. Eine Reise wie diese hatte ich noch nicht mitgemacht. Jedenfalls nicht als 'Gast' auf einem Schiff.....
    Nach 2000Ly wurde es etwas langweilig....
    nach 2800Ly bin ich eingeschlafen.....


    "Anschnallen da unten!" reißt Kaja mich aus meinen Träumen.
    "Wir sind im Anflug auf den Treffpunkt!"


    "ähm.... wie?" frage ich, während ich versuche die Augen zu öffnen.


    "Wing Signal empfangen und etabliert, CMDR Kaja!" höre ich EVA.
    "CMDR Chessi gibt uns ein Leitstrahl zur Basis!"


    "Das war doch der mit dem dicken Daumen, oder?" fragt Kaja frech.


    "Ja, das stimmt, CMDR Kaja!" bestätigt EVA


    Ich gähne herzaft und laut, um die beiden aus ihrem Zwiegespräch zu reißen.


    "Na endlich aufgewacht, mein Dickerchen?" ruft Kaja von oben runter.
    "Halt dich fest, wir werden jetzt landen!"


    Kaja wendet das Schiff in Rückenlage, und die Planetenoberfläche rast am Fenster über mir vorbei.
    Wir gehen vom Orbitalflug in den Gleitflug über.
    Die Schwerkraft des Planeten liegt zwar nur im unteren Bereich, lässt mich aber spüren, dass mir das Blut in den Kopf schießt.
    Von oben, oder auch unten, je nach Ansicht, dringt freudiges Geschrei. Kaja ist sichtlich in ihrem Element, scheint mir.


    "Und jetzt, Achtung!" ruft sie und zieht die Nase der 'Kajas Hope' in Richtung Oberfläche.
    Ich sehe in weiter Ferne schon die Umrisse der Schiffe, welche die Landung schon hinter sich haben.
    Sie kommen schnell näher, sehr schnell...


    Im rechten Winkel rast Kaja dem Boden entgegen....


    "Ähm.... Hallo?..... "entfährt es mir.
    Kaja ist immer noch hellauf begeistert....
    Mir wird übel....


    Im letzten Moment zieh sie die Nase wieder hoch und schwebt engelsgleich neben die goldene Cutter und platziert das Schiff sauber auf dem Grund.


    "Hahaha! das lief ja wie geschmiert, nicht wahr meine Fellnase?" ruft meine kleine Schönheit und ihre Augen glitzern vor Freude.
    "Du bist etwas blass...."


    "ähm.... nun..... ich hoffe das Schiff ist noch ganz!" sage ich, als ich mich wieder etwas gefangen habe.


    "Schiff zu 100% intakt, CMDR" plappert EVA den Zustand des Schiffes aus.
    Ihre Hähme ist nicht zu überhören. Kaja grinst frech.


    "Schau mal, wie viele schon da sind.... ich will mir das ansehen, und die anderen begrüßen. Kommst du mit?"

    "Lass mich erst mal wach werden, und meine Knochen wieder gerade rücken, dann komme ich gerne mit. aber du kannst den SRV schon mal rausfahren, wenn du willst!"


    Wie auf einen Startschuss hin, schlüpft Kaja in den Rover, lässt ihn zu Boden gleiten und dreht damit die ersten Runden.
    Ich lehne mich zurück, schließe die Augen....
    Was für ein Ritt, denke ich mir....


    Dann gibt es draußen eine Explosion....


    "CMDR!" ruft EVA augenblicklich "Kaja ist mit dem Rover verunglückt!"


    "WAS?" ich bin plötzlich hellwach, springe aus meinem Sessel in meinen Anzug und laufe zur Luke.
    In dem Moment kommt das Escape-Pod herein, und Kaja steigt aus.
    Zum Glück unversehrt...


    "Ich glaube mir ist da ein Missgeschick passiert!" sagt sie und die Freude von vorher ist aus ihrem Gesicht verflogen. "Ich denke ich habe dem Rover da wohl etwas zuviel abverlangt. Die Hügel rauf und Springen, das machte so einen Spaß, aber dann bin ich wohl falsch gelandet, und dann hats ihn zerlegt.
    Das tut mir so Leid!""


    "Ja, das sollte es auch!" sage ich zornig. "Jetzt kannst du dir mal überlegen, wie wir die fehlenden Komponenten noch einsammeln können, die wir für diese Operation noch brauchen! Eine Schaufel und eine Spitzhacke, das solltest du jetzt nehmen und dich da draußen ans Werk machen, aber dein Glück, so etwas haben wir natürlich nicht an Bord!"


    "Ich weiß!" sagt Kaja und schaut beschämt zu Boden.


    "EVA; Sende bitte folgende Nachricht an CMDR Ormand!" rufe ich.


    "Aufnahme läuft, CMDR!" bestätigt der Computer.


    "Largo, heute bin ich, nein, sind wir am Treffpunkt eingetroffen.
    Schiff zu 100% einsatzbereit, Jedoch der SRV ist nur noch Kernschrott. Habe keinen zweiten dabei und habe auch nicht die Möglichkeit, die erforderlichen Mats zu sammeln. Ich hoffe, dass die Operation dadurch nicht gefährdet wird. Gruß, Luchs!"


    "Aufnahme gesendet, CMDR!" sagt EVA. "Und wenn es sie interessiert, in so kurzer Zeit hat noch niemand einen Rover zerstört, damit führt Kaja in dieser Kategorie die Statistik an"


    Auch wenn es mich ärgert, dass der Rover zerstört ist, so muss ich doch über den Einwand schmunzeln.


    "So, und jetzt schauen wir mal, wie wir aus dem Schlamassel wieder raus kommen." sage ich, und denke mir im Stillen: Zum Glück ist die Truppe hier gut versorgt, so dass man sich mit denen dann den Frust runterspülen kann....

  • ==================================================


    Kaja zog es vor, sich den Rest des gestrigen Abends zu verkriechen.
    Peinlich berührt von ihrem Missgeschick wollte sie niemanden sprechen und sehen.
    Ich habe mich dann noch etwas mit den anwesenden CMDR bei ein zwei Gläßchen unterhalten, bevor ich mich auch in meine Koje begab.


    Heute jedenfalls sieht die Welt schon wieder anders /besser aus.
    Kaja und ich scherzen wieder und der Verlust des Rovers lässt sich irgendwie verkraften.
    Ebenfalls kommen neue Informationen von Largo und die Operation wird weitergehen, auch wenn einige wenige Schiffe nun doch von der Operation abgesprungen sind, oder wie wir keinen Beitrag für die zu bauenden Impulsgeber leisten können, da wir das besagte Material nicht suchen und aufbereiten können....
    Obwohl.....
    Eine Möglichkeit würde es noch geben...


    "EVA eine Übertragung an alle Teilnehmenden Schiffe der Operation bitte!" sage ich an den Computer gewandt.


    "Aufzeichnung läuft, CMDR!" kam die Bestätigung


    "Werte Explorerkollegen und Expeditionsteilnehmer,
    wie einige von Euch mitbekommen haben, ist mir, bzw. uns ja gestern der Rover .... ähm.... abhanden gekommen.
    Ich sende die Frage an Euch, ob das benötigte Zirconium und das Eisen in ausreichender Menge gewonnen werden kann, um uns einen Teil zu überlassen?
    Da wir es nur mit dem Schiff aufnehmen können, wäre eine Übergabe, wenn überhaupt möglich, nur im Orbit zu bewerkstelligen.
    Wenn das Möglich wäre, könnten Kaja und ich die Aufgabe auch zu einem guten Abschluss bringen und unseren Teil zu diesem Unternehmen beitragen und müssten die Operation nicht abbrechen. Ich hoffe auf Eure Hilfe und lade Euch gerne zu einem kräftigen Umtrunk in 'Foden Orbital' ein.
    Bitte um Information! CMDR Luchslistig!"


    "Aufzeichnung gesendet, CMDR!" sagt EVA


    Ich schaue Kaja in ihre grünen Augen.
    "Jetzt bleibt zu Hoffen, dass das klappt." sage ich zu ihr.
    "Aber trotzdem schuldest du mir einen Rover!"


    ......
    ....
    ..

  • "Computer!
    Aufnahme folgender Nachricht:


    Hallo Luchs!
    Ein interessantes Konzept, dass du dir da ausgedacht hast. Es würde dem Erfolg der Operation gut tun, wenn dein Vorgehen von Erfolg gekrönt wäre.


    Mir fällt dazu eine Gegebenheit ein, die damals auf der Distant Worlds Expedition passiert ist. Eine Sidewinder hatte es tatsächlich bis zum BeaglePoint geschafft.
    Aber nur mit Hilfe von Premium Sprüngen und ohne SRV.


    Für die Rückreise benötigte der Commander die Materialien für einige Grad 3 Einspeisungen.


    Dort war es so, dass mehrere SRV das Material gesucht und freigeschossen hatten und das Schiff mit offener Luke über den Boden flog.
    So konnte es die begehrten Materialien einsammeln.


    Wir werden das heute Abend einfach mit der Kajas Hope testen!


    Absenden!"

  • ====================================================


    Die Nachricht von Largo gibt unserer Stimmung neuen Auftrieb.
    Wenn es also klappen würde, die benötigten Materialien im Flug aufzunehmen dann wäre unsere Teilnahme an der Operation doch nicht zum scheitern verurteilt.
    Kajas Gesicht hellt sich auf. Jetzt heißt es erst einmal warten, bis sich die Truppe wieder einfinden würde. Erst dann könnten wir das testen.


    Ich nehme mir die Konstruktion der ASP noch einmal genauer unter die Lupe.
    "EVA, analysiere die Gefahren, wenn wir das Schiff als Bagger umfunktionieren sollten!" weise ich den Computer an.


    "Gerne CMDR!" kommt die prompte Antwort.
    "Die eigentliche Konstruktion des Schiffes in der derzeitigen Leichtbau-Konfiguration erlaubt ein solches Unterfangen nur zu 34%.
    Bei dieser Art Materialien aufsammeln, wie es ihnen vorschwebt, sind Schäden an der Ladeluke und deren Hydraulik zu 72% vorprogrammiert.
    Reperaturerfolge dementsprechend bei 23%. Ich rate in der Konstellation von diesem Vorhaben ab.
    Sollte die Ladeluke dementsprechend beschädigt werden, kann eine Weiterreise und ebenfalls eine Rückreise nicht durchgeführt werden, da Hyperraumsprünge nur mit intakten und geschlossenen Systemen gestartet werden können."

    "Das weiß ich, EVA, aber wir haben keine andere Option!" sage ich.


    "Die Chancen erhöhen sich aber signifikant, wenn die Ladeluke kurzfristig verstärkt wird, CMDR!" klärt mich der Computer auf.
    "Wenn sie den Bauplan APS-X-382-10-0654 betrachten, sehen sie die Verstrebungen und die Hydraulikaufhängungen. Durch eine Änderung der Halteverstrebungen kann eine Festigkeitserhöhung von 87% erreicht werden, das würde für eine Aufnahme von einer begrenzten Anzahl Materialien ausreichend sein."


    Vor mir erscheint der angegebene Bauplan mit der Ladeluke.
    EVA rechnet und zeichnet die Verstrebungen in einer anderen Farbe ein, so dass sie sich von dem Hintergrund unterscheiden und einfacher Sichtbar waren.


    "Jetzt stelle ich mir nur die Frage, welches Material nehmen wir woher, um das zu realisieren?" stelle ich EVA die alles entscheidene Frage.


    Verschiedene weitere Baupläne erscheinen in der Holo-Anzeige.
    "1. Option wären die Streben des Rovers, der aber leider zerstört wurde" zählt EVA auf.
    Und diesmal war nicht ich Ziel des spöttischen Untertons in ihrer Stimme, sondern Kaja, welche sich ertappt fühlte und eilig aus dem Fenster schaute.
    "2. Option wären die Halteverstrebungen der Energieversorger. Diese scheiden aber aus, da wir das Schiff sonst nicht bewegen können.
    3. Option sind die Fahrwerksstreben. aber ebenfalls ausgeschlossen."


    "Wir müssen doch etwas an Bord haben, womit wir diese scheiß Luke stabilisieren können" rufe ich ärgerlich


    "Ja, CMDR! Das wäre dann die vierte Option. Aber sie hätten mich auch ausreden lassen können!" spottet EVA nun in meine Richtung.
    "Die 4. Option sind die Streben ihres Bettes!"


    "Meines WAS?"


    "CMDR, sie verzichten auf ihren Reisen nie auf ihr Bett. Diese Konstruktion aus Schmiedestahl eignet sich hervorragend. Wenn die barocke Ornamentik von Grundgerüst gelöst ist, dann bleiben nur noch die langen Streben übrig. Mit ein paar kleinen Veränderungen kann man diese nutzen, um die Ladeluke wie beschrieben zu verstärken." Die Holographische Zeichnung wird mit Teilen des Bettes erweitert und die Streben eingepasst.
    Das sieht aus, als ob es klappen würde.


    Ja, EVA hat ja recht.
    Zum Leidwesen mancher Techiker in den Stationen.
    Das erste was an den Schiffen umgebaut wurde war meine Schlafkajüte.
    Wenn man sich erst einmal an so ein Bettchen gewöhnt hat, will man es auf weitern Reisen nicht mehr missen.


    "EVA?"


    "Ja, CMDR?"


    "Manchmal könnte ich dich knutschen! Und jetzt sage mir, dass es sich schonmal lohnt ein Nostalgiker zu sein!" lache ich und kann mir etwas Spott in der Stimme nicht verkneifen. Ich brauche gegenüber der Schiffs-KI auch mal ein Erfolgserlebnis.

    "Sparen sie sich das bitte, CMDR!"
    resigniert EVA


    Ich drehe mich um, schaue Kaja an.
    "Ich hoffe du hast gut gefrühstückt, Jetzt gibt es Arbeit!"


    .......
    ...
    .

  • =================================================


    Ein guter Pilot hat immer passendes Werkzeug im Schiff, sagte mir mal ein weiser CMDR.
    "Hebe nie ab vom Acker, ohne deinen Tacker!" war der Spruch, den ich immer wieder anhören musste..
    Daran habe ich mich auch immer gehalten. Bis auf einmal, als ich meine Cobra MKIII im California Nebel zurück lassen musste.
    Aber das ist eine andere Geschichte....


    Kaja und ich schrauben also das Bett auseinander und flexen die ganzen schönen Ornamente ab.
    "AUA! Verfluchte Scheiße!" schreit Kaja plötzlich und hält sich die Hand.
    Ich schaue auf und stelle mich auf eine ernsthafte Verletzung meiner Pilotin ein.


    "Keine Sorge" sagt Kaja, als sie meinen Blick sieht. "Ist nur mein Fingernagel. Abgebrochen!"


    Spöttisch grinsend wende ich mich wieder meiner Arbeit zu.
    Ich mag es ja, wenn hübsche Frauen unflätig fluchen....


    Nach drei Stunden und einem weiteren Fingernagel ist das Bett auseinander gebaut und die benötigten Streben in der Ladeluke eingebracht.
    Die Anweisungen von EVA erweisen sich als goldrichtig und der Testflug funktionert.


    Kurz darauf versammeln sich die Schiffe der Expedition an dem besagten Treffpunkt und wir sind froh, es in der Zeit geschafft zu haben.


    CMDR Vector Tempestatum bietet sich an, mit seinen SRV vorauszufahren und die Materialien Eisen und Zirconium aus den Meteoritenstücken zu schießen. CMDR Kolumbus und der Halbklingone CMDR Paner Ka'Mos begleiten uns. Auf Grund der Schadenfreude wollen sie sich ein solches Schauspiel natürlich nicht entgehen lassen.


    Dieses Mal fliege ich die 'Kajas Hope' selber und bugsiere sie so nah wie möglich hinter dem vorausfahrenden Rover.
    Als CMDR Vector sich einmal umdreht, sieht er direkt über seinem Fenster die Turbinenenlässe unseres Schiffes.
    "Ey, nicht sooo nah!" ruft er über Funk. "Du sollst nicht auf mir landen!"


    Mit etwas mehr Abstand folge ich ihm über die Oberfläche des Planeten und dann hat er die ersten Brocken gefunden.
    Nach kurzem Laserbeschuss fliegen die Materialien und ich beginne das Einsammeln.


    "EVA, volle Energie auf die Schilde!" sage ich, während ich die Ladeluke öffne.
    Ich senke die ASP auf Bodenniveau, der Staub der Oberfläche wirbelt um das Schiff herum und nimmt mir fast die Sicht.
    Im Display erscheint der ausgebrochene Eisenklumpen und ich steuer langsam darauf zu.
    Ein Knirschen und Schleifen geht durch das Schiff und die Bodenberührung ist merklich zu spüren.


    "Druck auf der Laderampe bei 46%, CMDR! 38% bis zum kritischen Zustand." informiert mich EVA


    Dann ein Ton, der signalisiert, dass das Material aufgenommen wurde.
    Ein erlösendes Seufzen entfährt mir und Kaja gleichzeitig.


    Nächster Brocken.....
    Wieder Schleifen, Knirschen......
    Und wieder ist etwas mehr Eisen in meinem Laderaum.
    Von außen muss es wohl so aussehen, als ob die 'Kajas Hope' den Planeten und dessen Oberfläche anknabbern und aufessen will.
    Kolumbus und Paner sind über Funk feixend zugeschaltet und können sich solche Komentare wohl nicht verkneifen.


    Ein paar Brocken später haben wir die benötigte Menge an Bord und können die Aktion einstellen.
    Glücklich und Zufrieden können wir die 'Operation Ahnenbrand' nun doch noch bis zum Ende begleiten.
    Auch ohne Rover....
    Und ohne Bett....
    Uns bleibt zum Glück noch die Matratze....


    Ich sende ein herzliches Dankeschön an die helfenden CMDR und freue mich mit ihnen auf den Umtrunk in 'Foden Orbital' wenn wir wieder zurück sind.
    Die neuen Koordinaten für den Abwurf des Impulsgebers gebe ich in den Rechner ein und EVA plottet die schnellste Route zum Stern "Statue of Liberty Sector DL-Y D2". Dann kommt der gemeinsame Aufbruch.
    Die gesamte Flotte erhebt sich und springt gemeinsam los....
    Was für ein Anblick....
    ......
    ....
    ..

  • coole Aktion Luchs, das das auch bei dir geklappt hat mit der Mataufnahme ohne Rover...auch ich kann mich an die Sidewinder Aktion noch erinnern, also was sagt uns das ...blos nicht unterkriegen lassen...vor allem ist dein Kätzchen jetzt bestimmt wieder beruhigt...schönen Gruß an Kaja vom anderen Halbklingonen.Hoffe sie hat jetzt nicht auch nen dicken Finger hehe...
    Bis die Tage...
    Qapla'
    Gruß Chessi

  • Ich stelle fest, dass zwischen Luchs/Kaja und Dao wohl doch ein paar signifikante Unterschiede im Körperbau vorhanden sind. Dao hat z.B. Krallen und keine Fingernägel. Und diese sind rasiemesserscharf. Zum Glück für andere Spezies lassen sie sich natürlich auch einziehen.


    edit: Dabei fällt mir grad die Frage ein, welcher Spezies ihr denn überhaupt angehört?


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  • Quote from Lilith [EoT]

    edit: Dabei fällt mir grad die Frage ein, welcher Spezies ihr denn überhaupt angehört?


    Also bei Kaja bin ich mir nicht ganz sicher, aber bei mir war es eine Mischung resultierend aus Genversuchen.
    45% humanoid und 55% Feline. Das ergab einen aufrechten Gang und den Körperbau des Menschen und der Rest.... man sieht es ja.....
    Da Kajas Gesicht mehr menschliche Züge hat, als meines, gehe ich von einem anderen Mischungsverhältnis aus.
    Aber du hast Recht....
    Gefragt habe ich sie noch nicht....
    sollte ich mal nachholen....

  • Hmmm...jetzt muss ich aber doch noch mal nachfragen ob wir die gleiche Begrifflichkeit verwenden.


    So wie ich es verstehe bedeutet Humanoide lediglich Aufrecht auf zwei Beinen gehend, mit zwei Armen und einem Kopf auf dem Rumpf. Wobei die Gelenke der Beine/Arme nach vorne durchgedrückt werden können.


    Menschenähnlich würde durch den sehr viel enger eingrenzenden Begriff Hominide bezeichnet.


    Felide hingegen schließt Humanoide nicht aus, sondern heißt nur, dass der Ursprung eines Wesens einen mit Fell bedeckten Körper hat. Ähnlich wie Katzen. Womöglich schließt das auch Abkömmlinge von Hunden mit ein!?


    Dann gibt es ja auch noch Abkömmlinge von Vogelartigen oder Saurierartigen.


    Ich will hier aber auch nicht behaupten, die alleinige Wahrheit zu kennen. :sm32:


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  • RP off:
    Welche Begrifflichkeiten auch immer, wenn ich jetzt in die Ahnenforschung einsteige, dann würde ich nicht mehr fliegen oder auch schreiben können.
    Ich nehme mir das Thema mal zur Brust, wenn ich in wieder zurück bin, und die Geschichte mit Kaja und mir ein Ende hat.
    Derzeit muss es reichen, dass wir so aussehen, wie wir aussehen :D


    ED lässt ja eh nur Menschen als Spieleravatare zu, was schon schlimm genug ist :D


    RP On

  • ==============================================


    Wir starten unsere Weiterreise ins Liberty Nebel-System.
    Die schnellste Route gewählt schleicht sich wieder eine gewisse Eintönigkeit ein.
    Jump.... Ping..... Scoop.... Systemkarte..... FSD laden......
    Jump.... Ping..... Scoop.... Systemkarte..... FSD laden......


    Ein Blick auf die Galaxiekarte zeigt mir, dass die 'Kajas Hope' nicht gerade die schnellste ist, wenn es um die Reisegeschwindigkeit geht.
    Mit 30LY pro Sprung geht sie schon ordentlich, aber in Kürze ist das Feld der 'Ahnenbrand'-Teilnehmer schon stark in die Länge gezogen.
    Die Schiffsmarkierungen auf der Sternenkarte sehen aus, wie eine Perlenkette.


    Das wir zu viele Scans von Systemen vermeiden wollen, die nur Eis- und Steinplaneten haben, werden diese einfach durchflogen und eventuell für den Rückweg aufgehoben. Jedoch passiert es, dass wir Planeten entdecken wo es sich lohnen würde einen genaueren Blick drauf zu werfen.
    So kommen wir an einem Stern an, und stellen mit Blick auf die Systemkarte fest, das sich hier eine Wasserwelt versteckt. Jedoch 54.000ls vom Zentralstern weg.


    "Komm," sage ich zu Kaja gewandt "die nehmen wir jetzt einfach mal mit"


    Kaja richtet die Nase auf den Planeten aus, der um einen zweiten Stern seine Bahnen zieht.
    Wir beobachten den Entfernungsmesser und zählen die Sekunden mit, bis diese kleine blaue Kugel in unserem Blickfeld auftaucht und immer größer wird.


    Eine Imposante Erscheinung. Dieser blaue Planet strahlt förmlich. Das Blau ist nicht einfach nur Blau.
    Wir umrunden das Geschöpf des Universums und setzen unseren Weg fort.
    Im Laufe der Tour kommen wir dann noch an ein paar "Täuscher" vorbei.
    Diese zeigen sich zwar im ersten Moment als Erdenähnlich, sind dann aber doch nur Metallreiche Boliden.


    Von den 117 Sprüngen, die bis zu unserem Ziel gezählt sind, haben wir nun einen Rest von 52.
    Jetzt reicht es erst einmal.


    Wir stellen die 'Kajas Hope' auf einen kleinen 'Rastplatz', nehmen noch ein kleines Mahl zu uns....
    ....und gehen dann auf die Kuschelwiese.....
    ....die Matratze......
    ........
    ....
    ..