Das Märchen von der Eroberung des Weltalls

  • Hallo,

    Quote from CMDR Baelor

    Xcom
    Stimmt was du sagst. Ich meine ja auch nicht, dass es unmöglich ist. Ich sage nur, dass es in absehbaren Zeiträumen nicht machbar sein wird.


    Es ist, nach Wissensstand HEUTE, NIE möglich


    Quote from joe wanderer

    Der gute Reiner Klinger ...


    Jupp, hier kann ich dir nur zustimmen
    Der schreibt aus einer extrem engen Sichtweise.
    Hätten Kepler, Galilei, Newton usw. nicht, für die damalige Zeit eigentlich völlig unnötige Grundlagenforschung betrieben, hätten wir heute vermutlich noch nicht mal Dampfkraft.
    Das ist alles Forschung deren Sinn und Zweck nicht sofort ersichtlich ist.Deren Wert sich erst über längere Zeiträume gesehen zeigt.
    Ähnlich die Forschung in Cern. Natürlich ist das teuer und MOMENTAN nutzlos, aber.. siehe Kepler etc.


    Quote

    Der auch tauchende Cmdr Joe Wanderer


    :sm25:
    Der auch tauchende Cmdr BarFly - der erst am Dienstag seine jährliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung bestanden hat und heute Abend sein Gerödel für den Urlaub packt.
    Tauchzeuchs wie ABC, Anzug, Oktopus UND Astrozeuchs wie Fernglass (8x40), Teleskop 80/400, Zoomokular & Fotostativ


    Edit: Auf dem Bild da, das bin tatsächlich ich :)

    Ciao BarFly


    "I have a faint cold fear thrills through my veins, that almost freezes up the heat of life." - William Shakespeare


    42289.jpg


    en.png?v=1602001279


    M7 Sector IF-S b19-4 (The most Ammonia world in system)

  • Hier ein Beitrag aus einem anderen Thread. Aber sehr passend.


    Quote from Bakram

    Wie sieht es eigentlich mit der Voyager Sonde im Sol System aus ? Da muss man doch auch ewig hinfliegen. Ich hab es mir bisher nicht angetan.


    [youtube]CpPYsYrGVIc [/youtube]


    https://www.youtube.com/watch?v=CpPYsYrGVIc


    Frontiers hat die Sonde dort implementiert, wo die Sonde auch im Jahre X auch wirklich wäre.


    Stellt euch das mal vor. Die Voyager Sonde hat im Jahr 3300 noch nicht mal unser Sonnensystem so wirklich verlassen... 1300 Jahre nach uns...
    Und so einige von uns wären überglücklich wenn die NASA extraterrestrisch Leben entdecken würde.

  • An sich hat der gute schon Recht, selbstverständlich auf herkömmliche Art und Weise sind Reisen zu den Sternen nicht möglich. Dafür bräuchten wir schon Technologien die es bei "Elite" gibt d.h. Sprung-Technik; Keine endlose Fahrt, keine Knochenprobleme, keine andauernde Strahlung. Alles dauert einen Wimpernschlag und man ist da.


    Solche Fragen wie im Video sollte man übrigens eher einem Futurologen stellen und nicht einem Astrophysiker der noch obendrauf ein Hochschullehrer ist was ihn in seiner Freiheit "verrückte" Sachen zu erzählen sehr einschränkt.

    Rüm hart - klaar kiming

  • Hallo,


    Quote from Gregor Van Stroyny

    An sich hat der gute schon Recht, selbstverständlich auf herkömmliche Art und Weise sind Reisen zu den Sternen nicht möglich. Dafür bräuchten wir schon Technologien die es bei "Elite" gibt d.h. Sprung-Technik; Keine endlose Fahrt, keine Knochenprobleme, keine andauernde Strahlung. Alles dauert einen Wimpernschlag und man ist da.


    Heute Nachmittag war mal wieder eine Alpha Cenatauri Sendung im TV und es ging - just um das Thema, Masse, Gammastrahlung, Teilchen Einschläge etc.
    Und klar, für Lesch wird das Reisen zu den Sternen nie stattfinden, alles andere wäre ja auch unseriös von ihm. Er ist Wissenschaftler und hat sich an den momentanen Stand der Wissenschaft zu halten und der ist doch recht stabil und auch theoretisch gut untermauert. Alleine die Energie die notwendig wäre...
    Nehmen wir weiters die Statistik dazu, bzw. spekulieren wir ein wenig mit Zahlen die mMn nicht unwahrscheinlich sind:
    Wir haben ~400 Milliarden Sonnensysteme, alleine in unserer Galaxis. Und nehmen wir mal an, etwa ein Viertel davon ist in Regionen die ruhig genug sind um Leben hervor zu bringen (z.B. im Zentrum ist es kaum möglich da alles zu dicht, zu wacklig...).
    D.h. es bleiben noch ca 100 Milliarden Sterne. Angenommen davon haben 10% potentiell lebensfreundliche Planeten. (also in Systemen die im Bereich von kleinen Roten bis zu etwa doppelt so großen gelben Sternen sind)
    Da haben sich wiederum auf 1% davon intelligentes Leben entwickelt. Dann sind wir bei ca 100 Millionen potentiellen Zivilisationen, sagen wir bei 10 Millionen.
    Wie groß ist die Chance, dass es da draussen Zivilisationen gibt, die 1 Million Jahre weiter sind als wir? Ich meine recht hoch.
    Wir hatten mehrere große Artensterben auf unserer Kugel -von Vereisung über diverse Supervulkane und Einschläge. Die haben die Entwicklung jeweils enorm verzögert.
    Warum gibt es dann keine Kontakte?
    Die beobachten uns, haben uns noch nicht gefunden oder suchen mangels Möglichkeit (Technologie) gar nicht.
    Also ich tippe tatsächlich auf letzteres.


    Quote

    Solche Fragen wie im Video sollte man übrigens eher einem Futurologen stellen


    Nö, was die allein in den letzten 60 Jahren für Mist prognostiziert haben...
    Da halte ich mich doch lieber an die Astrophysiker.
    Ach ja, ich denke, dass die Chance das da daussen intelligentes Leben existiert, wesentlich höher ist, als die Chance, dass wir die einzige intelligente (naja) Lebensform in unserer Galaxis sind.
    Nur Kontakten... eher nicht.

    Ciao BarFly


    "I have a faint cold fear thrills through my veins, that almost freezes up the heat of life." - William Shakespeare


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  • Die schiere Grösse.. Und Zeit. Oder besser das Zeitfenster in denen es Zivilisationen möglich wäre zu kommunizieren. 6er im Lotto wäre wohl einfacher als eine Übereinstimmung zu haben. :sm20:


    Ich schau jetzt eine folge dr. Who :geek:

  • Quote from BarFly

    Wie groß ist die Chance, dass es da draussen Zivilisationen gibt, die 1 Million Jahre weiter sind als wir? Ich meine recht hoch.


    Ganz recht! Eben diese Frage hat sich auch mal Enrico Fermi gestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon Dort finden sich die gängigsten Theorien, die englische Version ist noch weit ausführlicher.
    Mein Favorit: Wir haben uns verpasst. Ist gar nicht so unwahrscheinlich in der näheren Umgebung, also dort, wo Kommunikation möglich wäre.


    Momentan bin ich auf der Seite derer, die an der Unüberwindbarkeit von c festhalten. D.h. auch, dass es für Kommunikation eine Maximalgeschwindigkeit gibt. Das limitiert natürlich unseren Suchradius -- es kann sehr wohl 10.000 intelligente Zivilisationen in der Milchstraße geben, aber wir treffen vielleicht nie einander.


    ABER man muss sich dabei vom organischen Denken lösen. Denn für uns ist die Erde gemacht, nicht der Weltraum. Interessanter Artikel dazu von einem deutschen KI-Forscher: http://www.spiegel.de/netzwelt…er-gemacht-a-1074759.html. Der Weltraum ist für KI / Roboter gemacht. Sie haben keine Probleme mit fehlender Schwerkraft, sie sind zeitlos (altern kaum), ihre Schaltkreise verkommen viel rascher auf der Erde, als im All. Daher sagt der Forscher vom Artikel auch, dass Maschinen uns Menschen gar nicht auslöschen müssten, wenn sie uns finden würden: Die Erde ist für sie einfach nur wertlos!


    Was uns weiter führt, denn die NASA geht davon aus, dass wir Menschen uns in einem Zeitraum VOR der technologischen Singularität befinden und dass dieser Zeitraum für ALLE intelligenten Zivilisationen gilt. Sprich, es gibt ein Fenster von 30.000 - 45.000 Jahren, in denen man organisch lebt und denkt, davor ist nichts und danach ist nur noch KI. http://motherboard.vice.com/re…y-superintelligent-robots


    Dies löst einige Probleme vom Fermi: Ggf. wird mit uns einfach nicht kommuniziert, da Sol für Maschinen eben ein uninteressantes System ist. Oder man hat uns eben noch nicht erreicht. Maschinen könnten andere Systeme konventionell kolonisieren, da sie zeitlos unterwegs sind. 10.000 Jahre ist für sie ebenso wie 100.000 Jahre -- es spielt schlichtweg keine Rolle. Zeit ist vornehmlich ein Problem von organischen Lebewesen.


    Und wer kann sagen, ob in der Oortschen Wolke nicht schon fleißig und vollautomatisiert Erz abgebaut wird? Dass man die Milchstraße mit solchen Sonden kolonisieren könnte ist nicht neu, da ist auch schon ein Mensch namens von Neumann drauf gekommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Von-Neumann-Sonde.


    In diesem Sinne halte ich die Eroberung des Weltalls auch bei Unüberwindbarkeit von c noch immer für realistisch -- aber eben nicht von dem Menschen in der Form, die er momentan im 21. Jahrhundert hat.



    Gruß

  • Hallo,

    Quote from Fartuloon

    Solange es Menschen mit Visionen gibt, wie z.B. Elon Musk, wrd es auch weitergehen mit der Eroberung des Weltalls: http://www.golem.de/news/space…tion-ist-1609-123509.html


    Danke für den Link, in der Ausführlichkeit hatte ich vorher nix zu dem Thema gelesen. Wie im Artikel beschrieben, die Technik dafür wäre heute schon da.
    Wir müssen allerdings unterscheiden zwischen unserem Solsystem und den ungleich größeren Entfernungen ausserhalb unseres Systems. Der Mars ist grob gerechnet ca. 3 Lichtminuten entfernt. Alpha Proxima 4,2 Lichtjahre! Selbst die, extrem kleinen, Sonden die hier beschrieben werden:
    https://www.welt.de/wissenscha…r-von-Alpha-Centauri.html
    bräuchten 15 Jahre und erste Bilder! 20 Jahre. Und von einer Rückkehr redet niemand.


    Shaundakul
    Ob Fermi, Drake oder wir - letztlich stochern wir alle im Nebel.
    Ich halte aber die Annahmen vieler Astrophysiker über die Möglichkeiten auf intelligentes Leben, für zu pessimistisch.
    Ok, wir sind die einzige intelligente Lebensform*, die auf unserer Welt entstand, aber wer weiss schon ob nicht irgendeine Dinosaurier Art ähnliche Intelligenz entwickelt hätte.
    Und wenn ich mir die Bedingungen bei den Schwarzen Rauchern in der tiefsee anschaue. Deren Lebenszeit ist halt nur wenige Jahre, d.h. da kann sich Leben nur im Mikrobenstadium entwickeln. Aber es entwickelt sich.


    *bitte nicht kleinlich werden - mir ist schon klar, dass auch Oktopusse, Affen, Raben etc. auf ein bestimmte Art intelligent sind

    Ciao BarFly


    "I have a faint cold fear thrills through my veins, that almost freezes up the heat of life." - William Shakespeare


    42289.jpg


    en.png?v=1602001279


    M7 Sector IF-S b19-4 (The most Ammonia world in system)

  • Momentan bin ich auf der Seite derer, die an der Unüberwindbarkeit von c festhalten. D.h. auch, dass es für Kommunikation eine Maximalgeschwindigkeit gibt. Das limitiert natürlich unseren Suchradius -- es kann sehr wohl 10.000 intelligente Zivilisationen in der Milchstraße geben, aber wir treffen vielleicht nie einander.


    Wobei am Dogma der Lichtgeschwindigkeit durch die Quantenmechanik sehr stark gekratzt wird.
    Ich beziehe mich hierbei auf die sog. Verschränkung oder „Spukhafte Fernwirkung“ (wie Einstein sie nannte), welche anscheinend ermöglicht eben doch Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit zu übertragen.


    Man sollte sich davon verabschieden, heute gültige, wissenschaftliche Regeln als „Gesetze“ zu betrachten.
    Es sind Modellvorstellungen, die uns helfen bestimmte Vorhersagen machen zu können. Diese Modellvorstellungen können, durch neue Erkenntnisse, sich ständig erweitern oder sich sogar völlig ändern. Teilweise muss man sogar unterschiedliche Modellvorstellungen für bestimmte Betrachtungsweisen heranziehen (z.B. Wellen/Teilchen Dualismus) da die physikalischen Eigenschaften mit einem Modell nicht genügend beschrieben werden können.


    Je mehr wir als Menschheit ins Detail gehen, desto mehr ändert sich unser Weltbild bis ins vollkommen Abstrakte.
    Ich vermute mal, dass wir schon bald an unsere geistigen Grenzen stoßen werden.
    Aber selbst das wird mit Hilfe der Technik überwindbar sein.

  • Quote from Onkel Hotte

    Wobei am Dogma der Lichtgeschwindigkeit durch die Quantenmechanik sehr stark gekratzt wird.
    Ich beziehe mich hierbei auf die sog. Verschränkung oder „Spukhafte Fernwirkung“ (wie Einstein sie nannte), welche anscheinend ermöglicht eben doch Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit zu übertragen.


    Leider nein, es sieht eher so aus, als würde Quantenverschränkung zur Informationsübertragung falsch verstanden.


    Quote

    But it’s not that simple. If you have a pair of entangled particles, one particle held on a spacecraft cruising through the outer reaches of the solar system, and its partner on Earth, then it’s true that a change in the state of the particle on the spaceship would immediately cause a change in the state of its partner on Earth. But, as Trollope explains, the person monitoring the particle on Earth will be unable to work out what the change means without an explanatory message from the spacecraft – and that message will be travelling no faster than the speed of light. In other words, quantum entanglement falls short of offering a route to superluminal communication.

    Quelle (BBC Artikel)


    Kurzum, vielleicht sind sogar gewisse Teilchen schneller als das Licht unterwegs, sie können aber keine Information übertragen. Daher wird die "spukhafte Fernwirkung" auch technisch nicht mehr unbedingt in Konflikt mit anderen Theorien gesehen.
    Du hast aber natürlich Recht, dass sich die Dinge schnell ändern können, sollte es neue Entdeckungen geben. Wozu Quantenverschränkung z.B. bereits von den Chinesen fleißig genutzt / aktiv getestet wird ist absolut abhörsichere Kommunikation, aber eben nicht schneller als das Licht.


    Als Indiz sehe ich eben weiterhin noch, dass wir keine andere Zivilisation getroffen haben. Wenn das Reisen schneller als c wie in ED möglich wäre und es nach Drake tatsächlich 10.000 oder mehr Zivilisationen in der Milchstraße gibt, dann wäre irgendein Pilot sicher schon auf uns gestoßen. Das spricht eher gegen ein Reisen schneller als das Licht, von festen Routen (Wurmlöcher und Co) mal abgesehen. Vielleicht liegt die Erde ja einfach in einer Art toten Winkel.
    Wobei man jetzt auch wieder mit Fermi gegen argumentieren könnte: Vielleicht wollen die anderen uns nicht kontaktieren; vielleicht können sie es nicht mehr, weil sie zu weit entwickelt sind; vielleicht, was auch interessant wäre, werden wir einfach die ersten sein, die schneller als das Licht unterwegs sein werden und müssen alle anderen finden. 8-)


  • Das sind zwei sehr interessante Links, beide Überlegungen kannte ich noch nicht.


    (1) Die Tatsache, dass noch keine außerirdische Zivilisation hier war, lässt sich leicht mit der Unüberwindbarkeit von c erklären. Die Entfernungen zwischen den Sternen mit Unterlichtgeschwindigkeit zu überwinden geht nicht. Dazu sind diese Entfernungen zu groß und die Umgebung ist zu lebensfeindlich.


    (2) Selbstreproduzierende Maschinen, die durch das All fliegen und/oder die Milchstraße kolonisieren:
    Die großen Fortschritte in der digitalen Welt lassen uns an Wunder in allen Bereichen glauben. Der Ofen ist aber sehr schnell aus, wenn die digitale Welt und die Welt der Bilder und Programmiersprachen verlassen wird. Wenn z.B. ein Roboter mit der Umgebung interagieren soll. Und so ein Roboter soll dann nicht nur durch das All fliegen können, sich seine Ziele selber suchen, die Umgebung selber scannen können, Erze finden, Maschinen haben und bauen können, um diese abbauen, dann Fabriken bauen, in denen alles verarbeitet und hergestellt wird, auf Fehler reagieren und diese abstellen können und sich dann wieder reprodzieren können. In meinen Aufgen funktioniert so etwas nur theoretisch, in jedem Fall aber wären wir davon sehr sehr weit entfernt.


    Beide Punkte könnten aber durch eine Zivilistaion, die 1 Million Jahre alt ist, ausgehebelt werden:
    Die könnten sowohl anfangen ihre Bewohner mit Unterlichtgeschwindigkeit durch das All zu schicken, was sind schon 20.000 Jahre - und so durch einen Dominoeffekt die gesamte Milchstraße kolonisieren - als auch solche selbstreproduzierenden Maschinen zu bauen.


    Die Frage ist aber, kann es eine solche Zivilisation überhaupt geben?
    Ich denke nein. Das Leben in diesem Universum entwickelt sich über die Evolution. Es geht um fressen und gefressen werden und um Ausbreitung. Bakram schrieb das auch, es geht vom kleinsten Einzeller, der Pflanze und dem Tier bis zu uns.
    In diesem Konzept des "mehr mehr mehr", sowohl für das einzelne Individuum als auch für seine Art, dass die Entwicklung des Lebens erst ermöglicht hat, liegt aber auch das Ende begründet, wenn es sich als intelligente Spezies über einen ganzen Planeten ausgebreitet hat.

  • Der Mensch hat aber eine Fähigkeit die wiederum die Evolution jedem Lebewesen irgendwann mitgibt sobald die reine instinktive nicht mehr ausreicht.
    Die Spezies ist in der Lage Probleme selbstständig zu bewältigen, zu erkennen und zu lösen.
    Das "mehr mehr mehr" ist Teil der rein generischen Entwicklung des Lebens.


    Wir stehen gerade an einem Konfliktpunkt, würde ich behaupten.
    Wir können diese reine Momentreaktion, welche der Instinkt naturgemäß darstellt, hinterfragen.
    Wir können vorausdenken und abwägen welche unserer Aktionen welche Reaktion mit sich bringt und welche Auswirkungen sie haben könnte.
    Wir sollten den Instinkt aber nicht verteufeln. Immerhin wäre es ohne ihm in etwa so als müsste man ein Fahrrad ständig neu bauen, wenn man damit fahren möchte. Er hat uns erst durch die Vereinfachung vieler routinierter Abläufe ermöglicht Kraft und Zeit zu finden um uns überhaupt weiter zu entwickeln.


    Klimawandel: Wir wissen um das Problem, wir wissen wie wir es lösen könnten. Der kollektive Instinkt des "mehr" arbeitet aber noch stark dagegen.
    (Wir konsumieren ja weiterhin, die Marktwirtschaft zehrt davon noch immer, die Ebenen dahinter haben noch immer einen Vorteil der ihnen im Moment zugute kommt. Es fehlt der Gedanke dieses Bereiches an das "danach". Der Moment dominiert. Und der Moment ist die Domäne des Instinktes.)


    Ein schönes Beispiel, finde ich. Also Klimawandel als Konflikt der sich entwickelten Menschheit und ihrer erworbenen Lebensumstände und der Konfrontation beider Seiten welche immer stärker konkurieren und am besten harmonieren sollten.



    So lange es den Willen gibt weiter zu sehen wird es auch weiter gehen.
    Nicht umsonst haben Menschen einen großen Vorteil: Wir wollen Antworten auf Fragen und wir wollen verstehen.
    Und genau das hat uns schon immer vorangetrieben. :sm19:

  • Quote from Xcom


    (2) Selbstreproduzierende Maschinen, die durch das All fliegen und/oder die Milchstraße kolonisieren:
    Die großen Fortschritte in der digitalen Welt lassen uns an Wunder in allen Bereichen glauben. Der Ofen ist aber sehr schnell aus, wenn die digitale Welt und die Welt der Bilder und Programmiersprachen verlassen wird. Wenn z.B. ein Roboter mit der Umgebung interagieren soll. Und so ein Roboter soll dann nicht nur durch das All fliegen können, sich seine Ziele selber suchen, die Umgebung selber scannen können, Erze finden, Maschinen haben und bauen können, um diese abbauen, dann Fabriken bauen, in denen alles verarbeitet und hergestellt wird, auf Fehler reagieren und diese abstellen können und sich dann wieder reprodzieren können. In meinen Aufgen funktioniert so etwas nur theoretisch, in jedem Fall aber wären wir davon sehr sehr weit entfernt.


    höhö und dann wie in X
    stichpunkt vorgeschichte der Xenon/Terraformer.... :sm33:


    Ich Flog aus um das Universum zu retten, und kam betrunken wieder.....
    http://inara.cz/cmdr/999

    ---Elite / Elite / Elite---
    13.09.15 / 31.8.16 / 30.11.17---
    [color=#FFFFFF]Sagitarius A 28.4.16

  • Oder mal ganz irre, aus der Sicht eines Schöpfers betrachtet, der das Universum initiiert hat oder sogar im religiösen Sinne lenkt:
    Auf diese Weise vermiedet er eine Beeinflussung der Spezies untereinander.


    Okay, so wirklich glaube ich da nicht dran, auf der Erde haben wir auch eine große Beeinflussung gehabt (Kolonialisierung) und eine daraus folgende Einheitlichkeit. So ein Urknall ist wahrscheinlich nur eine Möglichkeit, billig sehr viel und sehr unterschiedliches Leben zu schaffen.

  • Zum punkt einer Zivilisation die 1 Millionen Jahre alt ist hätt Ich auch noch einen Gedanken. Ich denke dass es solche Zivilisationen schon geben kann aber die frage ist sind diese Rassen technologisch fortgeschritten. Ich meine damit ob diese Rasse es geschafft hatt den kritischen punkt ins All zu schaffen bevor die dafür benötigten Ressourcen Ihrer Welt aufgebraucht sind. Schaut mal auf uns selbst. Wir investieren doch selbst unmengen an Rohstoffen in Dinge die nur dem Konsum oder dem Vergnügen gestellt sind aber dem Fortschritt/Weiterentwicklung oder dem Erhalt unserer Rasse wenig zuträglich sind. Wir arbeiten ausserdem nicht wirklich auf den Erhalt unserer Art zu. Klar es gibt Forscher und Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure die neue Ideen und technologien entwickeln aber wie viel Prozent der Weltbevölkerung machen die aus.


    Ich denke eine Rasse die eher wie ein Insektenstaat funktionieren würde wo jeder für den Erhalt und den Fortschritt des ganzen Arbeitet ohne auf individuelle Wünsche zu bestehen oder nur zu Arbeiten um den persönlichen Standard zu verbessern ungeachtet der anderen oder der ganzen Art hätte eine bedeutend größere Chance sich schnell genug zu entwickeln um den kritischen Punkt den jede technologisierte Spezies irgendwann erreicht zu überwinden.


    Eine mögliche Vision(für mich eine der warscheinlichsten szenarios)von mir ist dass die Menschheit wenn Sie sich nicht durch Krieg zerstört oder einer Katastrophe zum Opfer fällt,
    sich wenn wir die Ressourcen der Erde die für unseren Fortschritt nötig sind aufgebraucht hatt sich nach und nach wieder in eine vorindustrielle Zeit zurückentwickelt. Das würde auch die allgemeine Weltbevölkerung vll wieder auf ein für unseren Planeten erträgliches Mass reduzieren und die Menscheit würde in dieser Form bis zu Ihrem Ende weiterexistieren da ein erneuter Aufstieg zur modernen Technologie mangels dafür notwendiger Ressourcen nicht möglich ist. So genau könnt es auch anderern Rassen im All ergehen die Überleben aber keinen weg finden dass All zu erreichen oder einfach das Pech wie wir haben dass es in Ihrem Sonnensystem keinen Ausweichplaneten gibt. Ja jez werde einige MARS schreien aber denkt mal nach der Mars ist eine für uns lebensfeindliche kalte einöde mit einer dünnen absolut giftigen Atmosphäre die vor Kosmischer oder anderern Strahlungen keinen Schutz bietet.


    Selbst wenn wir in terraformieren könnten würde dass Jahunderte dauern vll länger.
    Und dieser terraformierungsprozess müsste beständig fortgeführt werden ungeachtet welche Staaten, Regierungen, Ideologien oder Religionen auf der Erde an der Macht sind. Egal ob befreundete oder verfeindete Völker, Staaten, Gruppen oder Regierungen alle müssten dieses Projekt zusammen über Jahunderte betreiben ohne Unterbrechungen. DAS ist für unserer Rasse unmöglich. Schaut z.b mal auf Syrien. Wir kriegens nicht mal hin den Konflikt in EINEM beschissenen Land zu lösen weil alle beteiligten Ihr eigenes Süppchen kochen und jeder nur auf SEINEN interessen besteht. Selbst wenns um das Überleben der ganzen Menscheit gehen würde würden wir nicht anderes handeln weil uns unser eigenes egoistisches agressives Verhalten immer eine Knüppel zwischen die Beine werfen würde.